Quelle: Archiv MG - LATEINAMERIKA NICARAGUA - Die Freiheit läßt keine Wahl
zurück
FRIEDEN IN FREIHEIT: KEIN TAG OHNE KRIEG
Anläßlich der Raketendebatte verkündete Kanzler Kohl im Deutschen
Bundestag: "Freiheit ist für uns Bedingung des Friedens." Deshalb
kommt der Freie Westen keinen Tag ohne Krieg aus. An den Grenzen
Nicaraguas trainiert eine komplette Invasionsarmee aus US-Mari-
nes, honduranischen Truppen und somozistischen Söldnern die
"Befreiung" des Landes als Strafexpedition gegen ein Volk, das
seine, von den USA eingesetzten Führer verjagt hat. Im Libanon
bombardiert die westliche Friedenstruppe Palästinenserlager, Dru-
sendörfer und syrische Stellungen, um den Frieden in Freiheit des
Faschistenhäuptlings Gemayel zu erzwingen. Und in Afghanistan
werden islamische Stammeskrieger mit Waffen versorgt, damit sie
für die NATO einen langandauernden "Volkskrieg" gegen die So-
wjetunion führen können. "Frieden in Freiheit" mit diesem Pro-
gramm werden die Vorhutgefechte des III. Weltkriegs geschlagen,
und Frieden geben wird die Freiheit erst dann, wenn er siegreich
beendet worden ist.
Der Führer der Freien Welt, Ronald Reagan, am 12. Dezember 1983
"Auf dem Globus findet gegenwärtig eine Revolution statt - eine
Revolution für Freiheit und demokratische Ideale. Sie füllt nicht
die Schlagzeilen, aber sie existiert und wächst. Das ist die
wirkliche Botschaft unserer Zeit, und vielleicht ist das der
Grund, warum die, die die Wahrheit nicht gerne hören, so ängst-
lich sind...
Militärische Stärke der USA schreckt vor Herausforderungen des
Weltfriedens ab, jede Verringerung amerikanischer Stärke schafft
eine Atmosphäre, in der Tyrannen verleitet werden...
Wir haben mit den besten Absichten versucht, unsere Schwerter in
Pflugscharen umzuschmieden, in der Hoffnung, daß andere folgen
würden. Well, unsere Tage der Schwäche sind vorbei. Unsere
Streitkräfte stehen wieder gut da...
Von Grenada bis Libanon, von Korea bis zur NATO-Front in Europa
setzen junge Amerikaner die besten Traditionen ihrer Vorgänger
fort...
Der Preis der Freiheit ist hoch, aber nie so teuer wie der Ver-
lust der Freiheit... Die gefallenen amerikanischen Soldaten im
Libanon sind ein Beispiel, daß sich die USA die Verteidigung der
Freiheit etwas kosten lassen müssen. Die Freiheit, die die west-
liche Welt kennt, ist niemals weiter als eine Generation vom Un-
tergang entfernt. Die gegenwärtige Generation muß alles Nötige
tun, sie zu bewahren und sie dann an die nächste weiterzugeben.
Und das heißt, daß man mit der Welt zurechtkommen muß, wie sie
ist, nicht wie man sie gerne hätte...
Die Welt weiß, daß die Vereinigten Staaten, wenn es um die natio-
nale Sicherheit geht, alles Erforderliche tun, um die Sicherheit
und Freiheit des amerikanischen Volkes zu schützen...
Die Aufrüstung geschieht nicht, weil die USA Krieg wollen. Doch
wenn ihre Bürger bedroht sind, ist die Regierung verpflichtet,
ihnen zu helfen, wie sie dies in Grenada getan hat...
Es ist eine Ehre, US-Soldat zu sein."
zurück