Quelle: Archiv MG - WESTEN OEKONOMIE ALLGEMEIN - Von der politischen Ökonomie
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INS UNGLÜCK RENNT, WER DIE ÖKONOMIE NICHT KENNT
Was macht man, wenn man Geld hat? Man läßt es "arbeiten". Was
denkt jeder, wenn er die Früchte dieser Mühe einstreicht? "Es
hätt' m e h r sein können!" "So ein Verlust!", sagt der Ökonom:
"Einer meiner Freunde ist mit einer bemerkenswerten Frau verhei-
ratet, einer promovierten Physikerin. Würde sie ihre Talente (?)
einer der zahlreichen Industriefirmen in der Gegend anbieten, so
könnte sie wahrscheinlich ein Anfangsgehalt von 11600 Dollar ver-
dienen. Folglich nähern sich (da der Freund selbst 8500 Dollar
Einkommen bezieht und verausgabt) die Kosten der Haushaltsführung
wahrscheinlich dem Betrag von 20000 Dollar im Jahr. Davon können
wir den Nutzen abziehen, den er von den hausfraulichen Fähigkei-
ten seiner Frau hat, - sagen wir 5000 Dollar -, wodurch sich
seine Kosten auf etwa 15000 Dollar reduzieren. Seine Frau im Haus
kostet ihn also jährlich fast doppelt soviel wie sein Gehalts-
scheck erlaubt." (Prof. Gary North in der WIWO 11/80)
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