Quelle: WESTEN OEKONOMIE KAPITAL - Von G-W-G' und G-G'
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AURI SACRA FAMES?
"Weitsichtige Geldanleger haben schon immer Gold gekauft. Ist
Gold nur etwas für Großverdiener? Mitnichten! Gold hat einen be-
sonderen Wert, den viele besitzen wollen. - Und genau dafür ist
der Tscherwonez (russ. Goldmünze) wie geschaffen." (Anzeige der
sowjetischen Wozchod Handelsbank AG in Zürich)
"Gold ist ein Spielball der wildesten Profitspekulation. Die Ent-
wicklung des Goldpreises ist ein Ausdruck der noch unberechenba-
rer und abenteuerlicher gewordenen Politik des Imperialismus.
Einfache, biedere Bürger erlebten, als sie durch den Verkauf ih-
rer Goldmünzen auch einmal Supergewinne machen wollten, nicht
vermutete Überraschungen, weil die Banken ihnen ihre Münzen ent-
weder gar nicht oder nur mit Abschlägen von mitunter 30% abgenom-
men haben." (Klaus Kolloch in der Ost-Berliner Zeitung HORIZONT)
"Die Löhne der schwarzen Bergarbeiter sind - vor allem infolge
des gestiegenen Goldpreises: - in den 70er Jahren in einem nie
dagewesenen Maße emporgeschnellt. Mitte 1979 erreichte der durch-
schnittliche Monatslohn eines Untertagearbeiters 158 Rand (= DM
360). Daneben steht den Bergarbeitern und Arbeitern eine bunte
Palette von Möglichkeiten der sportlichen Betätigung und Frei-
zeitgestaltung - kostenlos - zur Verfügung." (Vor allem unter
Tage!) (Information der Presseabteilung der Südafrikanischen Bot-
schaft)
"Nur über eins gibt die Anzeige der Zürcher Sowjetbank keinen
Aufschluß. Über den größten Goldproduzenten Südafrika schreibt
Professor Kolloch: 'An den märchenhaften Profiten der
Goldminenbesitzer haben die schwarzen Arbeiter keinen Anteil.'
Wie aber sieht es bei dem zweitgrößten Goldproduzenten, bei der
Sowjetunion aus? Die weißen Arbeiter im Ural und in Sibirien, die
dort meist im Tagebau rund 700 Tonnen Gold im Jahr schürfen, aus
dem der Tscherwonez geprägt wird - werden sie am Mehrwert ihrer
Arbeit beteiligt?" (Joachim Nawrocki in der "Zeit")
"Wenn wir dereinst im Weltmaßstab gesiegt haben, dann werden wir,
glaube ich, in den Straßen einiger der größten Städte der Welt
öffentliche Bedürfnisanstalten aus Gold bauen. Das wäre die
'gerechteste' und beste anschaulich-belehrende Verwendung des
Goldes.." (W.I. Lenin, Über die Bedeutung des Goldes jetzt und
nach dem völligen Sieg des Sozialismus)
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