Quelle: Jahrbuch des Inst. für Marxist. Studien und Forschungen 12/1987
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ZUR ERSTVERÖFFENTLICHUNG VON ROLAND DANIELS' "MIKROKOSMOS"
Helmut Elsner
1. Stand der Literatur - 2. Roland Daniels - Skizze seines Lebens
bis zum Jahre 1850 - 3. Roland Daniels in der bürgerlich-demokra-
tischen Revolution 1848/49 und als aktives Mitglied im Bund der
Kommunisten in Köln 1850/51 - 4. Roland Daniels' wissenschaftli-
che Interessen und sein Manuskript "Mikrokosmos. Entwurf einer
physiologischen Anthropologie", 1850/51 - 5. Roland Daniels im
Kölner Kommunistenprozeß, sein weiteres Schicksal und der Weg des
Manuskripts
1. Stand der Literatur
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"Dr. Daniels, ein ausgezeichneter, wissenschaftlich gebildeter
Arzt, lebte bis zu seiner Verhaftung in Köln, seine Person wie
seine Kenntnisse der Revolution zur Verfügung stellend. Eine phy-
siologische Arbeit, die höchst interessant für die Partei zu wer-
den versprach, ist bei seiner Einkerkerung mit Beschlag belegt
worden; doch hoffen wir, daß dieselbe nicht immer der Veröffent-
lichung entzogen bleiben wird".
Dies schrieb der Ende 1848 von Mainz aus in die USA emigrierte
Marx-Anhänger Adolph Cluß in einem Artikel für die in Cincinnati
erscheinende deutschsprachige Zeitung "Der Hochwächter", die sei-
nen Bericht über die willkürliche Behandlung der in Köln unter
gesetzwidrigen Umständen in Haft gehaltenen Mitglieder des Bundes
der Kommunisten am 14. April 1852 veröffentlichte. 1) Cluß hatte
sich bei seinem Artikel überwiegend auf Informationen gestützt,
die ihm Karl Marx aus London zugeschickt hatte. Wer war nun die-
ser wissenschaftlich gebildete und in der Revolution aktive Dr.
Daniels und um welche für die "Partei Marx" höchst interessante
"physiologische Arbeit", auf deren Veröffentlichung schließlich
noch 135 Jahre gewartet werden mußte, handelte es sich?
Zu Person und Werk liegt bereits seit 1961 in russischer Sprache
und in deutscher Übersetzung seit 1965 eine detaillierte Skizze
von Georgi Bagaturija in dem Sammelband "Marx und Engels und die
ersten proletarischen Revolutionäre" vor. 2) Über Daniels' Wirken
in Köln, seine Tätigkeit im Bund der Kommunisten sowie über seine
Beziehungen zu Marx und Engels hat Dieter Dowe 1970 in seiner
Darstellung der gesamten revolutionären Bewegung im Rheinland ge-
schrieben. 3) Die umfangreichsten Angaben in deutscher Sprache
finden sich in den bisher vorliegenden, den Zeitraum bis Ende
1851 abdeckenden Bänden 1-4 der III. Abteilung (= Briefe) der
MEGA und in den drei Bänden Dokumente und Materialien zum Bund
der Kommunisten (BdK). 4) Diese kommentierten Quelleneditionen
profitierten vor allem davon, daß sich Martin Hundt, 5) Mither-
ausgeber von BdK 1-3 sowie Gutachter und Redakteur bei den Brief-
bänden der MEGA, bereits Ende der 60er/Anfang der 70er Jahre in-
tensiver mit Leben und Werk von Roland Daniels beschäftigt hatte.
Inzwischen liegt auch über die eingangs erwähnte "physiologische
Arbeit" eine Spezialstudie von Reinhard Mocek vor. 6)
2. Roland Daniels - Skizze seines Lebens bis zum Jahre 1850
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Über die ersten 25 Jahre seines Lebens wissen wir wenig, auch für
die späteren Jahre gibt es immer wieder Lücken. Aus der entschei-
denden Phase scheinen nach seiner Verhaftung viele wichtige Doku-
mente, die ihn im Prozeß hätten belasten können, beiseite ge-
schafft oder vernichtet worden zu sein.
Roland Daniels wurde 1819 in Angelsdorf bei Köln geboren. Offen-
sichtlich hat er, zusammen mit Heinrich Bürgers, das katholische
Gymnasium in Köln besucht. Von November 1838 bis Sommer 1841 stu-
dierte er Medizin an der Universität Bonn, anschließend an der
Universität Berlin, wo er 1842 nach abgelegtem Fakultätsexamen
mit einer Arbeit über Symptome, Ursachen und Diagnose der Epilep-
sie zum Dr. med. promoviert wurde. Wichtig für seine spätere wis-
senschaftliche Arbeit scheint zu sein, daß Daniels in Bonn bei
dem vielseitigen Medizinprofessor Christian Friedrich Nasse
(1778-1851) eine Vorlesung über Anthropologie gehört hat. In
Berlin studierte Daniels auch bei Johannes Müller (1801-1858),
dessen "Handbuch der Physiologie des Menschen", 1833-1840 er-
schienen, einen großen Einfluß auf die medizinische Grundlagen-
forschung ausübte. 7)
Nach dem Abschluß hospitierten die jungen Ärzte meist eine Zeit-
lang bei älteren Kollegen. Wer es sich leisten konnte, schloß
eine größere Bildungsreise zu berühmten Krankenanstalten Europas
an. Daniels reiste im April oder November (auch dieses Datum ist
unklar) 1844 zu diesem Zweck nach Paris. Entscheidend wird dort
die Bekanntschaft mit Karl Marx, die nach dessen Ausweisung aus
Paris und der kurz vorher erfolgten Rückkehr von Daniels nach
Köln Ende Januar 1845 im Zuge der Gründung und Aktivierung des
Kommunistischen Korrespondenzkomitees in Brüssel seit Anfang 1846
auf brieflichem Wege fortgeführt wurde.
In Köln ließ sich Daniels als praktischer Arzt nieder, legte 1847
eine Zusatzprüfung in Geburtshilfe ab und war als Armenarzt tä-
tig. Viele, zumal jüngere Ärzte, standen in der Zeit des Vormärz
politisch oppositionellen Bewegungen nahe. Ihre Vorstellungen
verbanden sich im Laufe der sogenannten rheinischen Medizinalre-
formbewegung mit standespolitischen Interessen. 8) Auf der Ver-
sammlung der in der Rheinprovinz praktizierenden Ärzte vom 12.
bis 14. Juni 1846 in Bonn trat Daniels mit seinen Forderungen als
Vertreter des linken Flügels der Demokratie, jedoch noch nicht
als Kommunist auf. 9) Daniels blieb, mit Unterbrechungen, bis zu
Marx' Eintreffen in Köln mit diesem brieflich in Kontakt, schal-
tete sich in die Suche nach einem Verleger für die "Deutsche
Ideologie" ein, schrieb im Frühjahr 1846 für die geplante kommu-
nistische Zeitschrift eine 60seitige Rezension 10) eines 1845 er-
schienenen Buches von V. Hansen über die "wunderbaren Heilungen"
anläßlich des 1844 im Trierer Dom ausgestellten "Heiligen Roc-
kes". Während Daniels bei der Organisierung (weiterer) kommuni-
stischer Korrespondenzkomitees zögerlich wirkte, half er noch vor
Marx' Rückkehr nach Köln tatkräftig bei den Vorbereitungen zu ei-
ner großen demokratischen Zeitung mit, die dann unter der Chefre-
daktion von Marx als "Neue Rheinische Zeitung. Organ der Demokra-
tie" realisiert wurde und die revolutionären Positionen in der
bürgerlich-demokratischen Revolution formulierte.
3. Roland Daniels in der bürgerlich-demokratischen Revolution
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1848/49 und als aktives Mitglied im Bund der Kommunisten in
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Köln 1850/51
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Daniels selbst tritt in dieser ersten Periode politisch nicht
hervor. Seine Tätigkeit als Arzt, besonders als Armenarzt und
während der Choleraepidemie Juli bis November 1849 fordert seine
ganzen Kräfte. In diese Zeit fällt auch seine Heirat mit Amalie
Müller, Tochter eines bekannten Kölner Juristen. Im Dezember 1849
wird ihnen ein Sohn (Georg) geboren, ein zweiter (Roland) folgt
im Mai 1851. Bis zu Marx' Ausweisung aus Köln ist Daniels mit ihm
im persönlichen Kontakt, danach wieder brieflich. So rät er ihm
als Arzt, nicht die Verbannung aus Paris in "die Pontinischen
Sümpfe der Bretagne" zu akzeptieren, sondern nach England zu ge-
hen. Er beteiligt sich an der Organisierung materieller Hilfe für
Marx und bewahrt dessen in Köln zurückgebliebene Bibliothek auf.
Bei der durch Marx und Engels von London aus unternommenen Reor-
ganisierung des Bundes der Kommunisten stellt sich Daniels wieder
aktiv zur Verfügung. 11) Er nimmt teil an Verlagssuche, Werbung
und Vertrieb der "Neuen Rheinischen Zeitung. Politisch-ökonomi-
sche Revue", an der Wiederbelebung der Kölner Gemeinde und an der
Verbreitung der Ansprachen der neuen Londoner Zentralbehörde des
Bundes. Ob er auch neben Röser, Bürgers und Otto zur Leitung der
am 30. September 1850 konstituierten Kölner Zentralbehörde ge-
hörte, ist dagegen nicht sicher. Gegenüber Marx, mit dem es eine
kleine - jedoch ohne persönliche Folgen bleibende - Kontroverse
gibt, entwickelt er den Plan einer neuen revolutionären Propagan-
dawelle: Neben dem bisher eingesetzten "Manifest der Kommunisti-
schen Partei" und dem bereits von Freiligrath übersetzten
"Katechismus des Proletariers" Tedescos fordert er einen Kate-
chismus für das Landproletariat und einen Handwerker-Katechismus.
Er selbst übersetzt aus Marx' Bibliothek eine kleine Broschüre
von Villegardelle, die unter dem Titel "Die Versöhnung der Inter-
essen in der Assoziation" von Hermann Becker in Köln gedruckt,
jedoch vor Auslieferung komplett von der Polizei beschlagnahmt
wird.
4. Roland Daniels' wissenschaftliche Interessen und sein
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Manuskript "Mikrokosmos. Entwurf einer physiologischen
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Anthropologie", 1850/51
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Über die Entstehung dieses Manuskripts erfahren wir das meiste
aus dem Briefwechsel, den Daniels und andere Kölner Kommunisten
mit Marx führten. Wir wissen bereits, daß Daniels während seines
Medizinstudiums Vorlesungen über Anthropologie hörte. Sein wis-
senschaftlich-theoretisches Interesse scheint sich in den folgen-
den Jahren erhalten 12) und in der Zeit der bürgerlich-demokrati-
schen Revolution, als die Verbreitung und Popularisierung natur-
und geisteswissenschaftlicher Erkenntnisse durch gebildete Demo-
kraten und Kommunisten auch die arbeitenden Schichten erreichte,
verstärkt der Anwendungsmöglichkeit von naturwissenschaftlichen
Erkenntnissen für das gesellschaftliche Denken zugewandt zu ha-
ben.
Bereits während Marx' Anwesenheit in Köln (also vor Mai 1849)
hatte er ihm "als Vorarbeit zu einem größern Werke" eine kleine
Skizze zum Durchlesen gegeben, die das erste Ergebnis seiner wäh-
rend des Winters 1848/49 im Kölner Arbeiterbildungsverein gehal-
tenen Vorträge über Physiologie darstellte. 13) In einem im Ori-
ginal nicht erhaltenen, aber in Auszügen überlieferten Brief
schreibt Marx Ende Januar/Anfang Februar 1851 an Becker: "Daß Da-
niels seine ... beendigt hat, freut mich." 14) Wie Daniels seine
damalige Skizze bzw. seine Vorträge nach Marx' Anregungen und ei-
genen Erfahrungen umgeschrieben hat, geht aus seinem Brief an
Marx vom 8. Februar 1851 hervor, in dem er die Zusendung des Ma-
nuskripts ankündigt und ihn um "eine scharfe, unumwundene Kritik"
bittet, zumal ihn seine Kölner Freunde trotz einiger Vorbehalte
drängen, es zu veröffentlichen. Daniels selbst ist noch schwan-
kend hinsichtlich endgültiger Fassung und der aus der Publikation
sich ergebenden Konsequenzen. Einerseits verteidigt er sich gegen
die Kritik, andererseits wäre es ihm am liebsten, wenn ihm ein
medizinisches und naturwissenschaftliches Journal zur Verfügung
stände, worin er sich an "kleineren Kritiken der Tagesliteratur"
üben könnte, wobei ihm sein Werk als Maßstab dienen sollte, ohne
daß er es veröffentlichen müsse. 15) Schließlich teilt Daniels
Marx, der das Manuskript ja noch nicht in Händen hat, kurz mit:
"Den Titel habe ich theils aus Hohn, theils aus Buchhändler In-
teresse dem Humboldt'schen 'Kosmos. Entwurf einer physischen
Weltbeschreibung' nachgebildet." 16)
Am 28. Februar 1851 drängt Daniels: "Wenn Du einige müßige Stun-
den hast, so lies die Sache einmal durch", begierig auf das Ur-
teil und entschlossen, mit der Publikation seine bisherige Stel-
lung und künftige Karriere zu riskieren. 17) Zuerst liest Engels,
der Marx um den 3./4. März in London besucht, zumindest Teile des
Manuskripts, 18) Marx studiert es Mitte März intensiver und
schreibt Daniels am 20. März in einem - nicht erhalten gebliebe-
nen -Brief seine Kritik, die aus Daniels' Antwort vom 25. März zu
erschließen ist. "Nach Deiner kritischen Auseinandersetzung muß
ich nothwendig den Druck verschieben, bis ich über Deine Entwürfe
im Reinen bin", beginnt Daniels seine Erläuterungen, 19) die
stellenweise Rechtfertigungen sind. Anfang April hat Daniels sein
Manuskript aus London zurück, am 12./13. schreibt er an Marx:
"Was meine Arbeit betr[ifft], so bin ich erst jetzt vollständig
dahinter gekommen, nämlich nach nochmaliger Durchlesung, daß sie
in den incriminirten Artikeln durchaus verfehlt ist", weshalb er,
da es ihm "nicht möglich sie umzuschreiben", für den Druck "in
einigen Anmerkungen den Fehler zu mildern suchen" will. 20) Sol-
che Anmerkungen legt er dem Brief bei; sie sind nicht erhalten,
aber wir können annehmen, daß Marx sie - kommentiert oder unkom-
mentiert - zurückgeschickt hat und Daniels sie in das Manuskript
einarbeitete.
In den folgenden Wochen bis Anfang Juni geht es im Briefwechsel
neben Politik und wissenschaftlichen Fragen um eine Vorrede zu
"Daniels' Anthropologie", die Marx für die Publikation des ersten
Manuskriptteils in der geplanten "Neuen Zeitschrift" schreiben
soll, die aber Daniels schließlich selbst verfaßt und wiederum an
Marx schickt. 21)
5. Roland Daniels im Kölner Kommunistenprozeß, sein
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weiteres Schicksal und der Weg des Manuskripts
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Am 13. Juni 1851 wurde Daniels aufgrund der Aussagen des Hambur-
ger Bundesmitgliedes Haupt verhaftet, nachdem vorher schon meh-
rere seiner Gesinnungsgenossen von der Polizei festgenommen wor-
den waren, so Nothjung, Becker, Röser, Jacobi, Bürgers. Es gelang
Daniels noch, Marx von seiner Verhaftung zu unterrichten. 22)
Fast anderthalb Jahre dauerte die Untersuchungshaft. Die Machen-
schaften der preußischen Polizei, der Justizbehörden und höchster
Regierungsstellen hat Karl Marx in seinem 1853 erschienenen Buch
"Enthüllungen über den Kommunisten-Prozeß zu Köln" entlarvt und
angeprangert; die einzelnen Umstände sind inzwischen von der For-
schung aufgeklärt, bedürfen jedoch noch einer geschlossenen Dar-
stellung. Daniels, dem seine Freunde eine geschickte Taktik be-
scheinigten und der von seinen Mitangeklagten gedeckt wurde, ge-
hörte zu denen, die das Gericht freisprechen mußte. Er verließ
das Gefängnis jedoch als totkranker Mann, der nur noch zeitweise
seine Praxis ausüben konnte. In den kalten und feuchten Gefäng-
niszellen hatte er sich Tuberkulose und Rheumatismus zugezogen.
Er starb am 29. August 1855 in seinem Geburtsort Angelsdorf. 23)
Sein Manuskript wurde als Teil seines Nachlasses in der Familie
bewahrt und an die Nachfahren weitergegeben. Es ist in den 20er
Jahren im Rahmen der vom Moskauer Marx/Engels-Institut (heute
IML) begonnenen Sammlung des Erbes von Marx, Engels und ihren
Kampfgefährten abfotografiert worden. Von den sehr schlechten Fo-
toplatten wurde mühsam eine Schreibmaschinenabschrift angefer-
tigt, die G. Bagaturija für seine Skizze zur Verfügung hatte. Das
Original wurde 1972 von Frau Dr. Marianne Daniels (München), ei-
ner Enkelin von Roland Daniels, neben anderen wertvollen Materia-
lien und Familiendokumenten dem Karl-Marx-Haus Trier geschenkt.
Nach etlichen Jahren der genauen Entzifferung, der Suche nach ge-
eigneten Bearbeitern und vor allem einem interessierten Verlag
erscheint es jetzt, dank der Initiative von Hans Jörg Sandkühler,
im Druck. 24)
_____
1) Der Bund der Kommunisten. Dokumente und Materialien. Hrsg. vom
IML beim ZK der SED und vom IML beim ZK der KPdSU, Bd. 3: 1851-
1852, Berlin 1984, S. 160-163 (Zitat S. 161) und Anm. 655 auf S.
435. (In der Folge wird abgekürzt BdK mit Bandzahl zitiert); Zi-
tat auch in: MEGAI, 11, S. 480.
2) G. Bagaturija, Roland Daniels, in: Marx und Engels und die er-
sten proletarischen Revolutionäre, Berlin 1965, S. 209-260, Anm.
S. 518-524.
3) Dieter Dowe, Aktion und Organisation. Arbeiterbewegung, sozia-
listische und kommunistische Bewegung in der preußischen Rhein-
provinz 1820-1852, Hannover 1970.
4) BdK 1 (1836-1849) 1. Aufl. 1970, 2. Aufl. 1983, 1196 S.; BdK 2
(1849-1851) 1982, 786 S.; BdK 3 3-3 (1851-1852) 1984, 656 S. -
vgl. Anm. 1 - Literatur ebd., S. 515-560.
5) Vgl. seinen Beitrag in diesem Band.
6) Reinhard Mocek, Historischer und physiologischer Materialis-
mus. Roland Daniels' "Mikrokosmos" im Vergleich mit Prinzipien
der materialistischen Geschichtsauffassung, in: Karl Marx, Kritik
und positive Wissenschaft. Hrsg. v. Manfred Hahn und Hans Jörg
Sandkühler (= Studien zur Wissenschaftsgeschichte des Sozialis-
mus, Bd. 6), Köln 1986, S. 203-216 (Diskussionsbeiträge ebd. S.
217-227).
7) Diese und folgende medizinhistorische Angaben nach dem Manu-
skript des Beitrages von Johanna Bleker für die Edition des
"Mikrokosmos".
8) Vgl. dazu Rüdiger Müller, Die Medizinalreformbewegung in
Rheinpreußen 1840-1849, Diss. Univ. Münster 1979 (ungedruckt).
9) G. Bagaturija, S. 217.
10) Roland Daniels, Rezension zu: V. Hansen, Königl. Preuß.
Stadtkreis-Physikus zu Trier, Aktenmäßige Darstellung wunderbarer
Heilungen, welche bei der Ausstellung des h. Rockes zu Trier im
Jahre 1844 sich ereignet. Nach authentischen Urkunden..., Trier
1845 (unveröffentlichtes Manuskript, im IMLM/ZPA, F.l, op. l, Nr.
174).
11) G. Bagaturija, S. 222 ff., und M. Hundt in diesem Band, S.
95.
12) Vgl. seine Rezension zu V. Hansen, s. Anm. 10.
13) MEGA III, 4, S. 308 und 830.
14) MEGA III, 4, S. 23; vgl. MEW 27, S. 544.
15) MEGA III, 4, S. 308.
16) Ebd., S. 309 - Alexander von Humboldt, Kosmos. Entwurf einer
physischen Weltbeschreibung. Bd. l (1845), Bd. 2 (1847), Bd. 3
(1850). - Zum Inhalt des Danielsschen Manuskriptes vgl. G. Baga-
turija, S. 229 ff.
17) MEGA III, 4, S. 320.
18) MEGA III, 4, S. 90: "Du weißt, ich habe den Schluß von Da-
niels nicht gelesen"; MEW 27, S. 233; vgl. G. Bagaturija, S. 246.
19) MEGA III, 4, S. 336-341 (Zitat S. 336).
20) MEGA III, 4, S. 355.
21) MEGA III, 4, S. 364, 368, 386 und 391-396.
22) Der Brief ist nicht erhalten, vgl. Marx an Engels v. 16. Juni
1851, in: MEGA III, 4, S. 131; MEW 27, S. 273.
23) G. Bagaturija, S. 258.
24) Roland Daniels, Mikrokosmos. Entwurf einer physiologischen
Anthropologie (1850). Hrsg. von Helmut Eisner (Karl-Marx-Haus
Trier). Eingeleitet und annotiert von Johanna Bleker, Helmut Eis-
ner, Reinhard Mocek und Hans Jörg Sandkühler, Frankfurt a.M.,
Bern, New York, Nancy 1987, ca. 304 S. (= Philosophie und Ge-
schichte der Wissenschaften. Studien und Quellen. Hrsg. v. Mi-
chael Otte und Hans Jörg Sandkühler, Bd. 1).
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