Quelle: Jahrbuch des Inst. für Marxist. Studien und Forschungen 12/1987


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DIE "ERGÄNZUNGEN UND VERÄNDERUNGEN ZUM ERSTEN BAND DES 'KAPITAL' (DEZEMBER 1871 - JANUAR 1872)" VON KARL MARX

Barbara Lietz Mit dem MEGA-Band II, 6, der der 2. Auflage des ersten Bandes des "Kapitals" gewidmet ist, wird auch ein bisher unbekanntes Doku- ment aus der Feder von Marx veröffentlicht. Es handelt sich um eine umfangreichere Handschrift zur Werttheorie (etwa 54 Druck- seiten Text und 300 Druckseiten Textentwicklung). In ihm wurden vor allem jene Veränderungen gegenüber der 1. Auflage (1867) zum Abschnitt über Ware und Geld weitgehend ausgeformt, auf die Marx am Eingang des Nachworts zur 2. Auflage (1872/73) hinwies. Er hat das Gesamtmanuskript nicht betitelt. Mit der redaktionellen Be- zeichnung "Ergänzungen und Veränderungen zum ersten Band des 'Kapitals' (Dezember 1871 - Januar 1872)" wird seinem Inhalt und Charakter sowie der ermittelten Entstehungszeit und Verwendung (als Ausgangsmaterial für die 2. deutsche Auflage und die franzö- sische Ausgabe) entsprochen. Das Manuskript besteht aus Textstücken und Hinweisen für alle vier Unterabschnitte des ersten Kapitels. Dabei fällt auf, daß in Kapitel 1,3 über die Wertform nur die einfache und die allgemeine Wertform teilweise oder gänzlich umgearbeitet werden, nicht aber die dazwischenliegende entfaltete. (Für die Kapitel III, 1, 2, 3, IV und V werden Veränderungen, Ergänzungen und Hinweise notiert). Häufig schrieb Marx bei der Ausformulierung einer Veränderung mehrere Textfassungen und Überschriften nieder. Sie werden im MEGA-Band unter den Großbuchstaben [A], [B], [C] usw., [A1], [A2] usw., ediert. Zwei Texte enthalten konzeptionelle Überlegungen zu den Veränderungen für die 2. Auflage. Am Manuskript zeichnen sich drei Arbeitsphasen ab. 1) Für die inhaltliche Einschätzung der Textunterschiede des ersten Kapitels zwischen der 1. und 2. Auflage erwies sich das hand- schriftliche Material als überaus hilfreich. An ihm zeigte sich, wie Marx über viele Textentwicklungen zu den im Nachwort ausge- wiesenen Veränderungen gekommen ist. Das soll im folgenden an den Beziehungen veranschaulicht werden, die zwischen der Umarbeitung der Wertformanalyse (Kapitel I, 3) und der wissenschaftlich strengeren Ableitung des Wertes sowie der Hervorhebung des Zusam- menhangs zwischen Wertsubstanz und Wertgröße im Kapitel I, 1 im Manuskript hervortreten. Zunächst wurde durch die chronologische Analyse des Manuskripts "Ergänzungen und Veränderungen" festgestellt, daß Marx die Über- arbeitung mit der Wertformanalyse begann, die Beseitigung ihrer doppelten Darstellung im Haupttext und im Anhang der 1. Auflage also zu Recht als der nächstliegende Grund für die Umarbeitung gilt. Weil beide Fassungen der Wertformanalyse in der 1. Auflage einan- der nicht ausschließen, sich vielmehr ergänzen, beabsichtigte Marx, sie zu vereinigen, wenn auch das Ergebnis der Überarbeitung schließlich eine in vielen Punkten neue Textfassung ist. Das Ma- nuskript "Ergänzungen und Veränderungen" belegt, daß er die Dar- stellung von vornherein aus dem Blickwinkel des Anhangs entwic- kelte und sich an dessen strengerer Gliederung orientierte. Das Manuskript mit seinen zahlreichen Textentwicklungen zeugt von den intensiven Bemühungen des Autors um klare Gedankenfolge, ver- ständliche, weniger philosophisch allgemeine und zunehmend ökono- misch konkrete Ausdrucksweise sowie um anschauliche Vergleiche. Das ist die eine Linie, mit der Marx den materialistischen Cha- rakter der Werttheorie hervorhob. Darauf und auf die Bestimmung der Wertgröße durch die gesellschaftlich notwendige Arbeitszeit hatten sich einerseits die Fragen der Kampfgefährten und unvor- eingenommener Leser, andererseits die bürgerlichen Angriffe auf die Werttheorie konzentriert. Als zweite - im Hinblick auf die oben genannten Beziehungen zwi- schen den Veränderungen wichtigere - Linie zeichnet sich, begin- nend in den Überarbeitungen zur einfachen Wertform die stärkere Berücksichtigung des Sachverhalts ab, daß sich in den dinglichen Austauschverhältnissen von Ware zu Ware die Entwicklung eines be- stimmten gesellschaftlichen Verhältnisses der Produzenten zur Ar- beit ausdrückt. Das heißt, Marx bezog diesen ihm längst bekannten Zusammenhang verstärkt in die Darstellung auch dieses Theorieele- ments ein, wo er bisher nur unterstellt war. Dadurch werden aber in den Umarbeitungen zur einfachen und zur allgemeinen Wertform die Wesensmerkmale des Wertverhältnisses, also jene Merkmale, durch die es sich von anderen historischen Verhältnissen der Pro- duzenten zur Arbeit unterscheidet, vollständiger erfaßt. Das er- ste Merkmal ist die Versachlichung der gesellschaftlichen Ver- hältnisse, bzw. der Austausch der Arbeitsprodukte als Wertgegen- ständlichkeiten. Das zweite Merkmal ist die abstrakte Arbeit als das notwendige Gleichheitsverhältnis ungleicher Privatarbeiten zur gesellschaftlichen Gesamtarbeit. In diesem Zusammenhang hat Marx die Dialektik zwischen der Entwicklung der Natur des Wertes (bzw. seiner theoretischen Widerspiegelung, dem Wertbegriff) und der Wertform tiefer durchdrungen. Besonders deutlich widerspiegelt sich das im Entwurf [B] 2) zum veränderten Charakter der allgemeinen Wertform, in dem Marx die Unterschiede zwischen den "vorbereitenden Entwicklungsstufen" (F o r m I. Einfache und F o r m I I. Entfaltete Wertform) und der "wirklichen Werthform" (F o r m I I I. Allgemeine Wertform) sehr detailliert herausarbeitete. Danach werden auf den "vorbereitenden Entwicklungsstufen" die "Arbeitsprodukte durch zufälligen und gelegentlichen Austausch in Waaren verwandelt" oder "schon gewohnheitsmässig ausgetauscht". Mehr oder weniger bleibt dabei "die Production der Werthform" das "P r i v a t- g e s c h ä f t d e r e i n z e l n e n W a a r e"? 3) Der "abstrakt menschliche Charakter der Arbeit, die sie zu Werthen macht" ist so erst beschränkt ausgedrückt. 4) Hingegen wird die "wirkliche Werthform" durch den Zusammenhang der Wertgleichungen geprägt. "Die a l l g e m e i n r e l a t i v e W e r t h- f o r m einer Waare kommt dagegen nur als g e m e i n s a m e s W e r k d e r W a a r e n w e l t zu Stande". Im allgemeinen Äquivalent besitzen die Waren eine gesellschaftliche "allgemeine Werthgestalt", ihre Wertsubstanz erhält mit ihm "dieselbe gesellschaftliche Hülle, daher auch der spezifische Charakter der werthbildenden Arbeit erst seinen entsprechenden Ausdruck". 5) Marx notierte dazu noch den Gedanken, daß auf dem "Umweg" über das allgemeine Äquivalent - mit anderen Worten, bei dem in die Warenzirkulation hinübergewachsenen Warenaustausch - nun von al- len Waren gemeinsam ausgesagt ist, daß sie Wertträger und die in ihnen verwirklichten konkreten Privatarbeiten abstrakt gesell- schaftliche Arbeit sind. 6) Anders gesprochen, mit der gemein- samen selbständigen Wertgestalt der Waren ist das Wertverhältnis entwickelt. Der zuvor noch beschränkte Ausdruck des abstrakt menschlichen Charakters der Arbeit ist in das gesellschaftlich gültige Verhältnis der privaten Warenproduzenten zur gesell- schaftlichen Gesamtarbeit umgeschlagen. Die Arbeitskörper werden bereits als Werte produziert. 7) In diesen Merkmalen drücken sich detailliertere Erkenntnisse über die abstrakte Arbeit als spezifisch gesellschaftliche Form der Arbeit aus. Sie bilden die inhaltliche Klammer zwischen der gene- tischen Analyse und den konzeptionellen Überlegungen zur systema- tischen Darstellung, zu denen Marx unmittelbar im Entwurf [B] überging. Auch äußerlich deuten stark gehäufte Neuansätze gegen Ende der Darlegung der Unterschiede zwischen den Wertformen dar- auf hin, daß Marx bei ihrer schärfer dialektischen Analyse kon- zeptionelle Anregungen zur Hervorhebung der spezifisch gesell- schaftlichen Merkmale der abstrakten Arbeit erhielt. Es ging ihm dabei besonders um die gesellschaftliche Gleichheit der Arbeiten privater Warenproduzenten und den Austausch in sachlicher Form. Er schrieb seine Gedanken in zwei Passagen nieder, die er durch dicke Klammern als Abschweifungen vom Thema kennzeichnete. In der ersten Abschweifung 8) - sie wird hier nur erwähnt - konzipierte Marx Gesichtspunkte für das Kapital I, 4, um den historischen Charakter dieser Merkmale hervorzuheben. In der zweiten Abschweifung 9) sind die Beziehungen zwischen den anfangs genannten Verhältnissen festzustellen. In ihr durchdachte Marx die durch die genetische Analyse gewonnenen detaillierteren Erkenntnisse über die abstrakte Arbeit als gesellschaftliche Form der Arbeit auf ihre Konsequenzen für die bisherige systematische Ableitung des Wertbegriffs in der 1. Auflage. Für ihn stellte sich folgendes Problem des systematischen Zusammenhangs: "W e r t h a u s d r u c k (Werthform) gewinnen Waaren nur im V e r h ä l t n i ß zu einander. Der W e r t h a u s d r u c k einer Waare ist daher stets nur gegeben in ihrem W e r t h- v e r h ä l t n i ß zu andrer Waare. Woher dieß? Wie entspringt diese allen Werthformen der Waare gemeinsame Eigenthümlichkeit aus dem Werthbegriff?" 10) Er resümierte, daß bei der "ursprüng- lichen" Ableitung des Wertbegriffs "der Rock und Leinwand 11) als Werthe, jedes für sich, auf V e r g e g e n s t ä n d l i- c h u n g m e n s c h l i c h e r A r b e i t s c h l e c h t- h i n reducirt" wurden. Zu diesem Vorgehen am Beginn der 1. Auflage bemerkte er: "Aber in dieser Reduktion wurde vergessen, daß keines für sich s o l c h e W e r t h g e g e n s t ä n d- l i c h k e i t ist, sondern daß sie solches nur sind, soweit das ihnen g e m e i n s a m e G e g e n s t ä n d l i c h- k e i t ist." Wie Marx weiter entwickelte, sind die Werte der Waren "als solche G e g e n s t ä n d l i c h k e i t auf dieselbe E i n h e i t b e z o g e n; sie sind auf abstrakt menschliche Arbeit reducirt, sofern diese als ihre g e m e i n- s c h a f t l i c h e Einheit, als die g e s e l l s c h a f t- l i c h e Substanz gilt, die sich in verschiednen Waarenkörpern nur verschieden darstellt. Sie sind also alle schon relativ ausgedrückt, nämlich relativ zu der menschlichen Arbeit, als der sie bildenden gesellschaftlichen Arbeit." 12) In den obigen Sätzen hat Marx die gesellschaftliche Natur der Wertgegenständlichkeit und der Wertsubstanz präziser erfaßt. Un- ter dieser Voraussetzung konnte er die gesellschaftliche Natur der Wertgröße genauer bestimmen: An der Wertgröße "tritt noch klar[er] hervor, daß im Werthbegriff das Werthverhältniß der Waa- ren schon anticipirt ist oder daß in ihrer Werthgegenständlich- keit sie bereits v o n v o r n h e r e i n nicht nur auf ab- strakt menschliche Arbeit reducirt sind, sondern auf abstrakt menschliche Arbeit als ihre E i n h e i t, abstrakt menschliche Arbeit als eine b e s t i m m t e gesellschaftliche F o r m der Arbeit; nicht nur als ihre Substanz, sondern als ihre als Waare gemeinsamer Substanz." 13) Die tiefere Erfassung der ge- sellschaftlichen Natur von Wertsubstanz und Wertgröße war die Voraussetzung, um den Zusammenhang zwischen der Wertsubstanz und der Bestimmung der Wertgröße durch die gesellschaftlich notwen- dige Arbeitszeit ausdrücklich hervorzuheben. Weiterhin folgerte Marx aus dieser Voraussetzung für die systematische Ableitung von Wert und Wertform als erstes: "Da der W e r t h der Waaren nichts ist ausser ihrem V e r h ä l t n i ß z u r A r b e i t als ihrer gemeinschaftlichen Substanz oder ihr V e r h ä l t- n i ß z u e i n a n d e r als Ausdruck dieser gemeinschaft- lichen Substanz kann dieser Werth einer Waare auch nur erscheinen in e i n e m V e r h ä l t n i ß, worin sie sich zu andrer Waare als Werth verhält, oder nur im W e r t h v e r h ä l t- n i ß verschiedner Waaren. Hence kann Werthausdruck nur gefunden werden, oder die Waaren können nur Werthform erhalten, im V e r h ä l t n i ß v e r s c h i e d n e r W a a r e n. Dieß zeigt uns, wie die Werthform aus der Natur des Werthes selbst entspringt." 14) Die zweite Folgerung lautete: "G e g e n- s t ä n d l i c h k e i t i m W e r t h b e g r i f f e i n- g e s c h l o s s e n." 15) Denn nur so kann der Wert eine Wertform gewinnen. In beiden Folgerungen ist die Konzeption zur wissenschaftlich strengeren Ableitung des Wertes enthalten. Um die Beziehungen zwischen den anfangs genannten Veränderungen besser zu veranschaulichen, muß man das Problem, welches Marx mit beiden Folgerungen gelöst hat, etwa so formulieren: Welche theo- retischen Entwicklungsschritte zur Erklärung des Werts müssen im Kapitel 1,1 der 2. Auflage vollzogen sein, um die Wertform daraus folgerichtig abzuleiten? Die Antwort lautet dann, daß in die Ab- leitung des Wertes der Waren jene Entwicklungsschritte einbezogen werden müssen, die zur Widerspiegelung des Wertes in der entwic- kelten Gestalt erforderlich sind, und die sich aus der Analyse der allgemeinen Wertform ergaben. Demnach ist für das Wertver- hältnis als Form des allseitigen gesellschaftlichen Zusammenhangs von Privatproduzenten der gegenständliche Ausdruck der Warenwerte und ihre Reduktion auf abstrakte Arbeit charakteristisch. So konnte an Hand des Entwurfs [B] zur allgemeinen Wertform die aus der chronologischen Analyse gewonnene Feststellung, daß Marx bei der Umarbeitung für die 2. Auflage mit der Wertform begann, prä- zisiert werden. Die Präzisierung erfolgte dahingehend, daß aus der stärker dialektischen Analyse der Wertform im Manuskript zunächst konzeptionelle Überlegungen zur wissenschaftlich stren- geren Ableitung des Werts und zur Hervorhebung des Zusammenhangs von Wertsubstanz und Wertgröße hervorgegangen sind. Weiter ergab sich für die inhaltliche Einschätzung der von Marx genannten Ver- änderungen im Kapitel 1,1 der 2. Auflage, daß die Grundlage dafür detailliertere Erkenntnisse über die abstrakte Arbeit als gesell- schaftliche Form der Arbeit bildeten und daß ihr Kern in der tie- feren Erfassung des Wertcharakters und der gesellschaftlichen Na- tur von Wertsubstanz und Wertgröße mit den anfänglichen Abstrak- tionsschritten im Kapitel 1,1 besteht. Als Marx konzeptionelle Klarheit über die erforderlichen Wei- terentwicklungen bei der systematischen Darstellung der Werttheo- rie gewonnen hatte, brach er den Entwurf [B] ab. Damit kann die erste Arbeitsphase am Manuskript als abgeschlossen gelten. Die mit der obigen Konzeption verbundenen und weitere Veränderungen für die 2. Auflage wurden teils in zwei weiteren Arbeitsphasen am Manuskript, teils in anderer Form ausgearbeitet. Abschließend bleibt noch aufzuzeigen, in welchen einzelnen Verän- derungen von der 1. zur 2. Auflage, Kapitel 1,1, sich die wissen- schaftlich strengere Ableitung des Werts und die Hervorhebung des Zusammenhangs von Wertsubstanz und Wertgröße widerspiegelt. 1. Marx hat das Wertsein der Arbeitsprodukte noch vor der Ablei- tung der Wertsubstanz gegenständlich ausgedrückt 16) und in Ver- bindung mit der Wertform näher erklärt. In der 1. Auflage wurde dieser Abstraktionsschritt deutlich erst in Verbindung mit der Wertformanalyse vollzogen. 17) 2. Marx hat die Reduktion der in den Waren dargestellten konkre- ten nützlichen Arbeiten auf gleiche oder abstrakt menschliche Ar- beit, d.h. die Verausgabung menschlicher Arbeitskraft, in die er- sten Schritte zur Ableitung des Werts einbezogen. 18) In der 1. Auflage wurde diese Reduktion erst in Verbindung mit der Wertfor- manalyse erklärt. 19) Dadurch unterscheidet sich die Charakteri- sierung der Wertsubstanz vor der Behandlung der Wertgröße in bei- den Auflagen. Die Wertsubstanz war an entsprechender Stelle in der 1. Auflage als Vergegenständlichung von Arbeit, Arbeit schlechthin, und zwar als einfache Durchschnittsarbeit bestimmt, in der 2. Auflage hingegen als vergegenständlichte abstrakte Ar- beit, verausgabte Arbeitskraft. Die präzisere Bestimmung der Wertsubstanz bildet wieder die Voraussetzung zur ausdrücklichen Hervorhebung ihres Zusammenhangs mit der Bestimmung der Wertgröße durch die gesellschaftlich notwendige Arbeitszeit. Wertsubstanz und Wertgröße wurden ergänzend durch die Maße der gesellschaft- lich durchschnittlichen Arbeitszeit und der gesellschaftlichen Durchschnittsarbeitskraft miteinander verknüpft. 20) Die Reduktion der Arbeit, einschließlich der komplizierten, auf einfache Durchschnittsarbeit hingegen bildet ein Spezialproblem der qualitativ-quantitativen Vermittlung von Wertsubstanz und Wertgröße. Sie wurde deshalb nicht mehr vor der Behandlung der Wertgröße erklärt, 21) sondern erst nach der Ableitung dieser Voraussetzung und zwar bei der Untersuchung des Doppelcharakters der Arbeit. 22) _____ 1) Über die Arbeitsphasen am Manuskript und weitere Besonderhei- ten wird im Apparateteil "Entstehung und Überlieferung" des noch nicht veröffentlichten MEGA-Bandes II, 6 informiert. Im folgenden MEGA II, 6. 2) Siehe MEGA II, 6, S. 25-32. Das Manuskript enthält die Ent- würfe [A], [B] und [C] zum veränderten Charakter der allgemeinen Wertform. 3) Alle Zitate MEGA II, 6, S. 26. 4) Ebenda, S. 28. 5) Alle Zitate ebenda, S. 27. 6) Siehe ebenda, S. 28. 7) Siehe ebenda, S. 31. 8) Siehe ebenda, S. 29. 9) Siehe ebenda, S. 29-32. 10) Ebenda, S. 29/30. 11) Tatsächlich wurde der Wertbegriff in den verschiedenen Aufla- gen des ersten Bandes des "Kapitals" aus den Austauschverhältnis- sen solcher Waren wie Weizen und Eisen abgeleitet. 12) Alle Zitate MEGA II, 6, S. 30. 13) Ebenda, S. 30/31. 14) Ebenda, S. 31. 15) Ebenda, S. 32. 16) Siehe Karl Marx, Das Kapital. Erster Band, in: MEW 23, S. 52 und MEGA II, 5, S. 19/20. 17) Siehe MEGA II, 5, S. 30 ff. und 630 ff. 18) Siehe MEW 23, S. 52/53 und MEGA II, 5, S. 19. 19) Siehe MEGA II, 5, S. 30 und 630. 20) Siehe MEW 23, S. 53. 21) Siehe MEGA II, 5, S. 19/20. 22) Siehe MEW 23, S. 59. zurück