Quelle: MEW 1 1839 - 1844
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Vorwort
Die Herausgabe der Werke von Karl Marx und Friedrich Engels, die
auf Beschluß des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspar-
tei Deutschlands erfolgt, ist ein Ereignis von großer politischer
und wissenschaftlicher Bedeutung. Damit wird die bisher umfas-
sendste Ausgabe des literarischen Erbes der Begründer des wissen-
schaftlichen Kommunismus in deutscher Sprache vorgelegt. Aufbau,
Gliederung und Kommentierung der deutschen Ausgabe fußen auf der
zweiten russischen Ausgabe der Werke von Karl Marx und Friedrich
Engels, besorgt vom Institut für Marxismus-Leninismus beim Zen-
tralkomitee der Kommunistischen Partei der Sowjetunion.
Die Ausgabe umfaßt 39 Bände in 41 Büchern und wird durch Ergän-
zungsbände komplettiert. Die Bände 1 bis 22 enthalten die Werke
und Artikel von 1839 bis 1895. In den Bänden 23 bis 26 wird das
Hauptwerk von Karl Marx, "Das Kapital", einschließlich des un-
vollendeten Manuskripts "Theorien über den Mehrwert" (Vierter
Band des "Kapitals") wiedergegeben. Die Bände 27 bis 39 bieten
den Briefwechsel zwischen Marx und Engels sowie ihre an andere
Personen gerichteten Briefe von 1842 bis 1895.
Der erste Band der Werke von Karl Marx und Friedrich Engels um-
faßt eine Auswahl von Schriften, die von den Begründern des wis-
senschaftlichen Kommunismus vor Beginn ihrer schöpferischen Zu-
sammenarbeit in den Jahren 1839 bis 1844 verfaßt wurden und wich-
tige Etappen ihrer politischen und weltanschaulichen Entwicklung,
ihren selbständigen Weg vom Idealismus zum Materialismus, vom re-
volutionären Demokratismus zum Kommunismus widerspiegeln. Die im
Band 1 nicht enthaltenen Schriften aus dieser frühen Periode be-
finden sich in zwei Ergänzungsbänden zur vorliegenden Ausgabe.
Der Band I besteht aus zwei Abteilungen: die erste enthält
Schriften von Marx aus der Zeit von 1842 bis Juli 1844, die
zweite Arbeiten von Engels, die im Zeitraum von 1839 bis März
1844 entstanden sind.
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Nachdem Marx 1841 mit der Abhandlung "Differenz der demokriti-
schen und epikureischen Naturphilosophie" promoviert hatte,
wandte er sich der politischen Publizistik zu. Die Tätigkeit als
Redakteur an der "Rheinischen Zeitung" wurde für die Herausbil-
dung und Entwicklung seiner revolutionärdemokratischen Ansichten
sehr bedeutungsvoll; sie beeinflußte wesentlich sein weiteres
theoretisches Schaffen sowie die Ausprägung seiner Weltanschauung
und bereitete seinen Übergang zum Materialismus und Kommunismus
vor. Im politischen Tageskampf überprüfte Marx seine philosophi-
schen Ansichten, entwickelte und begründete er sie an Hand der
konkreten gesellschaftlichen Verhältnisse. Er orientierte sich
auf die grundlegenden Fragen seiner Zeit, auf die Auseinanderset-
zung mit den historisch überlebten politischen Zuständen in Preu-
ßen. Dabei kam Marx erstmals mit sozialen und ökonomischen Fragen
in Berührung: Er beschäftigte sich mit der Lage und den Interes-
sen der besitzlosen Massen sowie mit der Armut und dem Ruin der
Moselbauern, untersuchte den Zusammenhang zwischen Eigentum an
Grund und Boden sowie politischer Interessenvertretung und nahm
erstmals zu den Ideen des französischen utopischen Sozialismus
und Kommunismus Stellung.
In seiner ersten publizistischen Arbeit "Bemerkungen über die
neueste preußische Zensurinstruktion", die den vorliegenden Band
eröffnet, gab Marx eine grundsätzliche Charakteristik der preußi-
schen Zensurgesetzgebung und begründete die Notwendigkeit der
Pressefreiheit. Wenn er dabei feststellte, die "eigentliche Radi-
kalkur der Zensur wäre ihre Abschaffung, denn das Institut ist
schlecht, und die Institutionen sind mächtiger als die Menschen"
(siehe vorl. Band, S. 27), so lagen darin Konsequenzen, die den
preußischen Staat überhaupt betrafen. In dem Artikel "Debatten
über Preßfreiheit und Publikation der Landständischen Verhandlun-
gen" forderte Marx ebenfalls uneingeschränkte Pressefreiheit. Sie
war für ihn Verwirklichung der Freiheit des Menschen und zugleich
notwendige Voraussetzung zur Veränderung der realen Wirklichkeit.
In diesem Zusammenhang kritisierte Marx auch zum erstenmal die
Religion unter politischen Aspekten und verlieh damit seinem
atheistischen Standpunkt neue Züge. Er verurteilte die gesetzlich
sanktionierte Unterdrückung der Religionskritik durch die preußi-
sche Zensur und verlangte, daß der Staat sich nicht auf dem Glau-
ben, sondern auf die Vernunft gründen müsse. In dem Beitrag "Der
leitende Artikel in Nr. 179 der 'Kölnischen Zeitung'" setzte sich
Marx gleichfalls mit der reaktionären feudalen Staatsdoktrin aus-
einander. Er stellte fest, daß die Religion die natürliche Grund-
lage jedes Staates sei, und hielt ihr die Entwicklung der bürger-
lichen Staatstheorie von Montesquieu bis Hegel entgegen.
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In der Polemik mit der "Kölnischen Zeitung" legte Marx auch seine
Gedanken über die historische Aufgabe der Philosophie dar und be-
gründete ihr Auftreten in der Tagespresse als ein notwendiges Er-
fordernis der Zeit. Er ging davon aus, daß die Philosophie die
gesetzmäßig notwendig gewordene gesellschaftliche Veränderung
geistig vorwegnimmt, "die geistige Quintessenz ihrer Zeit ist"
(siehe vorl. Band, S. 97) und deshalb in einen Gegensatz zur re-
alen Wirklichkeit gerät. Hat die Entwicklung dieses Widerspruchs
eine bestimmte Stufe erreicht, müsse die Philosophie notwendig
mit der Wirklichkeit in Wechselwirkung treten, zur Philosophie
der Gegenwart werden und die reale Wirklichkeit verändern. Eine
solche Zeit grundlegender Umgestaltungen der Gesellschaft war
nach Marx' Auffassung herangereift.
In den Artikeln über die Verhandlungen des sechsten Rheinischen
Landtags untersuchte Marx das Wesen der feudalistischen Stände-
vertretungen und stieß dabei auf wichtige Fragen der sozialen
Gliederung der Gesellschaft. Die Analyse der Debatten des Preußi-
schen Provinziallandtags förderte seine Erkenntnis, daß die Zuge-
hörigkeit zum Stand unmittelbar die politische Haltung und Gesin-
nung beeinflußte. Diese Durchleuchtung des Zusammenhangs zwischen
sozialer Stellung und politischer Interessenvertretung gewann für
seine revolutionär-demokratische Entwicklung besondere Bedeutung.
Mit den Beiträgen "Debatten über das Holzdiebstahlsgesetz" und
"Rechtfertigung des ++-Korrespondenten von der Mosel" wandte sich
Marx unmittelbar der Eigentumsfrage und der Lage der besitzlosen
Masse zu. Er erkannte, daß die Privateigentümer von Grund und Bo-
den den Staat und seine Rechtsprechung ihren materiellen Bedürf-
nissen unterordneten. Wie Marx später Engels gegenüber des öfte-
ren betonte, sei er "grade durch seine Beschäftigung mit dem
Holzdiebstahlsgesetz und mit der Lage der Moselbauern von der
bloßen Politik auf ökonomische Verhältnisse verwiesen worden und
so zum Sozialismus gekommen" (siehe Band 39 unserer Ausgabe, S.
466). Marx ergriff offen Partei für die "arme politisch und so-
zial besitzlose Menge" (siehe vorl. Band, S. 115), verteidigte
ihre politische Forderung, gleichberechtigte Staatsbürger zu wer-
den, und anerkannte ihre materielle Forderung, am Reichtum der
Bourgeoisie teilnehmen zu wollen. Er kam zu wesentlichen Erkennt-
nissen über die soziale Gliederung der Gesellschaft und den Zu-
sammenhang von Eigentum und politischer Interessenvertretung und
begann, sich mit dem französischen Sozialismus und Kommunismus
auseinanderzusetzen. Dies zeigt sich unter anderem darin, daß ge-
rade aus dieser Zeit mit dem Artikel "Der Kommunismus und die
Augsburger 'Allgemeine Zeitung'" seine erste Stellungnahme zum
Kommunismus vorliegt.
Marx reagierte in diesem Beitrag zurückhaltend auf den französi-
schen
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Sozialismus und Kommunismus. Ausschlaggebend dafür waren die uto-
pischen Züge dieser Lehren und die praktischen Ergebnisse der
Versuche, kommunistische Kolonien zu errichten. Jedoch wandte
sich Marx entschieden dagegen, den Kommunismus als bloße Phanta-
sterei abtun zu wollen, sondern erklärte vielmehr, daß derselbe
eingehendes Studium und gründliche theoretische Beschäftigung er-
fordere. Jahre später schrieb Marx darüber: "Andererseits hatte
zu jener Zeit, wo der gute Wille 'weiterzugehen' Sachkenntnis
vielfach aufwog, ein schwach philosophisch gefärbtes Echo des
französischen Sozialismus und Kommunismus sich in der
'Rheinischen Zeitung' hörbar gemacht. Ich erklärte mich gegen
diese Stümperei, gestand aber zugleich in einer Kontroverse mit
der 'Allgemeinen Augsburger Zeitung' rundheraus daß meine bishe-
rigen Studien mir nicht erlaubten, irgendein Urteil über den In-
halt der französischen Richtungen selbst zu wagen." (Siehe Band
13 unserer Ausgabe, S. 8.)
Einige Beiträge von Marx in der "Rheinischen Zeitung" beschäftig-
ten sich mit dem Charakter der Revision der preußischen Gesetzge-
bung unter Friedrich Wilhelm IV. und deren ideologischen Grundla-
gen, von denen eine der bedeutendsten die historische Rechts-
schule war. In dem Artikel "Das philosophische Manifest der hi-
storischen Rechtsschule" enthüllte Marx, daß die Vertreter dieser
Schule mit der Revision der bestehenden Gesetzgebung historisch
überlebte Zustände restaurieren wollten. Sein Aufsatz "Der Ehe-
scheidungsgesetzentwurf" wandte sich gegen den Versuch, die Dog-
men der protestantischen Kirche unmittelbar zur Grundlage der Ge-
setzgebung zu machen. Marx forderte, daß "das Gesetz der bewußte
Ausdruck des Volkswillens" sein, "also mit ihm und durch ihn ge-
schaffen" werden muß (siehe vorl. Band, S. 150).
Anfang 1843 begann ein neuer Abschnitt des Kampfes von Marx gegen
die preußische Regierung, die zu schärferen Maßnahmen gegen die
oppositionelle Presse überging. Die erste einschneidende Repres-
salie war das Verbot der "Leipziger Allgemeinen Zeitung". Zu die-
sem Ereignis nahm Marx sofort in einer ganzen Serie polemischer
Artikel Stellung und verurteilte entschieden dieses Verbot. Er
war der erste Publizist, der die eigentlichen Gründe und Absich-
ten der Regierung entlarvte und nachwies, daß dies ein Angriff
auf die gesamte fortschrittliche Presse war.
Daraufhin erließ die preußische Regierung am 20.Januar das schon
lange geplante Verbot der "Rheinischen Zeitung" mit Wirkung vom
1. April 1843. Wegen der nun einsetzenden rigorosen Zensur, aber
auch wegen der Meinungsverschiedenheiten zwischen ihm und den
Geranten des Blattes hinsichtlich möglicher Zugeständnisse schied
Marx mit der "Erklärung" vom
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17. März schon einige Tage vor dem Erscheinen der letzten Nummer
aus der Redaktion der Zeitung aus. Damit endete ein bedeutungs-
voller Abschnitt in Marx' politischer und philosophischer Ent-
wicklung.
Bereits in den nachfolgenden Monaten vollzog Marx den endgültigen
Übergang zum Materialismus und Kommunismus, formulierte er die
Erkenntnis von der historischen Rolle des Proletariats. Eine
wichtige Etappe in diesem Übergangsprozeß bildet sein unvollendet
gebliebenes Manuskript "Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphiloso-
phie", an dem er während des Aufenthaltes in Kreuznach von Mai
bis Oktober 1843 arbeitete. Ausgehend von den reichen Erfahrun-
gen, die er als Redakteur der "Rheinischen Zeitung" gesammelt
hatte, stellte sich Marx die Aufgabe, die idealistische Gesell-
schafts- und Staatskonzeption Hegels kritisch zu überprüfen und
die wahren Triebkräfte des gesellschaftlichen Fortschritts, die
Mittel und Wege einer revolutionären Veränderung der Welt zu er-
kennen. Eine wertvolle Hilfe für seine Kritik an Hegels Idealis-
mus waren die Schriften des materialistischen Philosophen Ludwig
Feuerbach. Über die Ergebnisse, zu denen Marx durch die umfas-
sende Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie gelangte, schrieb
er später: "Meine Untersuchung mündete in dem Ergebnis, daß
Rechtsverhältnisse wie Staatsformen weder aus sich selbst zu be-
greifen sind noch aus der sogenannten allgemeinen Entwicklung des
menschlichen Geistes, sondern vielmehr in den materiellen Lebens-
verhältnissen wurzeln, deren Gesamtheit Hegel, nach dem Vorgang
der Engländer und Franzosen des 18.Jahrhunderts, unter dem Namen
'bürgerliche Gesellschaft' zusammenfaßt, daß aber die Anatomie
der bürgerlichen Gesellschaft in der politischen Ökonomie zu su-
chen sei." (Siehe Band 13 unserer Ausgabe, S. 8.)
Da es ihm in Deutschland nicht möglich war, seine politischen und
philosophischen Auffassungen frei und offen zu vertreten, ging
Marx Ende Oktober 1843 nach Paris, wo er gemeinsam mit Arnold
Ruge die Herausgabe der "Deutsch-Französischen Jahrbücher" vor-
bereitete. In Paris, einem Zentrum der Wissenschaft und Kultur,
der politischen und revolutionären Bewegung, boten sich Marx aus-
gezeichnete Möglichkeiten, die Klassenwidersprüche und -kolli-
sionen, die die bürgerliche Welt erschütterten, zu studieren.
Hier knüpfte er auch die ersten Verbindungen zu führenden
Vertretern der französischen und deutschen Arbeiterbewegung.
Marx' Beiträge für das erste und einzige Heft der "Deutsch-Fran-
zösischen Jahrbücher", das Ende Februar 1844 erschien, widerspie-
gelte deutlich den vollzogenen Übergang vom philosophischen Idea-
lismus zum Materialismus, vom revolutionären Demokratismus zum
Kommunismus.
In den Briefen, die das erste Heft einleiteten, umriß Marx das
Programm
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der Zeitschrift. Er sah ihre Aufgabe in der "rücksichtslosen Kri-
tik alles Bestehenden" (siehe vorl. Band, S. 344) und wandte sich
gegen den Dogmatismus, der der früheren Philosophie sowie dem
utopischen Sozialismus und Kommunismus eigen war, gegen die Pro-
klemierung fertiger Systeme, die angeblich ein für allemal Gül-
tigkeit besitzen sollten. Marx lehnte alle vom Leben, vom prakti-
schen Kampf der Massen losgelöste spekulative Theorie ab und for-
derte, die theoretische Kritik der alten Gesellschaft mit der
Praxis, mit der Politik, mit dem wirklichen Kampf (siehe ebenda,
S. 345) zu verbinden.
In dem Artikel "Zur Judenfrage" wies Marx die Haltlosigkeit der
Ansichten Bruno Bauers nach, der den Weg zur Befreiung der in
Deutschland politisch rechtlosen Juden in der Emanzipation der
Juden von der Religion seh. Ausgehend von dem konkreten Problem
der Judenbefreiung entwickelte Marx grundlegende Gedanken über
das allgemeine Problem der Befreiung der Menschheit von dem auf
ihr lastenden sozialen und politischen Joch. Dabei unterschied er
zwischen "politischer Emanzipation", worunter er die Verkündung
bürgerlich-demokratischer Freiheiten als Ergebnis einer bürgerli-
chen Revolution verstand, und "menschlicher Emanzipation", die
Befreiung des Menschen von den Gebrechen der bürgerlichen Gesell-
schaft, die Aufhebung jeglicher sozialer und politischer Un-
gleichheit und Unterdrückung. Hier formulierte Marx also bereits
im Ansatz die Idee von dem grundlegenden Unterschied zwischen der
bürgerlichen und der sozialistischen Revolution.
Die Antwort auf die Frage, wer die menschliche Emanzipation ver-
wirklichen solle, welche gesellschaftliche Kraft den sozialen
Fortschritt verkörpere, gab Marx in seinem Aufsatz "Zur Kritik
der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung". Hier stellte Marx
zum erstenmal das Proletariat als die gesellschaftliche Klasse
dar, die die allgemein menschliche Emanzipation vollbringen wird.
Diese Erkenntnis von der welthistorischen Rolle der Arbeiter-
klasse, die kapitalistische Klassengesellschaft zu überwinden und
eine neue, die sozialistische Ordnung zu errichten, war von größ-
ter Tragweite. Sie bildete den Ausgangspunkt für die Entwicklung
des Sozialismus von einer Utopie zur Wissenschaft. Von der Arbeit
an war der Werdegang der Marxschen Weltanschauung zugleich der
Werdegang des wissenschaftlichen Kommunismus, der revolutionären
Weltanschauung des Proletariats.
In diesem Beitrag begründete Marx auch die grundlegende These von
der hervorragenden Rolle einer fortschrittlichen Theorie als gei-
stige Waffe im Kampf der Massen und von den Massen als der mate-
riellen Kraft, die imstande ist, die Gesellschaft umzugestalten.
"Wie die Philosophie im Proletariat
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ihre m a t e r i e l l e n, so findet das Proletariat in der
Philosophie seine g e i s t i g e n Waffen" (siehe vorl. Band,
S. 391). Lenin urteilte über Marx' Artikel in den "Deutsch-Fran-
zösischen Jahrbüchern": "In seinen in dieser Zeitschrift veröf-
fentlichten Aufsätzen tritt Marx bereits als Revolutionär auf,
der die 'rücksichtslose Kritik alles Bestehenden' und im besonde-
ren die 'Kritik der Waffen' verkündet, der an die Massen und an
das Proletariat
appelliert." (W.I. Lenin: Karl Marx. In: Werke, Band 21, S. 35.)
Der letzte größere Aufsatz, den Marx vor dem Beginn seiner Freund
schaft mit Engels veröffentlichte, war die im August 1844 im Pa-
riser "Vorwärts!" erschienene Arbeit "Kritische Randglossen zu
dem Artikel 'Der König von Preußen und die Sozialreform. Von ei-
nem Preußen'". Darin setzte er sich mit Ruges Behauptung ausein-
ander, daß der schlesische Weberaufstand ein sinn- und fruchtlo-
ser Aufruhr ohne "politische Seele" gewesen sei, und hob die
große Bedeutung dieser Erhebung hervor. Marx sah darin einen Aus-
druck für das gewachsene Klassenbewußtsein der deutschen Arbei-
ter, für das erwachende Verständnis ihres grundlegenden Gegen-
satzes zur Gesellschaft des Privateigentums, für die gewaltigen
revolutionären Potenzen, die in der Arbeiterklasse schlummerten.
Er konkretisierte dabei einige Aspekte der historischen Mission
der Arbeiterklasse und entwickelte die These weiter, daß der
Übergang zur neuen Gesellschaft nicht möglich ist ohne revolutio-
näre Aktionen der Massen, des Proletariats und ohne Revolution.
In der Revolution sind ihre politische Seite - der Sturz der
herrschenden Macht - und ihre soziale Seite - die Zerstörung der
alten gesellschaftlichen Verhältnisse - untrennbar miteinander
verbunden und voneinander abhängig. Marx kam also hier schon bis
an die Schwelle der Erkenntnis, daß das Proletariat die politi-
sche Macht erobern muß.
Die in den vorliegenden Band aufgenommenen Schriften von Fried-
rich Engels zeigen, wie dieser bis zum Beginn seiner Freundschaft
mit Marx selbständig den Weg vom Idealismus zum Materialismus,
vom revolutionären Demokratismus zum Kommunismus fand.
Bereits während seiner kaufmännischen Ausbildung in Bremen von
1838 bis 1841 betätigte sich Engels auf dem Gebiet der politi-
schen und sozialkritischen Publizistik. Hier entstanden seine
"Briefe aus dem Wuppertal", in denen der Achtzehnjährige ent-
schieden gegen den scheinheiligen pietistischen Geist, der alle
Bereiche des Lebens in seiner Heimatstadt durchdrang, gegen den
von den Pietisten verbreiteten Obskurantismus, Fanatismus und My-
stizismus auftrat. Zugleich kritisierte Engels mit großer Sach-
kenntnis und Schärfe die sozialen Zustande im Wuppertal, schil-
derte die schwere Notlage
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der Proletarier und prangerte deren skrupellose Ausbeutung durch
die Fabrikanten und Kaufleute an.
Als sich Engels 1841/1842 in Berlin aufhielt, schloß er sich den
Junghegelianern an und nahm lebhaften Anteil an ihren philosophi-
schen Auseinandersetzungen. Dabei vereinigten sich bei ihm die
radikalen philosophischen Ideen des Junghegelianismus mit einer
revolutionär-demokratischen Haltung zu sozialpolitischen Fragen.
Zugleich ging Engels in dieser Zeit, wesentlich beeinflußt durch
das Studium der Werke Ludwig Feuerbachs, die ersten Schritte zum
Materialismus.
In seinem Aufsatz "Alexander Jung, Vorlesungen über die moderne
Literatur der Deutschen" kritisierte Engels die Vertreter des
Jungen Deutschland, weil sie sich in einem rein literarischen Mi-
lieu bewegten und vom politischen Leben und von den fortschritt-
lichen philosophischen Gedanken abgekapselt hatten: "Solche un-
glückliche Amphibien und Achselträger sind nicht brauchbar für
den Kampf, den nun einmal entschiedne Leute entzündet und nur
Charaktere hindurchführen können." (Siehe vorl. Band, S. 445.) Er
trat für einen höheren Ideengehalt in der Literatur ein und
wandte sich mit Bestimmtheit gegen den Liberalismus und dessen
Ideologie der "goldenen Mitte", die gegensätzliche Richtungen zu
versöhnen suchte. In dem Artikel "Friedrich Wilhelm IV., König
von Preußen" trat Engels gegen das herrschende feudalabsolutisti-
sche System und die reaktionäre Idee von einem
"christlich-deutschen Staat" mittelalterlicher Prägung auf, der
von Friedrich Wilhelm IV. angestrebt wurde. Sein heißes Bestre-
ben, am politischen Kampf gegen die reaktionären Zustände in
Deutschland teilzunehmen, führte ihn im weiteren zur Abkehr von
dem Kreis der "Freien" um die Brüder Bauer, die dem realen Leben
und der praktischen revolutionären Tätigkeit fremd gegenüberstan-
den.
Ende 1842 ging Engels nach England und lernte dort das Mutterland
des Kapitalismus, das moderne Proletariat und seine erste selb-
ständige politische Massenbewegung, den Chartismus, kennen. Hier
entwickelte er sich zum proletarischen Revolutionär und Kommuni-
sten. Die Bedeutung des Aufenthalts in England für die Entwick-
lung seiner Anschauungen schätzte Engels später folgendermaßen
ein: "Ich war in Manchester mit der Nase darauf gestoßen worden,
daß die ökonomischen Tatsachen, die in der bisherigen Geschichts-
schreibung gar keine oder nur eine verachtete Rolle spielen, we-
nigstens in der modernen Welt eine entscheidende geschichtliche
Macht sind; daß sie die Grundlage bilden für die Entstehung der
heutigen Klassengegensätze; daß diese Klassengegensätze in den
Ländern, wo sie vermöge der großen Industrie sich voll entwickelt
haben, also namentlich in England,
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wieder die Grundlage der politischen Parteibildung, der Partei-
kämpfe und damit der gesamten politischen Geschichte sind."
(Siehe Band 21 unserer Ausgabe, S. 211.)
Der vorliegende Band enthält eine Reihe Arbeiten, die Engels wäh-
rend seines Aufenthalts in England verfaßte. In den Artikeln
"Englische Ansicht über die innern Krisen", "Die innern Krisen",
"Stellung der politischen Partei", "Lage der arbeitenden Klasse
in England" und "Die Korngesetze", die in der "Rheinischen Zei-
tung" veröffentlicht wurden, standen wichtige Fragen der wirt-
schaftlichen Entwicklung und der sozialen Struktur Englands im
Mittelpunkt. Engels analysierte die Spaltung der Gesellschaft in
drei Hauptklassen - in die Landaristokratie, die Bourgeoisie und
das Proletariat -, kennzeichnete den Widerspruch zwischen Bour-
geoisie und Proletariat als den Grundwiderspruch der kapitalisti-
schen Gesellschaft und die Auseinandersetzungen zwischen den po-
litischen Parteien als Klassenkampf. Bei seiner Untersuchung der
Lage der englischen Arbeiter und ihrer Rolle im öffentlichen Le-
ben gelangte er zu der Schlußfolgerung, daß das Proletariat jene
fortschrittliche gesellschaftliche Kraft darstellt, die eine so-
ziale Umwälzung in England vollziehen wird. Mit tiefer Anteil-
nahme schilderte Engels den Kampf der englischen Arbeiter, die
Tätigkeit der Chartisten und Sozialisten in England und beleuch-
tete auch den Befreiungskampf des irischen Volkes gegen nationale
und koloniale Unterdrückung.
Seine engen Verbindungen zu den Chartisten und den englischen So-
zialisten, die Anhänger der Ideen Robert Owens waren, ermöglich-
ten es Engels, in den für die Zeitschrift "Schweizerischer Repu-
blikaner" verfaßten "Briefen aus London" die Rolle dieser Bewe-
gungen im gesellschaftlichen Leben Englands gründlich darzustel-
len. Er verwies auf die "reißenden Fortschritte" des Chartismus,
der "seine Stärke in den working men, den Proletariern, hat"
(siehe vorl. Band, S. 468), und hob den wachsenden Einfluß der
National Charter Association auf die Arbeitermassen hervor. Er
schätzte auch die vielfältige Tätigkeit der Sozialisten zur Bil-
dung der arbeitenden Klassen in England hoch ein, besonders die
Verbreitung der philosophischen Ideen der französischen Aufklä-
rung des 18.Jahrhunderts.
1843 begann Engels auch in den Presseorganen der Chartisten und
der Owenisten mitzuwirken. Er stellte sich dabei die Aufgabe, sie
näher mit der sozialistischen und kommunistischen Bewegung auf
dem europäischen Kontinent bekannt zu machen. Diesem Zweck dien-
ten die Artikel "Fortschritte der Sozialreform auf dem Kontinent"
und "Bewegungen auf dem Kontinent", die in "The New Moral World"
veröffentlicht wurden. Engels charakterisierte darin die Entwick-
lung der kommunistischen Ideen in Frankreich, in der
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Schweiz und in Deutschland, wobei er nicht nur über die positiven
Seiten der verschiedenen Schulen des utopischen Sozialismus und
Kommunismus schrieb, sondern auch auf die Mängel hinwies, die die
Kurzlebigkeit vieler dieser Richtungen bedingten. Eine der grund-
legenden Schlußfolgerungen aus diesen Untersuchungen lautete: "So
sind die drei großen zivilisierten Länder Europas, England,
Frankreich und Deutschland, alle zu dem Schluß gekommen, daß eine
durchgreifende Revolution der sozialen Verhältnisse auf der
Grundlage des Gemeineigentums jetzt zu einer dringenden und un-
vermeidlichen Notwendigkeit geworden ist. [...] es kann keinen
stärkeren Beweis als diesen geben, daß der Kommunismus nicht bloß
die Konsequenz aus der besonderen Lage der englischen oder einer
beliebigen anderen Nation ist, sondern eine notwendige Folgerung,
die aus den Voraussetzungen, wie sie in den allgemeinen Bedingun-
gen der modernen Zivilisation gegeben sind, unvermeidlich gezogen
werden muß." (Siehe vorl. Band, S. 480.)
In diesen Artikeln zeigt sich bereits deutlich Engels' Übergang
vom revolutionären Demokraten zum Kommunisten, der mit seinen
Beiträgen für die "Deutsch-Französischen Jahrbücher" seinen Ab-
schluß findet. Seine Aufsätze in dieser Zeitschrift zeugen auch
davon, daß er sich nunmehr endgültig von idealistischen Anschau-
ungen befreit und auf konsequent materialistische Positionen ge-
stellt hatte.
In seiner Arbeit "Umrisse zu einer Kritik der Nationalökonomie"
untersuchte Engels "vom sozialistischen Standpunkt aus die grund-
legenden Erscheinungen der modernen Wirtschaftsordnung" (W.I. Le-
nin: Friedrich Engels. In: Werke, Band 2, S. 10). Es war der er-
ste Versuch, die bürgerliche politische Ökonomie von einem dia-
lektischen und materialistischen Standpunkt, vom Standpunkt der
Arbeiterklasse aus zu kritisieren. Engels entdeckte in der Ent-
wicklung der inneren Widersprüche des kapitalistischen Privatei-
gentums, in der sich daraus unvermeidlich ergebenden Zuspitzung
der sozialen Antagonismen der bürgerlichen Welt die entscheidende
Ursache der künftigen sozialen Revolution, die berufen ist, die-
ses System zu beseitigen und eine neue, gerechte Gesellschaft zu
errichten. Er erklärte die historische Notwendigkeit und ge-
schichtliche Beschränktheit des Privateigentums und wies den re-
alen Weg zu seiner Überwindung.
Die Kritik am Kapitalismus als System ging in Engels' Schrift
einher mit der Kritik an den Wortführern und Apologeten dieses
Systems, an den Vertretern der verschiedenen Richtungen der bür-
gerlichen politischen Ökonomie. Obwohl Engels zu jener Zeit noch
nicht bis zum Wesen der wichtigsten ökonomischen Theorien vorge-
drungen war, gelang es ihm, deren bürgerliche Beschränktheit
überzeugend nachzuweisen. Vor allem prangerte er die
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menschenfeindliche Bevölkerungstheorie von Malthus als "infame,
niederträchtige Doktrin", als "scheußliche Blasphemie gegen die
Natur und Menschheit" an und wies nach, daß die "überzählige Be-
völkerung" nicht durch Naturgesetze, sondern durch den unbändigen
Bereicherungsdrang der Bourgeoisie bedingt ist. (Siehe vorl.
Band, S. 518.)
Marx zeigte größtes Interesse für die "Umrisse zu einer Kritik
der Nationalökonomie" und bezeichnete sie als eine "geniale
Skizze zur Kritik der ökonomischen Kategorien" (siehe Band 13 un-
serer Ausgabe, S. 10). Diese Arbeit veranlaßte ihn, sich in Paris
noch intensiver dem Studium der politischen Ökonomie zuzuwenden.
In der Rezension "Die Lage Englands. 'Past and Present' by Thomas
Carlyle" kritisierte Engels aus materialistischer Sicht Carlyles
religiöse Ansichten und seinen "Heroenkult". Er trat entschieden
gegen den subjektiven Idealismus, den Skeptizismus und die Leug-
nung der Fähigkeit der menschlichen Vernunft auf, die grundlegen-
den Widersprüche des gesellschaftlichen Lebens zu erkennen und zu
überwinden. Dem historischen Prozeß, stellte Engels fest, liege
nicht die eine oder andere Abstraktion zugrunde, sondern die kon-
krete Tätigkeit der Menschen, ihr harter, aber erfolgreicher
Kampf mit der Natur. Carlyles Haltung zur Arbeiterklasse als ei-
ner leidenden Masse und zur Bourgeoisie als den natürlichen Ge-
bietern über die Masse stellte Engels seine Auffassung von der
historischen Mission des Proletariats gegenüber: "nur die Arbei-
ter, die Parias Englands, die Armen sind wirklich respektabel
[...]. Von ihnen geht die Rettung Englands aus, in ihnen liegt
noch bildsamer Stoff; sie haben keine Bildung, aber auch keine
Vorurteile, sie haben noch Kraft aufzuwenden für eine große na-
tionale Tat - sie haben noch eine Zukunft." (Siehe vorl. Band, S.
526.)
Zwei weitere für die "Deutsch-Französischen Jahrbücher" bestimmte
Artikel - "Die Lage Englands. I. Das achtzehnte Jahrhundert" und
"Die Lage Englands. II. Die englische Konstitution" - konnten in-
folge der Einstellung derselben erst von August bis Oktober 1844
in der Pariser Zeitung "Vorwärts!" veröffentlicht werden. In die-
sen Arbeiten analysierte Engels die industrielle Revolution in
England sowie die tiefgehenden sozialen und politischen Verände-
rungen in ihrem Gefolge. Gleichzeitig unterzog er das politische
System Englands einer scharfen Kritik, entlarvte die Heuchelei
der englischen Verfassung und deckte den Klassencharakter und die
Begrenztheit der bürgerlichen Demokratie auf. Diese Beiträge zei-
gen, daß Engels bereits die Eigentumsverhältnisse als die Grund-
lage des Staates betrachtete, seinen Zusammenhang mit der Wirt-
schaftsordnung, seine Funktion im Klassenkampf sowie seine gewal-
tige ideologische und politische Rolle recht deutlich erkannte.
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Als Engels Ende August 1844 auf seiner Rückreise von England nach
Deutschland in Paris mit Marx zusammentraf, konnten beide die
völlige Übereinstimmung ihrer Anschauungen in allen Fragen der
Theorie und Praxis feststellen und schlossen ihren unzertrennli-
chen Freundschaftsbund. Sie stellten sich die Aufgabe, die neue,
revolutionäre Weltanschauung gemeinsam weiter auszuarbeiten, sie
unter der fortschrittlichen Intelligenz und in der Arbeiterklasse
zu verbreiten und zugleich dieser Ausbreitung der materialisti-
schen und kommunistischen Anschauungen im Wege stehende irrige
Ansichten zu widerlegen.
*
Die 13. Auflage des Bandes I wurde vollständig überarbeitet; In-
halt und Struktur des Bandes wurden jedoch beibehalten. Eine Aus-
nahme bildet der in den bisherigen Auflagen enthaltene Beitrag
"Luther als Schiedsrichter zwischen Strauß und Feuerbach", der
nicht mehr aufgenommen wurde, da er - wie neuere Forschungen er-
gaben - nicht von Marx, sondern von Feuerbach selbst stammt. Eine
Seitenverschiebung im Textteil wurde jedoch vermieden, um Ver-
weise auf Texte dieses Bandes in der wissenschaftlichen Literatur
und in Registern benutzbar zu erhalten.
Der Textwiedergabe wurde die Ausgabe letzter Hand zugrunde ge-
legt. Daraus ergab sich, daß einigen Beiträgen von Marx für die
"Rheinische Zeitung", die bisher nach derselben wiedergegeben
wurden, nunmehr der von Marx überarbeitete Text für die
"Gesammelten Aufsätze", die 1850 von Hermann Becker herausgegeben
wurden, zugrunde zu legen war. Die jeweilige Textgrundlage ist am
Schluß jeder Arbeit vermerkt. Das Marxsche Manuskript "Zur Kritik
der Hegelschen Rechtsphilosophie" wird in der überlieferten Form
veröffentlicht. Vollständig in anderen Sprachen geschriebene Ar-
beiten werden in deutscher Übersetzung wiedergegeben. In die
Texte eingestreute fremdsprachige Wörter und Zitate blieben dage-
gen in der Originalfassung und sind in Fußnoten übersetzt. Län-
gere Zitate werden zur leichteren Übersicht in kleinerem Druck
gebracht.
Rechtschreibung und Zeichensetzung sind, soweit vertretbar, mo-
dernisiert. Der Lautstand und die Silbenzahl in den deutschspra-
chigen Texten wurden nicht verändert. Allgemein übliche Abkürzun-
gen wurden beibehalten, alle anderen abgekürzten Wörter ausge-
schrieben, wobei die Ergänzung von Namen, Zeitungstiteln und sol-
chen abgekürzten Wörtern, die nicht mit völliger Sicherheit er-
folgen kann, durch eckige Klammern deutlich gemacht wird. Alle
Wörter in eckigen Klammern stammen von der Redaktion. Offensicht-
liche Schreib- und Druckfehler wurden korrigiert; in Zweifelsfäl-
len ist
#XXI# Vorwort
-----
in Fußnoten die Schreibweise der Testgrundlage angegeben.
Pseudonyme sowie Bei- und Spitznamen sind entweder durch Fußnoten
oder durch Verweise im Personenverzeichnis entschlüsselt.
Die Fußnoten von Marx und Engels sind durch Sternchen gekenn-
zeichnet, Fußnoten der Redaktion durch eine durchgehende Linie
vom Text abgetrennt und durch Ziffern kenntlich gemacht.
Zur Erläuterung der Texte sind dem Band Anmerkungen beigefügt,
auf die im Test durch hochgestellte Ziffern in eckigen Klammern
hingewiesen wird. Ferner enthält der Band ein Literaturverzeich-
nis, Daten aus dem Leben und der Tätigkeit von Karl Marx und
Friedrich Engels sowie ein Personenverzeichnis und ein Verzeich-
nis literarischer und mythologischer Namen.
Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED
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