Quelle: MEW 3 1845 - 1846
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2. Apologetischer Kommentar [50]
Obgleich Sancho vorzeiten und im Stande seiner Erniedrigung, Cer-
vantes Cap. 26 und 29, allerlei "Bedenken" trug, eine Kirchen-
pfründe zu genießen, hat er sich doch in Erwägung der veränderten
Umstände und seiner früheren vorbereitenden Stellung als Famulus
einer andächtigen Bruderschaft (Cervantes am einundzwanzigsten)
endlich entschlossen, sich dies Bedenken "aus dem Kopf zu schla-
gen". Er ist Erzbischof der Insel Barataria und Kardinal geworden
und sitzt als solcher mit feierlicher Miene und erzpriesterlichem
Anstände unter den Ersten unsres Konzils. Zu diesem Konzil kehren
wir jetzt nach der langen Episode "des Buchs" zurück.
Wir finden "Bruder Sancho" in seiner neuen Lebensstellung frei-
lich sehr verändert. Er stellt die ecclesia triumphans 1*) dar im
Gegensatz zur ecclesia militans 2*), in der er sich früher be-
fand. An die Stelle der kriegerischen Fanfaren "des Buchs" ist
ein feierlicher Ernst, an die Stelle von "Ich" ist "Stirner" ge-
treten. Dies zeigt, wie wahr das französische Sprüchwort ist,
qu'il n'y a qu'un pas du sublime au ridicule 3*). Sancho nennt
sich nur noch "Stirner", seitdem er Kirchenvater geworden ist und
Hirtenbriefe erläßt. Er hat diese "einzige" Manier des Selbstge-
nusses von Feuerbach gelernt, aber leider steht sie ihm nicht
besser an wie seinem Grauen das Lautenschlagen. Wenn er von sich
in der dritten Person spricht, so sieht Jeder, daß Sancho der
"Schöpfer" nach Art der preußischen Unteroffiziere sein
"Geschöpf" Stirner mit "E r" anredet und keineswegs mit Cäsar
zu verwechseln ist. Der Eindruck wird noch komischer dadurch, daß
Sancho, bloß um Feuerbach Konkurrenz zu machen, diese Inkonse-
quenz begeht. Sanchos "Selbstgenuß"semes Auftretens als großer
Mann wird hier malgré lui 4*) zum Genuß für Andere.
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1*) triumphierende Kirche - 2*) streitbaren Kirche - 3*) daß vom
Erhabenen zum Lächerlichen nur ein Schritt ist - 4*) gegen seinen
Willen
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Das "B e s o n d e r e", was Sancho in seinem Kommentar tut,
soweit wir ihn nicht schon in der Episode "verbraucht" haben, be-
steht darin, daß er eine neue Reihe von Variationen über die be-
kannten Themata zum besten gibt, die im "Buche" bereits so weit-
läuftig abgeleiert wurden. Sanchos Musik, die wie die der indi-
schen Wischnupriester nur Eine Note kennt, wird hier einige
Tonarten höher gesetzt. Ihre opiumartige Wirkung bleibt dabei
natürlich dieselbe. So z.B. wird der Gegensatz von "egoistisch"
und "heilig" hier unter den Wirtshausschildern von "interessant"
und "uninteressant", dann "interessant" und "absolut interessant"
wieder durchgeknetet, eine Neuerung, die übrigens nur für Liebha-
ber des ungesäuerten Brotes, vulgo 1*) Matzekuchens, interessant
sein kann. Die belletristische Verdrehung des Interessierten m
das Interessante ist natürlich einem "jebildeten" Berliner Klein-
bürger nicht zu verübeln. - Sämtliche Illusionen, die nach San-
chos Lieblingsmarotte von den "Schulmeistern" geschaffen wurden,
erscheinen hier "als Schwierigkeiten - B e d e n k e n", die
"nur der Geist geschaffen" und welche "die armen Seelen, die sich
jene Bedenken haben aufschwatzen lassen", durch "L e i c h t-
s i n n" (das berüchtigte Sich-aus-dem-Kopf-Schlagen) "überwin-
den ... müssen" (p. 162). Folgt dann eine "Abhandlung", ob man
sich die "Bedenken" durch "Denken" oder "Gedankenlosigkeit" aus
dem Kopf schlagen soll, und ein kritisch-moralisches Adagio, in
dem er in Mollakkorden jammert: "Das Denken d a r f nicht etwa
durch Jauchzen unterdrückt werden." (p. 166.)
Zur Beruhigung Europas, namentlich des bedrängten Old merry and
young sorry England 2*), erläßt Sancho, sobald er sich in seiner
bischöflichen chaise percée 3*) etwas eingesessen hat, von dieser
aus folgenden gnädigen Hirtenbrief:
"Dem Stirner liegt die bürgerliche Gesellschaft ganz und gar
nicht am Herzen, und e r g e d e n k t s i e k e i n e s-
w e g s s o a u s z u d e h n e n , d a ß s i e S t a a t
u n d F a m i l i e v e r s c h l i n g e" (p. 189)
- wonach Herr Cobden und Herr Dunoyer zu achten.
Als Erzbischof nimmt Sancho zugleich die geistliche Polizei in
seine Hände und erteilt Heß p. 193 einen Verweis wegen "polizei-
widriger" Verwechslungen, die um so unverzeihlicher sind, je
größere Mühe sich unser Kirchenvater fortwährend gibt, die Iden-
tität festzustellen. Um demselben Heß zu beweisen, daß "Stirner"
auch den "Heldenmut der Lüge" besitzt, diese orthodoxe Eigen-
schaft des mit sich einigen Egoisten, singt er p. 188: "Aber
Stirner spricht g a r n i c h t davon, daß, wie Heß ihn reden
läßt, der ganze Fehler der
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1*) in der Umgangssprache - 2*) alten f r ö h l i c h e n u n d
j u n g e n traurigen Englands - 3*) Nachtstuhl
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bisherigen Egoisten nur darin bestehe, daß sie kein B e w u ß t-
s e i n von ihrem Egoismus hätten." Vgl. die "Phänomenologie"
und das ganze "Buch". Die andre Eigenschaft des mit sich einigen
Egoisten, die Leichtgläubigkeit, beweist er p. 182, wo er dem
Feuerbach "n i c h t b e s t r e i t e t", daß "d a s I n-
d i v i d u u m Kommunist sei". Eine weitere Ausübung seiner
Polizeigewalt besteht darin, daß er p. 154 seinen sämtlichen
Rezensenten die Rüge appliziert, daß sie nicht "auf den Egoismus,
wie er von Stirner a u f g e f a ß t w i r d, näher" einge-
gangen seien. Sie begingen allerdings Alle den Fehler, zu glau-
ben, es handle sich um den wirklichen Egoismus, während es sich
nur um "Stirners" Auffassung desselben handelte.
Der apologetische Kommentar beweist auch noch dadurch Sanchos Be-
fähigung zum Kirchenvater, daß er mit einer Heuchelei beginnt.
"Wenn auch vielleicht nicht den genannten Rezensenten, so mag
doch manchem andern Leser des Buchs eine kurze Erwiderung von
Nutzen sein." p. 147.
Sancho spielt hier den Devouierten und behauptet, seine kostbare
Zeit zum "Nutzen" des Publikums aufzuopfern, obwohl er uns über-
all versichert, er habe stets nur seinen eignen Nutzen im Auge,
obwohl er hier nur sein kirchenväterliches Fell zu salvieren
strebt.
Damit wäre das "Besondre" des Kommentars erledigt. Das "E i n-
z i g e", das sich indes auch schon "im Buche" p. 491 findet,
haben wir weniger zum "Nutzen" "mancher andren Leser" als zum
eignen Nutzen "Stirners" bis hieher aufbewahrt. Eine Hand wäscht
die andre, worauf unbestreitbar folgt, daß "das Individuum Kommu-
nist ist".
Für die Philosophen ist es eine der schwierigsten Aufgaben, aus
der Welt des Gedankens in die wirkliche Welt herabzusteigen. Die
unmittelbare Wirklichkeit des Gedankens ist die S p r a c h e.
Wie die Philosophen das Denken verselbständigt haben, so mußten
sie die Sprache zu einem eignen Reich verselbständigen. Dies ist
das Geheimnis der philosophischen Sprache, worin die Gedanken als
Worte einen eignen Inhalt haben. Das Problem, aus der Welt der
Gedanken in die wirkliche Welt herabzusteigen, verwandelt sich in
das Problem, aus der Sprache ins Leben herabzusteigen.
Wir haben gezeigt, daß die Verselbständigung der Gedanken und
Ideen eine Folge der Verselbständigung der persönlichen Verhält-
nisse und Beziehungen der Individuen ist. Wir haben gezeigt, daß
die ausschließliche systematische Beschäftigung mit diesen Gedan-
ken von Seiten der Ideologen und Philosophen und damit die Syste-
matisierung dieser Gedanken eine Folge der Teilung der Arbeit
ist, und namentlich die deutsche Philosophie eine Folge der deut-
schen kleinbürgerlichen Verhältnisse. Die Philosophen hätten
#433# Deutsche Ideologie - Das Leipziger Konzil. III. Sankt Max
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ihre Sprache nur in die gewöhnliche Sprache, aus der sie abstra-
hiert ist, aufzulösen, um sie als die verdrehte Sprache der wirk-
lichen Welt zu erkennen und einzusehen, daß weder die Gedanken
noch die Sprache für sich ein eignes Reich bilden; daß sie nur
Ä u ß e r u n g e n des wirklichen Lebens sind.
Sancho, der den Philosophen durch Dick und Dünn folgt, muß not-
wendig nach dem S t e i n d e r W e i s e n, der Quadratur
des Zirkels und dem Lebenselixier suchen, nach einem "W o r t",
welches als Wort die Wunderkraft besitzt, aus dem Reich der Spra-
che und des Denkens ins wirkliche Leben hinauszuführen. Sancho
ist so angesteckt von seinem langjährigen Umgang mit Don Quijote,
daß er nicht merkt, daß diese seine "Aufgabe", dieser sein
"Beruf", selbst nichts weiter als eine Folge des Glaubens an
seine dickleibigen philosophischen Ritterbücher ist.
Sancho beginnt damit, die Herrschaft des Heiligen und der Ideen
in der Welt abermals, und zwar in der neuen Form der Herrschaft
der Sprache oder der Phrase, uns vorzuführen. Die Sprache wird
natürlich zur Phrase, sobald sie verselbständigt wird.
p. 151 nennt Sancho die jetzige Welt "eine Phrasenwelt, eine
Welt, in deren Anfang das Wort war". Er beschreibt näher die Mo-
tive seiner Jagd auf das Zauberwort:
"Es war die Spekulation darauf gerichtet, ein P r ä d i k a t
zu finden, welches so a l l g e m e i n wäre, daß es Jeden in
sich begriffe ... Soll das Prädikat einen Jeden in sich begrei-
fen, so muß ein Jeder darin als S u b j e k t erscheinen, d.h.
nicht bloß als das, w a s er ist, sondern als der, d e r er
ist." p. 152.
Weil die Spekulation solche Prädikate, früher von Sancho als Be-
ruf, Bestimmung, Aufgabe, Gattung usw. ausgesprochen, "suchte",
"s u c h t e n" sich die wirklichen Menschen bisher "im Worte,
im Logos, im Prädikat", p. 153. Solange man bisher innerhalb der
Sprache ein Individuum vom andern bloß als identische Person un-
terscheiden wollte, brauchte man den N a m e n. Sancho beruhigt
sich aber nicht bei den gewöhnlichen Namen, sondern weil ihm die
Spekulation die Aufgabe gestellt hat, ein Prädikat zu finden, was
so allgemein wäre, daß es Jeden als Subjekt in sich begreift, so
sucht er den philosophischen, abstrakten Namen, den "Namen", der
über alle Namen ist, den Namen aller Namen, den Namen als Kate-
gorie, der z.B. Sancho von Bruno und Beide von Feuerbach so
präzis unterscheidet wie ihre eignen Namen und dennoch auf sie
alle drei so gut wie auf alle andern Menschen und beleibte Wesen
paßt - eine Neuerung, die in alle Wechselbriefe, Heiratskontrakte
usw. die größte Verwirrung bringen und alle Notariats- und Zivil-
standsbüros mit einem Schlage vernichten würde. Dieser wunderbare
Name, dies Zauberwort, welches in der Sprache der Tod der Sprache
ist, die Eselsbrücke zum
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Leben und die höchste Stufe der chinesischen Himmelsleiter, ist -
d e r E i n z i g e. Die wundertätigen Eigenschaften dieses
Wortes werden in folgenden Strophen besungen:
"Der Einzige soll nur die letzte, die sterbende Aussage von Dir
und Mir, soll nur diejenige Aussage sein, welche in die Meinung
umschlägt:
eine Aussage, die keine mehr ist,
eine verstummende, stumme Aussage." p. 153.
"Bei ihm" (dem Einzigen) "ist das Unausgesprochene die Hauptsa-
che." p. 149.
Er ist "bestimmungslos", (ibid.)
"Er weist auf seinen Inhalt außerhalb oder jenseits des Begriffes
hin." (ibid.)
Er ist "ein bestimmungsloser Begriff und kann durch keine andern
Begriffe bestimmter gemacht werden", p. 150.
Er ist die philosophische "T a u f e" der profanen Namen, p.
150.
"Der Einzige ist ein gedankenloses Wort.
Er hat keinen Gedankeninhalt."
"Er drückt Einen aus", "der nicht zum zweiten Male dasein, folg-
lich auch nicht a u s g e d r ü c k t werden kann;
Denn könnte er wirklich und ganz ausgedrückt werden, so wäre er
zum zweiten Male da, wäre im Ausdruck da." p. 151.
Nachdem er so die Eigenschaften dieses Wortes besungen hat, fei-
ert er die Resultate, die mit der Entdeckung seiner Wunderkräfte
gewonnen sind, in folgenden Antistrophen:
"Mit dem Einzigen ist das Reich der absoluten Gedanken abge-
schlossen." (p. 150.)
"Er ist der Schlußstein unsrer Phrasenwelt." p. 151.
"Er ist die als Phrase verendende Logik." p. 153.
"Im Einzigen kann die Wissenschaft in das Leben aufgehn,
indem ihr Das zum D e r u n d D e r wird,
Der sich dann nicht mehr im Worte, im Logos, im Prädikate sucht."
p. 153.
Allerdings hat Sancho an seinen Rezensenten die üble Erfahrung
gemacht, daß auch der Einzige "als Begriff fixiert" werden kann,
"und das tun die Gegner" (p. 149), die so sehr Sanchos Gegner
sind, daß sie die erwartete magische Wirkung des Zauberwortes gar
nicht empfinden, vielmehr wie in der Oper singen: Ce n'est pas
ça, ce n'est pas ça! 1*) Namentlich gegen seinen Don Quijote-Sze-
liga wendet sich Sancho mit großer Erbitterung und feierlichem
Ernst, da bei diesem das Mißverständnis eine offene "Empörung"
und ein gänzliches Verkennen seiner Stellung als "Geschöpf" vor-
aussetzt:
"Hätte Szeliga verstanden, daß der Einzige, weil die völlig in-
haltlose Phrase oder Kategorie, darum keine Kategorie mehr ist,
so hätte er ihn vielleicht als den Namen dessen, was ihm noch na-
menlos ist, anerkannt." p. 179.
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1*) Das ist es nicht, das ist es nicht!
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Sancho erkennt also hier ausdrücklich an, daß er und sein Don
Quijote auf Ein und dasselbe Ziel lossteuern, nur mit dem Unter-
schiede, daß Sancho den rechten Morgenstern entdeckt zu haben
glaubt, während Don Quijote noch im Dunkeln
ûf dem wildin leber-mer 1*)
der grunt-lôsen werlde swebt. * 2*)
Feuerbach sagte, "Philosophie der Zukunft", p. 49:
"Das Sein, gegründet auf lauter Unsagbarkeiten, ist darum selbst
etwas Unsagbares. Jawohl, das Unsagbare. Wo die Worte aufhören,
da fängt erst das Leben an, erschließt sich erst das Geheimnis
des Seins."
Sancho hat den Übergang aus dem Sagbaren in das Unsagbare, er hat
das Wort gefunden, welches zu gleicher Zeit mehr und weniger ist
als ein Wort.
Wir haben gesehen, daß das ganze Problem, vom Denken zur Wirk-
lichkeit und daher von der Sprache zum Leben zu kommen, nur in
der philosophischen Illusion existiert, d. h. nur berechtigt ist
für das philosophische Bewußtsein, das über die Beschaffenheit
und den Ursprung seiner scheinbaren Trennung vom Leben unmöglich
klar sein kann. Dies große Problem, sobald es überhaupt in den
Köpfen unsrer Ideologen spukte, mußte natürlich den Verlauf neh-
men, daß zuletzt einer dieser fahrenden Ritter ein Wort zu suchen
ausging, das als W o r t den fraglichen Übergang bildete, als
Wort aufhörte, bloßes Wort zu sein, als Wort in mysteriöser,
übersprachlicher Weise aus der Sprache heraus auf das wirkliche
Objekt, das es bezeichnet, hinweist, kurz, unter den Worten die-
selbe Rolle spielt wie der erlösende Gottmensch unter den Men-
schen in der christlichen Phantasie. Der hohlste und dürftigste
Schädel unter den Philosophen mußte die Philosophie damit
"verenden" lassen, daß er seine Gedankenlosigkeit als das Ende
der Philosophie und damit als den triumphierenden Eingang in das
"leibhaftige" Leben proklamierte. Seine philosophierende Gedan-
kenlosigkeit war ja schon von selbst das Ende der Philosophie,
wie seine unaussprechliche Sprache das Ende aller Sprache. San-
chos Triumph war noch dadurch bedingt, daß er unter allen Philo-
sophen am Allerwenigsten von den wirklichen Verhältnissen wußte,
daher bei ihm die philosophischen Kategorien den letzten Rest von
Beziehung auf die Wirklichkeit und damit den letzten Rest von
S i n n verloren.
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*) Meister Kuonrat von Wurzeburc, "Diu guldin Smitte", v. 143.
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1*) MEGA: Lebermer - 2*) auf dem öden Lebermeer
der abgrundtiefen Welt treibt [159]
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Und nun gehe ein, Du frommer und getreuer Knecht Sancho, gehe
oder vielmehr reite auf Deinem Grauen ein zu Deines Einzigen
Selbstgenuß, "verbrauche" Deinen "E i n z i g e n" bis auf den
letzten Buchstaben, ihn, dessen wunderbare Titel, Kraft und Tap-
ferkeit bereits Calderon besungen hat wie folgt [160]:
Der Einzige -
El valiente Campeon,
El generoso Adalid,
El gallardo Caballero,
El ilustre Paladin,
El siempre fiel Cnstiano,
El Almirante feliz
De Africa, el Rey soberano
De Alexandría, el Cadé,
De Berberia, de Egipto el Cid,
Morabito, y Gran Señor
De Jerusalen. 1*)
"Zum Schlüsse dürfte es nicht unpassend sein", Sancho, den Groß-
herrn von Jerusalem, an Cervantes' "Kritik" Sanchos, "Don Qui-
jote", Cap. 20, pag. 171 der Brüsseler Ausgabe von 1617, "zu er-
innern". (Vgl. Kommentar p. 194.)
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1*) Der tapfere Kämpfer,
der edelmütige Anführer,
der stattliche Ritter,
der berühmte Paladin,
der jederzeit gläubige Christ,
der glückliche Admiral von Afrika,
der erhabene König von Alexandria,
der Richter der Berberei,
von Ägypten der Cid,
Marabut und Großherr
von Jerusalem.
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