Quelle: MEW 7 August 1849 - Juni 1859

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       #233#
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       Friedrich Engels
       
       Die englische Zehnstundenbill [231]
       
       Die englischen Arbeiter haben eine bedeutende Niederlage erlitten
       und von einer Seite, von der sie sie am wenigsten erwarteten. Der
       Court of  Exchequer, einer  der vier  höchsten Gerichtshöfe  Eng-
       lands, hat  vor einigen  Wochen ein  Urteil gefällt,  wodurch die
       Hauptbestimmungen der im Jahre 1847 erlassenen Zehnstundenbill so
       gut wie abgeschafft werden. [230] Die Geschichte der Zehnstunden-
       bill bietet ein frappantes Beispiel für die eigentümliche Entwic-
       kelungsweise der  Klassengegensätze in England und verdient daher
       ein näheres Eingehen.
       Man weiß,  wie mit  dem Aufkommen  der großen Industrie eine ganz
       neue, grenzenlos  unverschämte  Exploitation  der  Arbeiterklasse
       durch die  Fabrikbesitzer aufkam. Die neuen Maschinen machten die
       Arbeit erwachsener  Männer überflüssig;  sie erforderten zu ihrer
       Beaufsichtigung Weiber  und Kinder,  die zu  diesem Geschäft weit
       geeigneter und zugleich wohlfeiler zu haben waren als die Männer.
       Die industrielle  Exploitation bemächtigte  sich also  sofort der
       ganzen Arbeiterfamilie  und sperrte sie in die Fabrik; Weiber und
       Kinder mußten  Tag  und  Nacht  unaufhörlich  arbeiten,  bis  die
       vollständigste physische  Abmattung sie niederwarf. Die Armenkin-
       der der  workhouses [33] wurden bei der steigenden Nachfrage nach
       Kindern ein  vollständiger Handelsartikel;  vom vierten,  ja  vom
       dritten Jahre  an wurden sie schockweise in der Form von Lehrkon-
       trakten an  den meistbietenden Fabrikanten versteigert. Die Erin-
       nerung an  die schamlos-brutale Exploitation von Kindern und Wei-
       bern in  jener Zeit,  eine Exploitation,  die nicht nachließ, so-
       lange noch eine Muskel, eine Sehne, ein Tropfen Bluts auszubeuten
       war, ist  noch sehr lebendig unter der älteren Arbeitergeneration
       Englands, und mancher von ihnen trägt diese Erinnerung in der Ge-
       stalt einer  Rückenverkrümmung oder  eines verstümmelten Gliedes,
       alle tragen  sie ihre  durch und  durch ruinierte  Gesundheit mit
       sich herum. Das Los der Sklaven in den schlimmsten amerikanischen
       Pflanzungen war  golden im  Vergleich mit  dem der englischen Ar-
       beiter jener Zeit.
       
       #234# Friedrich Engels
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       Schon früh mußten von Staats wegen Maßregeln getroffen werden, um
       die vollständig  rücksichtslose Exploitationswut  der Fabrikanten
       zu zügeln,  die alle  Bedingungen der  zivilisierten Gesellschaft
       mit Füßen  trat. Diese  ersten gesetzlichen  Beschränkungen waren
       indes höchst unzureichend und wurden bald umgangen. Erst ein hal-
       bes Jahrhundert  nach Einführung  der großen  Industrie, als  der
       Strom der  industriellen Entwicklung  ein regelmäßiges  Bett  ge-
       funden hatte,  erst 1833 war es möglich, ein wirksames Gesetz zu-
       stande zu  bringen, das wenigstens den schreiendsten Exzessen ei-
       nigen Einhalt tat. [227]
       Schon seit  dem Anfang  dieses Jahrhunderts  hatte sich unter der
       Leitung einiger  Philanthropen eine  Partei gebildet, die die ge-
       setzliche Beschränkung  der Arbeitszeit  in den Fabriken auf zehn
       Stunden täglich forderte. Diese Partei, die in den zwanziger Jah-
       ren unter  Sadlers und nach seinem Tode unter Lord Ashleys und R.
       Oastlers Leitung  ihre Agitation  bis zur wirklichen Durchführung
       der Zehnstundenbill  fortsetzte, vereinigte allmählich, außer den
       Arbeitern selbst,  die  Aristokratie  und  alle  den  Fabrikanten
       feindlichen Fraktionen  der Bourgeoisie  unter ihrer Fahne. Diese
       Assoziation der Arbeiter mit den heterogensten und reaktionärsten
       Elementen der  englischen Gesellschaft  machte es  nötig, daß die
       Zehnstundenagitation ganz  außerhalb  der  revolutionären  Arbei-
       teragitation geführt wurde. Die Chartisten waren zwar bis auf den
       letzten Mann  für die Zehnstundenbill; sie machten die Masse, den
       Chor in  allen Zehnstundenmeetings ; sie stellten ihre Presse dem
       Zehnstundenkomitee zur  Verfügung. Aber  nicht ein einziger Char-
       tist agitierte  in offizieller  Gemeinschaft mit den aristokrati-
       schen und  bürgerlichen Zehnstundenmännern  oder saß im Zehnstun-
       denkomitee (Short-Time-Committee) in Manchester. Dies Komitee be-
       stand ausschließlich  aus  Arbeitern  und  Fabrikaufsehern.  Aber
       diese Arbeiter waren vollständig gebrochene, mattgearbeitete Cha-
       raktere, stille,  gottselige und ehrbare Leute, die vor dem Char-
       tismus und  Sozialismus einen  heiligen Abscheu hatten, Thron und
       Altar in gebührendem Respekt hielten und die, zu matt, um die in-
       dustrielle Bourgeoisie  zu hassen, nur noch fähig waren zur demü-
       tigen Verehrung  der Aristokratie,  die wenigstens  für ihr Elend
       sich zu  interessieren geruhte. Der Arbeitertorysmus dieser Zehn-
       stundenleute war  der Nachhall jener ersten Opposition der Arbei-
       ter gegen  den industriellen  Fortschritt, die den alten patriar-
       chalischen Zustand wiederherzustellen suchte und deren energisch-
       ste Lebensäußerung  nicht über das Zerschlagen von Maschinen hin-
       ausging. Ebenso reaktionär wie diese Arbeiter waren die bürgerli-
       chen und  aristokratischen Chefs der Zehnstundenpartei. Sie waren
       ohne Ausnahme  sentimentale Tories,  meist schwärmerische Ideolo-
       gen, die  in der  Erinnerung an  die  verlorene  patriarchalische
       Winkelexploitation mit  ihrem Gefolge  von Frömmigkeit, Häuslich-
       keit, Tugend und
       
       #235# Die englische Zehnstundenbill
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       Borniertheit, mit  ihren stabilen, traditionell-vererbten Zustän-
       den schwelgten. Ihr enger Schädel wurde vom Schwindel erfaßt beim
       Anblick des industriellen Revolutionsstrudels. Ihr kleinbürgerli-
       ches Gemüt entsetzte sich vor den neuen, zauberhaft-plötzlich em-
       porwachsenden Produktivkräften,  die die  allerehrwürdigsten, un-
       antastbarsten, wesentlichsten Klassen der bisherigen Gesellschaft
       in wenig  Jahren wegschwemmten  und durch neue, bisher unbekannte
       Klassen ersetzten,  durch Klassen, deren Interessen, deren Sympa-
       thien, deren  ganze Lebens-  und Anschauungsweise  im Widerspruch
       standen mit  den Institutionen der alten englischen Gesellschaft.
       Diese weichherzigen  Ideologen unterließen nicht, vom Standpunkte
       der Moral,  der Humanität  und des Mitleids aus gegen die unbarm-
       herzige Härte  und Rücksichtslosigkeit  zu Felde zu ziehen, womit
       dieser gesellschaftliche  Umwälzungsprozeß sich  durchsetzte, und
       gegenüber diesem  Umwälzungsprozeß die Stabilität, die stille Be-
       haglichkeit und  Sittsamkeit des verendenden Patriarchalismus als
       Gesellschaftsideal aufzustellen.
       Diesen Elementen  schlössen sich  in Zeiten,  wo die Zehnstunden-
       frage die  öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zog, alle Fraktio-
       nen der  Gesellschaft an, die durch die industrielle Umwälzung in
       ihren Interessen  verletzt, in ihrer Existenz bedroht wurden. Die
       Bankiers, die  Stockjobbers 1*),  die Reeder  und Kaufleute,  die
       Grundaristokratie, die  großen westindischen  Grundbesitzer,  die
       Kleinbürgerschaft vereinigten  sich in  solchen Zeiten  mehr  und
       mehr unter der Leitung der Zehnstundenagitatoren.
       Die Zehnstundenbill  bot ein vortreffliches Terrain für diese re-
       aktionären Klassen und Fraktionen, um auf ihm sich mit dem Prole-
       tariat gegen  die industrielle  Bourgeoisie zu verbinden. Während
       sie die rasche Entwicklung des Reichtums, des Einflusses, der ge-
       sellschaftlichen und  politischen Macht der Fabrikanten bedeutend
       hemmte, gab  sie den  Arbeitern einen  bloß materiellen,  ja aus-
       schließlich physischen  Vorteil. Sie  schützte  sie  vor  dem  zu
       schnellen Ruin  ihrer Gesundheit.  Sie gab ihnen aber nichts, wo-
       durch sie  ihren reaktionären  Bundesgenossen  gefährlich  werden
       konnten; sie  gab ihnen  weder politische Macht, noch änderte sie
       ihre gesellschaftliche  Stellung als  Lohnarbeiter. Im  Gegenteil
       hielt die Zehnstundenagitation die Arbeiter fortwährend unter dem
       Einfluß und teilweise selbst der Leitung dieser ihrer besitzenden
       Bundesgenossen, der  sie sich  seit der  Reformbill und  dem Auf-
       kommen der  Chartistenagitation mehr und mehr zu entziehen trach-
       teten. Es war ganz natürlich, besonders im Anfang der industriel-
       len Umwälzung,  daß die  Arbeiter, in  direktem Kampf nur mit den
       industriellen Bourgeois, sich an
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       1*) Börsenspekulanten
       
       #236# Friedrich Engels
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       die Aristokratie  und die  übrigen Fraktionen der Bourgeoisie an-
       schlössen, von  denen sie nicht direkt exploitiert wurden und die
       ebenfalls gegen  die  industriellen  Bourgeois  ankämpften.  Aber
       diese Allianz  verfälschte die Arbeiterbewegung mit einer starken
       reaktionären Beimischung,  die sich  erst nach und nach verliert;
       sie gab dem reaktionären Element in der Arbeiterbewegung - denje-
       nigen Arbeitern,  deren Arbeitszweig noch der Manufaktur angehört
       und daher  vom industriellen  Fortschritt selbst bedroht ist, wie
       z.B. den Handwebern - eine bedeutende Verstärkung.
       Ein Glück  für die  Arbeiter war  es daher, daß in jener konfusen
       Epoche von  1847, wo alle alten parlamentarischen Parteien aufge-
       löst und  die neuen  noch gar nicht formiert waren, die Zehnstun-
       denbill endlich  durchging. Sie passierte in einer Reihe der ver-
       worrensten, scheinbar  nur vom  Zufall beherrschten Abstimmungen,
       bei denen  mit Ausnahme  der entschieden freihändlerischen Fabri-
       kanten auf der einen und der enragiert-protektionistischen Grund-
       besitzer auf der andern Seite keine Partei geschlossen und konse-
       quent stimmte.  Sie passierte  als eine Schikane, die die Aristo-
       kratie, ein Teil der Peeliten [232] und der Whigs den Fabrikanten
       anhingen, um  für den  großen Sieg,  den diese in der Abschaffung
       der Korngesetze [218] errungen, Revanche zu nehmen.
       Die Zehnstundenbill  gab den Arbeitern nicht nur die Befriedigung
       eines unumgänglichen  physischen Bedürfnisses, indem sie ihre Ge-
       sundheit einigermaßen  vor der  Exploitationswut der  Fabrikanten
       schützte. Sie  befreite die  Arbeiter auch von der Genossenschaft
       der sentimentalen  Schwärmer, von  der Solidarität mit sämtlichen
       reaktionären Klassen  Englands. Die  patriarchalischen  Faseleien
       eines Oastier,  die rührenden  Teilnahmeversicherungen eines Lord
       Ashley fanden  keine Zuhörer  mehr, seitdem  die  Zehnstundenbill
       nicht mehr  die Pointe  dieser Tiraden bildete. Die Arbeiterbewe-
       gung konzentrierte  sich erst jetzt ganz auf die Durchführung der
       politischen Herrschaft des Proletariats als erstes Mittel der Um-
       wälzung der ganzen bestehenden Gesellschaft. Und hier standen ihr
       die Aristokratie und die reaktionären Fraktionen der Bourgeoisie,
       soeben noch  die Bundesgenossen  der Arbeiter, als ebensoviel wü-
       tende Feinde,  als ebensoviel  Bundesgenossen  der  industriellen
       Bourgeoisie entgegen.
       Durch die  industrielle Revolution war die Industrie, kraft deren
       England den  Weltmarkt erobert  hatte und  unterjocht hielt,  zum
       entscheidenden Produktionszweig  für  England  geworden.  England
       stand und  fiel mit  der Industrie,  hob sich  und sank mit ihren
       Fluktuationen. Mit  dem entscheidenden Einfluß der Industrie wur-
       den die  industriellen Bourgeois,  die Fabrikanten, die entschei-
       dende Klasse in der englischen Gesellschaft, wurde die politische
       
       #237# Die englische Zehnstundenbill
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       Herrschaft der  Industriellen, die Entfernung aller gesellschaft-
       lichen und  politischen Institutionen,  die der  Entwicklung  der
       großen Industrie  im Wege  standen, eine Notwendigkeit. Die indu-
       strielle Bourgeoisie  gab sich  ans Werk. Die Geschichte Englands
       von 1830 bis jetzt ist die Geschichte der Siege, die sie nachein-
       ander über ihre vereinigten reaktionären Gegner errungen hat.
       Während die  Julirevolution in  Frankreich die Finanzaristokratie
       zur Herrschaft  bracht [6],  war die  Reformbill in  England, die
       gleich nachher,  1832, durchging,  grade der Sturz der Finanzari-
       stokratie. Die Bank, die Nationalgläubiger und Börsenspekulanten,
       mit einem  Wort die Geldhändler, denen die Aristokratie tief ver-
       schuldet war,  hatten unter  dem  buntscheckigen  Deckmantel  des
       Wahlmonopols bisher  fast ausschließlich  England beherrscht.  Je
       weiter sich  die große Industrie und der Welthandel entwickelten,
       desto unerträglicher  wurde, trotz  einzelner Konzessionen,  ihre
       Herrschaft. Die  Allianz sämtlicher  übrigen Fraktionen der Bour-
       geoisie mit  dem englischen Proletariat und mit den irischen Bau-
       ern stürzte  sie. Das Volk drohte mit einer Revolution, die Bour-
       geoisie gab  der Bank ihre Noten in Massen zurück und brachte sie
       an den  Rand des Bankerotts. [233] Die Finanzaristokratie gab zur
       rechten Zeit  nach; ihre Nachgiebigkeit ersparte England eine Fe-
       bruarrevolution.
       Die Reformbill  gab allen  besitzenden Klassen des Landes bis zum
       kleinsten Krämer herab Anteil an der politischen Macht. [198] Al-
       len Fraktionen der Bourgeoisie war damit ein gesetzliches Terrain
       gegeben, auf dem sie ihre Ansprüche und ihre Macht geltend machen
       konnten. Dieselben  Kämpfe der  einzelnen  Fraktionen  der  Bour-
       geoisie unter sich, die in Frankreich unter der Republik seit dem
       Junisieg von  1848 geführt  werden, sind  in England seit der Re-
       formbill im  Parlament geführt  worden. Es versteht sich, daß bei
       den ganz verschiedenen Verhältnissen auch die Resultate in beiden
       Ländern verschieden sind.
       Die industrielle  Bourgeoisie, hatte sie einmal in der Reformbill
       sich das  Terrain zum  parlamentarischen  Kampf  erobert,  konnte
       nicht anders  als Sieg auf Sieg erringen. In der Beschränkung der
       Sinekuren [234]  wurde ihr der aristokratische Schwanz der Finan-
       ziers, im Armengesetz von 1834 [33] die Paupers, in der Herabset-
       zung des  Tarifs und der Einführung der Einkommensteuer die Steu-
       erfreiheit der  Finanziers und  Grundbesitzer [235] geopfert. Mit
       den Siegen der Industriellen mehrte sich die Zahl ihrer Vasallen.
       Der Groß-und Kleinhandel wurde ihr tributär. London und Liverpool
       fielen aufs  Knie vor dem Freihandel, dem Messias der Industriel-
       len. Aber mit ihren Siegen wuchsen ihre Bedürfnisse, ihre Ansprü-
       che.
       Die moderne große Industrie kann nur bestehn unter der Bedingung,
       sich fortwährend auszudehnen, fortwährend neue Märkte zu erobern.
       Die unendliche
       
       #238#
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       Friedrich Engels
       
       Leichtigkeit der  massenhaftesten Produktion,  die  unaufhörliche
       Fortentwicklung und  Weiterbildung der  Maschinerie, die  dadurch
       bedingte ununterbrochene  Verdrängung von Kapitalien und Arbeits-
       kräften zwingt sie dazu. Jeder Stillstand ist hier nur der Anfang
       des Ruins.  Aber die  Ausdehnung der  Industrie ist bedingt durch
       die Ausdehnung  der Märkte. Und da die Industrie auf ihrer heuti-
       gen Höhe  der Entwicklung  ihre Produktivkräfte unverhältnismäßig
       rascher vermehrt,  als sie  ihre Märkte  vermehren kann,  so ent-
       stehen jene  periodischen  Krisen,  in  denen  aus  Überfülle  an
       Produktionsmitteln und Produkten die Zirkulation im kommerziellen
       Körper plötzlich  ins Stocken gerät und Industrie und Handel fast
       gänzlich stillstehn,  bis das  Übermaß von  Produkten durch  neue
       Kanäle seinen  Abfluß gefunden  hat. England  ist der  Brennpunkt
       dieser Krisen,  deren lähmende  Wirkung unfehlbar  die entfernte-
       sten, verborgensten  Winkel des  Weltmarkts erreicht  und überall
       einen bedeutenden  Teil der industriellen und kommerziellen Bour-
       geoisie in  den Ruin  hinabzieht. In solchen Krisen, die übrigens
       allen Teilen  der englischen  Gesellschaft ihre  Abhängigkeit von
       den Fabrikanten  aufs handgreiflichste zu erkennen geben, gibt es
       nur ein  Rettungsmittel: Ausdehnung  der Märkte, sei es durch Er-
       oberung neuer,  sei es  durch gründlichere  Ausbeutung der alten.
       Abgesehn von  den wenigen  Ausnahmsfällen,  in  denen,  wie  1842
       China, ein bisher hartnäckig verschlossener Markt durch Waffenge-
       walt gesprengt  wird [221], gibt es nur ein Mittel, auf industri-
       ellem Wege sich neue Märkte zu eröffnen und die alten gründlicher
       auszubeuten: durch  wohlfeilere Preise,  d.h. durch  Verringerung
       der Produktionskosten.  Die Produktionskosten  werden  verringert
       durch neue,  vollkommnere Produktionsweisen,  durch  Verminderung
       des Profits  oder durch  Verminderung des  Arbeitslohns. Aber die
       Einführung vervollkommneter  Produktionsweisen kann nicht aus der
       Krise retten,  weil sie die Produktion vermehrt, also selbst neue
       Märkte nötig  macht. Von  Herabsetzung des  Profits kann  in  der
       Krise keine  Rede sein,  wo jeder froh ist, selbst mit Verlust zu
       verkaufen. Ebenso mit dem Arbeitslohn, der zudem, wie der Profit,
       nach Gesetzen  sich bestimmt,  die von dem Wollen oder Meinen der
       Fabrikanten unabhängig  sind. Und doch bildet der Arbeitslohn den
       Hauptbestandteil der Produktionskosten, und seine dauernde Herab-
       setzung ist  das einzige Mittel zur Ausdehnung der Märkte und zur
       Rettung aus der Krise. Der Arbeitslohn wird aber fallen, wenn die
       Lebensbedürfnisse des  Arbeiters wohlfeiler  hergestellt  werden.
       Die Lebensbedürfnisse des Arbeiters waren aber in England verteu-
       ert durch  die Schutzzölle  auf Getreide,  englische Kolonialpro-
       dukte etc. und durch die indirekten Steuern.
       Daher die anhaltende, heftige, allgemeine Agitation der Industri-
       ellen für  den Freihandel  und namentlich  für die  Aufhebung der
       Kornzölle. Daher das
       
       #239# Die englische Zehnstundenbill
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       bezeichnende Faktum,  daß von  1842 an  jede Handels-  und  Indu-
       striekrisis ihnen  einen neuen Sieg brachte. In der Aufhebung der
       Kornzölle wurden  ihnen die englischen Grundbesitzer, in der Auf-
       hebung der  Differentialzölle auf  Zucker etc.  die Grundbesitzer
       der Kolonien,  in der  Aufhebung der Navigationsgesetze [236] die
       Reeder geopfert. In diesem Augenblick agitieren sie für Beschrän-
       kung der Staatsausgaben und Vermindrung der Steuern sowie für Zu-
       lassung des  Teils der  Arbeiter zum  Wahlrecht, der  am  meisten
       Garantien bietet.  Sie wollen  neue Bundesgenossen  ins Parlament
       ziehn, um  desto schneller die direkte politische Herrschaft sich
       zu erobern, durch die allein sie mit den sinnlos gewordenen, aber
       sehr kostbaren traditionellen Anhängseln der englischen Staatsma-
       schine, mit  der Aristokratie,  der Kirche,  den  Sinekuren,  der
       halbfeudalen Jurisprudenz,  fertig  werden  können.  Es  ist  un-
       zweifelhaft, daß  die gerade  jetzt sehr  nahe bevorstehende neue
       Handelskrisis, die  allem Anschein nach mit neuen und großartigen
       Kollisionen auf  dem Kontinent  zusammenfällt, mindestens  diesen
       Fortschritt in der englischen Entwicklung herbeiführen wird.
       Mitten unter  diesen ununterbrochenen  Siegen  der  industriellen
       Bourgeoisie gelang es den reaktionären Fraktionen, ihr die Fessel
       der Zehnstundenbill anzuschmieden. Die Zehnstundenbill ging durch
       in einem Moment, der weder der der Prosperität noch der der Krise
       war, in  einer jener Zwischenepochen, in denen die Industrie noch
       hinreichend an  den Folgen  der Überproduktion  laboriert, um nur
       einen Teil  ihrer Ressourcen  in Bewegung  setzen zu  können,  in
       denen die  Fabrikanten also  selbst nicht die volle Zeit arbeiten
       lassen. In  einem solchen Moment, wo die Zehnstundenbill die Kon-
       kurrenz unter  den Fabrikanten  selbst beschränkte, in einem sol-
       chen Moment  allein war sie erträglich. Aber dieser Moment machte
       bald einer erneuerten Prosperität Platz. Die leergekauften Märkte
       verlangten neue  Zufuhren; die  Spekulation erhob sich wieder und
       verdoppelte die  Nachfrage; die  Fabrikanten konnten  nicht genug
       arbeiten. Jetzt wurde die Zehnstundenbill für die mehr als je der
       vollsten Unabhängigkeit,  der uneingeschränktesten Verfügung über
       all ihre  Ressourcen bedürftige Industrie eine unerträgliche Fes-
       sel. Was sollte aus den Industriellen während der nächsten Krisis
       werden, wenn  man ihnen  nicht gestattete,  die kurze Periode der
       Prosperität mit  allen Kräften  zu exploitieren? Die Zehnstunden-
       bill mußte  fallen. War man noch nicht stark genug, sie im Parla-
       ment widerrufen zu lassen, so mußte man suchen, sie zu umgehn.
       Die Zehnstundenbill  beschränkte die Arbeitszeit der jungen Leute
       unter 18  Jahren und  aller weiblichen  Arbeiter auf zehn Stunden
       täglich. Da diese und die Kinder die entscheidende Klasse von Ar-
       beitern in den Fabriken sind,
       
       #240# Friedrich Engels
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       so war  die notwendige Folge, daß die Fabriken überhaupt nur zehn
       Stunden täglich arbeiten konnten. Die Fabrikanten jedoch, als die
       Prosperität  ihnen   eine  Vermehrung   der  Arbeitsstunden   zum
       Bedürfnis machte, fanden einen Ausweg. Wie bisher bei den Kindern
       unter 14  Jahren, deren  Arbeitszeit noch  mehr  beschränkt  ist,
       engagierten sie einige Weiber und junge Leute mehr als bisher zur
       Aushülfe und  Ablösung. So  konnten sie  ihre Fabriken  und  ihre
       erwachsenen  Arbeiter   dreizehn,  vierzehn,   fünfzehn   Stunden
       arbeiten  lassen,   ohne  daß   ein  einziges   der   unter   die
       Zehnstundenbill  fallenden   Individuen  mehr  als  zehn  Stunden
       täglich gearbeitet hätte. Dies war teilweise dem Buchstaben, noch
       mehr aber  dem ganzen  Geist des  Gesetzes und  der  Absicht  der
       Gesetzgeber  entgegen;   die   Fabrikinspektoren   klagten,   die
       Friedensrichter waren uneinig und urteilten verschieden. Je höher
       die   Prosperität    stieg,   desto   lauter   reklamierten   die
       Industriellen gegen  die Zehnstundenbill  und gegen die Eingriffe
       der Fabrikinspektoren.  Der Minister des Innern, Sir G. Grey, gab
       den Inspektoren  Befehl, das  Ablösungssystem (relay  oder  shift
       system 1*))  zu tolerieren.  Aber viele von ihnen, auf das Gesetz
       gestützt, ließen  sich dadurch  nicht stören.  Endlich wurde  ein
       eklatanter Fall  bis vor  den Court  of Exchequer  gebracht,  und
       dieser sprach  sich zugunsten  der  Fabrikanten  aus.  [230]  Mit
       dieser Entscheidung ist die Zehnstundenbill faktisch abgeschafft,
       und die  Fabrikanten sind  wieder vollständig  die  Herren  ihrer
       Fabriken geworden;  sie können in der Krise zwei, drei oder sechs
       Stunden,  in   der  Prosperität  dreizehn  bis  fünfzehn  Stunden
       arbeiten,  und   der  Fabrikinspektor   darf  sich   nicht   mehr
       einmischen.
       War die  Zehnstundenbill hauptsächlich von Reaktionären vertreten
       und ausschließlich  von reaktionären Klassen durchgesetzt worden,
       so sehen  wir hier,  daß sie  in der  Weise, wie sie durchgesetzt
       wurde, eine  durchaus reaktionäre Maßregel war. Die ganze gesell-
       schaftliche Entwicklung Englands ist gebunden an die Entwicklung,
       an den  Fortschritt der Industrie. Alle Institutionen, die diesen
       Fortschritt hemmen,  die ihn beschränken oder nach außer ihm lie-
       genden Maßstäben  regeln und beherrschen wollen, sind reaktionär,
       sind unhaltbar  und müssen ihm erliegen. Die revolutionäre Kraft,
       die so spielend mit der ganzen patriarchalischen Gesellschaft des
       alten Englands,  mit der  Aristokratie und  der Finanzbourgeoisie
       fertig geworden  ist, wird  sich wahrlich  nicht in das gemäßigte
       Bett der  Zehnstundenbill eindämmen  lassen. Alle  Versuche  Lord
       Ashleys und  seiner Genossen,  die gefallene  Bill durch eine au-
       thentische Erklärung  wiederherzustellen, werden  fruchtlos  sein
       oder im  günstigsten Fall nur ein ephemeres Scheinresultat erlan-
       gen.
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       1*) Schichtsystem
       
       #241# Die englische Zehnstundenbill
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       Und dennoch  ist für  die Arbeiter die Zehnstundenbill unentbehr-
       lich. Sie  ist eine  physische Notwendigkeit  für sie.  Ohne  die
       Zehnstundenbill geht  die ganze englische Arbeitergeneration phy-
       sisch zugrunde. Aber zwischen der Zehnstundenbill, die die Arbei-
       ter heute verlangen, und der Zehnstundenbill, die von Sadler, Oa-
       stier und  Ashley propagiert  und von  der reaktionären Koalition
       1847 durchgesetzt worden ist, besteht ein ungeheurer Unterschied.
       Die Arbeiter  haben durch  die kurze  Lebensdauer der Bill, durch
       ihre leichte  Vernichtung - ein einfacher Gerichtsbeschluß, nicht
       einmal eine  Parlamentsakte, reichte  hin, sie  zu annullieren -,
       durch das spätere Auftreten ihrer reaktionären ehemaligen Bundes-
       genossen erfahren,  welchen Wert  eine Allianz  mit der  Reaktion
       hat. Sie  haben erfahren,  was es  ihnen hilft,  einzelne Detail-
       maßregeln gegen  die industriellen  Bourgeois durchzusetzen.  Sie
       haben erfahren, daß die industriellen Bourgeois zunächst noch die
       Klasse sind, die allein imstande ist, im gegenwärtigen Augenblick
       an die Spitze der Bewegung zu treten, daß es vergeblich wäre, ih-
       nen in  dieser progressiven Mission entgegenzuarbeiten. Trotz ih-
       rer direkten  und nicht  im mindesten eingeschlafenen Feindschaft
       gegen die  Industriellen sind  die Arbeiter  daher jetzt viel ge-
       neigter, sie in ihrer Agitation für vollständige Durchführung des
       Freihandels, Finanzreform und Ausdehnung des Wahlrechts zu unter-
       stützen, als sich abermals durch philanthropische Vorspiegelungen
       unter die Fahne der vereinigten Reaktionäre locken zu lassen. Sie
       fühlen, daß  ihre Zeit  erst kommen  kann, wenn die Industriellen
       sich abgenutzt  haben, und  deshalb haben  sie den  richtigen In-
       stinkt, den  Entwicklungsprozeß, der  diesen die Herrschaft geben
       und damit  ihren Sturz  vorbereiten muß,  zu beschleunigen.  Aber
       darum vergessen  sie nicht, daß sie in den Industriellen ihre ei-
       gensten, direktesten  Feinde zur  Herrschaft bringen  und daß sie
       nur durch den Sturz der Industriellen, durch die Erobrung der po-
       litischen Macht  für sich selbst zu ihrer eignen Befreiung gelan-
       gen können.  Die Annullierung  der Zehnstundenbill hat ihnen auch
       dies abermals  aufs schlagendste  bewiesen. Die Wiederherstellung
       dieser Bill hat jetzt nur noch Sinn unter der Herrschaft des all-
       gemeinen Stimmrechts,  und das  allgemeine Stimmrecht  in dem  zu
       zwei Dritteln  von industriellen  Proletariern bewohnten  England
       ist die  ausschließliche politische Herrschaft der Arbeiterklasse
       mit allen den revolutionären Veränderungen der gesellschaftlichen
       Zustände, die davon unzertrennlich sind. Die Zehnstundenbill, die
       die Arbeiter  heute verlangen,  ist daher eine ganz andre als die
       soeben vom Court of Exchequer umgestoßene. Sie ist nicht mehr ein
       vereinzelter Versuch, die industrielle Entwicklung zu lähmen, sie
       ist ein  Glied in  einer langen Verkettung von Maßregeln, die die
       ganze gegenwärtige Gestalt der Gesellschaft umwälzen und die bis-
       herigen Klassengegensätze nach
       
       #242# Friedrich Engels
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       und nach  vernichten; sie ist keine reaktionäre, sondern eine re-
       volutionäre Maßregel.
       Die faktische  Aufhebung der  Zehnstundenbill, zunächst durch die
       Fabrikanten auf  eigne Faust,  dann durch den Court of Exchequer,
       hat vor  allem dazu beigetragen, die Zeit der Prosperität zu ver-
       kürzen und  die Krisis  zu beschleunigen. Was aber die Krisen be-
       schleunigt, das  beschleunigt zugleich  den Gang  der  englischen
       Entwicklung und  ihr nächstes  Ziel, den  Sturz der industriellen
       Bourgeoisie durch  das industrielle  Proletariat. Die Mittel, die
       den Industriellen  zur Ausdehnung  der Märkte und zur Beseitigung
       der Krisen  zu Gebote stehn, sind sehr beschränkt. Die Cobdensche
       Reduktion der  Staatsausgaben ist  entweder eine bloße Whigphrase
       oder sie  kommt, wenn  sie auch  nur momentan  helfen soll, einer
       vollständigen Revolution gleich. [237] Und wird sie in der ausge-
       dehntesten, revolutionärsten  Weise - soweit die englischen Indu-
       striellen revolutionär  sein können  - durchgeführt, wie soll der
       nächsten Krise  begegnet werden?  Es ist  evident, die englischen
       Industriellen, deren  Produktionsmittel eine  ungleich höhere Ex-
       pansivkraft besitzen  als ihre  Débouchés 1*),  gehen mit raschen
       Schritten dem Punkt entgegen, wo ihre Hülfsmittel erschöpft sind,
       wo die Periode der Prosperität, die Jetzt noch jede Krise von der
       folgenden trennt, unter dem Gewicht der nachdrückenden, übermäßig
       angewachsenen  Produktivkräfte   gänzlich  verschwindet,  wo  die
       Krisen  nur   noch  durch  kurze  Perioden  einer  matten,  halb-
       schlummernden industriellen  Lebenstätigkeit getrennt sind und wo
       die Industrie,  der Handel,  die ganze  moderne  Gesellschaft  an
       Überfülle unverwendbarer  Lebenskraft auf  der einen Seite und an
       gänzlicher Abzehrung  auf der  andern zugrunde  gehn müßte, trüge
       nicht dieser  abnorme Zustand  sein eignes Heilmittel in sich und
       hätte nicht  die industrielle Entwicklung zugleich die Klasse er-
       zeugt, die  dann allein  die Leitung  der Gesellschaft übernehmen
       kann: das  Proletariat. Die proletarische Revolution ist dann un-
       vermeidlich, und ihr Sieg ist gewiß.
       Das ist  der regelmäßige  normale Lauf der Ereignisse, wie er mit
       unabwendbarer Notwendigkeit  aus den ganzen gegenwärtigen Gesell-
       schaftszuständen Englands  hervorgeht. Inwieweit  dieser  normale
       Verlauf durch  kontinentale Kollisionen  und revolutionäre  Über-
       stürzungen in  England abgekürzt werden kann, wird sich bald zei-
       gen.
       Und die Zehnstundenbill?
       Von dem  Augenblick an,  wo die Grenzen des Weltmarkts selbst für
       die volle  Entfaltung aller  Ressourcen der modernen Industrie zu
       eng werden,  wo sie  eine gesellschaftliche Revolution nötig hat,
       um für ihre Kräfte wieder
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       1 Märkte
       
       #243# Die englische Zehnstundenbill
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       freien Spielraum  zu gewinnen  - von diesem Augenblick an ist die
       Beschränkung der  Arbeitszeit nicht mehr reaktionär, ist sie kein
       Hemmnis der Industrie mehr. Sie stellt sich im Gegenteil ganz von
       selbst ein. Die erste Folge der proletarischen Revolution in Eng-
       land wird  die Zentralisation  der großen Industrie in den Händen
       des Staats, d. h. des herrschenden Proletariats sein, und mit der
       Zentralisation der  Industrie fallen alle jene Konkurrenzverhält-
       nisse weg, die heutzutage die Regulierung der Arbeitszeit mit dem
       Fortschritt der  Industrie in  Konflikt bringen. Und so liegt die
       einzige Lösung der Zehnstundenfrage wie aller Fragen, die auf dem
       Gegensatz  von   Kapital   und   Lohnarbeit   beruhen,   in   der
       p r o l e t a r i s c h e n  R e v o l u t i o n.
       Friedrich Engels
       
       Geschrieben zwischen dem 15. März und 18. April 1850.
       Nach: "Neue Rheinische Zeitung. Politisch-ökonomische Revue".
       Heft 4, April 1850.
       

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