Quelle: MEW 11 Januar 1855 - April 1856


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       Karl Marx
       
       Aus dem Parlamente [ð Debatte über Disraelis Antrag]
       
       ["Neue Oder-Zeitung" Nr. 249 vom 1. Juni 1855]
       London, 29.  Mai. Gladstones  Art von  Beredsamkeit hat nie einen
       vollständigeren, erschöpfenderen  Ausdruck gefunden als in seinem
       "Speech" von Donnerstag abend. Gefeilte Glätte, leere Tiefe, Sal-
       bung nicht  ohne giftige Ingredienz, Samtpfote nicht ohne Kralle,
       scholastische Distinktionen  und Distinktiönchen,  questions  1*)
       und quaestioniculae  2*), das ganze Arsenal des Probabilismus mit
       seinem kasuistischen  Gewissen und  seinen gewissenlosen Reserva-
       tionen, seinen  unbedenklichen Motiven und seinen motivierten Be-
       denken, demütige  Überlegenheitsprätention, tugendhafte  Intrige,
       verklausulierte Einfachheit,  Byzanz  und  Liverpool.  Gladstones
       Rede drehte  sich minder  um die  Frage des Krieges oder Friedens
       zwischen England  und Rußland  als vielmehr  um die Untersuchung,
       warum Gladstone,  noch vor  kurzem Mitglied  eines kriegführenden
       Ministeriums, nun der Gladstone der Friedenspartei um jeden Preis
       geworden ist? Er analysierte, er tüftelte aus nach allen Richtun-
       gen die  Grenzen seines  eigenen Gewissens,  und er verlangte aus
       charakteristischer Bescheidenheit,  daß das  Britische Reich sich
       innerhalb der  Grenzen des Gladstoneschen Gewissens bewege. Seine
       Rede hatte  daher eine  diplomatisch-psychologische Färbung, die,
       wenn sie  Gewissen in die Diplomatie, noch mehr Diplomatie in das
       Gewissen brachte.
       Der Krieg  gegen Rußland  war ursprünglich gerecht, aber wir sind
       jetzt auf  dem Punkte  angelangt, wo  seine Fortsetzung  sündhaft
       wird. Seit  dem Beginn der orientalischen Wirren haben wir unsere
       Forderungen nach  und nach aufgeschraubt. Wir bewegten uns in ei-
       ner aufsteigenden  Linie mit  unsern Bedingungen, während Rußland
       sich von  der Höhe seiner Unnachgiebigkeit herab bewegt hat. Erst
       beanspruchte Rußland nicht nur ein
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       1*) Fragen 2*) kleine Fragen
       
       #258# Karl Marx
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       geistliches, sondern  auch ein  weltliches Protektorat  über  die
       griechischen Christen der Türkei. Es wollte keinen der alten Ver-
       träge aufgeben,  ja selbst  die Donauprovinzen nur eventuell räu-
       men. Es  verweigerte, jedem  Kongreß der Mächte in Wien beizuwoh-
       nen, und entbot den türkischen Gesandten nach St. Petersburg oder
       ins russische Hauptquartier. Das war die Sprache Rußlands noch am
       2. Februar 1854. Welche Distanz von den damaligen Forderungen der
       Westmächte bis  zu den 4 Punkten! Und noch am 26. August 1854 er-
       klärte Rußland, es werde niemals die 4 Punkte annehmen außer nach
       einem langen und verzweifelten und unheilvollen Kampf. Welche Di-
       stanz wieder von dieser Sprache Rußlands im August 1854 zu seiner
       Sprache vom  Dezember 1854,  worin es  die 4 Punkte [8] "ohne Re-
       serve" anzunehmen  versprach! Diese  4 Punkte  bilden den Knoten-
       punkt, bis  wohin unsere  Forderungen hinauf und die Konzessionen
       Rußlands hinabsteigen können. Was jenseits dieser 4 Punkte liegt,
       liegt jenseits  der christlichen  Moral. Nun!  Rußland hat den 1.
       Punkt angenommen;  es hat  den 2. Punkt angenommen, es hat den 4.
       Punkt nicht  abgeschlagen, weil  er nicht  diskutiert worden ist.
       Bleibt also  nur der  3. Punkt,  also nur 1/4, und auch nicht der
       ganze 3. Punkt, sondern nur der halbe 3. Punkt, also nur 1/8 Dif-
       ferenz übrig.  Der 3.  Punkt besteht nämlich aus zwei Teilen: Nr.
       1, die Garantie des türkischen Territoriums; Nr. 2, die Verminde-
       rung der  russischen Macht  im Schwarzen  Meere. Zu Nr. 1 erklärt
       sich Rußland  mehr oder minder willig. Bleibt also nur die zweite
       Hälfte des  3. Punktes.  Und auch hier erklärt sich Rußland nicht
       gegen die  Einschränkung seiner  Superiorität zur See; es erklärt
       sich nur  gegen   u n s r e  M e t h o d e,  sie ins Werk zu set-
       zen. Die  Westmächte haben  eine Methode  vorgeschlagen,  Rußland
       schlägt nicht  nur eine,  sondern zwei  andre Methoden  vor, also
       auch hier  wieder im  Vorsprung gegen die Westmächte. Was die von
       den Westmächten  vorgeschlagene Methode betrifft, so verletzt sie
       die Ehre  des Russischen Reichs. Man muß aber die Ehre eines Rei-
       ches nicht verletzen, ohne seine Macht zu vermindern. Andrerseits
       muß man seine Macht nicht vermindern, weil man dadurch seine Ehre
       verletzt. Verschiedene  Ansichten über  die "Methode", 1/8 Diffe-
       renzpunkt, in Erwägung der "Methoden" zu 1/32 anzuschlagen, dafür
       soll eine halbe Million Menschen mehr geopfert werden? Es muß um-
       gekehrt erklärt  werden, daß  wir die Zwecke des Krieges erreicht
       haben. Sollen  wir ihn  daher fortführen für bloßes Prestige, für
       militärischen Ruhm?  Unsre Soldaten  haben sich mit Ruhm bedeckt.
       Wenn England trotzdem auf dem Kontinent in Mißkredit geraten,
       
       "um Gottes  willen", rief  der ehrenwerte  Gentleman aus,  "rächt
       diesen Mißkredit  nicht durch  Menschenblut, sondern  löscht  ihn
       aus, indem ihr richtigere Information ins Ausland schickt".
       
       #259# Aus dem Parlamente - Debatte über Disraelis Antrag
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       Und in  der Tat,  warum nicht die Zeitungen des Auslands "berich-
       tigen"? Weitere  Erfolge auf  seiten der  alliierten Waffen, wozu
       führen sie?  Sie zwingen  Rußland zu  hartnäckigerem  Widerstand.
       Niederlagen auf  seiten der  Alliierten? Sie  hetzen die Londoner
       und Pariser  auf und  zwingen zu  kühnerem Angriff. Wozu führt es
       also, den  Krieg um  des Kriegs willen führen? Ursprünglich waren
       Preußen, Österreich,  Frankreich und  England   v e r e i n t  in
       ihren Forderungen  gegen Rußland.  Preußen  hat  sich  schon  zu-
       rückgezogen. Geht  man noch  weiter, so wird sich auch Österreich
       zurückziehen. England wäre auf Frankreich isoliert.
       Führt England  den Krieg  fort auf  Gründe hin,  die keine  andre
       Macht teilt  außer Frankreich, so würde "die moralische Autorität
       seiner Position sehr geschwächt und unterminiert werden".
       Dagegen durch  einen Frieden  mit Rußland,  wenn er  das   P r e-
       s t i g e   einbüßt, das  von dieser  Welt ist,  stärkt es  seine
       "moralische Autorität",  die weder  die  Motten  noch  der  Rost-
       fressen. Und  zudem, was will man, wenn man Rußlands Methode, die
       2. Hälfte  des 3.  Punktes auszuführen,  nicht will? Will man das
       Russische Reich  dismembrieren? Unmöglich,  ohne einen "Krieg der
       Nationalitäten" hervorzurufen.   W i l l   Österreich,    k a n n
       Frankreich einen  Krieg der  Nationalitäten unterstützen?  Unter-
       nimmt England  einen "Krieg  der Nationalitäten",  so muß  es ihn
       a l l e i n   unternehmen, d.h., "es wird ihn gar nicht unterneh-
       men". Es  ist also nichts möglich, außer nichts zu verlangen, was
       Rußland nicht zugestanden hat.
       Das war Gladstones Rede, wenn nicht dem Buchstaben, doch dem Gei-
       ste nach.  Rußland hat  seine  S p r a c h e  gewechselt; Beweis,
       daß es  in der   S a c h e   nachgegeben hat. Für den ehrenwerten
       Puseyten [14]  ist die  Sprache die  einzige Sache.  Auch er  hat
       seine Sprache  gewechselt. Er  spricht jetzt  Jeremiaden über den
       Krieg; der Menschheit ganzes Leiden faßt ihn an. Er sprach Apolo-
       gien, als er gegen das Untersuchungskomitee eiferte und es in der
       Ordnung fand,  eine englische  Armee allen Leiden des Hungertodes
       und der Pest preiszugeben. Allerdings! Die Armee wurde damals für
       den   F r i e d e n   geopfert. Die Sünde beginnt, wo sie für den
       K r i e g   geopfert wird. Er ist indes glücklich in seinem Nach-
       weis, daß  es der  englischen Regierung  nie ernst mit dem Kriege
       gegen Rußland  war, glücklich in dem Nachweis, daß weder die jet-
       zige englische noch die jetzige französische Regierung einen ern-
       sten Krieg gegen Rußland führen könne und wolle; glücklich in dem
       Nachweis, daß die  V o r w ä n d e  des Krieges keinen Schuß Pul-
       ver wert  sind. Er vergißt nur, daß diese "Vorwände" ihm und sei-
       nen ehemaligen]  Kollegen gehören,  der "Krieg"  selbst aber  vom
       englischen Volke ihnen aufgezwungen ward. Die Leitung des Krieges
       war für sie nur ein Vorwand, ihn zu paralysieren und ihre Stellen
       
       #260# Karl Marx
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       zu  behaupten.  Und  aus  der  Geschichte  und  Metamorphose  der
       falschen Vorwände,  worunter sie  Krieg führten,  schließt er er-
       folgreich,  daß  sie  unter  ebenso  falschen  Vorwänden  Frieden
       schließen können.  Nur über einen Punkt befindet er sich im Zwist
       mit seinen  alten Kollegen.  Er ist  Out 1*),  sie sind  In  2*).
       Falscher Vorwand, gut für den Exminister, ist nicht falscher Vor-
       wand gut  für den Minister, obgleich Sauce für die Gans Sauce für
       den Gänserich ist.
       Diese furchtbare Begriffsverwechselung Gladstones gab Russell das
       langersehnte Signal.  Er erhob sich und malte Rußland schwarz, wo
       Gladstone es weiß gemalt hatte. Aber Gladstone war "Out" und Rus-
       sell war  "In". Nachdem er alle bekannten und trotz ihrer Trivia-
       lität wahren  Gemeinplätze über Rußlands Welteroberungspläne her-
       ausgepoltert, kam  er zur Sache, zur Sache Russells. Niemals, er-
       klärte er, sei eine so große nationale Frage so völlig degradiert
       worden, wie  das von Disraeli geschehen sei. Und in der Tat, kann
       man eine große nationale, ja eine weltgeschichtliche Frage tiefer
       degradieren, als  sie mit  little 3*)  Johnny, mit Johnny Russell
       identifizieren? Nur war es in der Tat nicht der Fehler Disraelis,
       daß Europa contra Rußland beim Beginn und am Schluß dieser ersten
       Kriegsperiode als  Russell contra Nesselrode figuriert. Sonderbar
       drehte sich  der kleine Mann, als er auf die vier Punkte kam. Ei-
       nerseits mußte  er zeigen, daß seine Friedensbedingungen in einem
       Verhältnis zu  den frisch von ihm aufgerollten russischen Schrec-
       ken standen.  Andererseits mußte  er zeigen, daß er, seinem frei-
       willigen, unprovozierten Versprechen an Titow und Gortschakow ge-
       treu, "die  am besten mit Rußlands Ehre harmonierenden" Bedingun-
       gen vorgeschlagen.  Er bewies  daher einerseits,  daß Rußland als
       Seemacht nur   n o m i n e l l   existiert,  also sehr  wohl eine
       Einschränkung dieser  nur eingebildeten  Macht erlauben  kann. Er
       bewies andererseits,  daß die von Rußland selbst versenkte Marine
       für die  Türkei, daher  für das europäische Gleichgewicht, fürch-
       terlich ist,  also "die  zweite Hälfte des 3. Punktes" ein großes
       Ganzes bildete.  Mancher wird  von seinem  Gegner  zwischen  zwei
       Hörnern eines  Dilemmas eingerannt.  Russell spießte  sich selbst
       auf beide  Hörner fest.  Von seinem   d i p l o m a t i s c h e n
       T a l e n t   gab er neue Proben. Von Österreichs aktiver Allianz
       sei nichts  zu erwarten,   w e i l   eine  verlorene Schlacht die
       Russen nach Wien bringen müsse.  S o  ermutigt er den einen Alli-
       ierten.
       
       "Unser Gefühl  ist", fuhr er fort, "daß es die Intention Rußlands
       ist, Besitz von Konstantinopel zu ergreifen und dort zu regieren,
       d a  d i e  T ü r k e i  s i c h  o f f e n b a r  a u f  d e m
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       1*) (nicht im  Amt, im  Ministerium) Opposition - 2*) (im Amt, im
       Ministerium) Regierung - 3*) [dem] kleinen
       
       #261# Aus dem Parlamente - Debatte über Disraelis Antrag
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       W e g   z u m   V e r f a l l   b e f i n d e t;  und ich zweifle
       nicht, Rußland  unterhält dieselbe  Meinung  über  die  Absichten
       Frankreichs und Englands beim Aufbruch jenes Landes."
       
       Es fehlte  nur noch,  daß er hinzusetzte: "Es täuscht sich indes.
       Nicht England  und Frankreich,  sondern England allein muß Besitz
       von Konstantinopel  ergreifen." So  feuerte  der  große  Diplomat
       Österreich an,  Partei zu  ergreifen; so  verriet er  der Türkei,
       welcher Meinung,  und zwar  "offenbar" seine  R e t t e r,  seine
       Parteifreunde sind. Einen Fortschritt jedoch hat er als parlamen-
       tarischer Taktiker  gemacht. Im Juli 1854, als er rodomontisierte
       über die Wegnahme der Krim, ließ er sich von Disraeli soweit ver-
       blüffen, daß  er seine heroischen Worte  v o r der Abstimmung des
       Hauses eigenmündig  aufaß.   D i e s m a l   verschob  er  diesen
       Selbstverzehrungsprozeß - den Widerruf seines angekündigten Welt-
       kampfes gegen  Rußland -  bis   n a c h  vollbrachter Abstimmung.
       Ein großer Fortschritt dies!
       Seine Rede  enthält noch  zwei historische  Illustrationen, seine
       hochkomische Schilderung  der Verhandlungen  mit Kaiser  Nikolaus
       über  den   Vertrag  von   Kainardschi  [119];  eine  Skizze  der
       d e u t s c h e n  Verhältnisse. Beide verdienen auszugsweise Er-
       wähnung. Russell,  wie sich  der Leser  erinnern wird,  hatte von
       vornherein Rußlands  Protektorat, gestützt  auf den  Vertrag  von
       Kainardschi, zugestanden.  Der englische  Gesandte zu Petersburg,
       Sir Hamilton  Seymour, zeigte  sich schwieriger,  skeptischer. Er
       stellte bei  der russischen  Regierung Forschungen  an, deren Ge-
       schichte Russell so naiv ist zu erzählen, wie folgt:
       
       "Sir Hamilton  Seymour forderte  den verstorbenen Kaiser von Ruß-
       land auf, so gütig zu sein, ihm den Teil des Vertrages zu zeigen,
       worauf sich  seine Ansprüche gründeten. Se[ine] kaiserliche Maje-
       stät sagte: 'Ich will Ihnen nicht den besonderen Artikel des Ver-
       trages zeigen, worauf sich mein Anspruch (des Protektorats) grün-
       det. Gehen  Sie zu  Graf Nesselrode,  der wird  es tun.' Hamilton
       Seymour ging  daher mit  seinem Anliegen zu Graf Nesselrode. Graf
       Nesselrode antwortete, er sei nicht vertraut mit den Artikeln des
       Vertrages, und  forderte Hamilton  auf, zu Baron Brunnow zu gehen
       oder seine  Regierung zu ihm zu schicken, und der Baron würde ih-
       nen sagen,  auf welchen  Teil des Vertrages der Anspruch des Kai-
       sers sich gründe. Ich glaube, daß Baron Brunnow niemals versucht,
       einen solchen Artikel in dem Vertrag zu zeigen."
       
       Von Deutschland erzählte der edle Lord:
       
       "In Deutschland  ist Rußland  durch Heirat mit vielen der kleinen
       Fürsten verbunden. Viele dieser Fürsten, ich bedauere es sagen zu
       müssen, regieren  mit großer Furcht vor der vorausgesetzten revo-
       lutionären Disposition  ihrer Untertanen.  Und sie verlassen sich
       daher auf  den Schutz ihrer Armeen. Aber wer sind diese bewaffne-
       ten Kräfte? Ihre Offiziere sind verführt und verdorben vom russi-
       schen Hofe.  Der russische Hof verteilt Orden, Auszeichnungen und
       Belohnungen unter sie, und in gewissen
       
       #262# Karl Marx
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       Fällen gibt  Rußland regelmäßig Geld, um ihre Schulden zu zahlen,
       so daß Deutschland - das der Sitz der Unabhängigkeit sein sollte,
       das zum  Schutz Europas  gegen russische  Herrschaft  voranstehen
       sollte -  seit Jahren  unterminiert und aus seiner Unabhängigkeit
       durch russische  Künste und  russisches Geld  herausgeschmeichelt
       worden ist."
       
       Und um  Deutschland als  Feuersäule voranzuwandeln und es für den
       "kategorischen Imperativ",  d a s  S o l l e n,  wachzurufen, er-
       klärte sich Russell auf der Wiener Konferenz zum Vorsprecher "der
       Ehre und  Würde Rußlands"  und ließ  es die  stolze  Sprache  des
       freien und unabhängigen Engländers hören.

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