Quelle: MEW 11 Januar 1855 - April 1856
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Karl Marx
Das Frankreich Bonapartes des Kleinen [306]
["The People's Paper" Nr. 205 vom 5. April 1856]
Das Frankreich Bonapartes des Kleinen, das bei der Geburt eines
Sohnes der Montijo Gelage hält und die Schätze einer Nation für
ein lächerliches Schaugepränge verschwendet, "ganz flimmernd,
ganz in Gold, gleich Heidengöttern" [307], dieses Frankreich
steht in einem schrecklichen Gegensatz zu dem Frankreich, das in
Cayenne gepeinigt wird, in Lambessa leidet, in Bellelle [308] da-
hinsiecht und in den Bagnos vermodert, zu dem Frankreich, das auf
der Krim zugrunde geht, und zu dem Frankreich in Frankreich, das
sich am Rande des Bankrotts befindet.
In dem Brief des Bürgers Tassilier, der wörtlich aus dem Original
übersetzt ist [309], findet der Leser die wahre und herzergrei-
fende Geschichte der nach Cayenne deportierten französischen Bür-
ger. Die Presse der echt britischen Unterwürfigkeit posaunt der
schläfrigen Welt mit übertriebenem Wortgepränge die große Neuig-
keit in die Ohren von der grenzenlosen Hochherzigkeit und fast
übermenschlichen Gnade des Wursthelden des Lagers von Satory
[310], der eine allgemeine Amnestie erläßt und die ersten Schreie
seines eigensinnigen Säuglings dämpft durch das Freudengeschrei
tausender Franzosen, die ihre Freiheit erhalten und ihren Fami-
lien zurückgegeben werden.
Doch wenden wir uns von der käuflichen Begeisterung der Schmeich-
ler ab und schenken wir der unbestechlichen Sprache der Tatsachen
Gehör. Boustrapa ist willens, die Männer, die er vier Jahre lang
gequält hat, unter der Bedingung von ihren Ketten zu befreien,
wenn sie damit einverstanden sind, sich mit unauslöschlicher
Schande zu bedecken und durch die Furcae Caudinae 1*) [311] des
Lower Empire [174] zu gehen. Wenn sie dem Kaiserreich ihre
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1*) Kaudinische Joch
#595# Das Frankreich Bonapartes des Kleinen
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l o y a l e U n t e r w e r f u n g erklären, d.h. den Coup
d'état sanktionieren und der Republik entsagen - wenn sie ihre
Seelen verkaufen, ist Boustrapa bereit, ihnen ihr Leben zu ver-
kaufen.
"Schon bei der feierlichen Ausrufung des Kaiserreichs", sagt der
"Moniteur", "wurde dieses großzügige Angebot gemacht." So gibt
der "Moniteur" selbst zu, daß die allgemeine Amnestie, jetzt zu
einer wunderbaren Neuigkeit aufgeblasen, nur eine Wiederholung
der alten Posse ist, die sich vor vier Jahren abgespielt hat.
Dieses Genie der Verworfenheit schmeichelt sich damit, daß seine
Opfer nun auf sein eigenes Niveau hinabgedrückt und genügen d ge-
bändigt sind, um jetzt, 1856, das als eine Gnade anzunehmen, was
sie 1852 entrüstet als Schimpf zurückgewiesen haben.
Der "Moniteur" verhüllt seinen "großmütigen Appell" zur
Niederträchtigkeit mit schlau berechneten Lügen und Fälschungen.
Er behauptet, daß von den nach den Ereignissen des Juni 1848 zur
Deportation nach Algier verurteilten 11000 Personen durch die
Milde des Präsidenten nur 306 Personen in Afrika geblieben sind.
Mit dem gleichen "Moniteur" in unserer Hand stellen wir nun fest,
daß von den 11 000 im Juni 1848 gemachten Gefangenen im November
1848, zur Zeit, als in der Assemblée Constituante 1*) die Ausfüh-
rung des Deportationsdekrets zur Diskussion stand, nur 1700
übriggeblieben waren; daß von ihnen 1500 nach Belle-+le und am 8.
März 1849 unter der Regierung O[dilon] Barrots 700 von diesen
1500 Personen nach Bona in Afrika geschickt worden waren. Also
hat die Gnade Boustrapas diese letzte Zahl 700 auf 306 reduziert
und nicht, wie es der lügnerische "Moniteur" meldet, die riesige
Zahl von 11 000 Personen, und diese winzige Gnade selbst war nur
ein Kunststückchen, das gegen die Assemblée ausgespielt wurde.
Wir sind jedoch dem "Moniteur" zu Dank verpflichtet, daß er
Frankreich an die abscheulichen Schändlichkeiten erinnert, die
von Cavaignac und der bourgeoisen Republik begangen wurden.
Was die Deportierten und Verbannten des Dezember anbelangt, so
schätzt der gleiche "Moniteur" ihre Anzahl auf 11201 Personen und
behauptet, daß diese nun auf 1058 reduziert sei. Nun forderte
zwar der Coup d'état mehr als 11 000 Opfer allein in den Departe-
ments Bassès-Alpes, Hérault, Var und Nièvre, und augenblicklich
sind noch mindestens 12 000 Opfer zur Verbannung oder zur Depor-
tation verdammt. Es ist allgemein bekannt, daß durch den Coup
d'état mehr als 50 000 Personen in Mitleidenschaft gezogen wur-
den. Man sollte weiterhin bemerken, daß der "großmütige Appell"
des "Moniteur" sich ausschließlich an die nach Algier und nach
anderen ausländischen
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1*) Konstituierenden Versammlung
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Besitzungen deportierten Personen wendet und daß in ihm nicht im
entferntesten die Verurteilten aus Angers oder die wegen Teil-
nahme an Geheimgesellschaften Eingekerkerten erwähnt werden; er
betrifft auch nicht jene, die von den umherziehenden Kriegsge-
richten 1851 in das Bagno geworfen wurden, nicht die Gefangenen
von Belle-+le und nicht die Studenten, die für das Auspfeifen der
bezahlten Apologeten Boustrapas eingesperrt wurden etc. Zum Aus-
gleich dafür verkündet der "Moniteur" eine volle und bedingungs-
lose Amnestie für Wilddiebe, Schmuggler, Fälscher, Diebe,. Deser-
teure, Sträflinge und id genus omne 1*). Es stimmt völlig mit dem
Charakter des Lower Empire und den Gewohnheiten des Brummagem-Bo-
naparte überein, daß die Geburt eines Sohnes zu einem Feiertag
für das ganze mit dem Vater verwandte Gesindel werden mußte.
Gehen wir jetzt über von den Opfern des Coup d'état zu seinen
Werkzeugen, von den Männern, die ihm Widerstand leisteten, zu den
Sklaven, die ihn ausführten, von den Soldaten der Freiheit zu der
Armee in der Krim. Wenn es ein bedeutendes historisches Symptom
ist, daß Bonaparte inmitten der frischen Täuschungen einer neuge-
backenen Dynastie und des höchsten Triumphes über seine Zulassung
in das gesalbte Milieu der ranzigen Legitimität dennoch der Aner-
kennung durch seine unglücklichen Opfer bedarf und deshalb
scheinheilig um ihr Bekenntnis zum Kaiserreich wirbt, so ist ein
nicht weniger bemerkenswertes Beispiel für die Ironie der Ge-
schichte die Tatsache, daß zur gleichen Zeit, da das Haupt und
die Mitglieder der Gesellschaft des 10. Dezember [312] den Erfolg
des Coup d'état in Paris mit pomphafter Verschwendung feiern, die
Armee, welche Frankreich dieses entehrende Regime aufgezwungen
hat, ihr Verbrechen in der Krim mit Entbehrung, Hunger, Agonie
und Tod in seinen schrecklichsten und qualvollsten Formen büßt.
In der ersten Periode der orientalischen Kampagne von November
1854 bis März 1855 wurde der Emporkömmling des Dezember als eine
zweite Vorsehung in den Himmel gehoben und in allen Tonarten die
treffliche militärische Führung des Kaiserreichs aller Herrlich-
keiten besungen im Gegensatz zu den skandalösen Leiden, welche
die englische Armee durchzumachen hatte infolge des vorbedachten
Verrats in der Heimat und der natürlichen Folgen eines veralteten
Systems. Wie bei jeder anderen Handlung des Lower Empire war je-
doch das, was man für Wirklichkeit hielt, nur eine theatralische
Phantasmagoric, berechnet auf einen unmittelbaren Theatereffekt.
Zwei Jahre lang hatte sich Bonaparte ausschließlich mit der Vor-
bereitung des Krieges befaßt.
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1*) ihnen ähnlich
#597# Das Frankreich Bonapartes des Kleinen
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Er hatte alle Kraft des gewaltigen zentralisierten Frankreichs
angespannt, um den ersten Erfolg seiner Armee zu sichern 1*). In-
des, es ist nicht erstaunlich, daß es sogar diesem erbärmlichen
Abenteurer von Straßburgt [105] und Boulogne nicht gelungen ist,
während der ersten beiden Jahre seiner Mißherrschaft die treffli-
che Organisation der französischen Armee, eine Hinterlassenschaft
der ersten Revolution, zu zerstören. Es ist ein Wunder, daß er
dieses Ziel in den ersten zwei Jahren des jetzigen Krieges er-
reicht hat. Nachdem er mehr Geld und Gut auf seine eigene Batra-
chomyomachia [313] verschwendet hatte als Napoleon der Große in
den fünfzehn Jahren seiner Iliade, entdeckt er zu Beginn des
dritten Jahres, daß die Ressourcen Frankreichs erschöpft sind,
seine militärische Verwaltung zusammengebrochen und seine Armee
infolge von Not und Entbehrungen dahinschwindet. Der Krebs, der
an der französischen Armee zehrt, ist das organische Prinzip des
Lower Empire, nämlich Diebstahl und Unterschlagung; und nur
zweier Jahre bedurfte es, um seine Wirkung sichtbar werden zu
lassen.
Der erbärmliche Zustand der französischen Armee wurde lange Zeit
nicht nur in der französischen, sondern auch in der englischen
Presse sorgfältig verheimlicht. Heute pfeifen es die Spatzen von
allen Dächern. Dieser Zustand der Armee ist eine Tatsache, die
nicht mehr bestritten wird, nachdem sogar Bonapartes "Moniteur"
sich selbst Lügen gestraft hat. Für den gegenwärtigen Zweck ge-
nügt es, aus dem letzten Brief des Sewastopoler Korrespondenten
der "Times" zu zitieren:
"Die französische Armee, so zahlreich sie sie auch auf dem Papier
darstellen mögen, schrumpft jedoch gar sehr zusammen. Skorbut und
Fieber verheeren ihre Reihen. Ich bezifferte kürzlich ihren täg-
lichen Verlust auf 170 Mann... Nun geben die Franzosen zu, daß
die tägliche Sterblichkeit in ihrer Armee 120 Mann und an manchen
Tagen sogar weitaus mehr beträgt. Der rechte Flügel der Armee im
Baidartal leidet am meisten.. . Wenn das milde Wetter einsetzt,
ist eine bedeutende Zunahme an Krankheiten zu erwarten... Die
Krankenlisten der Franzosen werden schrecklich sein... Die fran-
zösische Armee schmilzt jetzt mindestens ebenso schnell zusammen,
wie sie während des schlimmsten Teils der Belagerung durch Kugeln
und Granaten zusammengeschmolzen ist."
Die ungenügende Unterkunft, der Mangel an Bekleidung und die
Knappheit der Nahrungsmittel werden als die Hauptursachen ihrer
Prüfungen angegeben. Der Korrespondent, der die Strenge des Wet-
ters beschreibt, bei
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1*) In der "New-York Daily Tribune" Nr. 4676 vom 14. April 1856
wird dieser Satz folgendermaßen fortgesetzt: "...die die Haupt-
stütze seiner usurpierten Macht ist und die noch nicht ihrem
Zweck entsprochen hat."
#598# Karl Marx
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dem "in den Baracken das Wasser 3 Zoll tief in den Wasserbehäl-
tern gefriert", und die Häufigkeit der Schneestürme, die "nur we-
nige Baracken übrigließen, in die der Schnee nicht in großen Men-
gen eindrang", stellt die Frage, was mußte dann die französische
Armee in Zelten ertragen haben? - nicht in sorgfältig ausgestat-
teten Baracken und nicht in sorgfältig mit Gräben umgebenen Dop-
pelzelten, sondern in einfachen und ungeschützten Zelten. Er
schließt mit der Erklärung, daß "es einfach unerträglich sei,
französischen Krankentransporten zu begegnen", und daß Marschall
Pélissier mehr Anstrengungen darauf verwendet, sie vor der engli-
schen Armee zu verbergen, als darauf, ihre Leiden zu lindern.
Wir fügen ein anderes Zitat aus dem "Morning Advertiser" hinzu,
der gleichen Zeitung, die mit der "Morning Post" das schändliche
Vorrecht teilte, Bonapartes Machtantritt im Jahre 1851 zu begrü-
ßen, und das seitdem den Lord Palmerston als den wahren engli-
schen Minister verherrlicht:
"Es gibt 3000 Kranke im französischen Lager an der Tschornaja,
die Feldlazarette sind überfüllt und das medizinische Personal
durch Krankheit und Erschöpfung dezimiert, das Kommissariat ist
in völliger Auflösung begriffen und außerstande, die Truppen zu
verpflegen, die Männer erbetteln sich tatsächlich Zwieback von
den Soldaten der Vorposten; Skorbut, hervorgerufen durch Mangel
an Gemüse, und Typhus, hervorgerufen durch Fleischmangel, wüten
mit unbezwingbarer Schärfe; und der Kontrast zwischen den beiden
Armeen ist eine Quelle offener Unzufriedenheit für die französi-
schen Soldaten. Die Transportmittel reichen nicht aus, um die
Kranken nach Konstantinopel zu bringen - die Hospitäler beherber-
gen dort mehr als 12000 Patienten -, die Epidemie ist eine wahre
Katastrophe, und die Sterblichkeit ist entsetzlich; die Truppen-
schiffe, die vom Osten in Marseille eintreffen, sind mit den Op-
fern des Fiebers beladen, und die Schiffe mit den Typhuskranken
sind für die Quarantäne zu Friaul bestimmt."
Was soll mit der dahinschwindenden Armee geschehen? 1*) Soll sie
besänftigt werden durch das Vortragen des arabischen Märchens von
der "Nativität" des Königs von Algier [314] oder durch die Be-
schreibung der bestickten und goldbetreßten Uniformen der verzär-
telten Garden des vorsichtigen Helden? Man sollte sich dessen er-
innern, daß französische Soldaten nicht geneigt sind, Unrecht zu
ertragen wie die englischen Soldaten. Ein Beweis dafür, falls ei-
ner nötig ist, sind die verschiedenen Versuche in der fran-
zösischen Armee, General Pélissier zu erschießen, eine Tatsache,
über welche die "Gazetta di Milano", Radetzkys "Moniteur", be-
richtet. Man darf sich
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1*) In der "New-York Daily Tribune" wird an Stelle dieses Satzes
folgender Text gegeben: "Was soll mit diesen unzufriedenen Legio-
nen geschehen, die infolge der Jämmerlichkeit des Kommissariats,
der skandalösen Nachlässigkeit und des offen organisierten Dieb-
stahls sterben?"
#599# Das Frankreich Bonapartes des Kleinen
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auch nicht vorstellen, daß die Armee der Linie in Frankreich ein
gleichgültiger Zuschauer der Krimtragödie bleiben wird. Die Raz-
zien der Pariser Polizei beginnen sich auf die Kasernen auszudeh-
nen. Die Zuaven, nach Paris gerufen, um durch ihren Anblick die
öffentliche Begeisterung anzufeuern, wurden schon aus der Haupt-
stadt entfernt, da sie Argwohn erregten. Zwei weitere Regimenter,
die von der Krim zurückgekehrt waren, sind auch in die Provinz
verwiesen worden. Der Antagonismus zwischen der Garde und der Li-
nie verschärft sich von Tag zu Tag mehr, denn Bonaparte ist im
gegenwärtigen Moment dabei, neue Garderegimenter in genügender
Anzahl zu schaffen, um dieses privilegierte Korps in die Lage zu
setzen, den Garnisondienst in Paris ohne die Linienregimenter zu
leisten. Bonaparte, der die Armee bestochen und damit den Antago-
nismus zwischen ihr und dem Lande hervorgerufen hat, versucht nun
eine Armee innerhalb der Armee zu bestechen - ein Experiment, das
ziemlich gefährlich ist.
Eine ausführliche Darlegung des Zustandes der F i n a n z e n -
wir möchten sie nicht die Ferse dieses ungewöhnlichen Achilles
nennen, da diese Ferseziemlich groß ist - erfordert einen beson-
deren Artikel. Im Moment mag es genügen, festzustellen, daß - da
die Wertpapiere seit einiger Zeit gefallen sind - mit dem ange-
kündigten Friedensabschluß und auch mit der Geburt eines neuen
Bonaparte natürlich ein Ansteigen derselben erwartet wurde. Seine
Realisierung wurde nicht ganz dem Zufall überlassen. Nicht nur
die Regierung gab Befehl, die zur Verfügung stehenden staatlichen
Mittel freigiebig zum Ankauf staatlicher Wertpapiere zu benutzen,
sondern auch der Crédit mobilier [276] und ähnliche schnell em-
porgeschossene bonapartistische Kreditanstaltenwaren zwei aufein-
anderfolgende Tage stark damit beschäftigt, Aktien anzukaufen.
Allen diesen Manövern zum Trotz fielen die Wertpapiere bei der
Nachricht von der "Nativität" anstatt zu steigen, und sie fallen
immer noch. Bonaparte verbot jetzt in heller Wut den Verkauf an-
derer als von der Regierung quotierter Wertpapiere an der Börse
und ließ die wichtigsten Börsenspekulanten von der P r ä j e k-
t u r d e r P o l i z e i vorladen.
Als die Statue der Pallas Athene im Parthenon herunterstürzte,
war dieses Ereignis, wie man sagt, ein böses Omen für die Repu-
blik Athen. Das Schwanken der Büste Bonapartes auf ihrem Pie-
destal in der Synagoge, wo der Marktwert der Regierungen festge-
setzt und die Geschichte der Völker diskontiert wird, prophezeit
den Untergang des Kaiserreichs des Wechselwuchers.
Geschrieben um den 1. April 1856.
Aus dem Englischen.
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