Quelle: MEW 20 Anti-Dühring, Dialektik der Natur


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       #540#
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       [Physik]
       
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       S t o ß   u n d  R e i b u n g.  Die Mechanik betrachtet die Wir-
       kung des  Stoßes als   r e i n   v o r g e h e n d.   Aber in der
       Wirklichkeit geht's  anders zu.  Bei jedem Stoß wird ein Teil der
       mechanischen Bewegung  in Wärme  umgesetzt, und  Reibung ist  gar
       weiter nichts  als eine Form des Stoßes, die fortdauernd mechani-
       sche Bewegung in Wärme umsetzt (Reibfeuer urbekannt).
       
                                    *
       
       V e r b r a u c h  k i n e t i s c h e r  E n e r g i e  als sol-
       cher innerhalb  der Dynamik  ist stets doppelter Art und hat dop-
       peltes Resultat: 1. Die getane kinetische Arbeit, Erzeugung einer
       entsprechenden Menge potentieller Energie, die aber stets kleiner
       als die  aufgewandte kinetische  Energie; 2.  Überwindung - außer
       der Schwere  - von  Reibungs- etc. Widerständen, die den Rest der
       verbrauchten kinetischen  Energie in   W ä r m e   verwandeln.  -
       Ebenso bei  Rückverwandlung: Je  nach der Art und Weise, ein Teil
       Verlust durch  Reibung etc.  wird als  Wärme dissipiert - und das
       ist alles uralt!
       
                                    *
       
       Die erste,  naive Anschauung  in der Regel richtiger als die spä-
       tere, metaphysische. So schon  B a c o n  (nach ihm Boyle, Newton
       und fast  alle Engländer),  die Wärme  sei Bewegung  [367] (Boyle
       schon Molekularbewegung).  Erst im  18. Jahrhundert in Frankreich
       das Calorique 1*) aufgekommen und auf dem Kontinent mehr oder we-
       niger akzeptiert.
       
                                    *
       
       #541# Physik
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       E r h a l t u n g   d e r   E n e r g i e.  Die  q u a n t i t a-
       t i v e   Konstanz der  Bewegung bereits von Descartes ausgespro-
       chen, und zwar fast in denselben Worten wie jetzt von? (Clausius,
       Robert Mayer?).  Dagegen die  Formverwandlung der  Bewegung  erst
       seit 1842  entdeckt, und dies, nicht das Gesetz der quantitativen
       Konstanz, das Neue.
       
                                    *
       
       K r a f t  u n d  E r h a l l u n g  d e r  K r a f t.  Die Stel-
       len von  J. R.  Mayer in seinen ersten beiden Abhandlungen gegen-
       über Helmholtz anzuführen 1*).
       
                                    *
       
       K r a f t   2*). Hegel ("Geschichte] d[er] Philosophie]", I, [S.]
       208) sagt:
       
       "Es ist  besser zu  sagen, der Magnet habe eine  S e e l e"  (wie
       Thales sich  ausdrückt), "als er habe die  K r a f t  anzuziehen;
       Kraft ist  eine Art von Eigenschaft, die,  v o n  d e r  M a t e-
       r i e   t r e n n b a r,   als ein  Prädikat vorgestellt  wird  -
       Seele hingegen   d i e s   B e w e g e n    s e i n e r,    m i t
       d e r  N a t u r  d e r  M a t e r i e  d a s s e l b e."  3*)
       
                                    *
       
       Wenn Hegel  Kraft und Äußerung, Ursache und Wirkung als identisch
       auffaßt, so  ist dies bewiesen im Formwechsel der Materie, wo die
       Gleichwertigkeit mathematisch bewiesen. Im Maß vorher schon aner-
       kannt: Kraft gemessen an Äußerung, Ursache an Wirkung.
       
                                    *
       
       K r a f t.   Wenn irgendwelche Bewegung sich von einem Körper auf
       einen andern  überträgt, so  kann man  die Bewegung,  s o w e i t
       s i e   s i c h   ü b e r t r ä g t,   aktiv ist, als Ursache der
       Bewegung,   s o w e i t   s i e   ü b e r t r a g e n    w i r d,
       passiv ist,  fassen, und es erscheint dann diese Ursache, die ak-
       tive Bewegung, als  K r a f t,  die passive als  Ä u ß e r u n g.
       Nach dem  Gesetz der  Unzerstörbarkeit der  Bewegung folgt daraus
       von selbst,  daß die  Kraft genau  ebenso groß ist wie ihre Äuße-
       rung, da  es ja  in der  einen wie in der andern  d i e s e l b e
       B e w e g u n g   ist. Sich  übertragende Bewegung  ist aber mehr
       oder weniger quantitativ bestimmbar, weil sie in zwei Körpern er-
       scheint, von denen der eine als Maßeinheit dienen kann, um am an-
       dern die Bewegung zu messen. Die Meßbarkeit der Bewegung gibt der
       Kategorie   K r a f t   ihren Wert, sonst hat sie keinen. Je mehr
       dies also  der Fall,  desto verwendbarer für die Betrachtung sind
       die
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       1*) Siehe vorl.  Band, S. 362/363 - 2*) Engels benutzte diese No-
       tiz im  Kapitel "Grundformen  der Bewegung" (siehe vorl. Band, S.
       364/365) - 3*) Hervorhebung von Engels
       
       #542# Dialektik der Natur - Notizen und Fragmente
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       Kategorien von  der Kraft  und Äußerung.  Daher namentlich in der
       Mechanik, wo  man die  Kräfte noch weiter zerlegt, sie als zusam-
       mengesetzt ansieht  und damit  manchmal neue  Resultate erreicht,
       wobei man aber nicht vergessen darf, daß dies bloß eine Operation
       des Kopfs  ist; indem man die Analogie wirklich zusammengesetzter
       Kräfte, wie  im Parallelogramm  der Kräfte ausgedrückt, auf wirk-
       lich einfache  Kräfte anwendet,  so werden sie dadurch noch nicht
       wirklich zusammengesetzt.  Ebenso in der Statik. Dann im Umschlag
       andrer Bewegungsformen  in mechanische  (Wärme, Elektrizität, Ma-
       gnetismus im Eisenanziehen), wo die ursprüngliche Bewegung an der
       hervorgebrachten mechanischen  Wirkung gemessen werden kann. Aber
       schon hier,  wo verschiedne Bewegungsformen gleichzeitig betrach-
       tet werden, zeigt sich die Beschränkung der Kategorie oder Abkür-
       zung   K r a f t.   Kein ordentlicher Physiker wird Elektrizität,
       Magnetismus, Wärme als bloße  K r ä f t e  mehr bezeichnen, eben-
       sowenig wie  als  M a t e r i e n  oder Imponderabilien. Wenn wir
       wissen, in wieviel mechanische Bewegung sich ein bestimmtes Quan-
       tum Wärmebewegung  umsetzt, so wissen wir von der Natur der Wärme
       noch gar nichts, sosehr auch die Untersuchung dieser Umsätze not-
       wendig sein  mag zur  Erforschung dieser Natur der Wärme. Sie als
       eine Bewegungsform  zu fassen ist der letzte Fortschritt der Phy-
       sik, und  damit ist die Kategorie Kraft in ihr aufgehoben: In ge-
       wissen Beziehungen  - denen  des Übergangs  - können  sie 1*) als
       Kräfte erscheinen  und so gemessen werden. So die Wärme durch die
       Ausdehnung eines  erwärmten Körpers.  Ginge hier  die Wärme nicht
       von einem  Körper zum  andern -  dem Maßstab - über, d. h. verän-
       derte sich  die Wärme  des Maßstabkörpers nicht, so wäre eben von
       Messung, von  Größenveränderung keine  Rede.  Man  sagt  einfach:
       Wärme dehnt  die Körper  aus, wohingegen  zu sagen: Wärme hat die
       Kraft, die Körper auszudehnen, eine bloße Tautologie wäre, und zu
       sagen: Wärme  ist die  Kraft, die die Körper ausdehnt - nicht zu-
       träfe, da  1. Ausdehnung, z.B. bei Gasen, auch sonst noch herbei-
       geführt wird,  und 2.  die Wärme  damit nicht  erschöpfend ausge-
       drückt wird.
       Einige Chemiker  sprechen auch von chemischer Kraft, als die, die
       Verbindungen macht und zusammenhält. Hier aber ist kein eigentli-
       ches Übergehn, sondern ein Zusammengehn der Bewegungen verschied-
       ner Körper  in Eins,  und die  "Kraft" kommt  hier damit an ihrer
       Grenze an.  Ist aber  noch meßbar  durch die  Wärmeerzeugung, bis
       jetzt aber  ohne viel Resultat. [Sie] wird hier reine Phrase, wie
       überall, wo man, statt nicht untersuchte
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       1*) d.h. die verschiedenen Formen der Bewegung: mechanische Bewe-
       gung, Wärme, Elektrizität usw.
       
       #543# Physik
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       Bewegungsformen zu  untersuchen, zu  ihrer  Erklärung  eine  sog.
       Kraft   e r f i n d e t   (etwa z.B. das Schwimmen des Holzes auf
       Wasser aus  einer Schwimmkraft  erklärt -  Refraktionskraft  beim
       Licht usw.),  wo man dann soviel Kräfte erhält wie unerklärte Er-
       scheinungen, und  wo man  eben nur  die äußerliche Erscheinung in
       eine reinste  Phrase übersetzt  hat [368]. (Attraktion und Repul-
       sion schon eher zu entschuldigen; hier werden eine Menge dem Phy-
       siker unerklärliche  Phänomene unter  einem gemeinsamen Namen zu-
       sammengefaßt, der  die Ahnung  eines inneren Zusammenhangs andeu-
       tet.)
       Endlich in  der organischen Natur die Kategorie Kraft vollständig
       unzureichend, und  doch stets angewandt. Man kann zwar die Aktion
       der Muskel  nach ihrer  mechanischen Wirkung  als Muskelkraft be-
       zeichnen und auch messen, man kann sogar andre meßbare Funktionen
       als Kräfte  auffassen, z.B.  die Verdauungskapazität verschiedner
       Mägen, kommt aber bald ad absurdum (z.B. Nervenkraft), und jeden-
       falls kann hier von Kräften nur in sehr beschränktem und figürli-
       chem Sinn  die Rede  sein (die  gewöhnliche Redensart, zu Kräften
       kommen). Dies  Unwesen hat  aber dahin geführt, von einer Lebens-
       kraft zu  sprechen. Soll damit gesagt sein, daß die Bewegungsform
       im organischen  Körper  verschieden  ist  von  der  mechanischen,
       physikalischen, chemischen,  sie alle aufgehoben in sich enthält,
       so ist die Ausdrucksweise faul, und besonders auch deswegen, weil
       die Kraft - Übertragung der Bewegung voraussetzend - hier als et-
       was dem Organismus von außen Eingeblasenes, nicht ihm Inhärentes,
       von ihm Untrennbares erscheint, und daher die Lebenskraft letztes
       Refugium aller Supranaturalisten war.
       Defekt: 1.  Die Kraft gewöhnlich als selbständige Existenz behan-
       delt. (Hegel "Naturphilosophie]", [S.] 79.) [369]
       2. Die   l a t e n t e,   r u h e n d e  Kraft - dies zu erklären
       aus dem  Verhältnis von  Bewegung und  Ruhe  (Inertia,  Gleichge-
       wicht), wo auch die Sollizitation zu erledigen.
       
                                    *
       
       K r a f t  (s. oben). Die Übertragung der Bewegung vollzieht sich
       natürlich nur,  wenn   a l l e  verschiednen Bedingungen, die oft
       sehr   vielfach   und   kompliziert,   besonders   in   Maschinen
       (Dampfmaschine, Flinte  mit Schloß,  Drücker, Zünder  und Pulver)
       dazu vorhanden.  Fehlt Eine,  so findet der Übertrag nicht statt,
       bis diese  Bedingung hergestellt. Man kann dann sich dies so vor-
       stellen, als müsse die Kraft durch die Herbeinahme dieser letzten
       Bedingung erst   s o l l i z i t i e r t   werden,  als liege sie
       l a t e n t   in einem  Körper, sog. Kraftträger (Pulver, Kohle),
       wo doch in Wirklichkeit nicht nur dieser
       
       #544# Dialektik der Natur - Notizen und Fragmente
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       Körper, sondern alle andern Bedingungen vorhanden sein müssen, um
       grade diese spezielle Übertragung hervorzurufen. -
       Die Vorstellung  von Kraft kommt uns ganz von selbst dadurch, daß
       wir am eignen Körper Mittel besitzen, Bewegung zu übertragen, die
       innerhalb gewisser  Grenzen durch  unsern Willen in Tätigkeit ge-
       setzt werden  können, besonders  die Muskeln  der Arme, mit denen
       wir mechanische  Ortsveränderung, Bewegung  andrer Körper hervor-
       bringen, heben,  tragen, werfen,  schlagen etc.,  und  damit  be-
       stimmte Nutzeffekte.  Die Bewegung hier scheinbar  e r z e u g t,
       nicht übertragen,  und dies  veranlaßt die  Vorstellung,  als  ob
       Kraft überhaupt  B e w e g u n g  e r z e u g e.  Daß Muskelkraft
       auch nur Übertragung, jetzt erst physiologisch bewiesen.
       
                                    *
       
       K r a f t.   Auch die  negative Seite  zu analysieren: der Wider-
       stand, der dem Übertragen der Bewegung entgegengesetzt wird.
       
                                    *
       
       W ä r m e s t r a h l u n g   i n   d e n  W e l t r a u m.  Alle
       bei Lawrow  angeführten Hypothesen  der  Erneuerung  abgestorbner
       Weltkörper (p.  109) [370]  s c h l i e ß e n  B e w e g u n g s-
       v e r l u s t   e i n.  Die einmal ausgestrahlte Wärme, d. h. der
       unendlich größere  Teil  der  ursprünglichen  Bewegung,  ist  und
       bleibt verloren. Helmholtz bis jetzt 453/454. Man kommt also doch
       schließlich bei der Erschöpfung und dem Aufhören der Bewegung an.
       Die Frage  ist nur  dann endgültig gelöst, wenn nachgewiesen, wie
       die in  den Weltraum  ausgestrahlte Wärme  wieder  v e r w e r t-
       b a r   wird. Die  Lehre von  der Verwandlung der Bewegung stellt
       diese Frage  absolut, und  daran ist  nicht vorbeizukommen  durch
       faule Wechselprolongation  und Sich vorbeidrücken. Daß aber damit
       auch gleichzeitig schon die Bedingungen ihrer Lösung gegeben sind
       - c'est  autre chose  1*). Die  Verwandlung der Bewegung und ihre
       Unzerstörbarkeit sind erst vor kaum 30 Jahren entdeckt, erst ganz
       neuerdings weiter in ihre Konsequenzen entwickelt und ausgeführt.
       Die Frage,  was aus  der  scheinbar  verlornen  Wärme  wird,  ist
       sozusagen erst  seit 1867  (Clausius) [363]  nettement posée 2*).
       Kein Wunder,  daß sie  noch nicht  gelöst;  das  mag  noch  lange
       dauern, bis  wir dahin  kommen mit  unsern kleinen  Mitteln. Aber
       gelöst wird  sie werden,  ebenso gewiß,  wie es feststeht, daß in
       der Natur  keine Wunder  vorgehn, und daß die ursprüngliche Wärme
       des Nebelballs  nicht durch ein Wunder ihm von außerhalb der Welt
       mitgeteilt ist. Ebensowenig hilft die allgemeine
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       1*) das ist eine andere Sache - 2*) deutlich gestellt
       
       #545# Physik
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       Behauptung, daß  die   M a s s e   d e r   B e w e g u n g   u n-
       e n d l i c h,  also unerschöpflich sei, über die Schwierigkeiten
       jedes einzelnen  Falls; auch  sie bringt  es nicht  zur Wiederbe-
       lebung erstorbner  Welten  außer  in  den  in  obigen  Hypothesen
       vorgesehnen, stets  mit Kraftverlust  verknüpften, also  nur tem-
       porären Fällen.  Der Kreislauf  ist nicht hergestellt und wird es
       nicht, bis  die  Wiederverwertbarkeit  der  ausgestrahlten  Wärme
       entdeckt werden wird.
       
                                    *
       
       Clausius -  if correct  1*) -  beweist, daß  die Welt erschaffen,
       ergo, daß  die Materie  erschaffbar, ergo,  daß  sie  zerstörbar,
       ergo, daß  auch die Kraft resp. Bewegung erschaffbar und zerstör-
       bar, ergo,  daß die ganze Lehre von der "Erhaltung der Kraft" Un-
       sinn, ergo, daß alle seine Folgerungen daraus auch Unsinn sind.
       
                                    *
       
       C l a u s i u s,   II.   S a t z   etc., mag sich stellen, wie er
       will. Es geht ihm Energie verloren, qualitativ wenn nicht quanti-
       tativ.   E n t r o p i e   k a n n  n i c h t  a u f  n a t ü r -
       l i c h e m   W e g e   z e r s t ö r t,   a b e r  w o h l  g e-
       m a c h t   w e r d e n.  Die Weltuhr muß aufgezogen werden, dann
       läuft sie  ab, bis  sie ins  Gleichgewicht gerät, aus dem nur ein
       Wunder sie  wieder in  Gang bringen  kann. Die  zum Aufziehn ver-
       wendete Energie ist verschwunden, wenigstens qualitativ, und kann
       nur durch  einen  A n s t o ß  v o n  a u ß e n  hergestellt wer-
       den. Also war der Anstoß von außen auch im Anfang nötig, also ist
       das Quantum  der im Universum befindlichen Bewegung resp. Energie
       nicht immer  gleich, also muß Energie erschaffen worden, also er-
       schaffbar, also zerstörbar sein. Ad absurdum!
       
                                    *
       
       Schluß für  Thomson, Clausius,  Loschmidt:   D i e    U m k e h r
       b e s t e h t   d a r i n,    d a ß    d i e    R e p u l s i o n
       s i c h   s e l b s t   r e p e l l i e r t   und  d a m i t  i n
       d i e   t o t e n  W e l t k ö r p e r  a u s  d e m  M e d i u m
       z u r ü c k k e h r t.   Darin aber  auch der Beweis, daß die Re-
       pulsion die  eigentlich  a k t i v e  Seite der Bewegung, die At-
       traktion  d i e  p a s s i v e  ist.
       
                                    *
       
       In der Bewegung der Gase - im Verdunstungsprozeß - geht Massenbe-
       wegung direkt  über in  Molekularbewegung. Hier also der Übergang
       zu machen.
       
                                    *
       -----
       1*) wenn ich ihn recht verstehe
       
       #546# Dialektik der Natur - Notizen und Fragmente
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       Aggregatzustände -  Knotenpunkte, wo  quantitative Veränderung in
       qualitative umschlägt.
       
                                    *
       
       Kohäsion -  schon bei  Gasen negativ - Umschlag der Attraktion in
       R e p u l s i o n,  diese nur in Gas und Äther (?) reell.
       
                                    *
       
       Bei absolut  0° kein  Gas möglich, alle Bewegung der Moleküle ge-
       stoppt, der  geringste Druck,  also ihre eigne Attraktion, drängt
       sie zusammen.   D a h e r   e i n   p e r m a n e n t e s   G a s
       e i n  U n d i n g.
       
                                    *
       
       mv² auch  bewiesen für  Gasmoleküle durch die kinetische Gastheo-
       rie. Also  das gleiche  Gesetz für Molekularbewegung wie für Mas-
       senbewegung; der Unterschied beider hier aufgehoben.
       
                                    *
       
       K i n e t i s c h e   T h e o r i e   hat zu  erweisen, wie Mole-
       küle, die  nach oben streben, gleichzeitig einen Druck nach unten
       ausüben können  und -  die Atmosphäre  als dem Weltraum gegenüber
       mehr oder  weniger permanent  angenommen -  trotz der Schwerkraft
       sich vom Zentrum der Erde entfernen können, dennoch aber, auf ei-
       ner  gewissen   Entfernung,  nachdem  die  Schwerkraft  nach  dem
       Q u a d r a t  der Entfernungen abgenommen, von dieser zum Still-
       stand oder zur Umkehr gezwungen werden.
       
       
       
       Kinetische Gastheorie:
       
       "Bei einem  vollkommenen Gase  sind die  Moleküle bereits so weit
       voneinander entfernt,  daß ihre  gegenseitige Einwirkung vernach-
       lässigt werden kann." (Clausius [363], p. 6.)
       
                                    *
       
       W a s   f ü l l t   d i e   Z w i s c h e n r ä u m e   aus? Dito
       Äther [371].  Hier also   P o s t u l a t   e i n e r    M a t e-
       r i e,   d i e   n i c h t   i n    M o l e k u l a r-    o d e r
       A t o m z e l l e n  g e g l i e d e r t  i s t.
       
                                    *
       
       Gegensätzlichkeit der theoretischen Entwicklung. Vom horror vacui
       [372] wird  sofort übergegangen zum absolut leeren Weltraum, erst
       nachher der  Ä t h e r.
       
                                    *
       
       #547# Physik
       -----
       Ä t h e r.   Wenn der  Äther überhaupt Widerstand leistet, so muß
       er auch dem  L i c h t  Widerstand leisten und damit auf eine ge-
       wisse Entfernung  dem Licht  undurchdringlich sein.  Daß aber der
       Äther das  Licht  f o r t p f l a n z t,  sein  M e d i u m  ist,
       schließt notwendig ein, daß er auch dem Licht Widerstand leistet,
       sonst könnte  das Licht  ihn nicht  in Schwingungen  versetzen. -
       Dies Lösung  der bei  Mädler 1*)  angeregten und bei Lawrow [373]
       erwähnten Streitfragen.
       
                                    *
       
       L i c h t   u n d   F i n s t e r n i s  sicher der schreiendste,
       entschiedenste Gegensatz  in der Natur, der vom 4. Evangelium bis
       auf die lumières 2*) des 18. Jahrhunderts der Religion und Philo-
       sophie stets als rhetorische Phrase gedient hat.
       
       Fick [374],  p. 9:  "der schon längst in der Physik streng erwie-
       sene Satz  ..., daß die, strahlende Wärme genannte, Bewegungsform
       in allen  wesentlichen Stücken identisch ist mit derjenigen Bewe-
       gungsform, welche wir Licht 3*) nennen". Clerk Maxwell [375]', S.
       14 :  "Diese Strahlen" (of radiant heat 4*)) "haben alle physika-
       lischen Eigenschaften  von Lichtstrahlen und sind imstande zu re-
       flektieren usw....  einige der  Wärmestrahlen sind mit den Licht-
       strahlen identisch, während andere Arten von Wärmestrahlen keinen
       Eindruck auf unsere Augen machen."
       
       Also es gibt  d u n k l e  Lichtstrahlen, und der berühmte Gegen-
       satz von  Licht und  Finsternis verschwindet als absoluter Gegen-
       satz aus  der Naturwissenschaft. Beiläufig bringen dunkelste Fin-
       sternis wie  hellstes, grellstes  Licht auf  unsre Augen dieselbe
       Wirkung der   B l e n d u n g   hervor  und sind  auch so   f ü r
       u n s   identisch. -  Die Sache  [ist] die:  Je  nach  Länge  der
       Schwingung haben  die Sonnenstrahlen verschiedne Wirkung; die mit
       größter Wellenlänge  übertragen Wärme,  die mit  mittlerer Licht,
       die mit  geringster chemische  Aktion (Secchi, p. 632 ff.), wobei
       die Maxima  der drei Aktionen nahe zusammengerückt, die  i n n e-
       r e n  Minima der äußern Strahlengruppen ihrer Aktion nach in der
       Lichtgruppe sich  decken. [376]  Was Licht  und Nicht-Licht  ist,
       hängt von  der Augenstruktur  ab. Nachttiere  mögen  selbst  noch
       einen Teil  nicht der  Wärme-, aber  doch der chemischen Strahlen
       sehn können,  da ihre  Augen für  geringere Wellenlänge adaptiert
       sind als  unsre. Die  Schwierigkeit fällt,  wenn man  statt  drei
       Arten Strahlen  nur Eine annimmt (und wissenschaftlich kennen wir
       nur Eine,  alles andre  ist voreiliger  Schluß), die  je nach der
       Wellenlänge verschiedne,  aber innerhalb enger Grenzen kompatible
       Wirkung haben.
       
                                    *
       -----
       1*) Siehe   vorl.   Band,   S.   536/537   -   2*) Aufklärung   -
       3*) Hervorhebung von Engels - 4*) der Strahlungswärme
       
       #548# Dialektik der Natur - Notizen und Fragmente
       -----
       Hegel konstruiert die Licht- und Farbentheorie aus dem reinen Ge-
       danken und  fällt dabei in  d i e  p l u m p s t e  E m p i r i e
       der hausbackenen Philistererfahrung (wenn auch mit einem gewissen
       Recht, da dieser Punkt damals nicht aufgeklärt), z.B. wenn er ge-
       gen Newton  die Farbenmischungen  der Maler  aufführt (p. 314 un-
       ten). [377]
       
                                    *
       
       E l e k t r i z i t ä t.   Zu den  Räubergeschichten von  Thomson
       vgl. Hegel,  ["Naturphilosophie" S.]  346/347, wo  ganz  dasselbe
       1*). -  Dagegen faßt  Hegel die  Reibungselektrizität schon  ganz
       klar als   S p a n n u n g   gegenüber der Fluidums- und elektri-
       schen Materienlehre ([S.] 347).
       
                                    *
       
       Wenn  Coulomb  von    "p a r t i c l e s    of  electricity"  2*)
       spricht, which "repel each other inversely as the square of their
       distance" 3*),  so nimmt Thomson das ruhig hin als bewiesen ([p.]
       358) [378].  Ditto [p.]  366 die  Hypothese, daß Elektrizität aus
       "two fluids,  positive and  negative" 4*),  bestehe, deren  "par-
       ticles repel  each other"  5*). Daß die Elektrizität in einem ge-
       ladenen Körper  zurückgehalten werde bloß durch den Druck der At-
       mosphäre ([p.] 360). Faraday legte die Elektrizität in die entge-
       gengesetzten Pole  der Atome (oder Moleküle, was noch sehr durch-
       einander) und  drückte so zum ersten Male aus, daß die Elektrizi-
       tät kein  Fluidum, sondern  eine Bewegungsform, "Kraft" sei ([p.]
       378). Was dem alten Thomson gar nicht in den Kopf will, grade der
       Funke sei ja was  M a t e r i e l l e s!
       Faraday hatte  schon 1822  entdeckt, daß der momentane induzierte
       Strom -  erster wie zweiter, rückläufiger - "participates more of
       the current produced by the discharge of the Leyden jar than that
       produced by  the Voltaic  battery" 6*), worin das ganze Geheimnis
       lag ([p.] 385).
       Über den  F u n k e n  allerhand Räubergeschichten, die jetzt als
       Spezialfälle oder Täuschung bekannt sind: Der Funke aus einem po-
       sitiven Körper  sei ein "pencil of rays, brush or cone" 7*), des-
       sen Spitze  ein Entladungspunkt,  dagegen der  negative Funke sei
       ein "star"  8*) ([p.]  396). Ein kurzer Funke sei immer weiß, ein
       langer meist rötlich oder violettlich (schöner Blödsinn von Fara-
       day über den Funken [p.] 400  9*)). Der mit einer Metallkugel aus
       dem prime  conductor 10*)  entlockte Funke sei weiß, mit der Hand
       purple 11*), mit
       -----
       1*) Siehe vorl. Band. S. 395/396 - 2*) "elektrischen Partikeln" -
       3*) die "einander  im umgekehrten  Verhältnis zum  Quadrat  ihrer
       Entfernung abstoßen"  - 4*) "zwei Fluida, einem positiven und ne-
       gativen" -  5*) "Partikel einander abstoßen" - 6*) "mehr dem Cha-
       rakter des Stromes entspricht, der durch die Entladung der Leide-
       ner Flasche erzeugt wird, als jenem, der durch die Voltasche Bat-
       terie erzeugt  wird" - 7*) "Büschel, Pinsel oder Kegel von Strah-
       len" -  8*) "Stern" - 9*) siehe vorl. Band, S. 396 - 10*) Primär-
       konduktor - 11*) purpurn
       
       #549# Physik
       -----
       Wasserfeuchtigkeit rot ([p.] 405). Der Funke, d. h. das Licht sei
       "not inherent  in electricity,  but merely the result of the com-
       pression  of   the  air.  That  air  is  violently  and  suddenly
       c o m p r e s s e d   when an  electric spark  passes through it"
       1*), beweist  das Experiment  von Kinnersley in Philadelphia, wo-
       nach der  Funke "a  sudden   r a r e f a c t i o n  of the air in
       the tube"  2*) erzeugt  und das  Wasser in die Röhre treibt ([p.]
       407). In  Deutschland vor  30 Jahren Winterl und andere geglaubt,
       der Funke oder das elektrische Licht sei "of the same nature with
       f i r e"   3*) und  entstehe durch Vereinigung der 2 Elektrizitä-
       ten. Wogegen Thomson ernsthaft beweist, die Stelle, wo die beiden
       Elektrizitäten zusammentreffen,  sei grade  die lichtärmste,  und
       das sei  2/3 vom  positiven und  1/3 vom  negativen  Ende!  ([p.]
       409/410.) Daß  hier Feuer  noch ganz  etwas  M y t h i s c h e s,
       ist augenscheinlich.
       Mit demselben  Ernst [führt  Thomson an] die Experimente von Des-
       saignes, wonach bei steigendem Barometer und fallender Temperatur
       Glas, Harz,  Seide etc.  durch Eintauchen  in Quecksilber negativ
       elektrisch werden,  bei fallendem Barometer und steigender Tempe-
       ratur aber  positiv und  im Sommer  in unreinem Quecksilber stets
       positiv, in reinem stets negativ werden; daß Gold und diverse an-
       dre Metalle  im Sommer  durch Erwärmen  positiv und beim Abkühlen
       negativ werden,  im Winter umgekehrt; daß sie bei hohem Barometer
       und nördlichem  Wind highly  electric 4*) sind, positiv bei stei-
       gender, negativ bei fallender Temperatur usw. ([p.] 416).
       Wie es  mit der   W ä r m e  aussah: "Um wärmeelektrische Effekte
       zu erzeugen,  ist es  nicht notwendig,  Wärme anzuwenden.  Alles,
       d a s   d i e   T e m p e r a t u r   in einem  Glied  der  Kette
       ä n d e r t   5*) ...  verursacht eine Abweichung in der Deklina-
       tion des  Magneten."   [379] So Abkühlung eines Metalls durch Eis
       oder Ätherverdunstung! ([p.] 419.)
       Die elektrochemische  Theorie ([p.] 438) als "at least very inge-
       nious and plausible" 6*) akzeptiert.
       Fabbroni und  Wollaston hatten schon lange und neuerdings Faraday
       die Voltasche Elektrizität als einfache Folge der chemischen Pro-
       zesse behauptet,  und Faraday  sogar schon die richtige Erklärung
       der in  der Flüssigkeit  vorgehenden Atomverschiebung gegeben und
       aufgestellt, daß das
       -----
       1*) "nicht der  Elektrizität eigen,  sondern nur das Ergebnis der
       Kompression der  Luft. Daß  Luft heftig  und  plötzlich    k o m-
       p r i m i e r t   wird, wenn  ein elektrischer  Funke  durch  sie
       hindurchgeht" (Hervorhebung  von Engels)  - 2*) "eine  plötzliche
       V e r d ü n n u n g   der Luft  in der  Röhre  (Hervorhebung  von
       Engels) - 3*) "von derselben Natur wie  F e u e r"  (Hervorhebung
       von Engels)  - 4*) überaus  elektrisch - 5*) Hervorhebung von En-
       gels - 6*) "wenigstens sehr geistreich und plausibel"
       
       #550# Dialektik der Natur - Notizen und Fragmente
       -----
       Quantum der  Elektrizität gemessen  werde durch  das Quantum  des
       elektrolytischen Produkts.
       Mit Hülfe von Faraday bringt er das Gesetz fertig:
       
       "daß jedes Atom natürlicherweise von derselben Menge Elektrizität
       umgeben sein  muß,  s o  d a ß  i n  d i e s e r  H i n s i c h t
       W ä r m e     u n d    E l e k t r i z i t ä t    e i n a n d e r
       ä h n l i c h  s i n d  1*)!" [380]
       
                                    *
       
       S t a t i s c h e  u n d  d y n a m i s c h e  E l e k t r i z i-
       t ä t.   Die statische  oder Reibungselektrizität  ist  die  Ver-
       setzung der  in der  Natur in  F o r m  von Elektrizität, aber im
       gleichgewichtlichen, neutralen  Zustand befindlichen   f e r t i-
       g e n   Elektrizität in  Spannung. Die  Aufhebung dieser Spannung
       geschieht daher  auch -  wenn und  soweit die  Elektrizität  sich
       fortpflanzend geleitet  werden  kann  -  mit  Einem  Schlag,  dem
       Funken, der den neutralen Zustand wiederherstellt.
       Die dynamische  oder Voltasche  Elektrizität ist  dagegen die aus
       Verwandlung chemischer  Bewegung  in  Elektrizität  hervorgehende
       Elektrizität. Lösung  von Zink, Kupfer etc. erzeugt sie unter ge-
       wissen bestimmten  Umständen. Hier  ist die  Spannung nicht akut,
       sondern chronisch. In jedem Moment wird neue + und - Elektrizität
       aus einer  andern Bewegungsform  erzeugt, nicht  vorhandne ± in +
       und -  getrennt. Der  Vorgang ist ein fließender und so auch sein
       Resultat, die  Elektrizität, nicht  eine momentane  Spannung  und
       Entladung, sondern ein fortwährender Strom, der sich an den Polen
       wieder in die chemische Bewegung verwandeln kann, aus der er her-
       vorging, was  man Elektrolyse nennt. Bei diesem Vorgang sowie bei
       der Erzeugung  der Elektrizität  aus  chemischer  Zusammensetzung
       (wobei Elektrizität statt Wärme, und zwar soviel Elektrizität wie
       unter andern  Umständen Wärme  frei wird, Guthrie, p. 210) [381],
       kann man  den Strom  in der Flüssigkeit verfolgen (Atomwechsel in
       den benachbarten Molekülen - das ist der Strom).
       Diese Elektrizität,  die ihrer  Natur nach  Strom ist,  kann eben
       deswegen nicht direkt in Spannungselektrizität verwandelt werden.
       Aber vermittelst  der Induktion kann bereits als solche vorhandne
       neutrale Elektrizität deneutralisiert werden. Der Natur der Sache
       nach wird  die induzierte der induzierenden zu folgen haben, also
       auch strömend  sein. Dagegen  liegt hier offenbar die Möglichkeit
       vor, den  Strom zu kondensieren und in Spannungselektrizität oder
       vielmehr in eine höhere Form zu verwandeln, die die Eigenschaft
       -----
       1*) Hervorhebung von Engels
       
       #551# Physik
       -----
       des Stroms mit der der Spannung vereinigt. Dies ist in Ruhmkorffs
       Maschine gelöst. Sie liefert eine Induktionselektrizität, die das
       leistet.
       
                                    *
       
       Hübsches Stück  Naturdialektik, wie nach der jetzigen Theorie die
       A b s t o ß u n g   g l e i c h e r   magnetischer  Pole  erklärt
       wird aus  der   A n z i e h u n g   g l e i c h e r  elektrischer
       Ströme (Guthrie, p. 264).
       
                                    *
       
       E l e k t r o c h e m i e.  Bei Darstellung der Wirkung des elek-
       trischen Funkens  auf chemische Zersetzung und Neubildung erklärt
       Wiedemann, das gehe mehr die Chemie an [382]. So erklären im sel-
       ben Falle die Chemiker, das gehe schon mehr die Physik an. So er-
       klären sich  an dem Berührungspunkte der Molekular- und der Atom-
       wissenschaft  beide  imkompetent,  während  grade    d a    d i e
       g r ö ß t e n  R e s u l t a t e  z u  e r w a r t e n  s i n d.
       
                                    *
       
       Reibung und Stoß erzeugen eine  i n n e r e  Bewegung der betref-
       fenden Körper,  Molekularbewegung, je nachdem als Wärme, Elektri-
       zität usw.  differenziert.  D i e s e  B e w e g u n g  i n d e s
       n u r   t e m p o r ä r:  Cessante causa cessat effectus 1*). Auf
       bestimmter Stufe  schlagen sie  alle um in eine  p e r m a n e n-
       t e   M o l e k u l a r v e r ä n d e r u n g,    d i e    c h e-
       m i s c h e.
       -----
       1*) Mit dem Aufhören der Ursache hört auch ihre Wirkung auf

       zurück