Quelle: MEW 20 Anti-Dühring, Dialektik der Natur
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[Physik]
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S t o ß u n d R e i b u n g. Die Mechanik betrachtet die Wir-
kung des Stoßes als r e i n v o r g e h e n d. Aber in der
Wirklichkeit geht's anders zu. Bei jedem Stoß wird ein Teil der
mechanischen Bewegung in Wärme umgesetzt, und Reibung ist gar
weiter nichts als eine Form des Stoßes, die fortdauernd mechani-
sche Bewegung in Wärme umsetzt (Reibfeuer urbekannt).
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V e r b r a u c h k i n e t i s c h e r E n e r g i e als sol-
cher innerhalb der Dynamik ist stets doppelter Art und hat dop-
peltes Resultat: 1. Die getane kinetische Arbeit, Erzeugung einer
entsprechenden Menge potentieller Energie, die aber stets kleiner
als die aufgewandte kinetische Energie; 2. Überwindung - außer
der Schwere - von Reibungs- etc. Widerständen, die den Rest der
verbrauchten kinetischen Energie in W ä r m e verwandeln. -
Ebenso bei Rückverwandlung: Je nach der Art und Weise, ein Teil
Verlust durch Reibung etc. wird als Wärme dissipiert - und das
ist alles uralt!
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Die erste, naive Anschauung in der Regel richtiger als die spä-
tere, metaphysische. So schon B a c o n (nach ihm Boyle, Newton
und fast alle Engländer), die Wärme sei Bewegung [367] (Boyle
schon Molekularbewegung). Erst im 18. Jahrhundert in Frankreich
das Calorique 1*) aufgekommen und auf dem Kontinent mehr oder we-
niger akzeptiert.
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#541# Physik
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E r h a l t u n g d e r E n e r g i e. Die q u a n t i t a-
t i v e Konstanz der Bewegung bereits von Descartes ausgespro-
chen, und zwar fast in denselben Worten wie jetzt von? (Clausius,
Robert Mayer?). Dagegen die Formverwandlung der Bewegung erst
seit 1842 entdeckt, und dies, nicht das Gesetz der quantitativen
Konstanz, das Neue.
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K r a f t u n d E r h a l l u n g d e r K r a f t. Die Stel-
len von J. R. Mayer in seinen ersten beiden Abhandlungen gegen-
über Helmholtz anzuführen 1*).
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K r a f t 2*). Hegel ("Geschichte] d[er] Philosophie]", I, [S.]
208) sagt:
"Es ist besser zu sagen, der Magnet habe eine S e e l e" (wie
Thales sich ausdrückt), "als er habe die K r a f t anzuziehen;
Kraft ist eine Art von Eigenschaft, die, v o n d e r M a t e-
r i e t r e n n b a r, als ein Prädikat vorgestellt wird -
Seele hingegen d i e s B e w e g e n s e i n e r, m i t
d e r N a t u r d e r M a t e r i e d a s s e l b e." 3*)
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Wenn Hegel Kraft und Äußerung, Ursache und Wirkung als identisch
auffaßt, so ist dies bewiesen im Formwechsel der Materie, wo die
Gleichwertigkeit mathematisch bewiesen. Im Maß vorher schon aner-
kannt: Kraft gemessen an Äußerung, Ursache an Wirkung.
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K r a f t. Wenn irgendwelche Bewegung sich von einem Körper auf
einen andern überträgt, so kann man die Bewegung, s o w e i t
s i e s i c h ü b e r t r ä g t, aktiv ist, als Ursache der
Bewegung, s o w e i t s i e ü b e r t r a g e n w i r d,
passiv ist, fassen, und es erscheint dann diese Ursache, die ak-
tive Bewegung, als K r a f t, die passive als Ä u ß e r u n g.
Nach dem Gesetz der Unzerstörbarkeit der Bewegung folgt daraus
von selbst, daß die Kraft genau ebenso groß ist wie ihre Äuße-
rung, da es ja in der einen wie in der andern d i e s e l b e
B e w e g u n g ist. Sich übertragende Bewegung ist aber mehr
oder weniger quantitativ bestimmbar, weil sie in zwei Körpern er-
scheint, von denen der eine als Maßeinheit dienen kann, um am an-
dern die Bewegung zu messen. Die Meßbarkeit der Bewegung gibt der
Kategorie K r a f t ihren Wert, sonst hat sie keinen. Je mehr
dies also der Fall, desto verwendbarer für die Betrachtung sind
die
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1*) Siehe vorl. Band, S. 362/363 - 2*) Engels benutzte diese No-
tiz im Kapitel "Grundformen der Bewegung" (siehe vorl. Band, S.
364/365) - 3*) Hervorhebung von Engels
#542# Dialektik der Natur - Notizen und Fragmente
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Kategorien von der Kraft und Äußerung. Daher namentlich in der
Mechanik, wo man die Kräfte noch weiter zerlegt, sie als zusam-
mengesetzt ansieht und damit manchmal neue Resultate erreicht,
wobei man aber nicht vergessen darf, daß dies bloß eine Operation
des Kopfs ist; indem man die Analogie wirklich zusammengesetzter
Kräfte, wie im Parallelogramm der Kräfte ausgedrückt, auf wirk-
lich einfache Kräfte anwendet, so werden sie dadurch noch nicht
wirklich zusammengesetzt. Ebenso in der Statik. Dann im Umschlag
andrer Bewegungsformen in mechanische (Wärme, Elektrizität, Ma-
gnetismus im Eisenanziehen), wo die ursprüngliche Bewegung an der
hervorgebrachten mechanischen Wirkung gemessen werden kann. Aber
schon hier, wo verschiedne Bewegungsformen gleichzeitig betrach-
tet werden, zeigt sich die Beschränkung der Kategorie oder Abkür-
zung K r a f t. Kein ordentlicher Physiker wird Elektrizität,
Magnetismus, Wärme als bloße K r ä f t e mehr bezeichnen, eben-
sowenig wie als M a t e r i e n oder Imponderabilien. Wenn wir
wissen, in wieviel mechanische Bewegung sich ein bestimmtes Quan-
tum Wärmebewegung umsetzt, so wissen wir von der Natur der Wärme
noch gar nichts, sosehr auch die Untersuchung dieser Umsätze not-
wendig sein mag zur Erforschung dieser Natur der Wärme. Sie als
eine Bewegungsform zu fassen ist der letzte Fortschritt der Phy-
sik, und damit ist die Kategorie Kraft in ihr aufgehoben: In ge-
wissen Beziehungen - denen des Übergangs - können sie 1*) als
Kräfte erscheinen und so gemessen werden. So die Wärme durch die
Ausdehnung eines erwärmten Körpers. Ginge hier die Wärme nicht
von einem Körper zum andern - dem Maßstab - über, d. h. verän-
derte sich die Wärme des Maßstabkörpers nicht, so wäre eben von
Messung, von Größenveränderung keine Rede. Man sagt einfach:
Wärme dehnt die Körper aus, wohingegen zu sagen: Wärme hat die
Kraft, die Körper auszudehnen, eine bloße Tautologie wäre, und zu
sagen: Wärme ist die Kraft, die die Körper ausdehnt - nicht zu-
träfe, da 1. Ausdehnung, z.B. bei Gasen, auch sonst noch herbei-
geführt wird, und 2. die Wärme damit nicht erschöpfend ausge-
drückt wird.
Einige Chemiker sprechen auch von chemischer Kraft, als die, die
Verbindungen macht und zusammenhält. Hier aber ist kein eigentli-
ches Übergehn, sondern ein Zusammengehn der Bewegungen verschied-
ner Körper in Eins, und die "Kraft" kommt hier damit an ihrer
Grenze an. Ist aber noch meßbar durch die Wärmeerzeugung, bis
jetzt aber ohne viel Resultat. [Sie] wird hier reine Phrase, wie
überall, wo man, statt nicht untersuchte
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1*) d.h. die verschiedenen Formen der Bewegung: mechanische Bewe-
gung, Wärme, Elektrizität usw.
#543# Physik
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Bewegungsformen zu untersuchen, zu ihrer Erklärung eine sog.
Kraft e r f i n d e t (etwa z.B. das Schwimmen des Holzes auf
Wasser aus einer Schwimmkraft erklärt - Refraktionskraft beim
Licht usw.), wo man dann soviel Kräfte erhält wie unerklärte Er-
scheinungen, und wo man eben nur die äußerliche Erscheinung in
eine reinste Phrase übersetzt hat [368]. (Attraktion und Repul-
sion schon eher zu entschuldigen; hier werden eine Menge dem Phy-
siker unerklärliche Phänomene unter einem gemeinsamen Namen zu-
sammengefaßt, der die Ahnung eines inneren Zusammenhangs andeu-
tet.)
Endlich in der organischen Natur die Kategorie Kraft vollständig
unzureichend, und doch stets angewandt. Man kann zwar die Aktion
der Muskel nach ihrer mechanischen Wirkung als Muskelkraft be-
zeichnen und auch messen, man kann sogar andre meßbare Funktionen
als Kräfte auffassen, z.B. die Verdauungskapazität verschiedner
Mägen, kommt aber bald ad absurdum (z.B. Nervenkraft), und jeden-
falls kann hier von Kräften nur in sehr beschränktem und figürli-
chem Sinn die Rede sein (die gewöhnliche Redensart, zu Kräften
kommen). Dies Unwesen hat aber dahin geführt, von einer Lebens-
kraft zu sprechen. Soll damit gesagt sein, daß die Bewegungsform
im organischen Körper verschieden ist von der mechanischen,
physikalischen, chemischen, sie alle aufgehoben in sich enthält,
so ist die Ausdrucksweise faul, und besonders auch deswegen, weil
die Kraft - Übertragung der Bewegung voraussetzend - hier als et-
was dem Organismus von außen Eingeblasenes, nicht ihm Inhärentes,
von ihm Untrennbares erscheint, und daher die Lebenskraft letztes
Refugium aller Supranaturalisten war.
Defekt: 1. Die Kraft gewöhnlich als selbständige Existenz behan-
delt. (Hegel "Naturphilosophie]", [S.] 79.) [369]
2. Die l a t e n t e, r u h e n d e Kraft - dies zu erklären
aus dem Verhältnis von Bewegung und Ruhe (Inertia, Gleichge-
wicht), wo auch die Sollizitation zu erledigen.
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K r a f t (s. oben). Die Übertragung der Bewegung vollzieht sich
natürlich nur, wenn a l l e verschiednen Bedingungen, die oft
sehr vielfach und kompliziert, besonders in Maschinen
(Dampfmaschine, Flinte mit Schloß, Drücker, Zünder und Pulver)
dazu vorhanden. Fehlt Eine, so findet der Übertrag nicht statt,
bis diese Bedingung hergestellt. Man kann dann sich dies so vor-
stellen, als müsse die Kraft durch die Herbeinahme dieser letzten
Bedingung erst s o l l i z i t i e r t werden, als liege sie
l a t e n t in einem Körper, sog. Kraftträger (Pulver, Kohle),
wo doch in Wirklichkeit nicht nur dieser
#544# Dialektik der Natur - Notizen und Fragmente
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Körper, sondern alle andern Bedingungen vorhanden sein müssen, um
grade diese spezielle Übertragung hervorzurufen. -
Die Vorstellung von Kraft kommt uns ganz von selbst dadurch, daß
wir am eignen Körper Mittel besitzen, Bewegung zu übertragen, die
innerhalb gewisser Grenzen durch unsern Willen in Tätigkeit ge-
setzt werden können, besonders die Muskeln der Arme, mit denen
wir mechanische Ortsveränderung, Bewegung andrer Körper hervor-
bringen, heben, tragen, werfen, schlagen etc., und damit be-
stimmte Nutzeffekte. Die Bewegung hier scheinbar e r z e u g t,
nicht übertragen, und dies veranlaßt die Vorstellung, als ob
Kraft überhaupt B e w e g u n g e r z e u g e. Daß Muskelkraft
auch nur Übertragung, jetzt erst physiologisch bewiesen.
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K r a f t. Auch die negative Seite zu analysieren: der Wider-
stand, der dem Übertragen der Bewegung entgegengesetzt wird.
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W ä r m e s t r a h l u n g i n d e n W e l t r a u m. Alle
bei Lawrow angeführten Hypothesen der Erneuerung abgestorbner
Weltkörper (p. 109) [370] s c h l i e ß e n B e w e g u n g s-
v e r l u s t e i n. Die einmal ausgestrahlte Wärme, d. h. der
unendlich größere Teil der ursprünglichen Bewegung, ist und
bleibt verloren. Helmholtz bis jetzt 453/454. Man kommt also doch
schließlich bei der Erschöpfung und dem Aufhören der Bewegung an.
Die Frage ist nur dann endgültig gelöst, wenn nachgewiesen, wie
die in den Weltraum ausgestrahlte Wärme wieder v e r w e r t-
b a r wird. Die Lehre von der Verwandlung der Bewegung stellt
diese Frage absolut, und daran ist nicht vorbeizukommen durch
faule Wechselprolongation und Sich vorbeidrücken. Daß aber damit
auch gleichzeitig schon die Bedingungen ihrer Lösung gegeben sind
- c'est autre chose 1*). Die Verwandlung der Bewegung und ihre
Unzerstörbarkeit sind erst vor kaum 30 Jahren entdeckt, erst ganz
neuerdings weiter in ihre Konsequenzen entwickelt und ausgeführt.
Die Frage, was aus der scheinbar verlornen Wärme wird, ist
sozusagen erst seit 1867 (Clausius) [363] nettement posée 2*).
Kein Wunder, daß sie noch nicht gelöst; das mag noch lange
dauern, bis wir dahin kommen mit unsern kleinen Mitteln. Aber
gelöst wird sie werden, ebenso gewiß, wie es feststeht, daß in
der Natur keine Wunder vorgehn, und daß die ursprüngliche Wärme
des Nebelballs nicht durch ein Wunder ihm von außerhalb der Welt
mitgeteilt ist. Ebensowenig hilft die allgemeine
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1*) das ist eine andere Sache - 2*) deutlich gestellt
#545# Physik
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Behauptung, daß die M a s s e d e r B e w e g u n g u n-
e n d l i c h, also unerschöpflich sei, über die Schwierigkeiten
jedes einzelnen Falls; auch sie bringt es nicht zur Wiederbe-
lebung erstorbner Welten außer in den in obigen Hypothesen
vorgesehnen, stets mit Kraftverlust verknüpften, also nur tem-
porären Fällen. Der Kreislauf ist nicht hergestellt und wird es
nicht, bis die Wiederverwertbarkeit der ausgestrahlten Wärme
entdeckt werden wird.
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Clausius - if correct 1*) - beweist, daß die Welt erschaffen,
ergo, daß die Materie erschaffbar, ergo, daß sie zerstörbar,
ergo, daß auch die Kraft resp. Bewegung erschaffbar und zerstör-
bar, ergo, daß die ganze Lehre von der "Erhaltung der Kraft" Un-
sinn, ergo, daß alle seine Folgerungen daraus auch Unsinn sind.
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C l a u s i u s, II. S a t z etc., mag sich stellen, wie er
will. Es geht ihm Energie verloren, qualitativ wenn nicht quanti-
tativ. E n t r o p i e k a n n n i c h t a u f n a t ü r -
l i c h e m W e g e z e r s t ö r t, a b e r w o h l g e-
m a c h t w e r d e n. Die Weltuhr muß aufgezogen werden, dann
läuft sie ab, bis sie ins Gleichgewicht gerät, aus dem nur ein
Wunder sie wieder in Gang bringen kann. Die zum Aufziehn ver-
wendete Energie ist verschwunden, wenigstens qualitativ, und kann
nur durch einen A n s t o ß v o n a u ß e n hergestellt wer-
den. Also war der Anstoß von außen auch im Anfang nötig, also ist
das Quantum der im Universum befindlichen Bewegung resp. Energie
nicht immer gleich, also muß Energie erschaffen worden, also er-
schaffbar, also zerstörbar sein. Ad absurdum!
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Schluß für Thomson, Clausius, Loschmidt: D i e U m k e h r
b e s t e h t d a r i n, d a ß d i e R e p u l s i o n
s i c h s e l b s t r e p e l l i e r t und d a m i t i n
d i e t o t e n W e l t k ö r p e r a u s d e m M e d i u m
z u r ü c k k e h r t. Darin aber auch der Beweis, daß die Re-
pulsion die eigentlich a k t i v e Seite der Bewegung, die At-
traktion d i e p a s s i v e ist.
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In der Bewegung der Gase - im Verdunstungsprozeß - geht Massenbe-
wegung direkt über in Molekularbewegung. Hier also der Übergang
zu machen.
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1*) wenn ich ihn recht verstehe
#546# Dialektik der Natur - Notizen und Fragmente
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Aggregatzustände - Knotenpunkte, wo quantitative Veränderung in
qualitative umschlägt.
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Kohäsion - schon bei Gasen negativ - Umschlag der Attraktion in
R e p u l s i o n, diese nur in Gas und Äther (?) reell.
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Bei absolut 0° kein Gas möglich, alle Bewegung der Moleküle ge-
stoppt, der geringste Druck, also ihre eigne Attraktion, drängt
sie zusammen. D a h e r e i n p e r m a n e n t e s G a s
e i n U n d i n g.
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mv² auch bewiesen für Gasmoleküle durch die kinetische Gastheo-
rie. Also das gleiche Gesetz für Molekularbewegung wie für Mas-
senbewegung; der Unterschied beider hier aufgehoben.
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K i n e t i s c h e T h e o r i e hat zu erweisen, wie Mole-
küle, die nach oben streben, gleichzeitig einen Druck nach unten
ausüben können und - die Atmosphäre als dem Weltraum gegenüber
mehr oder weniger permanent angenommen - trotz der Schwerkraft
sich vom Zentrum der Erde entfernen können, dennoch aber, auf ei-
ner gewissen Entfernung, nachdem die Schwerkraft nach dem
Q u a d r a t der Entfernungen abgenommen, von dieser zum Still-
stand oder zur Umkehr gezwungen werden.
Kinetische Gastheorie:
"Bei einem vollkommenen Gase sind die Moleküle bereits so weit
voneinander entfernt, daß ihre gegenseitige Einwirkung vernach-
lässigt werden kann." (Clausius [363], p. 6.)
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W a s f ü l l t d i e Z w i s c h e n r ä u m e aus? Dito
Äther [371]. Hier also P o s t u l a t e i n e r M a t e-
r i e, d i e n i c h t i n M o l e k u l a r- o d e r
A t o m z e l l e n g e g l i e d e r t i s t.
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Gegensätzlichkeit der theoretischen Entwicklung. Vom horror vacui
[372] wird sofort übergegangen zum absolut leeren Weltraum, erst
nachher der Ä t h e r.
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#547# Physik
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Ä t h e r. Wenn der Äther überhaupt Widerstand leistet, so muß
er auch dem L i c h t Widerstand leisten und damit auf eine ge-
wisse Entfernung dem Licht undurchdringlich sein. Daß aber der
Äther das Licht f o r t p f l a n z t, sein M e d i u m ist,
schließt notwendig ein, daß er auch dem Licht Widerstand leistet,
sonst könnte das Licht ihn nicht in Schwingungen versetzen. -
Dies Lösung der bei Mädler 1*) angeregten und bei Lawrow [373]
erwähnten Streitfragen.
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L i c h t u n d F i n s t e r n i s sicher der schreiendste,
entschiedenste Gegensatz in der Natur, der vom 4. Evangelium bis
auf die lumières 2*) des 18. Jahrhunderts der Religion und Philo-
sophie stets als rhetorische Phrase gedient hat.
Fick [374], p. 9: "der schon längst in der Physik streng erwie-
sene Satz ..., daß die, strahlende Wärme genannte, Bewegungsform
in allen wesentlichen Stücken identisch ist mit derjenigen Bewe-
gungsform, welche wir Licht 3*) nennen". Clerk Maxwell [375]', S.
14 : "Diese Strahlen" (of radiant heat 4*)) "haben alle physika-
lischen Eigenschaften von Lichtstrahlen und sind imstande zu re-
flektieren usw.... einige der Wärmestrahlen sind mit den Licht-
strahlen identisch, während andere Arten von Wärmestrahlen keinen
Eindruck auf unsere Augen machen."
Also es gibt d u n k l e Lichtstrahlen, und der berühmte Gegen-
satz von Licht und Finsternis verschwindet als absoluter Gegen-
satz aus der Naturwissenschaft. Beiläufig bringen dunkelste Fin-
sternis wie hellstes, grellstes Licht auf unsre Augen dieselbe
Wirkung der B l e n d u n g hervor und sind auch so f ü r
u n s identisch. - Die Sache [ist] die: Je nach Länge der
Schwingung haben die Sonnenstrahlen verschiedne Wirkung; die mit
größter Wellenlänge übertragen Wärme, die mit mittlerer Licht,
die mit geringster chemische Aktion (Secchi, p. 632 ff.), wobei
die Maxima der drei Aktionen nahe zusammengerückt, die i n n e-
r e n Minima der äußern Strahlengruppen ihrer Aktion nach in der
Lichtgruppe sich decken. [376] Was Licht und Nicht-Licht ist,
hängt von der Augenstruktur ab. Nachttiere mögen selbst noch
einen Teil nicht der Wärme-, aber doch der chemischen Strahlen
sehn können, da ihre Augen für geringere Wellenlänge adaptiert
sind als unsre. Die Schwierigkeit fällt, wenn man statt drei
Arten Strahlen nur Eine annimmt (und wissenschaftlich kennen wir
nur Eine, alles andre ist voreiliger Schluß), die je nach der
Wellenlänge verschiedne, aber innerhalb enger Grenzen kompatible
Wirkung haben.
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1*) Siehe vorl. Band, S. 536/537 - 2*) Aufklärung -
3*) Hervorhebung von Engels - 4*) der Strahlungswärme
#548# Dialektik der Natur - Notizen und Fragmente
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Hegel konstruiert die Licht- und Farbentheorie aus dem reinen Ge-
danken und fällt dabei in d i e p l u m p s t e E m p i r i e
der hausbackenen Philistererfahrung (wenn auch mit einem gewissen
Recht, da dieser Punkt damals nicht aufgeklärt), z.B. wenn er ge-
gen Newton die Farbenmischungen der Maler aufführt (p. 314 un-
ten). [377]
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E l e k t r i z i t ä t. Zu den Räubergeschichten von Thomson
vgl. Hegel, ["Naturphilosophie" S.] 346/347, wo ganz dasselbe
1*). - Dagegen faßt Hegel die Reibungselektrizität schon ganz
klar als S p a n n u n g gegenüber der Fluidums- und elektri-
schen Materienlehre ([S.] 347).
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Wenn Coulomb von "p a r t i c l e s of electricity" 2*)
spricht, which "repel each other inversely as the square of their
distance" 3*), so nimmt Thomson das ruhig hin als bewiesen ([p.]
358) [378]. Ditto [p.] 366 die Hypothese, daß Elektrizität aus
"two fluids, positive and negative" 4*), bestehe, deren "par-
ticles repel each other" 5*). Daß die Elektrizität in einem ge-
ladenen Körper zurückgehalten werde bloß durch den Druck der At-
mosphäre ([p.] 360). Faraday legte die Elektrizität in die entge-
gengesetzten Pole der Atome (oder Moleküle, was noch sehr durch-
einander) und drückte so zum ersten Male aus, daß die Elektrizi-
tät kein Fluidum, sondern eine Bewegungsform, "Kraft" sei ([p.]
378). Was dem alten Thomson gar nicht in den Kopf will, grade der
Funke sei ja was M a t e r i e l l e s!
Faraday hatte schon 1822 entdeckt, daß der momentane induzierte
Strom - erster wie zweiter, rückläufiger - "participates more of
the current produced by the discharge of the Leyden jar than that
produced by the Voltaic battery" 6*), worin das ganze Geheimnis
lag ([p.] 385).
Über den F u n k e n allerhand Räubergeschichten, die jetzt als
Spezialfälle oder Täuschung bekannt sind: Der Funke aus einem po-
sitiven Körper sei ein "pencil of rays, brush or cone" 7*), des-
sen Spitze ein Entladungspunkt, dagegen der negative Funke sei
ein "star" 8*) ([p.] 396). Ein kurzer Funke sei immer weiß, ein
langer meist rötlich oder violettlich (schöner Blödsinn von Fara-
day über den Funken [p.] 400 9*)). Der mit einer Metallkugel aus
dem prime conductor 10*) entlockte Funke sei weiß, mit der Hand
purple 11*), mit
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1*) Siehe vorl. Band. S. 395/396 - 2*) "elektrischen Partikeln" -
3*) die "einander im umgekehrten Verhältnis zum Quadrat ihrer
Entfernung abstoßen" - 4*) "zwei Fluida, einem positiven und ne-
gativen" - 5*) "Partikel einander abstoßen" - 6*) "mehr dem Cha-
rakter des Stromes entspricht, der durch die Entladung der Leide-
ner Flasche erzeugt wird, als jenem, der durch die Voltasche Bat-
terie erzeugt wird" - 7*) "Büschel, Pinsel oder Kegel von Strah-
len" - 8*) "Stern" - 9*) siehe vorl. Band, S. 396 - 10*) Primär-
konduktor - 11*) purpurn
#549# Physik
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Wasserfeuchtigkeit rot ([p.] 405). Der Funke, d. h. das Licht sei
"not inherent in electricity, but merely the result of the com-
pression of the air. That air is violently and suddenly
c o m p r e s s e d when an electric spark passes through it"
1*), beweist das Experiment von Kinnersley in Philadelphia, wo-
nach der Funke "a sudden r a r e f a c t i o n of the air in
the tube" 2*) erzeugt und das Wasser in die Röhre treibt ([p.]
407). In Deutschland vor 30 Jahren Winterl und andere geglaubt,
der Funke oder das elektrische Licht sei "of the same nature with
f i r e" 3*) und entstehe durch Vereinigung der 2 Elektrizitä-
ten. Wogegen Thomson ernsthaft beweist, die Stelle, wo die beiden
Elektrizitäten zusammentreffen, sei grade die lichtärmste, und
das sei 2/3 vom positiven und 1/3 vom negativen Ende! ([p.]
409/410.) Daß hier Feuer noch ganz etwas M y t h i s c h e s,
ist augenscheinlich.
Mit demselben Ernst [führt Thomson an] die Experimente von Des-
saignes, wonach bei steigendem Barometer und fallender Temperatur
Glas, Harz, Seide etc. durch Eintauchen in Quecksilber negativ
elektrisch werden, bei fallendem Barometer und steigender Tempe-
ratur aber positiv und im Sommer in unreinem Quecksilber stets
positiv, in reinem stets negativ werden; daß Gold und diverse an-
dre Metalle im Sommer durch Erwärmen positiv und beim Abkühlen
negativ werden, im Winter umgekehrt; daß sie bei hohem Barometer
und nördlichem Wind highly electric 4*) sind, positiv bei stei-
gender, negativ bei fallender Temperatur usw. ([p.] 416).
Wie es mit der W ä r m e aussah: "Um wärmeelektrische Effekte
zu erzeugen, ist es nicht notwendig, Wärme anzuwenden. Alles,
d a s d i e T e m p e r a t u r in einem Glied der Kette
ä n d e r t 5*) ... verursacht eine Abweichung in der Deklina-
tion des Magneten." [379] So Abkühlung eines Metalls durch Eis
oder Ätherverdunstung! ([p.] 419.)
Die elektrochemische Theorie ([p.] 438) als "at least very inge-
nious and plausible" 6*) akzeptiert.
Fabbroni und Wollaston hatten schon lange und neuerdings Faraday
die Voltasche Elektrizität als einfache Folge der chemischen Pro-
zesse behauptet, und Faraday sogar schon die richtige Erklärung
der in der Flüssigkeit vorgehenden Atomverschiebung gegeben und
aufgestellt, daß das
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1*) "nicht der Elektrizität eigen, sondern nur das Ergebnis der
Kompression der Luft. Daß Luft heftig und plötzlich k o m-
p r i m i e r t wird, wenn ein elektrischer Funke durch sie
hindurchgeht" (Hervorhebung von Engels) - 2*) "eine plötzliche
V e r d ü n n u n g der Luft in der Röhre (Hervorhebung von
Engels) - 3*) "von derselben Natur wie F e u e r" (Hervorhebung
von Engels) - 4*) überaus elektrisch - 5*) Hervorhebung von En-
gels - 6*) "wenigstens sehr geistreich und plausibel"
#550# Dialektik der Natur - Notizen und Fragmente
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Quantum der Elektrizität gemessen werde durch das Quantum des
elektrolytischen Produkts.
Mit Hülfe von Faraday bringt er das Gesetz fertig:
"daß jedes Atom natürlicherweise von derselben Menge Elektrizität
umgeben sein muß, s o d a ß i n d i e s e r H i n s i c h t
W ä r m e u n d E l e k t r i z i t ä t e i n a n d e r
ä h n l i c h s i n d 1*)!" [380]
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S t a t i s c h e u n d d y n a m i s c h e E l e k t r i z i-
t ä t. Die statische oder Reibungselektrizität ist die Ver-
setzung der in der Natur in F o r m von Elektrizität, aber im
gleichgewichtlichen, neutralen Zustand befindlichen f e r t i-
g e n Elektrizität in Spannung. Die Aufhebung dieser Spannung
geschieht daher auch - wenn und soweit die Elektrizität sich
fortpflanzend geleitet werden kann - mit Einem Schlag, dem
Funken, der den neutralen Zustand wiederherstellt.
Die dynamische oder Voltasche Elektrizität ist dagegen die aus
Verwandlung chemischer Bewegung in Elektrizität hervorgehende
Elektrizität. Lösung von Zink, Kupfer etc. erzeugt sie unter ge-
wissen bestimmten Umständen. Hier ist die Spannung nicht akut,
sondern chronisch. In jedem Moment wird neue + und - Elektrizität
aus einer andern Bewegungsform erzeugt, nicht vorhandne ± in +
und - getrennt. Der Vorgang ist ein fließender und so auch sein
Resultat, die Elektrizität, nicht eine momentane Spannung und
Entladung, sondern ein fortwährender Strom, der sich an den Polen
wieder in die chemische Bewegung verwandeln kann, aus der er her-
vorging, was man Elektrolyse nennt. Bei diesem Vorgang sowie bei
der Erzeugung der Elektrizität aus chemischer Zusammensetzung
(wobei Elektrizität statt Wärme, und zwar soviel Elektrizität wie
unter andern Umständen Wärme frei wird, Guthrie, p. 210) [381],
kann man den Strom in der Flüssigkeit verfolgen (Atomwechsel in
den benachbarten Molekülen - das ist der Strom).
Diese Elektrizität, die ihrer Natur nach Strom ist, kann eben
deswegen nicht direkt in Spannungselektrizität verwandelt werden.
Aber vermittelst der Induktion kann bereits als solche vorhandne
neutrale Elektrizität deneutralisiert werden. Der Natur der Sache
nach wird die induzierte der induzierenden zu folgen haben, also
auch strömend sein. Dagegen liegt hier offenbar die Möglichkeit
vor, den Strom zu kondensieren und in Spannungselektrizität oder
vielmehr in eine höhere Form zu verwandeln, die die Eigenschaft
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1*) Hervorhebung von Engels
#551# Physik
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des Stroms mit der der Spannung vereinigt. Dies ist in Ruhmkorffs
Maschine gelöst. Sie liefert eine Induktionselektrizität, die das
leistet.
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Hübsches Stück Naturdialektik, wie nach der jetzigen Theorie die
A b s t o ß u n g g l e i c h e r magnetischer Pole erklärt
wird aus der A n z i e h u n g g l e i c h e r elektrischer
Ströme (Guthrie, p. 264).
*
E l e k t r o c h e m i e. Bei Darstellung der Wirkung des elek-
trischen Funkens auf chemische Zersetzung und Neubildung erklärt
Wiedemann, das gehe mehr die Chemie an [382]. So erklären im sel-
ben Falle die Chemiker, das gehe schon mehr die Physik an. So er-
klären sich an dem Berührungspunkte der Molekular- und der Atom-
wissenschaft beide imkompetent, während grade d a d i e
g r ö ß t e n R e s u l t a t e z u e r w a r t e n s i n d.
*
Reibung und Stoß erzeugen eine i n n e r e Bewegung der betref-
fenden Körper, Molekularbewegung, je nachdem als Wärme, Elektri-
zität usw. differenziert. D i e s e B e w e g u n g i n d e s
n u r t e m p o r ä r: Cessante causa cessat effectus 1*). Auf
bestimmter Stufe schlagen sie alle um in eine p e r m a n e n-
t e M o l e k u l a r v e r ä n d e r u n g, d i e c h e-
m i s c h e.
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1*) Mit dem Aufhören der Ursache hört auch ihre Wirkung auf
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