Quelle: MEW 25 Das Kapital - Dritter Band


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       #250# III. Abschnitt - Gesetz des tendenziellen Falls...
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       VI. Die Zunahme des Aktienkapitals
       
       Den obigen  fünf Punkten  kann noch  hinzugefügt werden  der fol-
       gende, worauf aber zunächst nicht tiefer eingegangen werden kann.
       Ein Teil  des Kapitals  wird im  Fortschritt der kapitalistischen
       Produktion, der  mit beschleunigter  Akkumulation  Hand  in  Hand
       geht, nur  als zinstragendes  Kapital  berechnet  und  angewandt.
       Nicht in dem Sinne, worin jeder Kapitalist, der Kapital ausleiht,
       sich mit  den Zinsen begnügt, während der industrielle Kapitalist
       den Unternehmergewinn einsteckt. Dies geht die Höhe der allgemei-
       nen Profitrate  nichts an,  denn für  sie ist der Profit = Zins +
       Profit aller  Art + Grundrente, deren Verteilung in diese besond-
       ren Kategorien für sie gleichgültig ist. Sondern in dem Sinn, daß
       diese Kapitale,  obgleich in  große produktive Unternehmungen ge-
       steckt, nach Abzug aller Kosten nur große oder kleine Zinsen, so-
       genannte Dividenden abwerfen. Z. B. in Eisenbahnen. Sie gehn also
       nicht in  die Ausgleichung der allgemeinen Profitrate ein, da sie
       eine geringre  als die  Durchschnittsprofitrate abwerfen.  Gingen
       sie ein, so sänke diese viel tiefer. Theoretisch betrachtet, kann
       man sie  einrechnen und  erhält dann eine geringre Profitrate als
       die scheinbar  existierende und die Kapitalisten wirklich bestim-
       mende, da  gerade in  diesen Unternehmungen des konstante Kapital
       im Verhältnis zum variablen am größten.

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