Quelle: MEW 25 Das Kapital - Dritter Band
zurück
#715# 42.Kapitel - Differentialrente Il - Zweiter Fall
-----
III. Bei steigender Rate der Produktivität der zuschüssigen Kapi-
tale
Dies unterscheidet sich von Variante I im Anfang dieses Kapitels,
wo der Produktionspreis fällt bei gleichbleibender Rate der Pro-
duktivität, durch nichts als daß, wenn ein gegebnes Zusatzprodukt
nötig ist, um den Boden A herauszuwerfen, dies hier rascher ge-
schieht.
Sowohl bei der fallenden wie der steigenden Produktivität der zu-
sätzlichen Kapitalanlagen kann dies ungleich wirken, je nachdem
die Anlagen auf die verschiednen Bodenarten verteilt sind. Im Maß
wie diese verschiedne Wirkung die Differenzen ausgleicht oder
verschärft wird die Differentialrente der bessern Bodenarten und
damit auch das Gesamtrental fallen oder steigen, wie dieser Fall
schon bei Differentialrente I vorkam. Im übrigen mmt alles an auf
die Größe der Bodenfläche und des Kapitals, die mit A
#716# VI. Abschnitt - Verwandlung von Surplusprofit in Grundrente
-----
hinausgeworfen sind, und auf den relativen Kapitalvorschuß, der
bei der steigenden Produktivität nötig ist, um das Zuschußprodukt
zu liefern, das die Nachfrage decken soll.
Der einzige Punkt, den hier zu untersuchen der Mühe wert ist und
der uns überhaupt zurückführt zur Untersuchung, wie sich dieser
differentiale Profit in Differentialrente verwandelt, ist dieser:
Beim ersten Fall, wo der Produktionspreis derselbe bleibt, ist
das auf Boden A etwa angelegte Zuschußkapital für die Differenti-
alrente als solche gleichgültig, da Boden A nach wie vor keine
Rente trägt, der Preis seines Produkts derselbe bleibt und fort-
fährt, den Markt zu regulieren.
Im zweiten Fall, Variante I, wo der Produktionspreis fällt, bei
gleichbleibender Rate der Produktivität, fällt Boden A notwendig
fort, und noch mehr in der Variante II (fallender Produktions-
preis bei fallender Rate der Produktivität), da sonst das Zu-
schußkapital auf Boden A den Produktionspreis erhöhen müßte. Aber
hier, in Variante III des zweiten Falls, wo der Produktionspreis
fällt, weil die Produktivität des zuschüssigen Kapitals steigt,
kann dies Zusatzkapital unter Umständen ebensowohl auf Boden A
wie auf die bessern Bodenarten angelegt werden.
Wir wollen annehmen, daß ein zuschüssiges Kapital von 2 1/2
Pfd.St., auf A angelegt, statt I qr. 1 1/5 qr. produziert.
Tabelle V
Boden Kapi Profit Produk Ver- Rente Rate
art tal tions Produkt kaufs Er- des
Acres kosten preis trag Surplus
Pfd. Pfd. Pfd. Pfd. Pfd. Pfd. profits
St. St. St. qrs. St. St. qrs. St.
A 1 2 1/2 1 6 1 +1 1/5 2 8/11 6 0 0 0
+2 1/2 =2 1/5
=5
B 1 2 1/2 1 6 2 +2 2/5 2 8/11 12 2 1/5 6 120%
+2 1/2 =4 2/5
=5
C 1 2 1/2 1 6 3 +3 3/5 2 8/11 18 4 2/8 12 240%
+2 1/2 =6 3/5
=5
D 1 2 1/2 1 6 4 +4 4/5 2 8/11 24 6 3/5 18 360%
+2 1/2 =8 4/5
=5
-------------------------------------------------------------
4 20 4 24 22 60 13 1/5 36 240%
Diese Tabelle ist zu vergleichen, außer mit der Grundtabelle I,
auch mit Tabelle II, wo die doppelte Kapitalanlage mit konstanter
Produktivität, proportionell zur Kapitalanlage, verbunden ist.
Nach der Voraussetzung fällt der regulierende Produktionspreis.
Bliebe er konstant, = 3 Pfd.St., so würde der schlechteste, frü-
her bei Kapitalanlage von nur 2 1/2 Pfd.St. rentelose Boden A
jetzt Rente abwerfen, ohne
#717# 42. Kapitel - Differentialrente II - Zweiter Fall
-----
daß schlechterer Boden in Bebauung gezogen wäre; und zwar da-
durch, daß die Produktivität auf demselben sich vermehrt hätte,
aber nur für einen Teil des Kapitals, nicht für das ursprüngli-
che. Die ersten 3 Pfd.St. Produktionskosten bringen 1 qr.; die
zweiten bringen 1 1/5, qr.; das ganze Produkt von 2 1/5 qrs. wird
aber jetzt zu seinem Durchschnittspreis verkauft. Da die Rate der
Produktivität wächst mit der zuschüssigen Kapitalanlage, schließt
diese eine Verbesserung ein. Diese mag darin bestehn, daß über-
haupt mehr Kapital auf den Acre verwandt wird (mehr Dünger, mehr
mechanische Arbeit etc.) oder auch darin, daß es überhaupt nur
mit diesem zuschüssigen Kapital möglich wird, eine qualitativ
verschiedne, produktivere Anlage des Kapitals zuwege zu bringen.
In beiden Fällen ist mit Auslage von 5 Pfd.St. Kapital per Acre
ein Produkt von 2 1/5 qrs. erreicht worden, während mit der Kapi-
talanlage von der Hälfte, 2 1/2 Pfd.St., nur ein Produkt von 1
qr. Das Produkt des Bodens A könnte, von vorübergehenden Markt-
verhältnissen abgesehn, nur fortfahren, zu einem höhern Produkti-
onspreis statt zum neuen Durchschnittspreis verkauft zu werden,
solange eine bedeutende Fläche der Bodenklasse A fortfahre, mit
einem Kapital von nur 2 1/2 Pfd.St. per Acre bewirtschaftet zu
werden. Sobald aber das neue Verhältnis von 5 Pfd.St. Kapital per
Acre und damit die verbesserte Wirtschaft, sich verallgemeinerte,
müßte der regulierende Produktionspreis auf 2 8/11 Pfd.St. herab-
sinken. Der Unterschied zwischen den beiden Kapitalportionen
würde fortfallen, und dann würde in der Tat ein Acre von A, der
nur mit 2 1/2 Pfd.St. bebaut wäre, anormal, nicht den neuen Pro-
duktionsbedingungen entsprechend bebaut sein. Es wäre nicht mehr
ein Unterschied zwischen dem Ertrag von verschiednen Portionen
Kapital auf denselben Acre, sondern zwischen genügender und unge-
nügender Gesamtkapitalanlage per Acre. Man sieht daraus erstens,
daß ungenügendes Kapital in der Hand einer größren Anzahl Pächter
(es muß eine größre Anzahl sein, denn eine kleine wäre nur ge-
zwungen, unter ihrem Produktionspreis zu verkaufen) ganz so
wirkt, wie Differenzierung der denarten selbst in absteigender
Stufenfolge. Die schlechtre Kulturart auf schlechtrem Boden ver-
mehrt die Rente auf dem bessern; sie kann sogar auf besser be-
bautem Boden von gleich schlechter Beschaffenheit eine Rente
schaffen, die dieser sonst nicht abwirft. Man sieht zweitens, wie
die Differentialrente, soweit sie aus sukzessiver Kapitalanlage
auf derselben Gesamtfläche entspringt, in der Wirklichkeit sich
in einen Durchschnitt auflöst, worin die Wirkungen der verschied-
nen Kapitalanlagen nicht mehr erkennbar und unterscheidbar sind
und daher auf dem schlechtesten Boden nicht Rente erzeugen, son-
dern 1. den Durchschnittspreis des Gesamtertrags, sage für
#718# VI. Abschnitt - Verwandlung von Surplusprofit in Grundrente
-----
einen Acre von A, zum neuen regulierenden Preis machen, und 2.
sich darstellen als Wechsel in dem Gesamtquantum von Kapital per
Acre, welches unter den neuen Bedingungen zur genügenden Bebauung
des Bodens erheischt ist und worin sowohl die einzelnen sukzessi-
ven Kapitalanlagen wie ihre respektiven Wirkungen ununterscheid-
bar verschmolzen sind. Ebenso verhält es sich dann mit den ein-
zelnen Differentialrenten der bessern Bodenarten. Sie werden in
jedem Fall bestimmt durch die Differenz des Durchschnittsprodukts
der betreffenden Bodenart, verglichen mit dem Produkt des
schlechtesten Bodens, bei der erhöhten, jetzt normal gewordnen
Kapitalanlage.
Kein Boden gibt irgendein Produkt ohne Kapitalanlage. Also selbst
bei der einfachen Differentialrente, der Differentialrente I;
wenn es da heißt, daß 1 Acre von A, von dem den Produktionspreis
regulierenden Boden soundso viel Produkt zu dem und dem Preis
gibt und daß die bessern Bodenarten B, C, D so viel Differential-
produkt und daher bei dem regulierenden Preis soundso viel Geld-
rente geben, so ist immer unterstellt, daß ein bestimmtes, unter
den gegebnen Produktionsbedingungen als normal betrachtetes Kapi-
tal angewandt wird. Ganz wie in der Industrie für jeden Ge-
schäftszweig ein bestimmtes Minimum von Kapital erheischt ist, um
die Waren zu ihrem Produktionspreis herstellen zu können.
Ändert sich infolge der mit Verbesserungen verknüpften, sukzessi-
ven Anlage von Kapital auf demselben Boden dies Minimum, so ge-
schieht dies allmählich. Solange nicht eine gewisse Anzahl Acres
z.B. von A dies ZUschüssige Betriebskapital erhalten, wird Rente
auf den besser bebauten Acres von A durch den konstant gebliebnen
Produktionspreis erzeugt und die Rente von allen bessern Bodenar-
ten B, C, D erhöht. Sobald indes die neue Betriebsart sich soweit
durchgesetzt hat, daß sie die normale geworden ist, fällt der
Produktionspreis; die Rente der bessern Ländereien fällt wieder,
und der Teil des Bodens A, der nicht das jetzt durchschnittliche
Betriebskapital besitzt, muß unter seinem individuellen Produkti-
onspreis, also unter dem Durchschnittsprofit verkaufen.
Bei fallendem Produktionspreis tritt dies auch ein, selbst bei
abnehmender Produktivität des Zuschußkapitals, sobald infolge der
vermehrten Kapitalanlage das nötige Gesamtprodukt von den bessern
Bodenarten geliefert und also z.B. das Betriebskapital von A ent-
zogen wird, A also nicht mehr bei der Produktion dieses bestimm-
ten Produkts, z.B. von Weizen, konkurriert. Das Kapitalquantum,
das nun durchschnittlich auf den neuen regulierenden, bessern Bo-
den B angewandt wird, gilt jetzt als normal; und wenn von der
verschiednen Fruchtbarkeit der Ländereien gesprochen wird.
#719# 42. Kapitel - Differentialrente II - Zweiter Fall
-----
ist unterstellt, daß dies neue Normalquantum Kapital per Acre
verwandt wird.
Andrerseits ist klar, daß diese durchschnittliche Kapitalanlage,
z.B. 8 Pfd.St. per Acre in England vor, 12 Pfd.St. nach 1848,
beim Abschluß der Pachtkontrakte den Maßstab bildet. Für den
Pächter, der mehr verausgabt, verwandelt sich der Surplusprofit
während der Dauer des Kontrakts nicht in Rente. Ob dies geschieht
nach Ablauf des Kontrakts, wird abhängen von der Konkurrenz der
Pächter, die imstande sind, denselben Extravorschuß zu machen. Es
ist hierbei nicht die Rede von permanenten Bodenverbesserungen,
die bei gleicher oder selbst abnehmender Kapitalauslage fortfah-
ren, das gesteigerte Produkt zu sichern. Diese, obgleich Produkt
des Kapitals, wirken ganz wie natürliche Differentialbonität des
Bodens.
Man sieht also, wie bei Differentialrente II ein Moment in Be-
tracht kommt, das bei Differentialrente I als solcher sich nicht
entwickelt, da diese fortbestehn kann unabhängig von jedem Wech-
sel der normalen Kapital anlage per Acre. Es ist einerseits die
Verwischung der Resultate verschiedner Kapitalanlagen auf dem re-
gulierenden Boden A, deren Produkt nun einfach als normales
Durchschnittsprodukt per Acre erscheint. Es ist anderseits der
Wechsel im Normalminimum oder in der Durchschnittsgröße der Kapi-
talauslage per Acre, so daß dieser Wechsel als Bodeneigenschaft
sich darstellt. Es ist endlich der Unterschied in der Art der
Verwandlung des Surplusprofits in die Form der Rente.
Die Tabelle VI zeigt nun ferner, verglichen mit Tabelle I und II,
daß die Kornrente gegen I um mehr als das Doppelte, gegen II um 1
1/5 qr. gestiegen ist; während die Geldrente gegen I sich verdop-
pelt, gegen II sich nicht verändert hat. Sie wäre bedeutend ge-
wachsen, wenn entweder (bei sonst gleichen Voraussetzungen) der
Kapitalzuschuß mehr auf die bessern Bodenarten gefallen oder
andrerseits die Wirkung des Kapitalzuschusses auf A geringer ge-
wesen wäre, der regulierende Durchschnittspreis des qr. von A
also höher stände.
Wirkte die Erhöhung der Fruchtbarkeit durch Kapitalzuschuß ver-
schieden auf die verschiednen Bodenarten, so würde dies Änderung
ihrer Differentialrenten hervorbringen. Jedenfalls ist bewiesen,
daß bei fallendem Produktionspreis infolge steigender Rate der
Produktivität zuschüssiger Kapitalanlage - sobald also diese Pro-
duktivität in größerm Verhältnis wächst als der Kapitalvorschuß -
die Rente per Acre z.B. bei doppelter Kapitalanlage nicht nur
sich verdoppeln, sondern sich mehr als verdoppeln kann. Sie kann
aber auch fallen, wenn
#720# VI. Abschnitt - Verwandlung von Surplusprofit in Grundrente
-----
infolge rascher wachsender Produktivität auf Boden A der Produk-
tionspreis viel niedriger fiele. Nehmen wir an, daß die zusätzli-
chen Kapitalanlagen z.B. auf B und C die Produktivität nicht in
demselben Verhältnis vermehrten wie auf A, so daß für B und C die
proportionellen Differenzen abnähmen, und das Wachstum des Pro-
dukts nicht den sinkenden Preis ausgliche, so würde, gegen den
Fall von Tabelle II, die Rente auf D steigen, auf B und C fallen.
Tabelle VIa
Boden Kapi Profit Ver- Korn Geld
art tal Produkt kaufs Er- rente rente
Acres per preis trag
Pfd. Pfd. Acre Pfd. Pfd. Pfd.
St. St. qrs. St. St. qrs. St.
A 1 2 1/2 1 1 + 3 1 1/2 6 0 0
+2 1/2 =4
=5
B 1 2 1/2 1 2 + 2 1/2 1 1/2 6 3/4 1/2 3/4
+2 1/2 =4 1/2
=5
C 1 2 1/2 1 3 + 5 1 1/2 12 4 6
+2 1/2 =8
=5
D 1 2 1/2 1 4 + 12 1 1/2 24 12 18
+2 1/2 =16
=5
-------------------------------------------------------
Total
4 20 32 1/2 16 1/2 24 3/4
Endlich stiege die Geldrente, wenn auf den bessern Ländereien bei
derselben proportionellen Steigerung der Fruchtbarkeit mehr Zu-
satzkapital angelegt würde als auf A oder wenn die zusätzlichen
Kapitalanlagen auf den bessern Ländereien mit steigender Rate der
Produktivität wirkten. In beiden Fällen würden die Differenzen
wachsen.
Die Geldrente fällt, wenn die Verbesserung infolge zuschüssiger
Kapitalanlage die Differenzen insgesamt oder zum Teil vermindert,
mehr auf wirkt als auf B und C. Sie fällt um so mehr, je gerin-
ger die Erhöhung der Produktivität der besten Ländereien. Es
hängt von der Proportion der Ungleichheit in der Wirkung ab, ob
die Kornrente steigt, fällt oder stationär bleibt.
Die Geldrente steigt und die Kornrente ebenfalls, wenn entweder
bei gleichbleibender proportioneller Differenz in der zuschüssi-
gen Fruchtbarkeit der verschiednen Bodenarten mehr Kapital auf
den Rente tragenden Boden zugesetzt wird als auf den rentelosen A
und mehr auf den Bodeil hoher als auf den niedriger Rente oder
wenn die Fruchtbarkeit, bei gleichen Zuschußkapital, auf dem bes-
sern und besten Boden mehr wächst als auf A und zwar im Verhält-
nis, wie diese Zunahme der Fruchtbarkeit in der, höhern Boden-
klassen höher ist als in den niedern.
#721# 42. Kapitel - Differentialrente II - Zweiter Fall
-----
Unter allen Umständen aber steigt die Rente relativ, wenn die er-
höhte Produktivkraft Folge eines Kapitalzuschusses ist und nicht
Folge einfach erhöhter Fruchtbarkeit bei konstanter Kapitalan-
lage. Dies ist der absolute Gesichtspunkt, der zeigt, daß hier,
wie bei allen frühern Fällen, die Rente und die erhöhte Rente per
Acre (wie bei Differentialrente 1 auf die ganze bebaute Fläche -
die Höhe des Durchschnittsrentals) Folge vermehrter Kapitalanlage
auf den Boden ist, ob diese nun mit konstanter Rate der Produkti-
vität bei konstanten oder fallenden Preisen oder mit abnehmender
Rate der Produktivität bei konstanten oder fallenden Preisen oder
mit steigender Rate der Produktivität bei fallenden Preisen fun-
giert. Denn unsre Annahme: konstanter Preis mit konstanter,
fallender oder steigender Rate der Produktivität des zuschüssigen
Kapitals und fallender Preis mit konstanter, fallender und stei-
gender Rate der Produktivität löst sich auf in: konstante Rate
der Produktivität des Zuschußkapitals bei konstantem oder fallen-
dem Preis, fallende Rate der Produktivität bei konstantem oder
fallendem Preis, steigende Rate der Produktivität mit konstantem
und fallendem Preis. Obgleich in allen diesen Fällen die Rente
stationär bleiben und fallen kann, würde sie tiefer fallen, wenn
die zuschüssige Anwendung des Kapitals, bei sonst gleichbleiben-
den Umständen, nicht Bedingung der erhöhten Fruchtbarkeit wäre.
Der Kapitalzuschuß ist dann immer die Ursache der relativen Höhe
der Rente, obgleich sie absolut gefallen.
zurück