Quelle: MEW 27 Briefe Februar 1842 bis Dezember 1851
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#529# 76 - Engels an Julius Schuberth - um den 11. April 1850
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Engels an Julius Schuberth
in Hamburg
(Entwurf)
[London, um den 11. April 1850]
Für Schuberth:
1. Daß jetzt, nach Einsendung des 3. Hefts 1*), wir b a l-
d i g s t die Abrechnung über das von den 3 Heften Verkaufte und
B e r i c h t i g u n g d e s S a l d o s erwarten, und soll
er schreiben, wenn dies nicht bis zum 15. April geschehen kann.
Jedenfalls aber umgehend die Anzeige, wieviel Exemplare von
diesem 3.Heft abgezogen und wieviel davon auf feste Rechnung ist.
Nur ein paar Hundert mehr als feste Rechnung sollen abgezogen
werden.
2. Da Sch[uberth] nicht für nötig hält, daß Herr Hagen als ver-
antwortlicher Herausgeber fungiert, so darf er u n t e r k e i-
n e r B e d i n g u n g e i n W o r t a m M a n u-
s k r i p t ä n d e r n. Wir erklären ihm hiermit, daß wir,
wenn dies doch geschähe, wir sofort die Verbindung mit ihm ab-
brechen müßten. Hagen ist beauftragt, darauf zu sehn, daß nichts
geändert.
3. Da Sch[uberth] an Naut g e g e n unsre Instruktion nicht
450, sondern nur 300 Exemplare geschickt hat, so wird Naut die
ihm etwa fehlenden Exemplare von den 150 nehmen, die Sch[uberth]
an Eisen geschickt hat. Wir erwarten ferner, daß die Zusendung
der Exemplare an Naut in Zukunft stets z u g l e i c h mit de-
nen an Eisen geschieht. Sollten uns wieder Klagen zukommen, so
werden wir andre Maßregeln treffen müssen. Desgleichen erwarten
wir in Zukunft die Absendung der 50 Exemplare nach London mit dem
ersten Steamer nach Fertigwerden des Hefts.
(Ein Brief an Hagen zu schreiben und bei Schub[erth] einzulegen.)
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1*) "Neue Rheinische Zeitung. Politisch-ökonomische Revue"
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