Quelle: MEW 27 Briefe Februar 1842 bis Dezember 1851


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       #55# 12 - Engels an Marx - 18. Oktober 1846
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       12
       
       Engels an Marx
       in Brüssel
       
       [Paris, 18. Oktober 1846]
       Lieber M.,
       Ich habe  mich endlich  nach langem Widerstreben drangemacht, den
       Dreck von  Feuerb[ach] durchzulesen, und finde, daß wir in unsrer
       Kritik 1*) darauf nicht eingehen können. Weshalb, wirst Du sehen,
       nachdem ich Dir den Hauptinhalt mitgeteilt.
       "Das Wesen  der Religion",  "Epigonen", Bd. I, p. 117-178. - "Das
       A b h ä n g i g k e i t s g e f ü h l  des Menschen ist der Grund
       der Religion",  p. 117. Da der Mensch zuerst von der Natur abhän-
       gig, so "ist die Natur der erste ursprüngliche Gegenstand der Re-
       ligion", p.  118. ("Natur  ist nur  ein allgemeines  Wort zur Be-
       zeichnung der  Wesen, Dinge  pp., die  der Mensch  v o n  s i c h
       u n d   s e i n e n   P r o d u k t e n  unterscheidet.") Die er-
       sten religiösen  Äußerungen sind  Feste, in  denen Naturprozesse,
       Wechsel der  Jahreszeiten pp.  dargestellt. Die speziellen Natur-
       verhältnisse und  Produkte, in deren Umgebung ein Stamm oder Volk
       lebt, gehen  in seine Religion über. - Der Mensch wurde in seiner
       Entwicklung von  andern Wesen  unterstützt, die  aber nicht Wesen
       h ö h e r e r   Art, Engel  waren, sondern  Wesen  niederer  Art,
       T i e r e.   Daher Tierkultus (folgt eine Apologie der Heiden ge-
       gen die  Angriffe der  Juden und  Christen, trivial). - Die Natur
       bleibt fortwährend,  auch bei den Christen, der verborgne Hinter-
       grund der  Religion. Die  den Unterschied Gottes vom Menschen be-
       gründenden   Eigenschaften    sind   Eigenschaften    der   Natur
       (ursprünglich, der  Grundlage nach).  So Allmacht, Ewigkeit, Uni-
       versalität pp.  Der wirkliche  Inhalt Gottes  ist nur  die Natur;
       d.h. insofern  Gott nur  als Urheber der Natur, nicht als politi-
       scher und moralischer Gesetzgeber vorgestellt wird. - Polemik ge-
       gen die  Schöpfung der  Natur durch ein verständiges Wesen, gegen
       die Schöpfung aus Nichts usw. - meist "vermenschlichter", d.h. in
       gemütliches, Bürgerherzen-ergreifendes  Deutsch übersetzter mate-
       rialismus vulgaris.  - Die  Natur in  der Naturreligion ist nicht
       Gegenstand als Natur, sondern "als persönliches, lebendiges, emp-
       findendes
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       1*) "Die deutsche Ideologie"
       
       #56# 12 - Engels an Marx - 18. Oktober 1846
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       Wesen... als  Gemütswesen, d.i. subjektives, menschliches Wesen",
       p. 138.  Daher betet  man sie an, sucht sie durch menschliche Be-
       weggründe pp.  zu bestimmen.  Dies kommt hauptsächlich daher, daß
       die Natur  veränderlich ist. "Das Gefühl der Abhängigkeit von der
       Natur in Verbindung mit der Vorstellung der Natur als eines will-
       kürlich tätigen,  persönlichen Wesens  ist der  Grund des Opfers,
       des wesentlichsten  Aktes der Naturreligion", p. 140. Da aber der
       Zweck des  Opfers ein  s e l b s t s ü c h t i g e r  ist, so ist
       der Mensch  doch das   E n d z i e l   der Religion, die Gottheit
       des Menschen ihr Endzweck. - Folgen triviale Glossen und feierli-
       che Auseinandersetzungen darüber, daß rohes Volk, das noch Natur-
       religion hat,  auch Dinge  zu Göttern  macht, die  ihm unangenehm
       sind, Pest, Fieber usw. "So wie der Mensch aus einem nur physika-
       lischen Wesen  ein  p o l i t i s c h e s,  überhaupt von der Na-
       tur sich unterscheidendes und sich auf sich selbst konzentrieren-
       des Wesen"  (!!!) wird,  so wird  auch sein  Gott zu  einem poli-
       tischen, von  der Natur unterschiedenen Wesen. "Daher" kommt "der
       Mensch  zur  Unterscheidung  seines  Wesens  von  der  Natur  und
       folglich zu  einem von der Natur unterschiednen Gott zunächst nur
       durch  seine   Vereinigung   mit   andern   Menschen   zu   einem
       G e m e i n w e s e n,   wo ihm von der Natur unterschiedene, nur
       im Gedanken oder in der Vorstellung existierende Mächte (!!!) die
       Macht des  Gesetzes, der Meinung, der Ehre, der Tugend Gegenstand
       seines  Abhängigkeitsgefühles   ...  wird."   (Dieser  scheußlich
       stilisierte Satz  steht p.  149.) Die  Naturmacht, die Macht über
       Leben und  Tod, wird  herabgesetzt zu einem Attribut und Werkzeug
       der politischen  und moralischen  Macht. Intermezzo  p. 151  über
       Orientalen-Konservative   und   Okzidentalen-Progressisten.   "Im
       Orient   v e r g i ß t   der Mensch  n i c h t  über dem Menschen
       die Natur...  Der König  selbst ist  ihm nicht als ein irdisches,
       sondern als  ein himmlisches,  göttliches Wesen Gegenstand. Neben
       einem Gotte  aber verschwindet  der Mensch, erst wo die Erde sich
       entgöttert... erst  da haben  die Menschen  Raum  und  Platz  für
       sich." (Schöne  Erklärung, weshalb  die Orientalen  stabil. Wegen
       der vielen  Götzenbilder, die  den Raum wegnehmen.) Der Orientale
       verhält sich zum Okzidentalen wie der Landmann zum Städter, jener
       ist abhängig  von der   N a t u r,   dieser  vom  M e n s c h e n
       pp., "nur  die Städter machen darum Geschichte" (hier der einzige
       leise, aber  etwas übelriechende Anhauch von Materialismus). "Nur
       wer die Macht der  N a t u r  der Macht der  M e i n u n g,  sein
       L e b e n   seinem   N a m e n,   seine Existenz  im    L e i b e
       seiner Existenz  im Munde  und  Sinne  der  Nachwelt  aufzuopfern
       vermag, nur  der ist  fähig zu geschichtlichen Taten." Voilà. 2*)
       Alles, was nicht Natur ist, ist Vorstellung, Meinung,
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       2*) Sieh da.
       
       #57# 12 - Engels an Marx - 18. Oktober 1846
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       Flause. Daher ist auch "nur die menschliche 'Eitelkeit' das Prin-
       zip der  Geschichte"! p.  152: "Sowie  der Mensch  zum Bewußtsein
       kommt, daß...  Laster und  Torheit, Unglück pp., Tugend und Weis-
       heit  dagegen...   Glück  zur   Folge  haben,  folglich  die  das
       S c h i c k s a l   d e r   M e n s c h e n    b e s t i m m e n-
       d e n   M ä c h t e   Verstand und  Wille sind... so ist ihm auch
       die Natur ein von Verstand und Wille abhängiges Wesen." (Übergang
       zum Monotheismus  -  F[euerbach]  teilt  das  obige  illusorische
       "Bewußtsein" von  der Macht  des Verstandes und Willens.) Mit der
       Herrschaft von  Verstand und  Willen über die Welt kommt dann der
       Supernaturalismus,   die    Schöpfung   aus   Nichts,   und   der
       Monotheismus, der noch speziell aus der "Einheit des menschlichen
       Bewußtseins" erklärt  wird. Daß der Eine Gott ohne den  E i n e n
       K ö n i g  nie zustande gekommen wäre, die Einheit des die vielen
       Naturerscheinungen kontrollierenden,  die widerstreitenden Natur-
       kräfte zusammenhaltenden  Gottes nur  das Abbild  des Einen,  die
       widerstreitenden, in  ihren Interessen  kollidierenden Individuen
       scheinbar oder wirklich zusammenhaltenden orientalischen Despoten
       ist, hat  F[euerbach] für überflüssig gehalten zu sagen. - Langer
       Kohl gegen  die Teleologie,  Kopie der alten Materialisten. Dabei
       begeht F[euerbach]  denselben Schnitzer  gegenüber der wirklichen
       Welt, den  er den Theologen vorwirft, gegen die Natur zu begehen.
       Er reißt  schlechte Witze  darüber, daß  die Theologen behaupten,
       ohne Gott  müsse sich  die Natur  in Anarchie auflösen (d.h. ohne
       den Glauben  an Gott  fiele sie  in Fetzen),  Gottes   W i l l e,
       V e r s t a n d,   M e i n u n g   sei das  Band der Welt; und er
       selbst glaubt  ja, die   M e i n u n g,   die  Furcht vor der öf-
       fentlichen   M e i n u n g,   vor   G e s e t z e n   und  andern
       I d e e n   hielte jetzt  die Welt zusammen. - Bei einem Argument
       gegen die Teleologie tritt F[euerbach] ganz als laudator temporis
       praesentis 3*)  auf: die  enorme Sterblichkeit  der Kinder in den
       ersten Lebensjahren  kommt daher, weil "die  N a t u r  bei ihrem
       Reichtum  ohne  Bedenken  Tausende  der  einzelnen  Glieder  auf-
       opfert";... "es ist eine Folge natürlicher Ursachen, daß ... z.B.
       im ersten  Jahre ein  Kind von  3-4, im  fünften eins  von 25 pp.
       stirbt".
       Mit Ausnahme der wenigen, hier spezifizierten Sätze ist nichts zu
       bemerken. Über  die geschichtliche  Entwicklung der verschiedenen
       Religionen erfährt man nichts. Höchstens werden Beispiele aus ih-
       nen zu[ge]geben,  um die  obigen Trivialitäten  zu beweisen.  Die
       Hauptmasse des  Artikels besteht  aus Polemik  gegen Gott und die
       Christen, ganz  in der  Weise, wie  er's bisher  gemacht, nur daß
       jetzt, wo  er sich  erschöpft hat, trotz aller Wiederholungen des
       alten Kohls  die Abhängigkeit  von den Materialisten viel frecher
       hervortritt. Wenn man über die Trivialitäten über Naturreligion,
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       3*) Lobredner der Gegenwart (Horaz: Ars poetica)
       
       #58# 12 - Engels an Marx - 18. Oktober 1846
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       Polytheismus, Monotheismus  etwas sagen  wollte,  müßte  man  die
       wirkliche Entwicklung dieser Religionsformen dagegenstellen, wozu
       man sie  erst studieren müßte. Das geht uns aber für unsre Arbeit
       ebensowenig  an,   wie  seine  Erklärung  des  Christentums.  Für
       F[euerbach]s positiv-philosophischen  Standpunkt gibt der Aufsatz
       nichts Neues,  die paar zu kritisierenden Sätze, die ich oben ex-
       zerpiert habe,  bestätigen nur,  was wir schon gesagt haben. Sieh
       doch, wenn Dich der Kerl weiter interessiert, daß Du von Kießling
       direkt oder  indirekt den I. Band seiner gesammelten Werke einmal
       in die Finger bekommst, da hat er noch eine Art Vorwort geschrie-
       ben, worin  noch was  sein könnte.  Ich habe  Auszüge gesehen, wo
       F[euerbach]  von  "Übeln  des  Kopfes"  und  "Übeln  des  Magens"
       spricht, so  eine schwache  Art Apologie,  warum er nicht sich um
       wirkliche Interessen  bekümmert. Gerade wie er mir vor 1 1/2 Jah-
       ren schrieb.
       Eben erhalt'  ich Deinen Brief, der wegen meines Wohnungswechsels
       ein paar  Tage in der alten Wohnung liegenblieb. Die Versuche mit
       den Schweizer  Buchhändlern werde  ich machen.  Ich  glaube  aber
       schwerlich, daß  ich unterkomme.  Die Kerls haben alle kein Geld,
       um 50  Bogen zu  drucken. Ich bin der Ansicht, daß wir nichts ge-
       druckt kriegen, wenn wir die Sachen nicht  t r e n n e n  und die
       Bände einzeln  unterzubringen suchen,  zuerst die  philosophische
       Geschichte, die  pressiert am meisten, und dann das andre. 50 Bo-
       gen auf  einmal ist  so gefährlich groß, daß viele Buchhändler es
       schon deswegen  nicht nehmen,  weil sie es nicht können. - Da war
       ja auch  noch der  Bremer Küttmann  4*) oder wie er hieß, den uns
       Moses und  Weitling abspenstig  machten; der  Kerl wollte verbie-
       tenswürdige Bücher  drucken, aber  nicht viel  bezahlen;    w i r
       k ö n n e n   uns mit  diesem Manuskript an ihn wenden, ganz gut.
       Was meinst  Du, wenn man die Geschichte teilte, und dem einen den
       1., dem  andern den  2. Band  anböte? Der Vogler weiß die Adresse
       des K[ühtmann] in Bremen. Der List ist so gut wie fertig. 5*)
       Die Geschichten im "Volkstribunen" [63] hab' ich gesehen, vor un-
       gefähr 3*)  Wochen. Mir  ist so  was lächerlich Dummes noch nicht
       vorgekommen. Die Infamie des Bruder Weitling erreicht ihre Spitze
       in diesem Brief an Kriege. Was übrigens das Detail angeht, so ist
       es mir  nicht mehr  erinnerlich genug,  um darüber etwas sagen zu
       können. Ich  bin aber  ebenfalls der  Meinung, daß man sowohl auf
       Krieges wie der Straubinger [47] Proklamation repliziert, sie mit
       der Nase  draufstößt, wie  sie leugnen,  gesagt zu haben, was wir
       ihnen vorwerfen, während sie zugleich dieselben geleugneten Dumm-
       heiten wieder  in ihrer  Antwort proklamieren; und daß namentlich
       der Kriege  mit seinem  hochmoralischen Pathos  und seiner Entrü-
       stung über
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       4*) Kühtmann - 5*) siehe vorl. Band, S. 11 und 26
       
       #59# 12 - Engels an Marx - 18. Oktober 1846
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       unsren Spott  gehörig was  aufs Dach  kriegt. Da die Nummern eben
       jetzt unter  den hiesigen  Straubingern zirkulieren,  so kann ich
       sie mir nicht verschaffen, ohne 4-5 Tage warten zu müssen.
       Die hiesigen  Straubinger bellen fürchterlich gegen mich. Nament-
       lich 3-4 "gebildete" Arbeiter, die E[werbec]k und Grün in die Ge-
       heimnisse des  wahren Menschentums  eingeweiht. Aber ich bin ver-
       möge einiger  Geduld und  etwas Terrorismus  durchgedrungen,  die
       große Menge  geht mit mir. Der Grün hat sich vom Kommunismus los-
       gesagt, und  diese "Gebildeten" hatten große Lust, mitzugehen. Da
       hab' ich  grade durchgehauen, den alten Eisermann so eingeschüch-
       tert, daß  er nicht  mehr kommt,  und den   K o m m u n i s m u s
       oder   N i c h t - K o m m u n i s m u s  kontradiktorisch disku-
       tieren lassen.  Heut abend  wird abgestimmt,  ob die  Versammlung
       kommunistisch ist  oder, wie  die Gebildeten sagen, "für das Wohl
       der Menschheit".  Die Majorität ist mir sicher. Ich hab' erklärt,
       wenn sie nicht  K o m m u n i s t e n  wären, könnten sie mir ge-
       stohlen werden,  da kam'  ich nicht  mehr. Heut  abend werden die
       Schüler Grüns definitiv gestürzt, und dann werd' ich ganz aus dem
       Rohen anzufangen haben. - Von den Forderungen, die diese jebilde-
       ten Straubinger  an mich  machten, hast Du gar keine Vorstellung.
       "Milde", "Sanftmut",  "warme Brüderlichkeit".  Ich hab'  sie aber
       gehörig gerüffelt,  jeden Abend bracht' ich ihre ganze Opposition
       von 5,  6, 7  Kerls (denn  im Anfang hatt' ich die ganze Boutique
       6*) gegen  mich) zum  Schweigen. Nächstens  mehr über diese ganze
       Historie, die allerlei Lichter auf Herrn Grün wirft.
       Proudhon soll in 14 Tagen herkommen. Das wird schön werden.
       Hier ist so was im Werke von einer Zeitschrift 7*). Das Zigarren-
       männlein Maurer  behauptet, Geld  dazu bekommen  zu  können.  Ich
       glaub' dem  Kerl aber nicht, bis das Geld da ist. Wird was draus,
       so ist  schon alles so eingerichtet, daß das Ding  u n s  ganz in
       die Hände kommt. Maurern, dem ostensiblen Redakteur, hab' ich das
       Recht gelassen,  seinen eignen  Unsinn drin  zu drucken, das ging
       nicht anders. Alles übrige geht durch meine Hände, ich hab' abso-
       lutes Veto.  Was ich  schreibe, natürlich  pseudonym oder anonym.
       Jedenfalls wird  das Ding, wenn es zustande kommt, weder dem Heß,
       noch dem  Grün, noch sonst einer wüsten Richtung in die Hände ge-
       raten. Es  wäre ganz  gut, um  etwas zu   f e g e n.  Sprich aber
       niemanden davon,  eh' es zustande ist, es muß sich noch diese Wo-
       che entscheiden.
       Leb wohl und schreib bald.
       E.
       23, rue de Lille,
       Fbg. St. Germain
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       6*) Bude - 7*) "Pariser Hören"

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