Quelle: MEW 31 Briefe Oktober 1864 bis Dezember 1867
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#558# 79 - Marx an Sigfrid Meyer - 27. August 1967
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79
Marx an Sigfrid Meyer
in New York
London, 27. August 1867
1, Modena Villas, Maitland Park,
Haverstock Hill
Lieber Meyer,
Einliegend Auszug aus Vorwort zum ersten Band meiner Schrift 1*),
die nächste Woche ausgegeben wird. Suchen Sie, selben möglichst
in deutsch-amerikanische Blätter und, wo tubar, auch in englisch-
amerikanische Blätter zu bringen. Wo abgedruckt, schicken Sie mir
gefälligst ein Exemplar, da dies wichtig für meinen Buchhändler
2*) ist.
Ad vocem Weber. 3*) Sein Vater 4*) ist ein Narr, Exilé von Baden,
Uhrmacher. Der Junge, den Sie dort genießen, ist ein Lump. Er war
von der Hatzfeldt ausersehn, den Killer des Lassalle 5*) zu mor-
den. Er nahm das Geld, reiste dem prädestinierten Opfer nach bis
Augsburg oder so. Das Herz fiel ihm dann in die Hosen. Er drückte
sich dann mit dem H[atzfeldt]schen Geld (er suchte dem alten
Mensch unter Drohungen noch mehr zu erpressen) von Deutschland
nach Amerika.
Sein würdiger Vater hier und sein Bruder 6*) hier im hiesigen
Kommunistenverein (deutschen) 7*) sagten: Ich habe den braven
Jungen d e r d e u t s c h e n P o l i z e i d e n u n-
z i e r t. So erklärten sie seine Retirade und Prellerei der
Gräfin Hatzfeldt. Ich ging in den Verein, denunzierte die Lumpen,
und Weber jun. ward mit éclat hinausgeschmissen.
Sie kennen jetzt den Zusammenhang.
Salut.
Ihr K. Marx
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1*) "Das Kapital" - 2*) Otto Meißner - 3*) In bezug auf (Wilhelm)
Weber - 4*) Joseph Valentin Weber - 5*) Janko von Racowitza -
6*) Louis Weber - 7*) im Deutschen Bildungsverein für Arbeiter in
London
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