Quelle: MEW 39 Briefe Januar 1893 bis Juli 1895
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#305# 162 - Engels an Georgi Walentinowitsch Plechanow - 1.11.94
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162
Engels an Georgi Walentinowitsch Plechanow
in London
41, Regent's Park Road, N.W.
[London,] 1. Nov. 1894
Mein lieber Plechanow,
Selbstverständlich werde ich Ihnen die Durchsicht in der "Neuen
Rheinischen] Zeitung" usw. soweit wie möglich erleichtern, und
ich verstehe gar nicht, warum Sie sich genieren, mir das offen zu
sagen. [338] Momentan sind meine Bücher noch nicht sortiert;
diese Arbeit wurde unterbrochen, weil ich eine Vielzahl anderer
Dinge zu erledigen hatte, wie Gänge in die Stadt, Konsultationen
bei Rechtsanwälten und andere Unannehmlichkeiten, bedingt durch
die gesetzlichen Formalitäten und materiellen Schwierigkeiten,
ohne die es in England und besonders in London nicht möglich ist,
ein Haus zu mieten. Und das hat noch immer kein Ende...
Bevor ich meine Bücher nicht in Ordnung gebracht habe, wird es
kaum möglich sein anzufangen, und darum möchte ich Sie bitten,
sich noch etwas zu gedulden. Aber seien Sie versichert, daß Sie
alles erhalten werden, was ich an Büchern, Zeitungen usw. in der
Sie interessierenden speziellen Literatur finden kann. Wir werden
uns darüber unterhalten, sobald ich das Vergnügen haben werde,
Sie zu sehen.
Freundschaftlichst Ihr F. Engels
Soeben höre ich, daß in unserer Küche ein neuer Herd gesetzt wird
und wir daher bis nächste Woche nicht kochen können. Wir können
Sie also Sonntagabend nicht empfangen, da wir Sie nicht bewirten
können. Wenn Sie jedoch an einem anderen Abend nach acht Uhr vor-
beikommen wollten, werden wir uns über die Bücherangelegenheit
unterhalten.
Aus dem Französischen.
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