Quelle: MEW 39 Briefe Januar 1893 bis Juli 1895
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#409# 214 - Engels an Richard Fischer in Berlin
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214
Engels an Richard Fischer
in Berlin
41, Regent's Park Road, N.W.
London, 12. Febr. 95
Lieber Fischer,
Wenn Du selbst der Ansicht bist, daß der Preisunterschied von 60
Pfennig und 1 Mark nur wenig Unterschied im Absatz macht, so bin
ich natürlich für die Ausgabe zu Mark 1.-. Gegen eine Honorarzah-
lung von 400 Mark trete ich Dir also das Recht auf eine Ausgabe
bis zu 3000 Ex. ab, und kannst Du mit dem Druck sogleich anfan-
gen. [433] Die "Einleitung" nehme ich sofort in Angriff und
schicke sie baldigst ein. Das hiesige Ex. der "N[euen] Rheini-
schen] Z[ei]t[un]gs-Revue" habe ich im Besitz auf die ausdrückli-
che Bedingung, es nicht aus dem Hause zu geben, und obendrein
brauche ich es selbst sehr notwendig zur Korrektur, da der vor-
liegende Text in Hamburg korrigiert wurde und von Druckfehlern
wimmelt - es war von Marx' Handschrift abgedruckt. Ebensosehr
brauche ich es zur "Einleitung" zur Vergleichung. Ich bitte, mir
also die erste Korrektur in Fahnen zuzusenden, wo ich dann die
nötigen erläuternden Anmerkungen einschieben kann.
Notabene, ich behalte mir auch 36 Freiexemplare vor, ich habe an
die Erben davon stark abzutreten.
Die Lassallebriefe [200] lege ich also inzwischen zurück; da die
erläuternde Einleitung und Noten allerhand Nachforschungen in
meinen Papieren erfordern, kann ich nicht im voraus sagen, wann
ich damit fertig werde.
Beim Satz der Marx-Artikel bitte zu beobachten: im Original ist
Konstitution, Klasse, Kollision, meist mit C, aber auch wohl mit
K geschrieben. B i t t e ü b e r a l l K z u s e t z e n;
das wird viel Korrigiererei ersparen.
Gratuliere zu Deiner Jungfernrede [439], wird die Bourgeois sehr
geärgert haben!
Viele Grüße allerseits.
Dein F. Engels
Die diversen Broschüren - 2 Sendungen - sind richtig eingetroffen
- besten Dank!
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