Quelle: MEW 39 Briefe Januar 1893 bis Juli 1895


       zurück

       #503#
       -----
       Friedrich Engels' Testament
       
       #504#
       -----
       
       #505#
       -----
       1
       
       Engels' Testament
       vom 29. Juli 1893
       
       Ich, Friedrich Engels, 122, Regent's Park Road, London, widerrufe
       hiermit alle  früher von  mir gemachten  Testamente [520] und er-
       kläre folgendes  als meinen letzten Willen.  I c h  e r n e n n e
       meine Freunde Samuel Moore, Lincoln's Inn [521], Gerichtsadvokat,
       Eduard Bernstein,  50, Highgate  Road,  London,  Journalist,  und
       Louise Kautsky,  die jetzt  bei mir,  122,  Regent's  Park  Road,
       wohnt, zu  Vollstreckern dieses meines Testaments und  v e r m a-
       c h e   jedem von  ihnen die  Summe von  £250 (zweihundertfünfzig
       Pfund) für  seine oder  ihre Mühe. I c h  v e r m a c h e  meinem
       Bruder Hermann  das jetzt  in meinem Besitz befindliche Ölgemälde
       meines  Vaters,  und  falls  der  genannte  Bruder  mir  im  Tode
       vorangehen sollte,  vermache ich  es seinem  Sohn Hermann.  I c h
       v e r m a c h e   alle Möbel  und sonstige  Habe,  die  sich  zum
       Zeitpunkt meines  Todes in  meinem Wohnhaus  befinden oder  sonst
       dazugehören, mit  Ausnahme von  Geld, Wertpapieren  oder  solchen
       Gegenständen,  über  die  ich  in  diesem  Testament  oder  einem
       Nachtrage dazu eine andere Verfügung treffe, der genannten Louise
       Kautsky.  I c h  v e r m a c h e  August Bebel, Berlin, Deutsches
       Reich, Mitglied  des Deutschen  Reichstags, und Paul Singer, Ber-
       lin, ebenso  Mitglied des  Deutschen Reichstags,  als gemeinsamen
       Treuhändern die  Summe von  £ 1000,  die sie oder der Überlebende
       von ihnen  dazu verwenden sollen, um die Wahl solcher Personen in
       den Deutschen  Reichstag zu  einem solchen Zeitpunkt oder solchen
       Zeitpunkten und  an einem solchen Ort oder Orten zu fördern, wel-
       che die  genannten August  Bebel und Paul Singer oder der Überle-
       bende von  ihnen nach  ihrem oder  seinem freien Ermessen für ge-
       eignet halten.   I c h  v e r m a c h e  meiner Nichte Mary Ellen
       Rosher, die  Frau von Percy White Rosher, The Firs, Brading Road,
       Ryde, Vertreter und Buchhalter, die Summe von £ 3000.
       I c h b e s t i m m e,   daß alle Manuskripte literarischer Natur
       in der  Handschrift meines  verstorbenen Freundes  Karl Marx  und
       alle von  ihm geschriebenen  oder an  ihn  gerichteten  Familien-
       briefe, die zum Zeitpunkt meines Todes in meinem Besitz sind oder
       meiner Verfügung  unterstehen, von meinen Testamentsvollstreckern
       an Eleanor  Marx-Aveling, 7, Gray's Inn Square, W.C., die jüngere
       Tochter des erwähnten Karl Marx, gegeben werden
       
       
       #506# 1 - Engels' Testament - 29. Juli 1893
       -----
       
       sollen.   I c h   v e r m a c h e  alle Bücher, die zum Zeitpunkt
       meines Todes  in meinem  Besitz sind oder meiner Verfügung unter-
       stehen und  alle meine  Urheberrechte den  genannten August Bebel
       und Paul  Singer.   I c h  v e r m a c h e  alle Manuskripte, die
       zum Zeitpunkt meines Todes in meinem Besitz sind oder meiner Ver-
       fügung unterstehen  (mit Ausnahme der erwähnten literarischen Ma-
       nuskripte von  Karl Marx)  und alle  Briefe (mit Ausnahme der er-
       wähnten Familienbriefe  von Karl Marx) den genannten August Bebel
       und Eduard  Bernstein. Was  meinen übrigen Nachlaß anbetrifft, so
       b e s t i m m e   i c h,  daß er in acht gleiche Teile aufgeteilt
       wird;   i c h  v e r m a c h e  drei dieser Teile Laura Lafargue,
       Le Perreux  bei Paris, Frankreich, die ältere Tochter des erwähn-
       ten Karl Marx und Ehefrau von Paul Lafargue, Mitglied der franzö-
       sischen Deputiertenkammer;   i c h   v e r m a c h e  drei andere
       dieser Teile der genannten Eleanor Marx-Aveling, und die verblei-
       benden zwei  Teile des  besagten übrigen  Nachlasses   v e r m a-
       c h e   i c h   der genannten  Louise Kautsky. Ich bevollmächtige
       meine Testamentsvollstrecker,  zu dem  oder  den  ihrem  Ermessen
       entsprechenden Zeitpunkten jeden Teil meines Nachlasses in seiner
       jeweiligen Anlageform  oder seinem  jeweiligen  Zustand  für  die
       volle oder teilweise Befriedigung eines Vermächtnisses oder eines
       Anteils an dem besagten Rest meines Nachlasses heranzuziehen oder
       zu übertragen  mit der  Befugnis, zu diesem Zweck den Wert meines
       besagten Nachlasses oder eines Teiles oder Teilen davon endgültig
       so  festzulegen,  wie  sie  es  für  zweckmäßig  halten.    Z u m
       Z e u g n i s   dessen habe ich, besagter Friedrich Engels, unter
       dieses mein  Testament  am  heutigen  29.  Juli  1893  meine  Un-
       terschrift gesetzt.
       Friedrich Engels
       
       Als sein letzter Wille von dem
       genannten Erblasser  u n t e r z e i c h n e t
       in Gegenwart von uns gleichzeitig
       Anwesenden, die wir in seiner
       Gegenwart und jeder in Gegenwart
       des anderen unsere Namen als
       Zeugen hierunter gesetzt haben.
       
       Friedrich Leßner,  12, Fitzroy  Street, Fitzroy  Sq. W.C.  Ludwig
       Freyberger, M.D., L.R.C.P., 11, Gower Street, Bedford Sq. W.G
       
       Aus dem Englischen.
       
       #507# 2 - Engels an seine Testamentsvollstrecker - 14.11.1894
       -----
       2
       
       Engels an seine Testamentsvollstrecker [522]
       
       An die in meinem Testament genannten Testamentsvollstrecker.
       1. Die folgenden  Zeilen sind Ergänzungen und Erklärungen zu mei-
       nem Testament. Sie drücken lediglich meine Wünsche aus und sollen
       meine Testamentsvollstrecker  in keiner  Weise  r e c h t l i c h
       binden. Im Gegenteil, wo immer sich herausstellen sollte, daß sie
       der juristischen  Bedeutung meines Testaments widersprechen, sol-
       len sie unberücksichtigt bleiben.
       2. Es ist  mein ausdrücklicher  Wunsch, daß  mein Leichnam einge-
       äschert und  meine Asche bei erster Gelegenheit ins Meer versenkt
       werde.
       3. Ich wünsche,  daß unmittelbar  nach meinem Tode eine Abschrift
       meines Testaments  an meinen  Bruder Hermann Engels, Barmen oder,
       im Falle  seines Todes,  an Hermann  Engels junior, Engelskirchen
       bei Köln, gesandt werde.
       4. Falls Sam  Moore zum  Zeitpunkt meines  Todes nicht in England
       ist und  nicht sofort  als  Testamentsvollstrecker  tätig  werden
       kann, werden  Bernstein und  Louise ohne  ihn handeln  müssen. In
       diesem Fall  und selbst  wenn Sam Moore zwar irgendwo in England,
       aber nicht  in London  sein sollte,  empfehle ich  ihnen,   f ü r
       i h r e n   p e r s ö n l i c h e n   G e b r a u c h   eine  Ab-
       schrift meines Testaments anzufertigen und das Original an Crosse
       and Sons,  Anwälte, 7, Lancaster Place, Strand, zu übergeben, da-
       mit sie  es bestätigen  lassen und meinen Testamentsvollstreckern
       juristischen Beistand  leisten. Diese letzteren werden sofort für
       folgende Punkte Sorge zu tragen haben:
       a) Bei den Herren Crosse zu ermitteln, welche Schritte sie zu tun
       haben, um  so schnell  wie möglich  die volle Verfügung über mein
       Guthaben bei  der Union  Bank of  London Limited in der Regent's-
       Street-Filiale und  das Verfügungsrecht über die Teile meiner Ka-
       pitalanlagen zu  erlangen, die möglicherweise zur Deckung laufen-
       der Ausgaben verkauft werden müssen.
       b) Den Wert  meines Nachlasses festzustellen. Meine Möbel, Bücher
       usw. werden  abgeschätzt werden  müssen. Die Herren Crosse werden
       dafür sorgen.  Der Wert  meiner Anlagen  in Wertpapieren,  Aktien
       usw. zum  Zeitpunkt meines Todes kann nach dem amtlichen Kurszet-
       tel für  Wertpapiere und  Aktien errechnet  werden, mit dem meine
       Makler, die  Herren Clayton & Aston, 4, Tokenhouse buildings, To-
       kenhouse Yard, E.C. meine Testamentsvollstrecker versehen werden.
       
       #508# 2 - Engels an seine Testamentsvollstrecker - 14.11.1894
       -----
       c) Wie die  Herren Crosse meinen Testamentsvollstreckern erklären
       werden, sind  die verschiedenen, in meinem Testament angeordneten
       Geldvermächtnisse nicht  zu ihrem  vollen  Nennwert  auszuzahlen,
       sondern unterliegen  dem Abzug  des auf  jedes davon entfallenden
       Anteils an der Erbschaftssteuer.
       5. In meinen  Büchern wird man verschiedene Geldbeträge verzeich-
       net finden,  die ich  im Laufe  einer ganzen  Reihe von Jahren an
       Laura und  Paul Lafargue,  Percy und  Ellen  Rosher,  Edward  und
       Eleanor Marx-Aveling gezahlt habe. Bei diesen Beträgen handelt es
       sich, wie  ich ausdrücklich  festzustellen wünsche,  nicht um mir
       geschuldete  Darlehen,   sondern  sie  sind    u n d    w a r e n
       v i e l m e h r  s t e t s  G e s c h e n k e  v o n  m i r.  Sie
       sind daher in keiner Art und Weise zurückzufordern.
       6. Als einen Teil der Zahlung des von mir Ellen Rosher hinterlas-
       senen Vermächtnisses  ist von  meinen Testamentsvollstreckern die
       Anwartschaft auf  bestimmte Gelder zu benutzen, die an Percy Ros-
       her nach  dem Tode seines Vaters und seiner Mutter zu zahlen sind
       - welche  Anwartschaft ich genanntem Percy Rosher abgekauft habe.
       Ich wünsche,  daß Ellen Rosher der von mir ausgegebene Betrag an-
       gerechnet wird,  nämlich £ 250 die ich Percy Rosher gezahlt habe,
       und £  30. - Anwaltsgebühren, die diese Transaktion kostete, ins-
       gesamt £ 280. -.
       7. Ich  wünsche mein  Testament durch  folgende Einzelheiten hin-
       sichtlich der  Verfügung über  die von mir hinterlassenen Papiere
       zu ergänzen, nämlich:
       a) Alle Papiere  in der  Handschrift von  Karl Marx, mit Ausnahme
       seiner Briefe  an mich, sowie alle an ihn gerichteten Briefe, mit
       Ausnahme meiner  Briefe an  ihn, sind an Eleanor Marx-Aveling als
       der gesetzlichen Vertreterin von Karl Marx' Erben zurückzugeben.
       b) Alle an  mich geschriebenen Briefe von Percy und Ellen Rosher,
       Laura und Paul Lafargue, Edward und Eleanor Marx-Aveling oder von
       meinen Verwandten  in Barmen und Engelskirchen oder von der Fami-
       lie Beust in Zürich sind den Briefschreibern zurückzugeben.
       Das ist, glaube ich, alles, was ich zu sagen habe.
       London, 14. November 1894
       Friedrich Engels
       
       P.S. Es versteht sich, daß das honorarium oder die Tantiemen, die
       für das  "Kapital" und  für meine  "Lage der arbeitenden Klassen"
       von Sonnenschein
       
       #509# 2 - Engels an seine Testamentsvollstrecker - 14.11.1894
       -----
       gezahlt werden,  wie bisher  zu zahlen sind - für ersteres an die
       Erben von  Marx und  die Übersetzer (1/5, an Laura, 1/5 an Tussy,
       1/5 an Jennys Kinder, 4/25 an Sam Moore, 4/25 an Ed. Aveling) und
       für letzteres vollständig an Florence Kelley.
       
       Aus dem Englischen.
       
       3
       
       Nachtrag zu Engels' Testament
       26. Juli 1895
       
       Ich, Friedrich  Engels, 41,  Regent's Park  Road, London,  früher
       122, Regent's  Park Road,  ebenda, erkläre  dies für  den  ersten
       Nachtrag, den  ich am  heutigen 26. Juli 1895 meinem vom 29. Juli
       1893 datierten  Testament anfüge.   I c h  w i d e r r u f e  das
       in meinem  erwähnten Testament gemachte Vermächtnis von £ 3000 an
       meine Nichte  Mary Ellen Rosher, die Frau von Percy White Rosher,
       und   v e r m a c h e  ihr statt dessen die Summe von £ 2230; und
       i c h  v e r m a c h e  ihr ferner die Anwartschaft des erwähnten
       Percy White  Rosher auf bestimmte Gelder, für deren Zahlung er im
       Falle des Todes seiner Eltern gemäß deren Ehevertrag Anwärter ist
       oder war  - welche  Anwartschaft ich  von ihm für die Summe von £
       240 gekauft  habe, was  mich zusätzlich £ 30 Anwaltsgebühren, zu-
       sammen £ 270 kostete.  I c h  b e s t i m m e,  daß alle Geldzah-
       lungen, die  ich ohne  Gegenleistung an Percy White Rosher, seine
       Ehefrau Mary  Ellen Rosher,  Paul Lafargue,  seine Ehefrau  Laura
       Lafargue, Doktor  Edward Aveling, seine Ehefrau Eleanor Marx, Eu-
       gen Oswald und Friedrich Leßner oder an irgendeinen von ihnen ge-
       macht habe,  als Geschenke an die Betreffenden betrachtet werden,
       und dementsprechend  vermache ich  sie ihnen.   I c h  v e r m a-
       c h e   Doktor Ludwig Freyberger, 41, Regent's Park Road, London,
       als Anerkennung  und in Würdigung der unermüdlichen Sorgfalt, mit
       der er  mich jahrelang  als Arzt  behandelt  hat,  ohne  je  eine
       Bezahlung anzunehmen,  die Summe  von £  80 für jedes seit dem 1.
       Juli 1893  bis zu  meinem Tode abgelaufene volle Jahr; und ferner
       die Summe von £ 50 für den, sei es auch noch so kleinen, Teil des
       Jahres vom  1. Juli  vor meinem  Tod bis zu meinem Todestag. Aber
       ich mache
       
       #510# 3 - Nachtrag zu Engels' Testament - 26. Juli 1895
       -----
       dieses Vermächtnis  davon abhängig,  daß er  an mich  oder meinen
       Nachlaß keine  Forderung für  seine  ärztlichen  Dienste  stellt.
       I c h   b e v o l l m ä c h t i g e  meine Testamentsvollstrecker
       und   w e i s e   s i e   a n,   der in  meinem Testament  Louise
       Kautsky genannten  Louise Freyberger,  die jetzt  die Ehefrau des
       erwähnten Doktor  Freyberger ist, vor der Verfügung über die Ver-
       mietung meines  Hauses Nr.  41, Regent's  Park Road, auf dem Woh-
       nungsmarkt die Wahl zu überlassen, diesen Mietvertrag zu überneh-
       men unter  der Bedingung,  daß der  Mietzins gezahlt wird, die im
       Vertrag festgelegten  Bedingungen erfüllt  und mein Nachlaß sowie
       die Testamentsvollstrecker  gegen alle Forderungen des Vermieters
       auf Grund  des Vertrages gesichert werden; die erwähnte Entschei-
       dung ist innerhalb eines Monats nach meinem Tod schriftlich einem
       anderen meiner  Testamentsvollstrecker als  der genannten  Louise
       Freyberger mitzuteilen. Während ich in meinem erwähnten Testament
       bestimmt habe,  daß alle  von Karl Marx geschriebenen oder an ihn
       gerichteten Familienbriefe,  die zum  Zeitpunkt meines  Todes  in
       meinem Besitz  sind oder meiner Verfügung unterstehen, von meinen
       Testamentsvollstreckern an  Eleanor Marx-Aveling übergeben werden
       sollen,  w i d e r r u f e  i c h  hiermit die besagte Bestimmung
       hinsichtlich der  Familienbriefe und  b e s t i m m e  statt des-
       sen, daß  alle von  dem erwähnten Karl Marx geschriebenen oder an
       ihn gerichteten  Briefe (mit  Ausnahme meiner  Briefe an  ihn und
       seiner Briefe  an mich), die zum Zeitpunkt meines Todes in meinem
       Besitz  sind   oder  meiner  Verfügung  unterstehen,  von  meinen
       Testamentsvollstreckern der  erwähnten Eleanor  Marx-Aveling  als
       der gesetzlichen persönlichen Vertreterin des erwähnten Karl Marx
       übergeben werden  sollen; und  weiter    b e s t i m m e    i c h
       durch diesen  Nachtrag, daß  alle zum  Zeitpunkt meines  Todes in
       meinem Besitz befindlichen Briefe meiner Verwandten in Barmen und
       Engelskirchen, von Percy W. Rosher oder dessen Ehefrau Ellen, von
       Paul Lafargue  oder dessen  Ehefrau Laura, von Doktor Edward Ave-
       ling oder dessen Ehefrau Eleanor Marx, von Doktor Ludwig Freyber-
       ger oder  dessen Ehefrau  Louise und von der Familie Beust in Zü-
       rich von meinen Testamentsvollstreckern den entsprechenden Brief-
       schreibern  zurückgegeben  werden.  Demgemäß    w i d e r r u f e
       i c h   hiermit das  in meinem besagten Testament enthaltene Ver-
       mächtnis zugunsten  von August  Bebel und  Eduard Bernstein  hin-
       sichtlich "aller  Briefe (mit  Ausnahme der  erwähnten  Familien-
       briefe von Karl Marx)" und  V e r m a c h e  statt dessen den be-
       sagten August  Bebel und  Eduard Bernstein  alle Briefe (mit Aus-
       nahme derer,  von denen  dieses Nachtragstestament  bestimmt, daß
       sie Eleanor  Marx-Aveling zu  übergeben sind,  sowie mit Ausnahme
       derer, über  die in diesem Nachtragstestament anderweitig verfügt
       ist). Und vorbehaltlich des oben Gesagten
       
       #511# 3 - Nachtrag zu Engels' Testament - 26. Juli 1895
       -----
       b e s t ä t i g e   i c h   mein besagtes  Testament. Zum Zeugnis
       dessen habe  ich hierunter am oben angegebenen Tag und Jahr meine
       Unterschrift gesetzt.
       Friedrich Engels
       
       Erklärt und unterzeichnet von dem
       oben genannten Friedrich Engels als Nachtrag
       zu seinem Testament in
       Gegenwart von uns gleichzeitig
       Anwesenden, die wir in seiner Gegenwart
       und jeder in Gegenwart des anderen
       unsere Unterschrift als Zeugen hierunter
       gesetzt haben.
       
       Ada Pearce, Krankenpflegerin, 41, Regent's Park Road
       S. Nichols Nichols, Köchin, 41, Regent's Park Road
       
       Aus dem Englischen.

       zurück