Quelle: MEW 26.1 Theorien über den Mehrwert - Erster Teil


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       Anmerkungen
       
       1 Dieses Inhaltsverzeichnis  des Manuskripts  "Theorien über  den
       Mehrwert" schrieb Marx auf die Umschläge der Hefte VI bis XV. Bei
       einigen dieser  Hefte hat  Marx das Inhaltsverzeichnis früher ge-
       schrieben als  den Text selbst; das geht aus den Korrekturen her-
       vor, die er an einigen Inhaltsverzeichnissen vorgenommen hat, als
       die entsprechenden  Hefte schon  mit Text  gefüllt waren. Das In-
       haltsverzeichnis im  Heft XIV geht über den tatsächlichen Heftin-
       halt weit  hinaus; es stellt den Plan dar, den Marx in den Heften
       XIV, XV und XVIII ausführte. 3
       
       2 Vor der Überschrift "Theorien über den Mehrwert" steht bei Marx
       die Ziffer 5. Sie bezeichnet den fünften, abschließenden Teil des
       ersten Kapitels über das Kapital, das Marx als unmittelbare Fort-
       setzung des  ersten Heftes "Zur Kritik der Politischen Oekonomie"
       herauszugeben beabsichtigte.  Diesem fünften  Teil gingen  in den
       Manuskriptheften I  bis V  nur drei Teile voraus: 1. die Verwand-
       lung von Geld in Kapital, 2. der absolute Mehrwert und 3. der re-
       lative Mehrwert.  Im Heft V, Manuskriptseite 184, weist Marx dar-
       auf hin, daß nach dem relativen Mehrwert, absoluter und relativer
       Mehrwert in ihrer Kombination zu betrachten" sind. Diese Untersu-
       chung sollte  den vierten  Teil bilden,  der damals  jedoch unge-
       schrieben blieb.  Marx ging unmittelbar zum fünften Teil über, zu
       den "Theorien über den Mehrwert". 3
       
       3 Tatsächlich ergab  sich, daß dieses nicht der "Schluß", sondern
       nur die Fortsetzung des Abschnitts über Smith wurde. Der Abschluß
       dieses Themenkomplexes erfolgte im Heft IX. 3
       
       4 Das Kapitel  über den  "Gegensatz gegen  die Ökonomen" wurde im
       Heft XIV  lediglich begonnen; seine Fortsetzung ist in der ersten
       Hälfte von  Heft XV  enthalten (siehe Band 26 unserer Ausgabe, 3.
       Teil). 5
       
       5 Die Auszüge  aus Brays  Buch labour's  wrongs and  labour's re-
       medy..." Leeds,  Manchester 1839,  finden sich mit einigen Bemer-
       kungen von  Marx in  Manuskriptheft X (siehe Band 26 unserer Aus-
       gabe, 3. Teil). 5
       
       6 Die Kapitel  über Richard  Jones, Ramsay und Cherbuliez sind in
       Heft XVIII  des Manuskripts enthalten (siehe Band 26 unserer Aus-
       gabe, 3. Teil). 5
       
       7 Die Revenue  und ihre  Quellen behandelt  Marx in  der  zweiten
       Hälfte von  Heft XV  (siehe Band 26 unserer Ausgabe, 3.Teil), und
       legt in  diesem Zusammenhang  die klassenmäßigen  und erkenntnis-
       theoretischen Wurzeln der Vulgärökonomie bloß. Diese "Episode"
       
       #457# Anmerkungen
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       hatte Marx  für den  dritten Teil  des "Kapitals" vorgesehen, wie
       aus seinem  im Januar  1863 entworfenen  Plan  hervorgeht  (siehe
       vorl. Band, S. 390). 5
       
       8 Der Abschnitt über Ravenstone beginnt Auf Seite 861 des vorher-
       gehenden XIV. Manuskriptheftes. Dem voraus geht in Heft XIV unter
       Nummer 1 ein Abschnitt über die anonyme Broschüre "The source and
       remedy of  the national  difficulties, deduced from principles of
       political economy  in a letter to Lord John Russell", London 1821
       (siehe Band 26 unserer Ausgabe, 3. Teil). 5
       
       9 Der Schluß  des Abschnitts  über Hodgskin  findet sich  in Heft
       XVIII, Manuskriptseiten 1084/1085 (siehe Band 26 unserer Ausgabe,
       3. Teil). 5
       
       10 Die Analyse  der Vulgärökonomie gibt Marx im Heft XV im Zusam-
       menhang mit  der Untersuchung  der Revenue und ihrer Quellen. Auf
       Seite 935  dieses Manuskriptheftes  weist er  auf den  "Abschnitt
       über die Vulgärökonomen" als auf ein noch nicht geschriebenes Ka-
       pitel seiner Arbeit hin, in dem er auf die beiläufig geführte Po-
       lemik zwischen  Proudhon und  Bastiat zurückkommen werde. Im Heft
       XVIII, in dem die Analyse der Ansichten Hodgskins zu Ende geführt
       und seine  Polemik gegen die Theorien der bürgerlichen Apologeten
       erwähnt wird, bemerkt Marx: "Anzubringen in dem chapter über Vul-
       gärökonomen" (Manuskriptseite  1086; siehe  Band 26  unserer Aus-
       gabe, 3. Teil). In dem im Januar 1863 zusammengestellten Plan des
       dritten Teils  des "Kapitals"  trägt das vorletzte, das 11. Kapi-
       tel, die  Überschrift "Vulgärökonomie (siehe vorl. Band, S. 390).
       Ein besonderes  Kapitel über  die Vulgärökonomie  hat Marx jedoch
       nicht mehr geschrieben. 5
       
       11 Auf dem  Umschlag von  Heft XV,  auf dem  Marx das Inhaltsver-
       zeichnis dieses  Heftes notiert  hat, finden  sich  einige  Über-
       schriften in  anderer  Reihenfolge,  als  sie  im  Manuskripttext
       selbst behandelt  werden. Unsere  Ausgabe bringt  im Text des In-
       haltsverzeichnisses diese Überschriften in der Anordnung, wie sie
       dem tatsächlichen Inhalt des Hefts entspricht. 5
       
       12 Marx versteht hier unter "Kapitel III" den dritten Teil seiner
       Untersuchung über "Das Kapital im allgemeinen". An anderer Stelle
       spricht Marx  auch vom  Abschnitt III"  (siehe Manuskriptheft IX,
       Seite 398  und Manuskriptheft  XI, Seite  526; vorl. Band, S. 236
       und Band  26 unserer  Ausgabe, 2. Teil). Später beginnt er dieses
       Kapitel III  "Drittes Buch"  zu nennen  (im Brief  an Engels  vom
       31.Juli 1865). Der Anfang der im "Kapitel III" enthaltenen Unter-
       suchung über  "Das Kapital  im allgemeinen"  findet sich im Manu-
       skriptheft XVI.
       Aus dem  Planentwurf für  dieses "Kapitel  III" geht  hervor, daß
       Marx darin  zwei besonders  historische Exkurse über die Theorien
       vom Profit  zu geben  beabsichtigte. Die  Untersuchung und Kritik
       der bürgerlichen  Profittheorien, insbesondere auch der theoreti-
       schen Irrtümer,  die sich aus der Verwechslung bzw. Gleichsetzung
       von Mehrwert und Profit ergaben, wurden von Marx jedoch im weite-
       ren Verlauf  seiner Arbeit an den "Theorien über den Mehrwert be-
       reits in  dieses Werk  einbezogen (siehe Band 26 unserer Ausgabe,
       2. und 3.Teil). 6 77 236
       
       13 Im Manuskript  von 1861-1863 verwendet Marx fast überall statt
       des Terminus  "Arbeitskraft" den  Terminus "Arbeitsvermögen".  Im
       ersten Band  des "Kapitals"  gebraucht Marx  beide als identische
       Begriffe. Es heißt dort: "Unter Arbeitskraft oder Arbeitsvermögen
       verstehen wir  den Inbegriff  der physischen und geistigen Fähig-
       keiten, die  in der  Leiblichkeit, der  lebendigen Persönlichkeit
       eines Menschen existieren und die er in Bewegung setzt,
       
       #458# Anhang und Register
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       sooft er  Gebrauchswerte irgendeiner Art produziert." (Siehe Band
       23 unserer Ausgabe S. 181.) 11
       
       14 Steuart, "An  inquiry into  the principles  of political oeco-
       nomy..." In  2 vols. London 1767. Turgot, "Réflexions sur la for-
       mation et la distribution des richesses." Paris 1766.
       Smith, "An  inquiry into  the nature  and causes of the wealth of
       nations." In 2 vols. London 1776. 11
       
       
       15 Marx meint das zweite Kapitel der Untersuchung über "Das Kapi-
       tal  im  allgemeinen",  das  schließlich  zum  zweiten  Band  des
       "Kapitals" anwuchs.  Der zweite  Band des "Kapitals" enthält eine
       Analyse der  physiokratischen Ansichten  über fixes und zirkulie-
       rendes Kapital  sowie über  Reproduktion und  Zirkulation  (siehe
       Band 24 unserer Ausgabe, S. 189-216 und S. 359/360). 13
       
       16 Marx meint  die Seiten 58-60 im Heft 11 seines Manuskripts von
       1861-1863 (Abschnitt  "Verwandlung von Geld in Kapital", Unterab-
       schnitt "Die zwei Bestandteile des Verwandlungsprozesses"). 13
       
       17 Marx meint  die Seiten  105/106 in Heft III seines Manuskripts
       von 1861-1863,  wo er  beiläufig auch  die  Physiokraten  erwähnt
       (Abschnitt "Der absolute Mehrwert", Unterabschnitt "Charakter der
       Mehrarbeit"). 18
       
       18 Marx deutet  hier auf  die radikalen Ricardianer hin, zu denen
       James Mill,  John Stuart Mill, Hilditch und bis zu einem gewissen
       Grade auch  Cherbuliez gekörten. Ihre praktischen Schlußfolgerun-
       gen aus der Theorie Ricardos führten sie zur Ablehnung des priva-
       ten Grundeigentums;  sie schlugen vor, den Boden vollständig oder
       teilweise in das Eigentum des bürgerlichen Staates zu überführen.
       Siehe hierüber  Band 26  unserer Ausgabe, 2.Teil, Manuskriptseite
       458 sowie  Band 4  unserer Ausgabe,  S. 171  und schließlich  den
       Brief von Marx an Sorge vom 20.Juni 1881. 23 37
       
       19  L a i s s e z   f a i r e,   l a i s s e z  a l l e r  (wört-
       lich Laßt  machen, laßt gehen) - physiokratisches Schlagwort, daß
       die  Forderung   nach  unbeschränkter  wirtschaftlicher  Freiheit
       ausdrückt. Das Wirtschaftsleben, so argumentierten die Physiokra-
       ten, werde  von natürlichen  Gesetzen geregelt,  weshalb sich der
       Staat jeglicher Einmischung in wirtschaftliche Vorgänge und ihrer
       Reglementierung enthalten  müsse; sein Eingreifen durch beschrän-
       kende Vorschriften  sei nicht  nur nutzlos,  sondern sogar schäd-
       lich. Diese  Forderung nach einer liberalistischen Wirtschaftspo-
       litik entsprach  den Interessen des sich entwickelnden Kapitalis-
       mus. 23 37 140
       
       20  C o l b e r t i s m u s  - Bezeichnung für die merkantilisti-
       sche Wirtschaftspolitik  Colberts in  Frankreich zur Zeit Ludwigs
       XIV. Als  Generalkontrolleur der Finanzen ergriff Colbert finanz-
       und wirtschaftspolitische Maßnahmen, die im Interesse des absolu-
       tistischen Staates  lagen, wie  die Reorganisation  des Steuerwe-
       sens, Förderung  insbesondere des Außenhandels durch die Gründung
       von Monopolhandelsgesellschaften für die Überseegebiete, Belebung
       des Binnenhandels  durch Vereinfachung  der Zollverhältnisse, Er-
       richtung staatlicher  Manufakturen, sowie  Straßen- und Hafenbau.
       Der Colbertismus  förderte objektiv  die aufkommende kapitalisti-
       sche Wirtschaftsweise.  Er war  ein Instrument der ursprünglichen
       Akkumulation des  Kapitals  in  Frankreich.  Mit  der  wachsenden
       Stärke der  kapitalistischen Produktionsweise jedoch wirkten sich
       derartige Zwangs-  und Regulierungsmaßnahmen von Staats wegen im-
       mer hemmender auf die Wirtschaftsentwicklung aus. Das fand seinen
       Ausdruck in der Forderung nach völliger wirtschaftlicher Freiheit
       ohne Staatseinmischung. 30 37
       
       #459# Anmerkungen
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       21  K l a d d e r a d a t s c h   d e s   L a w s y s t e m s   -
       Der englische  Bankier und Ökonom John Law gründete 1716 in Paris
       eine Privatbank,  die 1718 zu einer Staatsbank umgewandelt wurde.
       Mit ihrer  Hilfe trachtete  er seine  völlig absurde Idee zu ver-
       wirklichen, der Staat könne durch die Ausgabe ungedeckter Bankno-
       ten den  Reichtum des  Landes vermehren. Laws Bank gab unbegrenzt
       Papiergeld aus  und zog  gleichzeitig das Metallgeld ein. Es ent-
       wickelte sich  ein üppiger  Börsenschwindel und  eine  bis  dahin
       nicht gekannte  Spekulation, bis  schließlich 1720 die Staatsbank
       und damit  das "System" Laws völlig bankrott gingen. Law floh ins
       Ausland. 30 35
       
       22 Ökonomisten  wurden   in  Frankreich   bis   zur   Mitte   des
       19.Jahrhunderts die Physiokraten genannt. 33 120 193 359 360
       
       23 Der Band  V der  von Germain  Garnier besorgten  französischen
       Übersetzung von  Adam Smith'  Werk enthält "Anmerkungen des Über-
       setzers", nämlich Germain Garniers. 34
       
       24  G ö t t e r   d e s  E p i k u r  - Nach Ansicht des altgrie-
       chischen Philosophen  Epikur existieren  die Götter in den Inter-
       mundien, den  Zwischenräumen der  Welten: sie haben weder auf die
       Entwicklung des  Weltalls noch auf das Leben des Menschen irgend-
       welchen Einfluß. 37
       
       25  E n z y k l o p ä d i s t e n   -  die  Schöpfer  der  großen
       französischen "Encyclopédie  ou Dictionnaire  raisonné des scien-
       ces, des arts et des métiers", die 1751 bis 1772 in 28 Bänden er-
       schien. Die Enzyklopädie war das Werk der bedeutendsten französi-
       schen Aufklärer des 18. Jahrhunderts. Der Hauptanteil gehörte Di-
       derot, unter  dessen Leitung das Werk entstand, sowie d'Alembert,
       der den  "Discours préliminaire", die berühmte Einleitung zum Ge-
       samtwerk schrieb.  Aus der  großen Zahl  der Verfasser  einzelner
       Beiträge ragten  als bedeutendste  Mitarbeiter außerdem  folgende
       hervor: Holbach,  Hélvetius und  La Mettrie  vertraten die  neuen
       Ideen am  radikalsten. Neben Montesquieu und Voltaire beteiligten
       sich  Buffon   mit  Beiträgen   zu  naturwissenschaftlichen   und
       Condillac zu philosophischen Themen. Quesnay und Turgot legten in
       politökonomischen Artikeln  ihr physiokratisches  System dar. Von
       Rousseau stammt  der Artikel  "Politische Ökonomie". Das Werk der
       Enzyklopädisten,  die   im   einzelnen   recht   unterschiedliche
       Ansichten vertraten,  stellt  einen  entscheidenden  Beitrag  zur
       ideologischen Vorbereitung der Französischen Revolution dar. 37
       
       26 In der Handschrift steht dieser Absatz drei Absätze tiefer auf
       der gleichen  Manuskriptseite 241. Von dem vorhergehenden und dem
       nachfolgenden Text  ist er  durch einen  horizontalen  Trennungs-
       strich gesondert, da er weder mit dem vorhergehenden noch mit dem
       nachfolgenden Absatz  unmittelbar zusammenhängt. Deshalb wurde er
       in der  vorliegenden Ausgabe ans Ende der Manuskriptseite 240 ge-
       stellt, wohin er seinem Inhalt nach gehört. 37
       
       27 Siehe vorl.  Band, S.  12/13 sowie  die Anmerkung  15. In  den
       "Theorien über  den Mehrwert"  kommt Marx im Manuskriptheft X auf
       die Physiokraten zurück (siehe vorl. Band. sechstes Kapitel). 37
       
       28  D e m a g o g e n   nannten die  Behörden in  Deutschland die
       Vertreter der  liberal-demokratischen Ideen  in den  ersten Jahr-
       zehnten des  19. Jahrhunderts. 1819 setzte der Deutsche Bundestag
       auf Betreiben  Metternichs eine spezielle Kommission zur Untersu-
       chung der "Demagogenumtriebe" in allen deutschen Staaten ein. 38
       
       29 Das deutsche  Original des Buches von Schmalz erschien 1818 in
       Berlin unter  dem Titel  "Staatswirthschaftslehre in  Briefen  an
       einen teutschen Erbprinzen." Erster und zweiter Theil. 38
       
       #460# Anhang und Register
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       30 Das physiokratische  Element  in  Smith'  Ansichten  über  die
       Grundrente behandelt  Marx in Heft XII, Manuskriptseiten 628-632,
       im Kapitel  "A. Smith'  Renttheorie" (siehe  Band 26 unserer Aus-
       gabe, 2. Teil), Vgl. auch vorl. Band, S. 31-35. 41
       
       31 In der  Handschrift von  Marx hat  dieser Satz folgenden Wort-
       laut: Ich  habe schon im ersten Teil dieser Schrift, bei Gelegen-
       heit der  Analyse der Ware, nachgewiesen, wie A. Smith in der Be-
       stimmung des  Tauschwerts schwankt  und namentlich die Bestimmung
       des Werts  der   W a r e n  durch die Quantität der zu ihrer Pro-
       duktion erheischten  Arbeit bald  verwechselt mit, bald verdrängt
       durch das  Quantum lebendiger  Arbeit, womit  Ware gekauft werden
       kann, oder,  was dasselbe  ist, durch  das Quantum lebendiger Ar-
       beit, womit ein bestimmtes Quantum gekauft werden kann. 41
       
       32 Ricardo, "On  the principles  of political  economy, and taxa-
       tion", 2nd ed. London 1819, Kapitel 1, Abschnitt I. 42
       
       33 In den Manuskriptheften XIII und XIV, Seiten 753-767, im Kapi-
       tel "Malthus",  geht Marx  ausführlich auf  dessen Ansichten über
       Wert und  Mehrwert ein  (siehe Band 26 unserer Ausgabe, 3. Teil).
       44 59
       
       34 Marx verweist  hier auf  eines seiner  Exzerpthefte. Auf Seite
       173 des  Exzerpthefts VII  (nach den  in diesem Teil von Heft VII
       enthaltenen Zeitungsauszügen  zu urteilen, wurde die Seite 173 im
       Januar 1863  geschrieben) führt  Marx Zitate  aus dem VI. Kapitel
       des I.  Buches von  Smith' "An inquiry into the nature and causes
       of the  wealth of  nations an und versieht sie mit kritischen Be-
       merkungen, in denen er auf die Unmöglichkeit hinweist, den Profit
       aus dem  "Risiko des  Unternehmers abzuleiten.  Was das  "Kapitel
       über die  apologetischen Darstellungen des Profits" anbelangt, so
       beabsichtigte Marx,  es für  den dritten Teil seiner Untersuchung
       über "Das  Kapital im  allgemeinen" zu schreiben. Im Heft XIV des
       Manuskripts von  1861-1863, Seite 777 (siehe Band 26 unserer Aus-
       gabe, 3. Teil) erwähnt Marx im gleichen Sinne den zu schreibenden
       Abschnitt "Die  apologetische Darstellung  des Verhältnisses  von
       Kapital und Lohnarbeit".
       Die bürgerliche  Vorstellung vom Profit als "Risikoprämie" unter-
       zieht Marx  im Heft  X seines  Manuskripts von  1861-1863 bei der
       Analyse des Tableau Économique von Quesnay ebenfalls einer Kritik
       (siehe vorl. Band, S. 290-297). 50
       
       35 Die apologetische  Auffassung von der Revenue des Unternehmers
       als Arbeitslohn,  den der  Kapitalist für die Arbeit der Aufsicht
       oder Leitung  erhält, kritisiert  Marx im  Abschnitt über  Ramsay
       (Manuskriptheft XVIII)  und im  Exkurs "Revenue  and its sources.
       Die Vulgärökonomie"  (Manuskriptheft XV;  siehe Band  26  unserer
       Ausgabe, 3.  Teil). Siehe  auch Band  23 unserer Ausgabe, S. 341-
       355, und Band 25, S. 383-403. 52
       
       36 Die "antediluvianischen  Formen" des  Kapitals betrachtet Marx
       in dem  Exkurs Revenue and its sources. Die Vulgärökonomie" Manu-
       skripthefte XV, Seiten 899-901 (siehe Band 26 unserer Ausgabe, 3.
       Teil). Vgl. auch Band 25 unserer Ausgabe, S. 607-626. 54
       
       37 Siehe Anmerkung  12. Im  Verlauf der  weiteren Arbeit  an  den
       "Theorien über  den Mehrwert" unterzog Marx auch die Auffassungen
       der Ricardianer  vom Profit  einer Kritik.  In Heft XIV des Manu-
       skripts von  1861-1863, im  Kapitel "Auflösung  der  Ricardoschen
       Schule", verweilt  Marx besonders  bei der scholastischen Art und
       Weise, in  der James  Mill versuchte, die Widersprüche in der Ri-
       cardoschen Profittheorie  zu lösen,  sowie bei  John Stuart Mills
       fruchtlosen Versuchen,  die Ricardosche These von der umgekehrten
       Proportionalität zwischen  Profitrate und  Höhe des  Arbeitslohns
       unmittelbar aus der Werttheorie abzuleiten (siehe Band 26 unserer
       Ausgabe, 3. Teil). 60
       
       #461# Anmerkungen
       -----
       38 Marx versteht hier unter dem Terminus "Durchschnittspreis" das
       gleiche, was  er unter  dem Terminus "Produktionspreis" versteht,
       d.h. die Produktionskosten (c + v) nebst Durchschnittsprofit. Das
       Verhältnis  zwischen  dem  Preis  der  Waren  und  ihrem  "Durch-
       schnittspreis" untersucht  Marx im  2. Teil der Theorien über den
       Mehrwert" im  achten und  zehnten Kapitel.  Der Terminus  "Durch-
       schnittspreis" selbst weist darauf hin, daß hier gemeint ist "der
       Durchschnittsmarktpreis während  einer längeren  Periode oder ...
       das Zentrum, um welches der Marktpreis gravitiert" (siehe Band 26
       unserer Ausgabe, 2. Teil, Manuskriptseite 605). 67
       
       39 Den Terminus  "Kostenpreis" (oder  "Kostpreis", "cost  price")
       gebraucht Marx  im verschiedenen Sinne: 1. im Sinne der Produkti-
       onskosten  für  den  Kapitalisten  (c  +  v);  2.  im  Sinne  der
       "immanenten Produktionskosten"  der Ware (c + v + m), die mit dem
       Wert der  Ware zusammenfallen und 3. im Sinne des Produkionsprei-
       ses (c  + v + Durchschnittsprofit). Im vorliegenden Fall ist die-
       ser Terminus im zweiten Sinne zu verstehen, d.h. im Sinne der im-
       manenten Produktionskosten.  Im 2.  Teil der  "Theorien über  den
       Mehrwert" gebraucht  Marx den  Terminus "Kostenpreis"  im dritten
       Sinne, d.h.  im Sinne des Produktionspreises oder "Durchschnitts-
       preises". Marx  identifiziert dort  geradezu  diese  Termini.  So
       schreibt er  auf Seite 509 seines Manuskripts: "...von den values
       selbst verschiedne  Durchschnittspreise oder - wir wollen sagen -
       K o s t e n p r e i s e,   die nicht  direkt bestimmt  sind durch
       die Werte  der Waren,  sondern das  in ihnen vorgeschoßne Kapital
       plus den  Durchschnittsprofit.. Auf  der Manuskriptseite 624 sagt
       Marx: "...  der Preis,  der nötig  ist für  die supply  der Ware,
       nötig ist,  damit sie  überhaupt wird,  als  Ware  auf  dem  Mark
       erscheint, is  of  course  ihr    P r o d u k t i o n s p r e i s
       oder  K o s t e n p r e i s".
       Im 3.  Teil der  "Theorien über  den Mehrwert" gebraucht Marx den
       Terminus "Kostenpreis" sowohl im Sinne des Produktionspreises wie
       auch im Sinne der Produktionskosten für den Kapitalisten.
       Dieser unterschiedliche  Gebrauch des  Terminus "Kostenpreis" er-
       klärt sich  dadurch daß das Wort "Kosten" in der Ökonomie in drei
       verschiedenen Bedeutungen  gebraucht wurde,  wie dies Marx beson-
       ders im  3. Teil  der "Theorien  über  den  Mehrwert"  hervorhebt
       (siehe die  Manuskriptseiten 788-790  und 928):  1. im  Sinne von
       Vorschuß, gezahlt  vom Kapitalisten;  2. im Sinne des Preises des
       vorgeschossenen Kapitals plus Durchschnittsprofit und 3. im Sinne
       der realen (immanenten) Produktionskosten für die Ware selbst.
       Außer diesen drei Bedeutungen, die man bei den bürgerlichen Klas-
       sikern der politischen Ökonomie findet, gibt es noch eine vierte,
       vulgäre Bedeutung  des Terminus "Kostenpreis. So sagt Jean-Bapti-
       ste Say  in seiner  Schrift "Traité d'économie politique" (2e éd.
       T. III,  Paris 1814,  p. 453),  Kostenpreis sei  das, was für die
       produktiven Dienste  der Arbeit,  des Kapitals und Bodens bezahlt
       wird. Diese  vulgäre Auffassung  vom "Kostenpreis"  hat Marx ent-
       schieden zurückgewiesen  (vgl. Manuskriptseiten 506 und 693/694).
       68
       
       40 In dem  umfangreichen Abschnitt über Ricardo, der Heft XI, XII
       und XIII des Marxschen Manuskripts von 1861-1863 einnimmt, findet
       sich ein  Kapitel "Ricardos  und Adam Smith' Theorie über den Ko-
       stenpreis (Widerlegung)",  in dem Marx auf die Analyse der Smith-
       schen Konzeption  vom "natürlichen  Preis" zurückkommt  (Heft XI.
       Manuskriptseiten 549-560;  siehe  Band  26  unserer  Ausgabe,  2.
       Teil). 68
       
       41 Eine kritische  Analyse der  These von Smith, daß die Rente in
       den Bestand  des Produktionspreises anders eingehe als Profit und
       Arbeitslohn, gibt  Marx im Manuskriptheft XII, Seiten 620-625, im
       Abschnitt "A. Smith' Renttheorie" (siehe Band 26 unserer Ausgabe,
       2. Teil).  Die Zitate  aus Smith' "An inquiry into the nature and
       causes of the wealth
       
       #462# Anhang und Register
       -----
       of  nations"   bringt  Marx   nach  Ganilhs  Buch  "Des  systèmes
       d'économie politique...", Paris 1821, t. II, p. 3. 69
       
       42 Diesem Problem  gibt Marx  im dritten Band des "Kapitals" fol-
       gende Formulierung:  "Wie ist  es also  möglich, daß der Arbeiter
       mit seinem  Arbeitslohn, der  Kapitalist mit  seinem Profit,  der
       Grundeigentümer mit  seiner Rente  Waren kaufen  soll,  die  jede
       nicht nur  einen dieser Bestandteile sondern alle drei enthalten,
       und wie  ist es  möglich, daß die Wertsumme von Arbeitslohn, Pro-
       fit, Rente,  also der  drei Einkommenquellen zusammen, die in den
       Gesamtkonsum der  Empfänger dieser  Einkommen  eingehenden  Waren
       kaufen sollen,  Waren, die  außer diesen  drei  Wertbestandteilen
       noch einen überschüssigen Wertbestandteil, nämlich konstantes Ka-
       pital enthalten?  Wie sollen  sie mit  einem Wert  von drei einen
       Wert von  vier kaufen?"  (Siehe Band 25 unserer Ausgabe, S. 851.)
       Unmittelbar danach  schreibt Marx:  Wir haben die Analyse gegeben
       Buch II,  Abschnitt III."  Es handelt  sich um den Abschnitt "Die
       Reprodukion und  Zirkulation des  gesellschaftlichen  Gesamtkapi-
       tals" (siehe Band 24 unserer Ausgabe, S. 351-518).
       Die Überschrift  ist dem Inhaltsverzeichnis zu Manuskriptheft VII
       entnommen (siehe vorl. Band, S. 3). 78
       
       43 Der Terminus  "Produktionskosten" wird hier im Sinne der imma-
       nenten Produktionskosten,  d.h. im Sinne von c + v + m gebraucht.
       Vgl. die Anmerkung 39. 80
       
       44 Marx verweist  hier auf eine von ihm in seinem Exzerptheft XVI
       notierte Stelle  aus dem  Artikel des  französischen bürgerlichen
       Publizisten und  Vulgärökonomen Forcade "La guerre du socialisme"
       (zweiter Artikel), der in der Zeitschrift "Revue des deux Mondes"
       1848 (vol. 24, p. 998/999) erschien. In diesem Artikel kritisiert
       Forcade die  Formel Proudhons,  der Arbeiter  könne sein  eigenes
       Produkt nicht  zurückkaufen, weil  der Zins,  der darin enthalten
       ist, zum  Selbstkostenpreis des Produkts hinzukommt (siehe Proud-
       hon, "Qu'est-ce  que la  propriété?", Paris  1840, ch.  IV, § 5).
       Forcade verallgemeinert  die Schwierigkeit, die Proudhon in einer
       so eng  begrenzten Form  hervorgehoben hat  und bemerkt,  daß der
       Preis der  Ware nicht  nur einen  Überschuß über den Arbeitslohn,
       sondern auch  über den  Profit enthält, insofern er auch noch den
       Wert der  Rohstoffe usw.  enthält. Hierbei weist Forcede, der die
       Frage in  der verallgemeinerten  Form zu lösen versucht, auf "das
       ununterbrochene Wachsen  des nationalen Kapitals" hin, das angeb-
       lich den  erwähnten  "Rückkauf"  erklärt.  Im  dritten  Band  des
       "Kapitals" zeigt  Marx die Fehlerhaftigkeit dieser Ansicht Forca-
       des und  charakterisiert sie als "Optimismus der bürgerlichen Ge-
       dankenlosigkeit" (siehe Band 25 unserer Ausgabe, S. 851/852, Note
       53). 83
       
       45 Im folgenden  ändert Marx,  unter Beibehaltung der obigen Zif-
       fern die  Buchstabenbezeichnung der Produktionssphären (außer A).
       Statt der  Bezeichnungen B und C benutzt er jetzt die Bezeichnun-
       gen B1-B2  (oder B1-2);  statt der Bezeichnungen D, E, F, G, H, I
       die Bezeichnungen  C1-C6; statt  der Bezeichnungen K1-K18 die Be-
       zeichnungen D1-D18  (oder D1-18);  statt der Bezeichnungen L1-L54
       die Bezeichnungen  E1-E54 (oder  E1-54); statt  der Bezeichnungen
       M1-M162 die  Bezeichnungen F1-F163  (oder F1-162);  statt der Be-
       zeichnungen N1-N486 die Bezeichnungen G1-G486 (oder C1-486). 90
       
       46 Die Bezeichnungen "B" und "C" gebraucht Marx hier in dem glei-
       chen Sinne  wie zuvor bis Seite 90 (siehe Anm. 45). Marx hat hier
       zwei Produkionssphären  im Auge,  wo in jeder Sphäre die neuzuge-
       setzte Arbeit  einen Arbeitstag  beträgt. Die  Summe der neuzuge-
       setzten Arbeit in den Sphären A, B und C ist gleich drei Arbeits-
       tagen, d.h.  gleich der  Arbeit. die  in dem Produkt der Sphäre A
       vergegenständlicht ist. 94
       
       #463# Anmerkungen
       -----
       47 Marx benutzt  hier die  Buchstabenbezeichnung B  und  C  schon
       nicht mehr  im Sinne  von zwei Produktionssphären, sonst bestände
       ihr Produkt  aus nur  6 Arbeitstagen,  während es sich hier um 18
       Arbeitstage handelt.  Diese Bezeichnung  benutzt Marx  aber  auch
       nicht im  Sinne von  B1-2 und  C1-6 (B1-2  bedeutet bei Marx eine
       Gruppe von  zwei und  C1-6 eine solche von sechs Produktionssphä-
       ren; das  Gesamtprodukt dieser  acht Sphären  = 24  Arbeitstage).
       Hier meint  Marx eine  Gruppe, die  aus sechs  Produktionssphären
       besteht, deren  Produkt also  = 18  Arbeitstage, und  folglich im
       Austausch gegen  die neuzugesetzte Arbeit in D1-18, die ebenfalls
       = 18 Arbeitstage, verkauft werden kann. 94
       
       48 Die Einfügungen  in eckigen  Klemmern ergeben sich aus dem ge-
       samten Gedankengang  von Marx.  Nach seiner Berechnung beträgt in
       jeder folgenden  Gruppe die  Zahl der Produktionssphären das Dop-
       pelte der Gesamtzahl aller vorhergehenden Sphären. So sind in der
       Gruppe D1-18,  die 18  Produktionssphären umfaßt,  zweimal soviel
       Sphären enthalten  wie in  C1-6 = 6 (A = eine Sphäre. B1-2 = zwei
       Sphären, C1-6  = sechs  Sphären, insgesamt  neun Sphären).  Darum
       schreibt Marx nach der Bezeichnung D1-18 in Klammern: 2 x 9. 94
       
       49 Marx zitiert  Smith hier  in der  Übersetzung von Garnier. Die
       Erklärung des  Terminus dealers, auf die Marx in der Klammer hin-
       weist, stammt von Garnier. 97
       
       50 Einzelne kritische  Bemerkungen über  diese falsche  These von
       Smith und  Tooke gibt  Marx  weiter  unten  auf  S.  112/113  und
       221/222.
       Im zweiten  Band des  "Kapitals" zeigt  Marx, daß die Ansicht von
       Smith und  Tooke, "daß das zur Zirkulation der jährlichen Revenue
       erforderliche Geld  auch hinreichend  ist zur Zirkulation des ge-
       samten jährlichen  Produkts", eng mit Smith' Dogma verbunden ist,
       der den  gesamten Wert  des gesellschaftlichen Produkts auf Reve-
       nuen zurückführte  (siehe Band  24 unserer  Ausgabe, S. 471/472).
       Siehe auch Band 25 unserer Ausgabe, S. 850/851. 97
       
       51 Nach der  vorhergehenden Rechnung stellen 5 1/3 Ellen Leinwand
       das gesamte konstante Kapital des Spinners und des Webstuhlfabri-
       kanten dar.  Darum muß  man für  die Bestimmung  des Anteils  des
       Flachsbauern als  Ausgangspunkt nicht  5 1/3 Ellen,  sondern eine
       geringere Menge  Leinwand nehmen.  Im folgenden  korrigiert  Marx
       diese Ungenauigkeit  und setzt  voraus, daß das konstante Kapital
       des Spinners im ganzen nur 4 Ellen Leinwand vorstellt. 100
       
       52 Marx kritisiert  hier die  von Tooke  aufgegriffene  Smithsche
       These, daß "der Wert der zwischen den verschiedenen Geschäftsleu-
       ten zirkulierenden Waren niemals den Wert jener übersteigen kann,
       die zwischen den Geschäftsleuten und den Konsumenten zirkulieren"
       (siehe vorl. Band, S. 97). 113
       
       53 Marx meint  seine Erklärung  auf Seite  112, daß  er hier "den
       Teil des Profits, der sich in neues Kapital verwandelt", ganz au-
       ßer acht lasse. 113
       
       54 Eine Kritik  der Ansicht, wonach alles das, "was für den einen
       Kapital, für  den andren Revenue ist und umgekehrt", gibt Marx im
       zweiten Band  des "Kapitals"  (siehe Band  24 unserer Ausgabe, S.
       436-438). Vgl. ebendort, S. 377-384 und 388-390 sowie Band 25 un-
       serer Ausgabe, S. 849/850). 118
       
       55 Das in geschweiften Klammern stehende Fragment findet sich auf
       der Manuskriptseite 304, die zum vierten Kapitel gehört. Nach der
       Marxschen Notiz am Anfang dieses Fragments, "Zu p. 300", wurde es
       in das  dritte Kapitel verlegt. Auf der Manuskriptseite 300 steht
       ein Fragment  über Say,  das mit  den Worten beginnt: "Vorher zum
       Vorhergehenden
       
       #464# Anhang und Register
       -----
       noch das".  Bei einer  Gegenüberstellung dieser  Fragmente  fällt
       folgender Umstand auf: Das Fragment auf Manuskriptseite 304 endet
       mit den  Worten: "Wie  der Wert  des verkauften  Produkts..." Das
       Ende des  Fragments über Say enthält die Antwort auf diese Frage:
       "Die Revenue,  die nur  aus zugesetzter Arbeit besteht, kann dies
       Produkt, was  zum Teil  aus zugesetzter, zum Teil aus präexistie-
       render Arbeit  besteht, zahlen..." Dementsprechend wird das Frag-
       ment von  Manuskriptseite 304 vor dem Fragment über Say gebracht,
       das am Schluß von Punkt 10 des dritten Kapitels seinen Platz fin-
       det. 119
       
       56 Das Fragment,  das den  allgemeinen Charakter der Widersprüche
       Smith' erklärt,  wird in unserer Ausgabe als abschließende Bemer-
       kung am  Ende des  dritten Kapitels  gebracht. Das entspricht der
       Stelle, die  dieses Fragment  in Marx'  Manuskript einnimmt; denn
       unmittelbar nach  diesem Fragment  folgen die  Anfangszeilen  des
       nächsten Kapitels. 121
       
       57 Diese Überschrift  wurde dem Marxschen Planentwurf zum I. Teil
       des "Kapitals"  vom Januar  1863 entnommen.  (Vgl. vorl. Band, S.
       389.) 122
       
       58 Malthus erklärt  in seiner  Schrift "Principles  of  political
       economy", 2nd  ed., London  1836, p.  44, daß  die Unterscheidung
       zwischen produktiver  und unproduktiver  Arbeit der Eckpfeiler in
       dem Werk  von Adam  Smith sei  und die  Basis bilde,  auf der die
       Grundlinie seiner Überlegungen ruht. 127
       
       59 Über die  Bankiers und  ihre Rolle in der kapitalistischen Ge-
       sellschaft siehe  Band  25  unserer  Ausgabe,  S.  495/496,  522,
       525/526, 528, 559-561. 134
       
       60 Über die  Konzentration des Kapitals als die ursprüngliche Be-
       dingung für  die Vermehrung der Arbeitsproduktivität spricht Marx
       im Heft IV seines Manuskripts von 1861-1863, Seite 171/172. 140
       
       61 Mandeville, "The  fable of the bees;..." Die erste Ausgabe er-
       schien 1705. 146
       
       62 fruges consumere  nati (zum  Verzehren der  Früchte geboren) -
       Horaz, "Episteln", Buch 1, Epistel 2,27. 146 241
       
       63 Gemeint ist  D'Avenants anonym erschienene Schrift "Discourses
       on the  publick revenues,  and on the trade of England", part II,
       London 1698,  der  die  ein  Jahr  vorher  erschienene  Broschüre
       D'Avenants "An  essay on the East India trade" beigefügt war. Der
       Wortlaut dieser Stelle wurde mit dem in Übereinstimmung gebracht.
       was Marx  in seinem  Exzerptheft, aus dem alle Zitate aus den Ar-
       beiten von  D'Avenant entnommen  sind, über  D'Avenant sagt  (der
       Heftumschlag trägt  von Marx'  Hand die  Notiz: "Manchester, Juli
       1845"). 149
       
       64 William Pettys "A treatise of taxes, and contributions..." zi-
       tiert  Marx   hier  nach   Charles  Ganilhs  Buch  "Des  systèmes
       d'économie politique...",  t. II,  Paris 1821, p. 36/37, wo diese
       Stelle in  der französischen  Übersetzung Ganilhs  gebracht wird.
       Der Text der französischen Übersetzung des angeführten Abschnitts
       unterscheidet sich  etwas vom  Text des englischen Originals, den
       Marx in  Heft XXII  seines Manuskripts anführt (siehe vorl. Band,
       S. 333). 152
       
       65 Nach diesem  Zitat aus  Garnier folgen  im Manuskript eine um-
       fangreiche Abschweifung  über John  Stuart Mill  (Manuskriptseite
       319-345), eine kurze Notiz über Malthus (Manuskriptseite 345/346)
       und ein  kleiner Exkurs über Petty (Manuskriptseite 346/347). Die
       Abschweifung über John Stuart Mill beginnt mit den Worten: "Bevor
       wir auf Garnier eingehn, einiges, hier episodisch eingelegt, über
       den oben  zitierten Mill  junior. Das  hier zu Sagende gehört ei-
       gentlich später  in diesen  Abschnitt, wo  von  der  Ricardoschen
       Theorie
       
       #465# Anmerkungen
       -----
       vom Mehrwert  zu sprechen; also nicht hierhin, wo wir noch bei A.
       Smith." Im  Inhaltsverzeichnis von Heft XIV (siehe vorl. Band, S.
       5) und auch im Text dieses Hefts selbst findet sich der Abschnitt
       über John  Stuart Mill in dem Kapitel "Auflösung der Ricardoschen
       Schule". Aus  diesen Gründen  wurde die  Abschweifung  über  John
       Stuart Mill in das erwähnte Kapitel verlegt, das zum dritten Teil
       der "Theorien  über den  Mehrwert" gehört. Die Notiz über Malthus
       wurde in  das Kapitel  über Malthus  verlegt und  der Exkurs über
       Petty findet  sich im  vorl. Band  auf Seite  151/152. Nach allen
       diesen Abschweifungen  heißt es  im Manuskript  (Heft VIII, Seite
       347): "Wir  kommen zurück  zur produktiven  und unproduktiven Ar-
       beit. Garnier.  Siehe Heft  VII, Seite  319." Und  dann folgt die
       Analyse der Ansichten Garniers. 153
       
       66 Bis hierhin  bezeichnete Marx mit dem Buchstaben x das als Ge-
       brauchswert betrachtete Produkt und mit dem Buchstaben z den Wert
       des Produkts.  Von dieser Stelle an ändert Marx die Buchstabenbe-
       zeichnung, mit dem Buchstaben x bezeichnet er den Wert, und mit z
       den Gebrauchswert.  In unserer Ausgabe wird die ursprüngliche von
       Marx benutzte  Buchstabenbezeichnung fortgeführt, werden also von
       hier an die Buchstaben x und z gegeneinander ausgetauscht, so daß
       sie ihre erste Bedeutung beibehalten. 159
       
       67 Dieser Absatz,  der eine  Ergänzung zum Abschnitt über Germain
       Garnier bildet,  ist dem  Manuskriptheft IX entnommen, wo er zwi-
       schen den  Texten über  Say und  Destutt de Tracy steht. Garniers
       Buch "Abrégé  élémentaire des  principes de l'économie politique"
       zitiert  Marx   nach   Destutt   de   Tracys   Schrift   "Élémens
       d'idéologie", IVe  et Ve  parties. Traité de la volonté et de ses
       effets", Paris 1826, p. 250/251. 172
       
       68 Der folgende  Text über  Schmalz ist  eine Nachschrift ganz am
       Ende des  Manuskripthefts IX.  Seinem Inhalt nach ist er eine Er-
       gänzung zu der nachträglichen Aufzeichnung über Garnier, die sich
       im gleichen Manuskriptheft auf Seite 400 befindet. 173
       
       69 Marx zitiert  Canards Definition  des Reichtums  nach  Ganilhs
       Buch "Des systèmes d'économie politique...", t. I, Paris 1821, p.
       75. In Canards Buch steht die Definition auf Seite 4. 174
       
       70 Diese Behauptung  Ganilhs findet  sich im  ersten Band  seiner
       Schrift "Des  systèmes d'économie  politique...", Paris  1821, p.
       213. Ganilhs  Buch la  théorie de  l'économie politique" erschien
       1815, zwei  Jahre vor  Ricardos "On  the principles  of political
       economy, and taxation". 184
       
       71 Genaugenommen müßte  der Wert der Maschine - unter der Voraus-
       setzung, daß  er viermal so groß wäre wie das übrige Kapital, das
       = 460  l. (150  + 310) ist - 1840 l. ausmachen. Zur Vereinfachung
       der Berechnung nimmt Marx die runde Zahl 1600 l. 185
       
       72 Marx zitiert  hier Says Anmerkung zum 26. Kapitel von Ricardos
       "On the  principles of  political economy, and taxation" nach Ga-
       nilhs Buch (t. I, p. 216). 192
       
       73 Marx verweist hier auf die Seite des ersten Bandes von Ganilhs
       Buch, nach der er aus dem 26. Kapitel von Ricardos "Principles of
       political economy"  in der französischen Übersetzung von Constan-
       cio zitiert.  Etwas später,  auf der  Manuskriptseite 377,  führt
       Marx die  gleiche Stelle  aus Ricardos  "Principles..." von neuem
       an, aber  schon in  englischer Sprache (nach der dritten Ausgabe)
       und vollständiger (siehe vorl. Band, S. 197). 195
       
       74 "Vos, non  vobis" -  (wörtlich: Ihr, nicht für euch) - Ihr ar-
       beitet, jedoch  nicht für euch. Zitat aus den Epigrammen Vergils.
       197
       
       #466# Anhang und Register
       -----
       75 Marx führt hier das Zitat aus dem 26. Kapitel von Ricardos "On
       the principles  of political  economy, and  taxation"  zuerst  in
       französischer Sprache in der Übersetzung von Constancio (nach Ga-
       nilhs Buch, t. I p. 214) und kurz darauf nach dem englischen Ori-
       ginal an (nach der dritten Ausgabe, p. 416). 197
       
       76 Im Manuskript folgen 4 1/2 mit Bleistift durchstrichene Seiten
       (372-376), auf  denen Marx die Zahlenangaben in Ricardos Beispiel
       von der "Person mit einem Kapital von 20 000 l." ausführlich ana-
       lysiert. Marx zeigt die Unsinnigkeit dieser Zahlenangaben. In dem
       einen Fall  beschäftigt der Besitzer eines Kapitals von 20 000 l.
       hundert Arbeitet  und verkauft die produzierte Ware für 10 000 l.
       Im anderen  Fall beschäftigt er tausend Arbeiter und verkauft die
       produzierte Ware  für 20 000  l. Ricardo behauptet, daß in beiden
       Fällen der Profit auf die 20 000 l. Kapital ein und derselbe sein
       könne, nämlich  2000 l.  Marx stellt bis ins einzelne gehende Be-
       rechnungen an,  die zeigen, daß dieses Resultat unter den gegebe-
       nen Voraussetzungen  unmöglich ist.  Anschließend sagt Marx: "Die
       V o r a u s s e t z u n g e n   in den Illustrationen dürfen sich
       nicht widersprechen.  Sie müssen  also so  formuliert werden, daß
       sie   w i r k l i c h e  Voraussetzungen,  w i r k l i c h e  Hy-
       pothesen, keine  vorausgesetzten Abgeschmacktheiten,  keine hypo-
       thetischen  Unwirklichkeiten  und  Unsinnigkeiten  sind."  (Manu-
       skriptseite 373.)  Das Unbefriedigende in Ricardos Beispiel zeigt
       sich auch  darin, daß  nur die  Anzahl der beschäftigten Arbeiter
       angegeben wird,  nicht  aber  die  Menge  des  in  beiden  Fällen
       produzierten Bruttoprodukts.  Marx wählt  nun seinerseits passen-
       dere Zahlen für die Anzahl der Arbeiter und für die Menge der er-
       zeugten Produkte  und stellt  entsprechende Berechnungen an. Aber
       als er  zum Ausrechnen der Produktenmenge kommt, die die Arbeiter
       in jedem  dieser beiden Fälle als Arbeitslohn erhalten, stellt er
       einen Fehler in seinen Berechnungen fest und beschließt, sie ein-
       zustellen. Die  im Manuskript  durchstrichene  Stelle  endet  auf
       Manuskriptseite 376  mit den Worten: "Diese Rechnung ist aufzuge-
       ben. Nicht  einzusehn,  warum  Zeit  an  Konstruktionen  des  Ri-
       cardoschen Blödsinns zu verlieren." 197
       
       77 Marx spielt  auf die  von Say  in seiner Schrift "Lettres à M.
       Malthus", Paris  1820, p.  15 angestellten  Betrachtungen an, daß
       die Ursache  z.B. für  die Überfüllung  des italienischen Marktes
       mit englischen Waren in der ungenügenden Produktion jener italie-
       nischen Waren  zu suchen  ist, die  gegen englische  Waren ausge-
       tauscht werden  könnten. Diese Betrachtungen werden in der anony-
       men Broschüre "An inquiry into those principles...", London 1821,
       p. 15  zitiert, die  von Marx in sein Exzerptheft XII aufgenommen
       wurden (S.  12). Vgl.  auch die  These Says, daß "die Stockung im
       Absatz mancher  Produkte von der Seltenheit mancher anderen" her-
       rührt, die Marx im vorl. Band, S. 239, kritisiert. 205
       
       78 Marx nimmt  die runde Zahl 10, um sich die weiteren Berechnun-
       gen nicht  zu erschweren.  Aus den  im Text gegebenen Zahlen (110
       Jahre als  Gesamtsumme der  Umschlagsperioden für 14 verschiedene
       Sorten fixen  Kapitals) ergäbe die Berechnung der durchschnittli-
       chen Umschlagszeit  des fixen  Kapitals -  wenn man  annähme, daß
       alle seine verschiedenen Sorten gleichen Umfang haben - nicht 10,
       sondern nur  7,86 Jahre. Jedoch weist Marx auf der nächsten Seite
       darauf hin,  daß die  Umschlagszeit des  Kapitals, "seine  Dauer,
       meist im Verhältnis mit seiner Größe wachst". 213
       
       79 Zu einigen  der in  diesem "Intermezzo" berührten Fragen kehrt
       Marx im  Manuskriptheft X  bei der Analyse des Tableau +conomique
       von Quesnay  zurück (siehe  vorl. Band,  sechstes Kapitel).  Eine
       ausführliche und systematische Antwort auf die zuletzt gestellten
       beiden Fragen  gibt er  im zweiten Band des "Kapitals" (besonders
       im 20.  Kapitel, X.  "Kapital und  Revenue: Variables Kapital und
       Arbeitslohn", und im 21. Kapitel).
       
       #467# Anmerkungen
       -----
       Im 2. Teil der "Theorien über den Mehrwert" kehrt Marx im Kapitel
       über Ricardos  Akkumulationstheorie zu den in diesem "Intermezzo"
       untersuchten Fragen zurück.
       Im 3.  Teil der "Theorien über den Mehrwert" kommt Marx ebenfalls
       auf diese  Frage zurück  und zwar  im Kapitel Gegensatz gegen die
       Ökonomen (auf  Basis der Ricardoschen Theorie)" in Verbindung mit
       der kritischen Analyse der anonymen Broschüre "The source and re-
       medy of the national difficulties" und im Kapitel über Cherbuliez
       in Verbindung mit dem Problem der Akkumulation als erweiterte Re-
       produktion. 222
       
       80 Es handelt  sich  um  folgende  Stelle:  la  monnaie  d'or  et
       d'argent qui circule dans un pays, et par le moyen de laquelle le
       produit des  terres et du travail de ce pays est annuellement mis
       en  circulation  est  distribué  aux  consommateurs  auxquels  il
       appartient, est  aussi tout comme l'argent comptant de négociant,
       un fonds  mort en  tatalité. C'est  une partie  très-préciense du
       capital du  pays, qui  n'est point  productive." [Das  Gold-  und
       Silbergeld, das  in  einem  Lande  zirkuliert  und  durch  dessen
       Vermittlung das  Produkt des  Bodens und der Arbeit dieses Landes
       jährlich zirkuliert  und an  die Konsumenten,  denen  es  gehört,
       verteilt wird,  stellt, ganz  ebenso wie  das verfügbare Geld des
       Kaufmanns, insgesamt  einen toten  Fonds dar.  Dies ist  ein sehr
       wertvoller Teil  des Kapitals des Landes, der nicht im geringsten
       produktiv ist.]  (Adam Smith,  Recherches sur  la nature  et  les
       causes de  la richesse des nations." Trad. nouv., ... par Germain
       Garnier, t. II, Paris 1802, p. 290.) 237
       
       81  I n s t i t u t   d e   F r a n c e   - die  höchste  wissen-
       schaftliche Körperschaft  in Frankreich, die aus mehreren Klassen
       oder Akademien  besteht. Destutt de Tracy war Mitglied der Akade-
       mie für moralische und politische Wissenschaften. 250
       
       82 Im Manuskriptheft  XIV (siehe Band 26 unserer Ausgabe, 3.Teil)
       verweilt Marx  nach einer  Analyse der  Ansichten von Malthus bei
       zwei  anonymen   Schriften,  deren   eine   vom   ricardianischen
       Standpunkt gegen  Malthus auftritt,  während die  andere Malthus'
       Ansichten gegen  die Ricardianer verteidigt. Die erste ist anonym
       und heißt An inquiry into those principles, respecting the nature
       of demand  and the  necessity of consumption, lately advocated by
       Mr. Malthus...",  London 1821. Die zweite Schrift stammt von John
       Cazenove und  trägt den  Titel "Outlines  of  political  economy;
       being a  plain and  short  view  of  the  laws  relating  to  the
       production, distribution, and consumption of wealth. London 1832.
       255
       
       83 Marx führt  dieses Zitat  von William  Paley aus dem Buch "The
       principles of  moral and  political philosophie", London 1785, in
       französischer Sprache  an, und  zwar nach der Schrift von Malthus
       "Essai sur  le principe de population". Trad. de l'anglais sur la
       5e éd.  par P. Prévost et G. Prévost. 3e éd. française, t. 4. Pa-
       ris. Genève 1836, p. 109. 255
       
       84 Marx meint  die Polemik  gegen Voltaire  in Lessings Hamburgi-
       scher Dramaturgie" (1767-1769). 257
       
       85 "Henriade" -  ein Epos  Voltaires über den französischen König
       Heinrich IV.; die erste Ausgabe erschien 1723. 257,
       
       86 In diesem  Kapitel betrachtet  Smith die allgemeinen theoreti-
       schen Vorstellungen des Merkantilismus. 275
       
       87 Marx meint  den Abschnitt  Schatzbildung im  ersten Heft  "Zur
       Kritik der Politischen Oekonomie. (siehe Band 13 unserer Ausgabe,
       S. 107),  wo er  ein Zitat  aus Pettys Political arithmetick" an-
       führt. Auf  das gleiche Zitat bezog sich Marx oben auf S. 144, wo
       er bei Smith die teilweise Rückkehr zu den Vorstellungen der Mer-
       kantilisten hervorhob. 275
       
       #468# Anhang und Register
       -----
       88 Marx meint  die letzten  sechs Abschnitte  des 3. Kapitels des
       II. Buches von Smith' Werk "An inquiry into the nature and causes
       of the  wealth of  nations", wo dieser untersucht, welche Art von
       Verausgabung der  Revenue in  größerem Maße  zum Wachstum des ge-
       sellschaftlichen Reichtums  beitrage und  welche  in  geringerem.
       Smith nimmt an, daß dies von der verschiedenartigen Natur der Ge-
       brauchsgegenstände, von  dem Grad  ihrer Dauerhaftigkeit abhängt.
       Diese Ansicht  Smith' erwähnte  Marx oben  auf S.  252 in dem Ab-
       schnitt über Destutt de Tracy. 275
       
       89 Im Manuskriptheft  V, Seite  181 (Kapitel 1, dritter Abschnitt
       "Der relative  Mehrwert") führt  Marx folgendes Zitat von Linguet
       an: "L'économie  sordide qui  le suit  des yeux  avec  inquiétude
       l'accable de reproches au moindre relâche qu'il paroît ae donner,
       et s'il  prend un  instant de repos, elle prétend qu'il la vole."
       [Die schmutzige  Ökonomie, die  ihn mit unruhigen Augen verfolgt,
       überhäuft ihn  mit Vorwürfen bei der geringsten Rast, die er sich
       gestatten könnte,  und wenn er sich einen Augenblick ausruht, be-
       hauptet sie,  daß er  sie bestehle.] ([Linguet] "Théorie des loix
       civiles...", t. II., Londres 1767, p. 466.) Dieselbe Stelle führt
       Marx im  Manuskriptheft X,  Seite 439, im Kapitel über Linguet an
       (siehe vorl. Band, S. 324). Im ersten Band des "Kapitals" gibt er
       das Zitat  verkürzt (siehe  Band 23 unserer Ausgabe, S. 247, Note
       39). 278
       
       90 Marx bringt  das Kapitel  über Linguet  erst nach  dem Kapitel
       über Necker  ungeachtet dessen, daß Linguets Schrift "Théorie des
       loix civiles..." (1767) dem Erscheinungsjahr nach den beiden hier
       betrachteten Schriften Neckers voraufging, nämlich "Sur la légis-
       lation et le commerce des grains" (1775) und "De l'administration
       des finances  de la  France" (1784).  Diese Anordnung ist dadurch
       begründet, daß  hinsichtlich des Verständnisses für den Charakter
       der kapitalistischen  Produktion  Linguets  Schrift  auf  höherer
       Stufe steht als die beiden Bücher Neckers. 278
       
       91 Marx benutzt  hier die  Darstellung des Tableau Économique aus
       Schmalz' Buch "Économie politique." Ouvrage traduit de l'allemand
       par Henri Jouffroy, t. I, Paris 1826, p. 329.
       Eine Kritik  an Schmalz' Ansichten gibt Marx im Manuskriptheft VI
       auf Seite 241/242 (siehe vorl. Band, S. 38). Ergänzende Bemerkun-
       gen über  Schmalz mit Zitaten aus seinem Buch finden sich am Ende
       von Manuskriptheft IX auf Seite 421 (siehe vorl. Band, S. 173 und
       174). Auf  der folgenden  Manuskriptseite (Heft  X, S.  422) geht
       Marx dann  zu der "Abschweifung" über, die dem Tableau Économique
       von Quesnay  gewidmet ist.  Es ist bemerkenswert, daß Marx in der
       ganzen "Abschweifung"  (Manuskriptseiten  422-437)  (siehe  vorl.
       Band, S.  282-319)  fast  keine  Zitate  aus  den  Schriften  der
       erwähnten Autoren  anführt. Nur  auf der  letzten Seite  gibt  er
       Zitate von  Smith und einen Auszug aus Proudhon, mit dem Hinweis,
       sie gehörten  an jene  Stelle im  Manuskript (Seite  428), wo von
       Proudhon die  Rede ist  (nach diesem  Marxschen Hinweis ist daher
       der  Auszug  aus  Proudhon  in  unserer  Ausgabe  auf  Seite  301
       untergebracht worden).  Alles das  führt zu  der Schlußfolgerung,
       daß Marx  bei der  Niederschrift der "Abschweifung" die Schriften
       Quesnays und  der anderen erwähnten Autoren nicht zur Hand hatte.
       Es ist  sehr wahrscheinlich, daß er fast die ganze "Abschweifung"
       im  April   1862  während   seines  Aufenthalts   in   Manchester
       geschrieben hat.
       In den  ergänzenden Bemerkungen  über die  Physiokraten im  Manu-
       skriptheft XXIII, Seiten 1433/1434, führt Marx das Tableau Écono-
       mique in der Form an, in der Quesnay es in seiner "Analyse du Ta-
       bleau Economique"  (siehe vorl.  Band, S. 354) gibt. In derselben
       Form findet  sich das  Tableau Économique auch in seinem Brief an
       Engels vom 6. Juli 1863. 282
       
       #469# Anmerkungen
       -----
       92 Die hier  von Marx benutzten Buchstaben (mit den dazugehörigen
       Zeichen) geben  dem Tableau  eine Anschaulichkeit, die ihm sowohl
       bei Schmalz wie auch bei Quesnay fehlt.
       Die Kennzeichnung  jeder Linie  durch zwei  Buchstaben (a-b, a-c,
       c-d usw.)  bezeichnet ihre  Richtung von  der einen  zur  anderen
       Klasse (die  Richtung ist  bestimmt durch die alphabetische Folge
       der Buchstaben:  a-b, a-c, c-d usw.). So weist die Linie a-b dar-
       auf hin,  daß die Zirkulation zwischen der Klasse der Grundeigen-
       tümer und  der "produktiven  Klasse" (Pächter)  zum Ausgangspunkt
       die Klasse  der Eigentümer hat (die letzteren kaufen Nahrungsmit-
       tel bei den Pächtern).
       Die Bezeichnung jeder Linie durch zwei Buchstaben drückt zugleich
       die Bewegung  des Geldes und die der Waren aus. So stellt die Li-
       nie a-b die Bewegung des Geldes dar (die Klasse der Grundeigentü-
       mer zahlt  eine Milliarde  Geld an  die produktive  Klasse); aber
       dieselbe Linie,  in umgekehrter  Richtung (b-a) betrachtet, zeigt
       die Bewegung der Waren (die produktive Klasse übergibt der Klasse
       der Grundeigentümer für eine Milliarde Lebensmittel).
       Die gebrochene  Linie a-b-c-d  setzt sich  aus folgenden Gliedern
       zusammen: 1.  dem Abschnitt a-b, der die Zirkulation zwischen den
       Grundeigentümern und der produktiven Klasse darstellt (die Eigen-
       tümer kaufen für eine Milliarde Nahrungsmittel bei den Pächtern);
       2. dem  Abschnitt a-c,  der die Zirkulation zwischen den Eigentü-
       mern und der sterilen Klasse (den Manufakturisten) darstellt (die
       Eigentümer kaufen  bei den Manufakturisten für eine Milliarde Ma-
       nufakturwaren); 3.  dem Abschnitt  c-d, der  die Zirkulation zwi-
       schen der  sterilen Klasse  und der  produktiven Klasse darstellt
       (die Manufakturisten  kaufen bei  den Pächtern für eine Milliarde
       Nahrungsmittel).
       Die Linie  a'-b' stellt  die Zirkulation zwischen der produktiven
       Klasse und  der sterilen  Klasse dar  (die Pächter kaufen bei den
       Manufakturisten für eine Milliarde Manufakturwaren).
       Die Linie  a''-b''  stellt die abschließende Zirkulation zwischen
       der sterilen  Klasse und der produktiven Klasse dar (die Manufak-
       turisten kaufen  bei den  Pächtern für eine Milliarde die für die
       Manufakturproduktion notwendigen Rohstoffe). 282 304 307
       
       93 Marx stellt  hier den  Arbeiter, dessen  einzige Ware sein Ar-
       beitsvermögen ist,  dem "Warenbesitzer in der ersten Form" gegen-
       über, d.h.  einem Warenbesitzer,  der  "von  dem  Arbeitsvermögen
       selbst unterschiedne  Waren" für  den Verkauf besitzt (vgl. vorl.
       Band, S. 137 und 141). 291
       
       94 Man meint  die ersten  beiden Absätze des Abschnitts "Geld" im
       ersten Heft "Zur Kritik der Politischen Oekonomie" (siehe Band 13
       unserer Ausgabe, S. 101/102). 298
       
       95 Marx meint folgende Stelle aus dem ersten Heft "Zur Kritik der
       Politischen Oekonomie": "Das Geld, das sie als Käufer ausgegeben,
       kehrt in ihre Hand zurück, sobald sie von neuem als Verkäufer von
       Waren erscheinen.  Die beständige Erneuerung der Warenzirkulation
       spiegelt sich  so darin ab, daß das Geld nicht nur beständig rou-
       liert aus einer Hand in die andere, über die ganze Oberfläche der
       bürgerlichen Gesellschaft,  sondern zugleich eine Summe verschie-
       dener kleiner Kreisläufe beschreibt, ausgehend von unendlich ver-
       schiedenen Punkten und zurückkehrend zu denselben Punkten, um von
       neuem dieselbe  Bewegung zu  wiederholen". (Siehe Band 13 unserer
       Ausgabe, S. 80/81). 298
       
       96 Der Abschnitt  über Bray  findet sich  im Manuskriptheft X auf
       den Seiten  441-444 (siehe  Band 26 unserer Ausgabe, 3. Teil). Er
       ist unvollendet:  Brays Ansichten  über die  Geldzirkulation zwi-
       schen Arbeitern und Kapitalisten werden darin nicht berührt.
       
       #470# Anhang und Register
       -----
       Über Brays  Ansichten von  Wesen und  Rolle des  Geldes vgl.  das
       Marxsche Manuskript  von 1847 "Arbeitslohn" (siehe Band 6 unserer
       Ausgabe, S.  540); Marx,  "Grundrisse der  Kritik der politischen
       Ökonomie", Berlin  1953, S.  55, 690,  754; Marx, Brief an Engels
       vom 2.  April 1858;  Marx, "Zur Kritik der Politischen Oekonomie.
       Erstes Heft" (siehe Band 13 unserer Ausgabe, S. 68). 299
       
       97 Die eingeklammerten  Worte weisen  auf Gedanken  hin, die Marx
       später zu entwickeln beabsichtigte. Aller Wahrscheinlichkeit nach
       hatte er  Quesnays apologetische Auffassung vom Privateigentum am
       Grund und  Boden im Sinn. Hiernach wäre das Recht der Bodeneigen-
       tümer an ihrem Grund und Boden darauf gegründet, daß ihre Vorfah-
       ren den  jungfräulichen Boden urbar gemacht haben. In dem von Man
       verfaßten X.  Kapitel des  zweiten Abschnitts  des "Anti-Dühring"
       charakerisiert er  diese Ansicht der Physiokraten folgendermaßen:
       "Aber nach dem 'natürlichen Recht' besteht ihre" (der Grundeigen-
       tümer) "eigentliche  Funktion gerade  in 'der  Sorge für die gute
       Verwaltung und  für die  Ausgaben zur  Erhaltung ihres Erbteils',
       oder wie  das später  entwickelt, in  den avances  foncières, das
       heißt in  Ausgaben, um  den Boden  vorzubereiten und die Pachtung
       mit allem  Zubehör zu  versehen, die  dem Pächter  erlauben, sein
       ganzes Kapital  ausschließlich dem Geschäft der wirklichen Kultur
       zu widmen." (Siehe Band 20 unserer Ausgabe, S. 234.) 300
       
       98 Im Manuskriptheft  XV, Seiten  935-937 (siehe  Band 26 unserer
       Ausgabe, 3.  Teil) kritisiert Marx Proudhons vulgäre Ansicht über
       die Rolle des Geldkapitals und über das Wesen des Zinses, wie sie
       Proudhon in  dem Buch  "Cratuité du crédit entwickelt hat. (Siehe
       auch Band 25 unserer Ausgabe, S. 357-359.) 301
       
       99 Diesem Problem widmet Marx im zweiten Band des "Kapitals" eine
       umfassende Betrachtung,  und zwar  im 17.,  20. und  21. Kapitel.
       (Siehe Band  24 unserer  Ausgabe. S.  321-350, 410-420,  423-427,
       488-491). 303 304 318
       
       100 Marx gebraucht  hier für  die drei  Klassen, die  bei Quesnay
       auftreten, folgende  Bezeichnungen: P  = classe des propriétaires
       (Klasse der  Grundeigentümer, die  Landlords), S = classe stérile
       (sterile Klasse,  die Manufakturisten), F = fermiers, classe pro-
       ductive (Pächter, die produktive Klasse). 304
       
       101 Man nimmt  hier und  im folgenden  mit Quesnay an, daß  n u r
       e i n   F ü n f t e l   des  landwirtschaftlichen  Bruttoprodukts
       nicht in  die Zirkulation  eingeht, vielmehr  von der produktiven
       Klasse in Naturalform verwendet wird.
       Marx kommt  im Manuskriptheft  XXIII, Seiten 1433/1434 auf diesen
       Punkt zurück (siehe vorl. Band, S. 354/355), und ebenfalls in dem
       von ihm  verfaßten X.  Kapitel des  zweiten Abschnitts des "Anti-
       Dühring". Hier  präzisiert er  seine Charakteristik über Quesnays
       Ansichten vom Ersatz des zirkulierenden Kapitals in der Landwirt-
       schaft: "Das  ganze Bruttoprodukt,  zum Wert von fünf Milliarden,
       befindet sich  also in der Hand der produktiven Klasse, das heißt
       zunächst der  Pächter, die es produziert haben durch Verausgabung
       eines jährlichen  Betriebskapitals von  zwei Milliarden, entspre-
       chend einem  Anlagekapital von  zehn  Milliarden.  Die  landwirt-
       schaftlichen Produkte,  Lebensmittel, Rohstoffe etc., die zum Er-
       satz des  Betriebskapitals, also  auch  zum  Unterhalt  aller  im
       Ackerbau direkt tätigen Personen erheischt sind, werden in natura
       von der  Gesamternte weggenommen  und zur neuen landwirtschaftli-
       chen Produktion  verausgabt. Da, wie gesagt, konstante Preise und
       einfache Reproduktion auf dem einmal gültigen Maßstab unterstellt
       sind, ist  der Geldwert dieses vorweggenommenen Teils des Brutto-
       produkts gleich  zwei Milliarden  Livres. Dieser  Teil geht  also
       nicht in die allgemeine Zirkulation ein. Denn, wie schon bemerkt,
       ist die Zirkulation, soweit sie nur  i n n e r h a l b  des Krei-
       ses jeder besondern Klasse, aber nicht
       
       #471# Anmerkungen
       -----
       zwischen den  verschiedenen Klassen stattfindet, vom Tableau aus-
       geschlossen." (Siehe Band 20 unserer Ausgabe, S. 231). 307 355
       
       102 Marx meint  Baudeaus Kommentar "Explication du Tableau Écono-
       mique". In:  "Physiocrates..." par Eugène Daire. 2e partie. Paris
       1846, p. 822-867). 309
       
       103 An Stelle der im Tableau Économique von Quesnay figurierenden
       T a u s e n d e  M i l l i o n e n  Livres von Tours spricht Marx
       hier einfach  von  T a u s e n d e n  Geldeinheiten, was am Wesen
       der Sache nichts ändert. 316
       
       104 In den  Manuskriptheften XIV  und XV,  Seiten 852-890  findet
       sich das Kapitel "Gegensatz gegen die Ökonomen (auf Basis der Ri-
       cardoschen Theorie)".  In dieses Kapitel gehören auch der unvoll-
       endete Abschnitt  über Bray  im Manuskriptheft  X (Seite 441-444)
       und der  Schluß des Abschnitts über Hodgskin im Heft XVIII (Seite
       1084-1086) (siehe Band 26 unserer Ausgabe, 3. Teil). 320
       
       105 [Linguet,] "Théorie  des loix civiles, ou principes fondamen-
       taux de  la société",  t. I,  Londres 1767,  p. 236.  Bei Linguet
       heißt es  wörtlich: "Leur  esprit est  de consacrer la propriété"
       [Ihr Geist ist, das Eigentum zu heiligen]. 320
       
       106 Über einige  Ansichten Pettys  sprach Marx bereits im Kapitel
       "Theorien über  produktive und  unproduktive Arbeit" im Zusammen-
       hang mit den frühen Versuchen, zwischen produktiver und unproduk-
       tiver Arbeit  zu unterscheiden,  (Siehe vorl.  Band, S. 150-152).
       330
       
       107 Vgl. das  Planschema für  den I.  Teil des  "Kapitals", vorl.
       Band, S. 389. 330
       
       108 Gemeint ist  Pettys Schrift "A treatise of taxes, and contri-
       butions...", die 1662 erstmalig veröffentlicht wurde. 338
       
       109 Es handelt sich um North' Buch "Discourses upon trade..." und
       Lockes Schrift  "Some considerations  of the  consequences of the
       lowering of  interest, and raising the value of money". Beide Ar-
       beiten wurden 1691 geschrieben. 340
       
       110 Locke, "Some  considerations of  the consequences  of the lo-
       wering of interest, and raising the value of money." 343
       
       111 Marx zitiert  Locke hier  nach Massies  Buch "An essay on the
       governing causes  of the  natural rate  of  interest...",  London
       1750, p. 10/11. In der Ausgabe der Schriften Lockes von 1768 fin-
       det sich diese Stelle vol. II, p. 24. 343
       
       112 Marx meint hier eines seiner "Beihefte" zu dem Manuskript von
       1861-1863. in  das er  im Frühjahr  1863, wie er an Engels am 29.
       Mai 1863 schrieb, allerlei Literaturhistorisches in bezug auf den
       von mir  bearbeiteten Teil der politischen Ökonomie" exzerpierte.
       Erhalten geblieben  sind die  Beihefte A, B, C, D, E, F, G, H. Im
       Beiheft C  nehmen die Auszüge aus North' Schriften die Seiten 12-
       14 ein. 344
       
       113 Im Manuskript  stand hier ursprünglich "seit 1688", dann aber
       strich Marx die Zahl 1688 und setzte ein Fragezeichen. Im Heft XI
       des Manuskripts  von 1861-1863,  Seite 507/508,  gibt Marx  Daten
       über die  Bewegung der  Weizenpreise. Wenn zwischen 1641 und 1649
       der Durchschnittspreis des Weizens 60 sh. 5 2/3 d. je Quarter be-
       trug, so  fiel er  in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts auf
       44 sh. 2 1/5 d. und in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts auf
       35 sh. 9 29/59 d. 344
       
       114 Marx meint  wahrscheinlich die Stelle aus dem IV. Kapitel von
       Pettys Abhandlung  "Political arithmetick"  (1676), die er im Ab-
       schnitt über  Rodbertus (Manuskriptheft XI, Seite 494; siehe Band
       26 unserer Ausgabe, 2.Teil) anführt. Vgl. auch Band 25 unserer
       
       #472# Anhang und Register
       -----
       Ausgabe. S.  673: "Zu Pettys und Davenants Zeit, Klagen der Land-
       leute und  Grundbesitzer über die Verbesserungen und Urbarmachun-
       gen; Fallen der Rente auf den bessern Ländereien...". 345
       
       115 Dieses Zitat, beginnend mit den Worten "I will begin with the
       beggar..." [Ich  will mit dem Bettler beginnen...] wird gemäß dem
       Hinweis von Marx nach dem Beiheft C. Seite 12/13, gebracht. 346
       
       116 Im Beiheft  C, Seite  14, gibt Marx Auszüge aus Schriften von
       North, in denen dieser von "Ebben und Fluten" in der Geldzirkula-
       tion eines  Landes spricht. Eines dieser Zitate führt Marx im er-
       sten Band  des "Kapitals.  an (siehe  Band 23 unserer Ausgabe, S.
       148 Note 95). 347
       
       117 Vor dieser  Stelle bringt Massie Zitate aus Pettys "Political
       arithmetick" und  aus Lockes  "Some considerations  of the conse-
       quences of the lowering of interest, and raising the value of mo-
       ney". 351
       
       118 Marx führt  hier mit einigen Kürzungen das Tableau Économique
       in der  Form an, wie Quesnay es in der "Analyse du Tableau Écono-
       mique" gibt (vgl. "Physiocrates...", par M. Eugène Daire. 1e par-
       tie, Paris 1846, p. 65). 354
       
       119 Diesen  Standpunkt  hat  der  Physiokrat  Baudeau  in  seiner
       "Explication du  Tableau Économique"  entwickelt  (vgl.  "Physio-
       crates ...",  par Eugène Daire. 2e partie, Paris 1846, p. 852 bis
       854). 355
       
       120 Unter dieser  Überschrift sind in dem von Daire herausgegebe-
       nen Werk  Physiocrates..." 1e  partie, Paris  1846, zwei  Dialoge
       vereint, die  von Quesnay stammen: "Du commerce, Premier dialogue
       entre M.H.  et M.N."  und "Sur  les travaux  des artisans. Second
       dialogue". Das  von Marx  angeführte Zitat  ist dem ersten Dialog
       entnommen. 356
       
       121 Dieses Quesnay-Zitat steht nicht in dem eigentlichen Text von
       Dupont de  Nemours' Buch  "De  l'origine  et  des  progrès  d'une
       science nauvelle",  sondern in  seinen inhaltlich  dazugehörenden
       "Maximes  du   docteur  Quesnay,   ou  résumé  de  ses  principes
       d'économie sociale"; beide finden sich in: "Physiocrates...", par
       Eugène Daire. 1e partie, Paris 1846. Die von Marx angegebene Sei-
       tenzahl bezieht sich auf diese Ausgabe. 356
       
       122 Das Zitat  ist Quesnays  "Du commerce. Premier dialogue entre
       M.H. et M.N." entnommen. 356
       
       123 Aus dem Dialog "Sur les travaux des artisans..." von Quesnay.
       356
       
       124 Aus den  "Maximes du  docteur Quesnay" von Dupont de Nemours.
       356
       
       125 Marx meint  Kapitel 26  ("On gross  and net  revenue") in Ri-
       cardos "Principles of political economy, and taxation". 357 381
       
       126 Marx meint  seine Auszüge  aus Buats Schrift im Beiheft A auf
       den Seiten  27-32. Im  Folgenden sind  die Marxschen Verweisungen
       auf die  Seiten des  Beihefts beibehalten  und durch Verweisungen
       auf die Seiten von Buats Werk in eckigen Klammern ergänzt worden.
       357
       
       127 Über Arthur  Young als den "Fanatiker des Mehrprodukts" siehe
       Band 23 unserer Ausgabe, S. 243/244, Note 34). 357
       
       128 Es ist  festgestellt worden,  daß der  Autor dieser  von Marx
       hier analysierten  anonymen Schrift  ein gewisser  John Gray war,
       dessen Lebensdaten  jedoch nicht  ermittelt worden sind. Im Jahre
       1802 gab  derselbe in  London noch  ein Buch  über die Einkommen-
       steuer heraus.  Er ist nicht identisch mit dem von Marx im ersten
       Heft "Zur Kritik der Politischen
       
       #473# Anmerkungen
       -----
       Oekonomie" und  im ersten Band des Kapitals" erwähnten utopischen
       Sozialisten John Gray, der von 1798 bis 1850 lebte. 358
       
       129 Marx meint  sein Beiheft H. Fast alle Auszüge von Seite 6 der
       anonymen Schrift,  die auf  den Seiten 32/33 des Beiheftes H ste-
       hen, bringt Marx im übernächsten Absatz. 358
       
       130 Auf Seite 36/37 des Beihefts H stehen Auszüge von Seite 31-33
       der anonymen Schrift. 360
       131 Auf Seite 38/39 des Beihefts H stehen Auszüge von Seite 51-54
       der anonymen  Schrift. Im Folgenden sind die Marxschen Verweisun-
       gen auf  die Seiten  des Beihefts H durch Verweisungen in eckigen
       Klammern auf die Seiten der anonymen Schrift ergänzt worden. 361
       
       132 Auf der  Seite 1446  des Manuskriptheftes  XXIII erwähnt Marx
       das gegen die Physiokraten gerichtete Buch von Béardé de l'Abbaye
       "Recherches sur  les moyens  de supprimer  les impôts", Amsterdam
       1770. Auszüge aus diesem Buch stehen auf Seite 10/11 des Beihefts
       H. 361
       
       133 Über das  "Irish right of tenantry" vgl. Marx' Artikel in der
       "New-York Daily  Tribune" vom 11. Juli 1853 (siehe Band 9 unserer
       Ausgabe, S. 157-163). 362
       
       134 Die Überschrift  für die Beilage ist dem Planentwurf von Marx
       zum I.  Teil des "Kapitals" entnommen (siehe vorl. Band, S. 389).
       365
       
       135 Marx meint  den Abschnitt "Formelle und reelle Subsumtion der
       Arbeit unter  das Kapital.  Übergangsformen. (Manuskriptheft XXI,
       Seiten 1306-1316), der dem Abschnitt "Produktivität des Kapitals.
       Produktive und  unproduktive Arbeit"  unmittelbar vorangeht. Über
       die formelle  und reelle  Subsumtion der Arbeit unter das Kapital
       siehe Band 23 unserer Ausgabe. S. 532/533 und 765-767. 365
       
       136 Bereits im ersten Heft "Zur Kritik der Politischen Oekonomie"
       (1859) zeigte  Marx, daß in der bürgerlichen Gesellschaft die My-
       stifikation der gesellschaftlichen Beziehungen besonders frappant
       im Geld hervortritt, daß der bürgerlichen Produktion die Kristal-
       lisation des  Reichtums als  Fetisch in der Form von Edelmetallen
       eigen ist (siehe Band 13 unserer Ausgabe, S. 35 und 130/131). Den
       Prozeß der  Fetischisierung der  bürgerlichen  gesellschaftlichen
       Beziehungen analysiert  Marx im  Manuskriptheft XV auf den Seiten
       891 bis 899 und 910-919 (siehe Band 26 unserer Ausgabe, 3. Teil).
       365
       
       137 Als  Note   108  im  IV.  Abschnitt  des  ersten  Bandes  des
       "Kapitals" schreibt  Marx: "Die Wissenschaft kostet dem Kapitali-
       sten überhaupt  'nichts', was  ihn durchaus nicht hindert, sie zu
       exploitieren. Die  'fremde' Wissenschaft wird dem Kapital einver-
       leibt,  wie   fremde  Arbeit.   'Kapitalistische'  Aneignung  und
       'persönliche' Aneignung,  sei es von Wissenschaft, sei es von ma-
       teriellem Reichtum,  sind aber  ganz und gar disparate Dinge. Dr.
       Ure selbst bejammert die grobe Unbekanntschaft seiner lieben, Ma-
       schinen exploitierenden  Fabrikanten mit der Mechanik, und Liebig
       weiß von  der haarsträubenden  Unwissenheit der englischen chemi-
       schen Fabrikanten  in der Chemie zu erzählen." (Siehe Band 23 un-
       serer Ausgabe, S. 407/408.) 367
       
       138 Marx schnitt die Seite 1318 des Manuskripts von 1861-1863 mit
       Ausnahme der  letzten neun  Zeilen aus  dem Heft  XXI heraus  und
       klebte sie auf die Seite 490 des Manuskripts der vorletzten Vari-
       ante des  ersten Bandes  des "Kapitals"  (das erhalten gebliebene
       sechste Kapitel  dieser vorletzten Variante wurde im Marx-Engels-
       Archiv, Bd.  II (VII). Moskau 1933, veröffentlicht). Den weiteren
       Text (Seite 1318, 1319 und die erste Hälfte der Seite 1320) beab-
       sichtigte Marx  für den  Abschnitt über  den Profit zu verwenden.
       wie aus seiner
       
       #474# Anhang und Register
       -----
       zweimaligen Notiz  "Profit" auf  dem Manuskriptrand  (am Ende der
       Seite 1318 und am Anfang der Seite 1320) hervorgeht. 368
       
       139 Den griechischen  Buchstaben   (Delta), der in der Mathematik
       zur Bezeichnung  eines Zuwachses verwandt wird, benutzt Marx hier
       zur Bezeichnung  des Mehrwerts.  Im weiteren Text gebraucht er im
       gleichen Sinn den Buchstaben h. 369
       
       140 Hier und  auch im Folgenden benutzt Mars den Buchstaben x zur
       Bezeichnung des Mehrwerts. 371
       
       141 Marx meint  den Abschnitt  "Austausch mit Arbeit. Arbeitspro-
       zeß. Verwertungsprozeß"  (Manuskriptheft I. Seiten 15-33), in der
       es den Unterabschnitt gibt "Einheit von Arbeitsprozeß und Verwer-
       tungsprozeß (kapitalistischer Produktionsprozeß)" (Manuskriptsei-
       ten 49-53). 373
       
       142 Es handelt  sich hier  um die  Unterabschnitte "Wert  des Ar-
       beitsvermögens. Minimum  des Salairs  oder  Durchschnittsarbeits-
       lohn" (Manuskriptheft  1, Seiten  21-25) und  "Austausch zwischen
       Geld und  Arbeitsvermögen" (ebendort,  S. 25-34).  Den "Preis der
       Arbeit" behandelt Marx im Manuskriptheft XXI auf den Seiten 1312-
       1314. 373
       
       143 Die vier  Formeln der  Vertragsbeziehungen nach dem römischen
       Recht: ich  gebe, damit du tust; ich tue, damit du tust, ich tue,
       damit du  gibst, ich  gebe, damit du gibst. (Vgl. Band 23 unserer
       Ausgabe. S. 563.) 379
       
       144 Hier verschrieb sich Marx bei der Numerierung der Manuskript-
       seiten; statt  1327 setzte  er "1328".  Eine Manuskriptseite 1327
       existiert nicht. 380
       
       145 Über die  Arbeit der  Handlanger in einer Fabrik schrieb Marx
       in demselben Manuskriptheft XXI auf der Seite 1308. 386
       
       
       146 Diese Planentwürfe schrieb Marx im Januar 1863. Sie stehen im
       Heft XVIII  des Manuskripts  von 1861-1863  innerhalb der Kapitel
       über Cherbuliez  und Richard  Jones. Vom Text dieser Kapitel sind
       sie im Manuskript durch dicke eckige Klemmern abgeteilt. 389
       
       147 Die drei  theoretischen Teile  des "Kapitals" nannte Marx zu-
       erst "Kapitel".  dann "Abschnitte" und zuletzt "Bücher". Vgl. An-
       merkung 12. 389
       
       148 Zur Zeit der Niederschrift dieses Plans war das erste Kapitel
       des III. Teils des "Kapitals" bereits im Heft XVI des Manuskripts
       von 1861-1863  im Entwurf  geschrieben: seine  Überschrift lautet
       dort "Mehrwert und Profit". 390

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