Quelle: MEW 26.1 Theorien über den Mehrwert - Erster Teil
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Anmerkungen
1 Dieses Inhaltsverzeichnis des Manuskripts "Theorien über den
Mehrwert" schrieb Marx auf die Umschläge der Hefte VI bis XV. Bei
einigen dieser Hefte hat Marx das Inhaltsverzeichnis früher ge-
schrieben als den Text selbst; das geht aus den Korrekturen her-
vor, die er an einigen Inhaltsverzeichnissen vorgenommen hat, als
die entsprechenden Hefte schon mit Text gefüllt waren. Das In-
haltsverzeichnis im Heft XIV geht über den tatsächlichen Heftin-
halt weit hinaus; es stellt den Plan dar, den Marx in den Heften
XIV, XV und XVIII ausführte. 3
2 Vor der Überschrift "Theorien über den Mehrwert" steht bei Marx
die Ziffer 5. Sie bezeichnet den fünften, abschließenden Teil des
ersten Kapitels über das Kapital, das Marx als unmittelbare Fort-
setzung des ersten Heftes "Zur Kritik der Politischen Oekonomie"
herauszugeben beabsichtigte. Diesem fünften Teil gingen in den
Manuskriptheften I bis V nur drei Teile voraus: 1. die Verwand-
lung von Geld in Kapital, 2. der absolute Mehrwert und 3. der re-
lative Mehrwert. Im Heft V, Manuskriptseite 184, weist Marx dar-
auf hin, daß nach dem relativen Mehrwert, absoluter und relativer
Mehrwert in ihrer Kombination zu betrachten" sind. Diese Untersu-
chung sollte den vierten Teil bilden, der damals jedoch unge-
schrieben blieb. Marx ging unmittelbar zum fünften Teil über, zu
den "Theorien über den Mehrwert". 3
3 Tatsächlich ergab sich, daß dieses nicht der "Schluß", sondern
nur die Fortsetzung des Abschnitts über Smith wurde. Der Abschluß
dieses Themenkomplexes erfolgte im Heft IX. 3
4 Das Kapitel über den "Gegensatz gegen die Ökonomen" wurde im
Heft XIV lediglich begonnen; seine Fortsetzung ist in der ersten
Hälfte von Heft XV enthalten (siehe Band 26 unserer Ausgabe, 3.
Teil). 5
5 Die Auszüge aus Brays Buch labour's wrongs and labour's re-
medy..." Leeds, Manchester 1839, finden sich mit einigen Bemer-
kungen von Marx in Manuskriptheft X (siehe Band 26 unserer Aus-
gabe, 3. Teil). 5
6 Die Kapitel über Richard Jones, Ramsay und Cherbuliez sind in
Heft XVIII des Manuskripts enthalten (siehe Band 26 unserer Aus-
gabe, 3. Teil). 5
7 Die Revenue und ihre Quellen behandelt Marx in der zweiten
Hälfte von Heft XV (siehe Band 26 unserer Ausgabe, 3.Teil), und
legt in diesem Zusammenhang die klassenmäßigen und erkenntnis-
theoretischen Wurzeln der Vulgärökonomie bloß. Diese "Episode"
#457# Anmerkungen
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hatte Marx für den dritten Teil des "Kapitals" vorgesehen, wie
aus seinem im Januar 1863 entworfenen Plan hervorgeht (siehe
vorl. Band, S. 390). 5
8 Der Abschnitt über Ravenstone beginnt Auf Seite 861 des vorher-
gehenden XIV. Manuskriptheftes. Dem voraus geht in Heft XIV unter
Nummer 1 ein Abschnitt über die anonyme Broschüre "The source and
remedy of the national difficulties, deduced from principles of
political economy in a letter to Lord John Russell", London 1821
(siehe Band 26 unserer Ausgabe, 3. Teil). 5
9 Der Schluß des Abschnitts über Hodgskin findet sich in Heft
XVIII, Manuskriptseiten 1084/1085 (siehe Band 26 unserer Ausgabe,
3. Teil). 5
10 Die Analyse der Vulgärökonomie gibt Marx im Heft XV im Zusam-
menhang mit der Untersuchung der Revenue und ihrer Quellen. Auf
Seite 935 dieses Manuskriptheftes weist er auf den "Abschnitt
über die Vulgärökonomen" als auf ein noch nicht geschriebenes Ka-
pitel seiner Arbeit hin, in dem er auf die beiläufig geführte Po-
lemik zwischen Proudhon und Bastiat zurückkommen werde. Im Heft
XVIII, in dem die Analyse der Ansichten Hodgskins zu Ende geführt
und seine Polemik gegen die Theorien der bürgerlichen Apologeten
erwähnt wird, bemerkt Marx: "Anzubringen in dem chapter über Vul-
gärökonomen" (Manuskriptseite 1086; siehe Band 26 unserer Aus-
gabe, 3. Teil). In dem im Januar 1863 zusammengestellten Plan des
dritten Teils des "Kapitals" trägt das vorletzte, das 11. Kapi-
tel, die Überschrift "Vulgärökonomie (siehe vorl. Band, S. 390).
Ein besonderes Kapitel über die Vulgärökonomie hat Marx jedoch
nicht mehr geschrieben. 5
11 Auf dem Umschlag von Heft XV, auf dem Marx das Inhaltsver-
zeichnis dieses Heftes notiert hat, finden sich einige Über-
schriften in anderer Reihenfolge, als sie im Manuskripttext
selbst behandelt werden. Unsere Ausgabe bringt im Text des In-
haltsverzeichnisses diese Überschriften in der Anordnung, wie sie
dem tatsächlichen Inhalt des Hefts entspricht. 5
12 Marx versteht hier unter "Kapitel III" den dritten Teil seiner
Untersuchung über "Das Kapital im allgemeinen". An anderer Stelle
spricht Marx auch vom Abschnitt III" (siehe Manuskriptheft IX,
Seite 398 und Manuskriptheft XI, Seite 526; vorl. Band, S. 236
und Band 26 unserer Ausgabe, 2. Teil). Später beginnt er dieses
Kapitel III "Drittes Buch" zu nennen (im Brief an Engels vom
31.Juli 1865). Der Anfang der im "Kapitel III" enthaltenen Unter-
suchung über "Das Kapital im allgemeinen" findet sich im Manu-
skriptheft XVI.
Aus dem Planentwurf für dieses "Kapitel III" geht hervor, daß
Marx darin zwei besonders historische Exkurse über die Theorien
vom Profit zu geben beabsichtigte. Die Untersuchung und Kritik
der bürgerlichen Profittheorien, insbesondere auch der theoreti-
schen Irrtümer, die sich aus der Verwechslung bzw. Gleichsetzung
von Mehrwert und Profit ergaben, wurden von Marx jedoch im weite-
ren Verlauf seiner Arbeit an den "Theorien über den Mehrwert be-
reits in dieses Werk einbezogen (siehe Band 26 unserer Ausgabe,
2. und 3.Teil). 6 77 236
13 Im Manuskript von 1861-1863 verwendet Marx fast überall statt
des Terminus "Arbeitskraft" den Terminus "Arbeitsvermögen". Im
ersten Band des "Kapitals" gebraucht Marx beide als identische
Begriffe. Es heißt dort: "Unter Arbeitskraft oder Arbeitsvermögen
verstehen wir den Inbegriff der physischen und geistigen Fähig-
keiten, die in der Leiblichkeit, der lebendigen Persönlichkeit
eines Menschen existieren und die er in Bewegung setzt,
#458# Anhang und Register
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sooft er Gebrauchswerte irgendeiner Art produziert." (Siehe Band
23 unserer Ausgabe S. 181.) 11
14 Steuart, "An inquiry into the principles of political oeco-
nomy..." In 2 vols. London 1767. Turgot, "Réflexions sur la for-
mation et la distribution des richesses." Paris 1766.
Smith, "An inquiry into the nature and causes of the wealth of
nations." In 2 vols. London 1776. 11
15 Marx meint das zweite Kapitel der Untersuchung über "Das Kapi-
tal im allgemeinen", das schließlich zum zweiten Band des
"Kapitals" anwuchs. Der zweite Band des "Kapitals" enthält eine
Analyse der physiokratischen Ansichten über fixes und zirkulie-
rendes Kapital sowie über Reproduktion und Zirkulation (siehe
Band 24 unserer Ausgabe, S. 189-216 und S. 359/360). 13
16 Marx meint die Seiten 58-60 im Heft 11 seines Manuskripts von
1861-1863 (Abschnitt "Verwandlung von Geld in Kapital", Unterab-
schnitt "Die zwei Bestandteile des Verwandlungsprozesses"). 13
17 Marx meint die Seiten 105/106 in Heft III seines Manuskripts
von 1861-1863, wo er beiläufig auch die Physiokraten erwähnt
(Abschnitt "Der absolute Mehrwert", Unterabschnitt "Charakter der
Mehrarbeit"). 18
18 Marx deutet hier auf die radikalen Ricardianer hin, zu denen
James Mill, John Stuart Mill, Hilditch und bis zu einem gewissen
Grade auch Cherbuliez gekörten. Ihre praktischen Schlußfolgerun-
gen aus der Theorie Ricardos führten sie zur Ablehnung des priva-
ten Grundeigentums; sie schlugen vor, den Boden vollständig oder
teilweise in das Eigentum des bürgerlichen Staates zu überführen.
Siehe hierüber Band 26 unserer Ausgabe, 2.Teil, Manuskriptseite
458 sowie Band 4 unserer Ausgabe, S. 171 und schließlich den
Brief von Marx an Sorge vom 20.Juni 1881. 23 37
19 L a i s s e z f a i r e, l a i s s e z a l l e r (wört-
lich Laßt machen, laßt gehen) - physiokratisches Schlagwort, daß
die Forderung nach unbeschränkter wirtschaftlicher Freiheit
ausdrückt. Das Wirtschaftsleben, so argumentierten die Physiokra-
ten, werde von natürlichen Gesetzen geregelt, weshalb sich der
Staat jeglicher Einmischung in wirtschaftliche Vorgänge und ihrer
Reglementierung enthalten müsse; sein Eingreifen durch beschrän-
kende Vorschriften sei nicht nur nutzlos, sondern sogar schäd-
lich. Diese Forderung nach einer liberalistischen Wirtschaftspo-
litik entsprach den Interessen des sich entwickelnden Kapitalis-
mus. 23 37 140
20 C o l b e r t i s m u s - Bezeichnung für die merkantilisti-
sche Wirtschaftspolitik Colberts in Frankreich zur Zeit Ludwigs
XIV. Als Generalkontrolleur der Finanzen ergriff Colbert finanz-
und wirtschaftspolitische Maßnahmen, die im Interesse des absolu-
tistischen Staates lagen, wie die Reorganisation des Steuerwe-
sens, Förderung insbesondere des Außenhandels durch die Gründung
von Monopolhandelsgesellschaften für die Überseegebiete, Belebung
des Binnenhandels durch Vereinfachung der Zollverhältnisse, Er-
richtung staatlicher Manufakturen, sowie Straßen- und Hafenbau.
Der Colbertismus förderte objektiv die aufkommende kapitalisti-
sche Wirtschaftsweise. Er war ein Instrument der ursprünglichen
Akkumulation des Kapitals in Frankreich. Mit der wachsenden
Stärke der kapitalistischen Produktionsweise jedoch wirkten sich
derartige Zwangs- und Regulierungsmaßnahmen von Staats wegen im-
mer hemmender auf die Wirtschaftsentwicklung aus. Das fand seinen
Ausdruck in der Forderung nach völliger wirtschaftlicher Freiheit
ohne Staatseinmischung. 30 37
#459# Anmerkungen
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21 K l a d d e r a d a t s c h d e s L a w s y s t e m s -
Der englische Bankier und Ökonom John Law gründete 1716 in Paris
eine Privatbank, die 1718 zu einer Staatsbank umgewandelt wurde.
Mit ihrer Hilfe trachtete er seine völlig absurde Idee zu ver-
wirklichen, der Staat könne durch die Ausgabe ungedeckter Bankno-
ten den Reichtum des Landes vermehren. Laws Bank gab unbegrenzt
Papiergeld aus und zog gleichzeitig das Metallgeld ein. Es ent-
wickelte sich ein üppiger Börsenschwindel und eine bis dahin
nicht gekannte Spekulation, bis schließlich 1720 die Staatsbank
und damit das "System" Laws völlig bankrott gingen. Law floh ins
Ausland. 30 35
22 Ökonomisten wurden in Frankreich bis zur Mitte des
19.Jahrhunderts die Physiokraten genannt. 33 120 193 359 360
23 Der Band V der von Germain Garnier besorgten französischen
Übersetzung von Adam Smith' Werk enthält "Anmerkungen des Über-
setzers", nämlich Germain Garniers. 34
24 G ö t t e r d e s E p i k u r - Nach Ansicht des altgrie-
chischen Philosophen Epikur existieren die Götter in den Inter-
mundien, den Zwischenräumen der Welten: sie haben weder auf die
Entwicklung des Weltalls noch auf das Leben des Menschen irgend-
welchen Einfluß. 37
25 E n z y k l o p ä d i s t e n - die Schöpfer der großen
französischen "Encyclopédie ou Dictionnaire raisonné des scien-
ces, des arts et des métiers", die 1751 bis 1772 in 28 Bänden er-
schien. Die Enzyklopädie war das Werk der bedeutendsten französi-
schen Aufklärer des 18. Jahrhunderts. Der Hauptanteil gehörte Di-
derot, unter dessen Leitung das Werk entstand, sowie d'Alembert,
der den "Discours préliminaire", die berühmte Einleitung zum Ge-
samtwerk schrieb. Aus der großen Zahl der Verfasser einzelner
Beiträge ragten als bedeutendste Mitarbeiter außerdem folgende
hervor: Holbach, Hélvetius und La Mettrie vertraten die neuen
Ideen am radikalsten. Neben Montesquieu und Voltaire beteiligten
sich Buffon mit Beiträgen zu naturwissenschaftlichen und
Condillac zu philosophischen Themen. Quesnay und Turgot legten in
politökonomischen Artikeln ihr physiokratisches System dar. Von
Rousseau stammt der Artikel "Politische Ökonomie". Das Werk der
Enzyklopädisten, die im einzelnen recht unterschiedliche
Ansichten vertraten, stellt einen entscheidenden Beitrag zur
ideologischen Vorbereitung der Französischen Revolution dar. 37
26 In der Handschrift steht dieser Absatz drei Absätze tiefer auf
der gleichen Manuskriptseite 241. Von dem vorhergehenden und dem
nachfolgenden Text ist er durch einen horizontalen Trennungs-
strich gesondert, da er weder mit dem vorhergehenden noch mit dem
nachfolgenden Absatz unmittelbar zusammenhängt. Deshalb wurde er
in der vorliegenden Ausgabe ans Ende der Manuskriptseite 240 ge-
stellt, wohin er seinem Inhalt nach gehört. 37
27 Siehe vorl. Band, S. 12/13 sowie die Anmerkung 15. In den
"Theorien über den Mehrwert" kommt Marx im Manuskriptheft X auf
die Physiokraten zurück (siehe vorl. Band. sechstes Kapitel). 37
28 D e m a g o g e n nannten die Behörden in Deutschland die
Vertreter der liberal-demokratischen Ideen in den ersten Jahr-
zehnten des 19. Jahrhunderts. 1819 setzte der Deutsche Bundestag
auf Betreiben Metternichs eine spezielle Kommission zur Untersu-
chung der "Demagogenumtriebe" in allen deutschen Staaten ein. 38
29 Das deutsche Original des Buches von Schmalz erschien 1818 in
Berlin unter dem Titel "Staatswirthschaftslehre in Briefen an
einen teutschen Erbprinzen." Erster und zweiter Theil. 38
#460# Anhang und Register
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30 Das physiokratische Element in Smith' Ansichten über die
Grundrente behandelt Marx in Heft XII, Manuskriptseiten 628-632,
im Kapitel "A. Smith' Renttheorie" (siehe Band 26 unserer Aus-
gabe, 2. Teil), Vgl. auch vorl. Band, S. 31-35. 41
31 In der Handschrift von Marx hat dieser Satz folgenden Wort-
laut: Ich habe schon im ersten Teil dieser Schrift, bei Gelegen-
heit der Analyse der Ware, nachgewiesen, wie A. Smith in der Be-
stimmung des Tauschwerts schwankt und namentlich die Bestimmung
des Werts der W a r e n durch die Quantität der zu ihrer Pro-
duktion erheischten Arbeit bald verwechselt mit, bald verdrängt
durch das Quantum lebendiger Arbeit, womit Ware gekauft werden
kann, oder, was dasselbe ist, durch das Quantum lebendiger Ar-
beit, womit ein bestimmtes Quantum gekauft werden kann. 41
32 Ricardo, "On the principles of political economy, and taxa-
tion", 2nd ed. London 1819, Kapitel 1, Abschnitt I. 42
33 In den Manuskriptheften XIII und XIV, Seiten 753-767, im Kapi-
tel "Malthus", geht Marx ausführlich auf dessen Ansichten über
Wert und Mehrwert ein (siehe Band 26 unserer Ausgabe, 3. Teil).
44 59
34 Marx verweist hier auf eines seiner Exzerpthefte. Auf Seite
173 des Exzerpthefts VII (nach den in diesem Teil von Heft VII
enthaltenen Zeitungsauszügen zu urteilen, wurde die Seite 173 im
Januar 1863 geschrieben) führt Marx Zitate aus dem VI. Kapitel
des I. Buches von Smith' "An inquiry into the nature and causes
of the wealth of nations an und versieht sie mit kritischen Be-
merkungen, in denen er auf die Unmöglichkeit hinweist, den Profit
aus dem "Risiko des Unternehmers abzuleiten. Was das "Kapitel
über die apologetischen Darstellungen des Profits" anbelangt, so
beabsichtigte Marx, es für den dritten Teil seiner Untersuchung
über "Das Kapital im allgemeinen" zu schreiben. Im Heft XIV des
Manuskripts von 1861-1863, Seite 777 (siehe Band 26 unserer Aus-
gabe, 3. Teil) erwähnt Marx im gleichen Sinne den zu schreibenden
Abschnitt "Die apologetische Darstellung des Verhältnisses von
Kapital und Lohnarbeit".
Die bürgerliche Vorstellung vom Profit als "Risikoprämie" unter-
zieht Marx im Heft X seines Manuskripts von 1861-1863 bei der
Analyse des Tableau Économique von Quesnay ebenfalls einer Kritik
(siehe vorl. Band, S. 290-297). 50
35 Die apologetische Auffassung von der Revenue des Unternehmers
als Arbeitslohn, den der Kapitalist für die Arbeit der Aufsicht
oder Leitung erhält, kritisiert Marx im Abschnitt über Ramsay
(Manuskriptheft XVIII) und im Exkurs "Revenue and its sources.
Die Vulgärökonomie" (Manuskriptheft XV; siehe Band 26 unserer
Ausgabe, 3. Teil). Siehe auch Band 23 unserer Ausgabe, S. 341-
355, und Band 25, S. 383-403. 52
36 Die "antediluvianischen Formen" des Kapitals betrachtet Marx
in dem Exkurs Revenue and its sources. Die Vulgärökonomie" Manu-
skripthefte XV, Seiten 899-901 (siehe Band 26 unserer Ausgabe, 3.
Teil). Vgl. auch Band 25 unserer Ausgabe, S. 607-626. 54
37 Siehe Anmerkung 12. Im Verlauf der weiteren Arbeit an den
"Theorien über den Mehrwert" unterzog Marx auch die Auffassungen
der Ricardianer vom Profit einer Kritik. In Heft XIV des Manu-
skripts von 1861-1863, im Kapitel "Auflösung der Ricardoschen
Schule", verweilt Marx besonders bei der scholastischen Art und
Weise, in der James Mill versuchte, die Widersprüche in der Ri-
cardoschen Profittheorie zu lösen, sowie bei John Stuart Mills
fruchtlosen Versuchen, die Ricardosche These von der umgekehrten
Proportionalität zwischen Profitrate und Höhe des Arbeitslohns
unmittelbar aus der Werttheorie abzuleiten (siehe Band 26 unserer
Ausgabe, 3. Teil). 60
#461# Anmerkungen
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38 Marx versteht hier unter dem Terminus "Durchschnittspreis" das
gleiche, was er unter dem Terminus "Produktionspreis" versteht,
d.h. die Produktionskosten (c + v) nebst Durchschnittsprofit. Das
Verhältnis zwischen dem Preis der Waren und ihrem "Durch-
schnittspreis" untersucht Marx im 2. Teil der Theorien über den
Mehrwert" im achten und zehnten Kapitel. Der Terminus "Durch-
schnittspreis" selbst weist darauf hin, daß hier gemeint ist "der
Durchschnittsmarktpreis während einer längeren Periode oder ...
das Zentrum, um welches der Marktpreis gravitiert" (siehe Band 26
unserer Ausgabe, 2. Teil, Manuskriptseite 605). 67
39 Den Terminus "Kostenpreis" (oder "Kostpreis", "cost price")
gebraucht Marx im verschiedenen Sinne: 1. im Sinne der Produkti-
onskosten für den Kapitalisten (c + v); 2. im Sinne der
"immanenten Produktionskosten" der Ware (c + v + m), die mit dem
Wert der Ware zusammenfallen und 3. im Sinne des Produkionsprei-
ses (c + v + Durchschnittsprofit). Im vorliegenden Fall ist die-
ser Terminus im zweiten Sinne zu verstehen, d.h. im Sinne der im-
manenten Produktionskosten. Im 2. Teil der "Theorien über den
Mehrwert" gebraucht Marx den Terminus "Kostenpreis" im dritten
Sinne, d.h. im Sinne des Produktionspreises oder "Durchschnitts-
preises". Marx identifiziert dort geradezu diese Termini. So
schreibt er auf Seite 509 seines Manuskripts: "...von den values
selbst verschiedne Durchschnittspreise oder - wir wollen sagen -
K o s t e n p r e i s e, die nicht direkt bestimmt sind durch
die Werte der Waren, sondern das in ihnen vorgeschoßne Kapital
plus den Durchschnittsprofit.. Auf der Manuskriptseite 624 sagt
Marx: "... der Preis, der nötig ist für die supply der Ware,
nötig ist, damit sie überhaupt wird, als Ware auf dem Mark
erscheint, is of course ihr P r o d u k t i o n s p r e i s
oder K o s t e n p r e i s".
Im 3. Teil der "Theorien über den Mehrwert" gebraucht Marx den
Terminus "Kostenpreis" sowohl im Sinne des Produktionspreises wie
auch im Sinne der Produktionskosten für den Kapitalisten.
Dieser unterschiedliche Gebrauch des Terminus "Kostenpreis" er-
klärt sich dadurch daß das Wort "Kosten" in der Ökonomie in drei
verschiedenen Bedeutungen gebraucht wurde, wie dies Marx beson-
ders im 3. Teil der "Theorien über den Mehrwert" hervorhebt
(siehe die Manuskriptseiten 788-790 und 928): 1. im Sinne von
Vorschuß, gezahlt vom Kapitalisten; 2. im Sinne des Preises des
vorgeschossenen Kapitals plus Durchschnittsprofit und 3. im Sinne
der realen (immanenten) Produktionskosten für die Ware selbst.
Außer diesen drei Bedeutungen, die man bei den bürgerlichen Klas-
sikern der politischen Ökonomie findet, gibt es noch eine vierte,
vulgäre Bedeutung des Terminus "Kostenpreis. So sagt Jean-Bapti-
ste Say in seiner Schrift "Traité d'économie politique" (2e éd.
T. III, Paris 1814, p. 453), Kostenpreis sei das, was für die
produktiven Dienste der Arbeit, des Kapitals und Bodens bezahlt
wird. Diese vulgäre Auffassung vom "Kostenpreis" hat Marx ent-
schieden zurückgewiesen (vgl. Manuskriptseiten 506 und 693/694).
68
40 In dem umfangreichen Abschnitt über Ricardo, der Heft XI, XII
und XIII des Marxschen Manuskripts von 1861-1863 einnimmt, findet
sich ein Kapitel "Ricardos und Adam Smith' Theorie über den Ko-
stenpreis (Widerlegung)", in dem Marx auf die Analyse der Smith-
schen Konzeption vom "natürlichen Preis" zurückkommt (Heft XI.
Manuskriptseiten 549-560; siehe Band 26 unserer Ausgabe, 2.
Teil). 68
41 Eine kritische Analyse der These von Smith, daß die Rente in
den Bestand des Produktionspreises anders eingehe als Profit und
Arbeitslohn, gibt Marx im Manuskriptheft XII, Seiten 620-625, im
Abschnitt "A. Smith' Renttheorie" (siehe Band 26 unserer Ausgabe,
2. Teil). Die Zitate aus Smith' "An inquiry into the nature and
causes of the wealth
#462# Anhang und Register
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of nations" bringt Marx nach Ganilhs Buch "Des systèmes
d'économie politique...", Paris 1821, t. II, p. 3. 69
42 Diesem Problem gibt Marx im dritten Band des "Kapitals" fol-
gende Formulierung: "Wie ist es also möglich, daß der Arbeiter
mit seinem Arbeitslohn, der Kapitalist mit seinem Profit, der
Grundeigentümer mit seiner Rente Waren kaufen soll, die jede
nicht nur einen dieser Bestandteile sondern alle drei enthalten,
und wie ist es möglich, daß die Wertsumme von Arbeitslohn, Pro-
fit, Rente, also der drei Einkommenquellen zusammen, die in den
Gesamtkonsum der Empfänger dieser Einkommen eingehenden Waren
kaufen sollen, Waren, die außer diesen drei Wertbestandteilen
noch einen überschüssigen Wertbestandteil, nämlich konstantes Ka-
pital enthalten? Wie sollen sie mit einem Wert von drei einen
Wert von vier kaufen?" (Siehe Band 25 unserer Ausgabe, S. 851.)
Unmittelbar danach schreibt Marx: Wir haben die Analyse gegeben
Buch II, Abschnitt III." Es handelt sich um den Abschnitt "Die
Reprodukion und Zirkulation des gesellschaftlichen Gesamtkapi-
tals" (siehe Band 24 unserer Ausgabe, S. 351-518).
Die Überschrift ist dem Inhaltsverzeichnis zu Manuskriptheft VII
entnommen (siehe vorl. Band, S. 3). 78
43 Der Terminus "Produktionskosten" wird hier im Sinne der imma-
nenten Produktionskosten, d.h. im Sinne von c + v + m gebraucht.
Vgl. die Anmerkung 39. 80
44 Marx verweist hier auf eine von ihm in seinem Exzerptheft XVI
notierte Stelle aus dem Artikel des französischen bürgerlichen
Publizisten und Vulgärökonomen Forcade "La guerre du socialisme"
(zweiter Artikel), der in der Zeitschrift "Revue des deux Mondes"
1848 (vol. 24, p. 998/999) erschien. In diesem Artikel kritisiert
Forcade die Formel Proudhons, der Arbeiter könne sein eigenes
Produkt nicht zurückkaufen, weil der Zins, der darin enthalten
ist, zum Selbstkostenpreis des Produkts hinzukommt (siehe Proud-
hon, "Qu'est-ce que la propriété?", Paris 1840, ch. IV, § 5).
Forcade verallgemeinert die Schwierigkeit, die Proudhon in einer
so eng begrenzten Form hervorgehoben hat und bemerkt, daß der
Preis der Ware nicht nur einen Überschuß über den Arbeitslohn,
sondern auch über den Profit enthält, insofern er auch noch den
Wert der Rohstoffe usw. enthält. Hierbei weist Forcede, der die
Frage in der verallgemeinerten Form zu lösen versucht, auf "das
ununterbrochene Wachsen des nationalen Kapitals" hin, das angeb-
lich den erwähnten "Rückkauf" erklärt. Im dritten Band des
"Kapitals" zeigt Marx die Fehlerhaftigkeit dieser Ansicht Forca-
des und charakterisiert sie als "Optimismus der bürgerlichen Ge-
dankenlosigkeit" (siehe Band 25 unserer Ausgabe, S. 851/852, Note
53). 83
45 Im folgenden ändert Marx, unter Beibehaltung der obigen Zif-
fern die Buchstabenbezeichnung der Produktionssphären (außer A).
Statt der Bezeichnungen B und C benutzt er jetzt die Bezeichnun-
gen B1-B2 (oder B1-2); statt der Bezeichnungen D, E, F, G, H, I
die Bezeichnungen C1-C6; statt der Bezeichnungen K1-K18 die Be-
zeichnungen D1-D18 (oder D1-18); statt der Bezeichnungen L1-L54
die Bezeichnungen E1-E54 (oder E1-54); statt der Bezeichnungen
M1-M162 die Bezeichnungen F1-F163 (oder F1-162); statt der Be-
zeichnungen N1-N486 die Bezeichnungen G1-G486 (oder C1-486). 90
46 Die Bezeichnungen "B" und "C" gebraucht Marx hier in dem glei-
chen Sinne wie zuvor bis Seite 90 (siehe Anm. 45). Marx hat hier
zwei Produkionssphären im Auge, wo in jeder Sphäre die neuzuge-
setzte Arbeit einen Arbeitstag beträgt. Die Summe der neuzuge-
setzten Arbeit in den Sphären A, B und C ist gleich drei Arbeits-
tagen, d.h. gleich der Arbeit. die in dem Produkt der Sphäre A
vergegenständlicht ist. 94
#463# Anmerkungen
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47 Marx benutzt hier die Buchstabenbezeichnung B und C schon
nicht mehr im Sinne von zwei Produktionssphären, sonst bestände
ihr Produkt aus nur 6 Arbeitstagen, während es sich hier um 18
Arbeitstage handelt. Diese Bezeichnung benutzt Marx aber auch
nicht im Sinne von B1-2 und C1-6 (B1-2 bedeutet bei Marx eine
Gruppe von zwei und C1-6 eine solche von sechs Produktionssphä-
ren; das Gesamtprodukt dieser acht Sphären = 24 Arbeitstage).
Hier meint Marx eine Gruppe, die aus sechs Produktionssphären
besteht, deren Produkt also = 18 Arbeitstage, und folglich im
Austausch gegen die neuzugesetzte Arbeit in D1-18, die ebenfalls
= 18 Arbeitstage, verkauft werden kann. 94
48 Die Einfügungen in eckigen Klemmern ergeben sich aus dem ge-
samten Gedankengang von Marx. Nach seiner Berechnung beträgt in
jeder folgenden Gruppe die Zahl der Produktionssphären das Dop-
pelte der Gesamtzahl aller vorhergehenden Sphären. So sind in der
Gruppe D1-18, die 18 Produktionssphären umfaßt, zweimal soviel
Sphären enthalten wie in C1-6 = 6 (A = eine Sphäre. B1-2 = zwei
Sphären, C1-6 = sechs Sphären, insgesamt neun Sphären). Darum
schreibt Marx nach der Bezeichnung D1-18 in Klammern: 2 x 9. 94
49 Marx zitiert Smith hier in der Übersetzung von Garnier. Die
Erklärung des Terminus dealers, auf die Marx in der Klammer hin-
weist, stammt von Garnier. 97
50 Einzelne kritische Bemerkungen über diese falsche These von
Smith und Tooke gibt Marx weiter unten auf S. 112/113 und
221/222.
Im zweiten Band des "Kapitals" zeigt Marx, daß die Ansicht von
Smith und Tooke, "daß das zur Zirkulation der jährlichen Revenue
erforderliche Geld auch hinreichend ist zur Zirkulation des ge-
samten jährlichen Produkts", eng mit Smith' Dogma verbunden ist,
der den gesamten Wert des gesellschaftlichen Produkts auf Reve-
nuen zurückführte (siehe Band 24 unserer Ausgabe, S. 471/472).
Siehe auch Band 25 unserer Ausgabe, S. 850/851. 97
51 Nach der vorhergehenden Rechnung stellen 5 1/3 Ellen Leinwand
das gesamte konstante Kapital des Spinners und des Webstuhlfabri-
kanten dar. Darum muß man für die Bestimmung des Anteils des
Flachsbauern als Ausgangspunkt nicht 5 1/3 Ellen, sondern eine
geringere Menge Leinwand nehmen. Im folgenden korrigiert Marx
diese Ungenauigkeit und setzt voraus, daß das konstante Kapital
des Spinners im ganzen nur 4 Ellen Leinwand vorstellt. 100
52 Marx kritisiert hier die von Tooke aufgegriffene Smithsche
These, daß "der Wert der zwischen den verschiedenen Geschäftsleu-
ten zirkulierenden Waren niemals den Wert jener übersteigen kann,
die zwischen den Geschäftsleuten und den Konsumenten zirkulieren"
(siehe vorl. Band, S. 97). 113
53 Marx meint seine Erklärung auf Seite 112, daß er hier "den
Teil des Profits, der sich in neues Kapital verwandelt", ganz au-
ßer acht lasse. 113
54 Eine Kritik der Ansicht, wonach alles das, "was für den einen
Kapital, für den andren Revenue ist und umgekehrt", gibt Marx im
zweiten Band des "Kapitals" (siehe Band 24 unserer Ausgabe, S.
436-438). Vgl. ebendort, S. 377-384 und 388-390 sowie Band 25 un-
serer Ausgabe, S. 849/850). 118
55 Das in geschweiften Klammern stehende Fragment findet sich auf
der Manuskriptseite 304, die zum vierten Kapitel gehört. Nach der
Marxschen Notiz am Anfang dieses Fragments, "Zu p. 300", wurde es
in das dritte Kapitel verlegt. Auf der Manuskriptseite 300 steht
ein Fragment über Say, das mit den Worten beginnt: "Vorher zum
Vorhergehenden
#464# Anhang und Register
-----
noch das". Bei einer Gegenüberstellung dieser Fragmente fällt
folgender Umstand auf: Das Fragment auf Manuskriptseite 304 endet
mit den Worten: "Wie der Wert des verkauften Produkts..." Das
Ende des Fragments über Say enthält die Antwort auf diese Frage:
"Die Revenue, die nur aus zugesetzter Arbeit besteht, kann dies
Produkt, was zum Teil aus zugesetzter, zum Teil aus präexistie-
render Arbeit besteht, zahlen..." Dementsprechend wird das Frag-
ment von Manuskriptseite 304 vor dem Fragment über Say gebracht,
das am Schluß von Punkt 10 des dritten Kapitels seinen Platz fin-
det. 119
56 Das Fragment, das den allgemeinen Charakter der Widersprüche
Smith' erklärt, wird in unserer Ausgabe als abschließende Bemer-
kung am Ende des dritten Kapitels gebracht. Das entspricht der
Stelle, die dieses Fragment in Marx' Manuskript einnimmt; denn
unmittelbar nach diesem Fragment folgen die Anfangszeilen des
nächsten Kapitels. 121
57 Diese Überschrift wurde dem Marxschen Planentwurf zum I. Teil
des "Kapitals" vom Januar 1863 entnommen. (Vgl. vorl. Band, S.
389.) 122
58 Malthus erklärt in seiner Schrift "Principles of political
economy", 2nd ed., London 1836, p. 44, daß die Unterscheidung
zwischen produktiver und unproduktiver Arbeit der Eckpfeiler in
dem Werk von Adam Smith sei und die Basis bilde, auf der die
Grundlinie seiner Überlegungen ruht. 127
59 Über die Bankiers und ihre Rolle in der kapitalistischen Ge-
sellschaft siehe Band 25 unserer Ausgabe, S. 495/496, 522,
525/526, 528, 559-561. 134
60 Über die Konzentration des Kapitals als die ursprüngliche Be-
dingung für die Vermehrung der Arbeitsproduktivität spricht Marx
im Heft IV seines Manuskripts von 1861-1863, Seite 171/172. 140
61 Mandeville, "The fable of the bees;..." Die erste Ausgabe er-
schien 1705. 146
62 fruges consumere nati (zum Verzehren der Früchte geboren) -
Horaz, "Episteln", Buch 1, Epistel 2,27. 146 241
63 Gemeint ist D'Avenants anonym erschienene Schrift "Discourses
on the publick revenues, and on the trade of England", part II,
London 1698, der die ein Jahr vorher erschienene Broschüre
D'Avenants "An essay on the East India trade" beigefügt war. Der
Wortlaut dieser Stelle wurde mit dem in Übereinstimmung gebracht.
was Marx in seinem Exzerptheft, aus dem alle Zitate aus den Ar-
beiten von D'Avenant entnommen sind, über D'Avenant sagt (der
Heftumschlag trägt von Marx' Hand die Notiz: "Manchester, Juli
1845"). 149
64 William Pettys "A treatise of taxes, and contributions..." zi-
tiert Marx hier nach Charles Ganilhs Buch "Des systèmes
d'économie politique...", t. II, Paris 1821, p. 36/37, wo diese
Stelle in der französischen Übersetzung Ganilhs gebracht wird.
Der Text der französischen Übersetzung des angeführten Abschnitts
unterscheidet sich etwas vom Text des englischen Originals, den
Marx in Heft XXII seines Manuskripts anführt (siehe vorl. Band,
S. 333). 152
65 Nach diesem Zitat aus Garnier folgen im Manuskript eine um-
fangreiche Abschweifung über John Stuart Mill (Manuskriptseite
319-345), eine kurze Notiz über Malthus (Manuskriptseite 345/346)
und ein kleiner Exkurs über Petty (Manuskriptseite 346/347). Die
Abschweifung über John Stuart Mill beginnt mit den Worten: "Bevor
wir auf Garnier eingehn, einiges, hier episodisch eingelegt, über
den oben zitierten Mill junior. Das hier zu Sagende gehört ei-
gentlich später in diesen Abschnitt, wo von der Ricardoschen
Theorie
#465# Anmerkungen
-----
vom Mehrwert zu sprechen; also nicht hierhin, wo wir noch bei A.
Smith." Im Inhaltsverzeichnis von Heft XIV (siehe vorl. Band, S.
5) und auch im Text dieses Hefts selbst findet sich der Abschnitt
über John Stuart Mill in dem Kapitel "Auflösung der Ricardoschen
Schule". Aus diesen Gründen wurde die Abschweifung über John
Stuart Mill in das erwähnte Kapitel verlegt, das zum dritten Teil
der "Theorien über den Mehrwert" gehört. Die Notiz über Malthus
wurde in das Kapitel über Malthus verlegt und der Exkurs über
Petty findet sich im vorl. Band auf Seite 151/152. Nach allen
diesen Abschweifungen heißt es im Manuskript (Heft VIII, Seite
347): "Wir kommen zurück zur produktiven und unproduktiven Ar-
beit. Garnier. Siehe Heft VII, Seite 319." Und dann folgt die
Analyse der Ansichten Garniers. 153
66 Bis hierhin bezeichnete Marx mit dem Buchstaben x das als Ge-
brauchswert betrachtete Produkt und mit dem Buchstaben z den Wert
des Produkts. Von dieser Stelle an ändert Marx die Buchstabenbe-
zeichnung, mit dem Buchstaben x bezeichnet er den Wert, und mit z
den Gebrauchswert. In unserer Ausgabe wird die ursprüngliche von
Marx benutzte Buchstabenbezeichnung fortgeführt, werden also von
hier an die Buchstaben x und z gegeneinander ausgetauscht, so daß
sie ihre erste Bedeutung beibehalten. 159
67 Dieser Absatz, der eine Ergänzung zum Abschnitt über Germain
Garnier bildet, ist dem Manuskriptheft IX entnommen, wo er zwi-
schen den Texten über Say und Destutt de Tracy steht. Garniers
Buch "Abrégé élémentaire des principes de l'économie politique"
zitiert Marx nach Destutt de Tracys Schrift "Élémens
d'idéologie", IVe et Ve parties. Traité de la volonté et de ses
effets", Paris 1826, p. 250/251. 172
68 Der folgende Text über Schmalz ist eine Nachschrift ganz am
Ende des Manuskripthefts IX. Seinem Inhalt nach ist er eine Er-
gänzung zu der nachträglichen Aufzeichnung über Garnier, die sich
im gleichen Manuskriptheft auf Seite 400 befindet. 173
69 Marx zitiert Canards Definition des Reichtums nach Ganilhs
Buch "Des systèmes d'économie politique...", t. I, Paris 1821, p.
75. In Canards Buch steht die Definition auf Seite 4. 174
70 Diese Behauptung Ganilhs findet sich im ersten Band seiner
Schrift "Des systèmes d'économie politique...", Paris 1821, p.
213. Ganilhs Buch la théorie de l'économie politique" erschien
1815, zwei Jahre vor Ricardos "On the principles of political
economy, and taxation". 184
71 Genaugenommen müßte der Wert der Maschine - unter der Voraus-
setzung, daß er viermal so groß wäre wie das übrige Kapital, das
= 460 l. (150 + 310) ist - 1840 l. ausmachen. Zur Vereinfachung
der Berechnung nimmt Marx die runde Zahl 1600 l. 185
72 Marx zitiert hier Says Anmerkung zum 26. Kapitel von Ricardos
"On the principles of political economy, and taxation" nach Ga-
nilhs Buch (t. I, p. 216). 192
73 Marx verweist hier auf die Seite des ersten Bandes von Ganilhs
Buch, nach der er aus dem 26. Kapitel von Ricardos "Principles of
political economy" in der französischen Übersetzung von Constan-
cio zitiert. Etwas später, auf der Manuskriptseite 377, führt
Marx die gleiche Stelle aus Ricardos "Principles..." von neuem
an, aber schon in englischer Sprache (nach der dritten Ausgabe)
und vollständiger (siehe vorl. Band, S. 197). 195
74 "Vos, non vobis" - (wörtlich: Ihr, nicht für euch) - Ihr ar-
beitet, jedoch nicht für euch. Zitat aus den Epigrammen Vergils.
197
#466# Anhang und Register
-----
75 Marx führt hier das Zitat aus dem 26. Kapitel von Ricardos "On
the principles of political economy, and taxation" zuerst in
französischer Sprache in der Übersetzung von Constancio (nach Ga-
nilhs Buch, t. I p. 214) und kurz darauf nach dem englischen Ori-
ginal an (nach der dritten Ausgabe, p. 416). 197
76 Im Manuskript folgen 4 1/2 mit Bleistift durchstrichene Seiten
(372-376), auf denen Marx die Zahlenangaben in Ricardos Beispiel
von der "Person mit einem Kapital von 20 000 l." ausführlich ana-
lysiert. Marx zeigt die Unsinnigkeit dieser Zahlenangaben. In dem
einen Fall beschäftigt der Besitzer eines Kapitals von 20 000 l.
hundert Arbeitet und verkauft die produzierte Ware für 10 000 l.
Im anderen Fall beschäftigt er tausend Arbeiter und verkauft die
produzierte Ware für 20 000 l. Ricardo behauptet, daß in beiden
Fällen der Profit auf die 20 000 l. Kapital ein und derselbe sein
könne, nämlich 2000 l. Marx stellt bis ins einzelne gehende Be-
rechnungen an, die zeigen, daß dieses Resultat unter den gegebe-
nen Voraussetzungen unmöglich ist. Anschließend sagt Marx: "Die
V o r a u s s e t z u n g e n in den Illustrationen dürfen sich
nicht widersprechen. Sie müssen also so formuliert werden, daß
sie w i r k l i c h e Voraussetzungen, w i r k l i c h e Hy-
pothesen, keine vorausgesetzten Abgeschmacktheiten, keine hypo-
thetischen Unwirklichkeiten und Unsinnigkeiten sind." (Manu-
skriptseite 373.) Das Unbefriedigende in Ricardos Beispiel zeigt
sich auch darin, daß nur die Anzahl der beschäftigten Arbeiter
angegeben wird, nicht aber die Menge des in beiden Fällen
produzierten Bruttoprodukts. Marx wählt nun seinerseits passen-
dere Zahlen für die Anzahl der Arbeiter und für die Menge der er-
zeugten Produkte und stellt entsprechende Berechnungen an. Aber
als er zum Ausrechnen der Produktenmenge kommt, die die Arbeiter
in jedem dieser beiden Fälle als Arbeitslohn erhalten, stellt er
einen Fehler in seinen Berechnungen fest und beschließt, sie ein-
zustellen. Die im Manuskript durchstrichene Stelle endet auf
Manuskriptseite 376 mit den Worten: "Diese Rechnung ist aufzuge-
ben. Nicht einzusehn, warum Zeit an Konstruktionen des Ri-
cardoschen Blödsinns zu verlieren." 197
77 Marx spielt auf die von Say in seiner Schrift "Lettres à M.
Malthus", Paris 1820, p. 15 angestellten Betrachtungen an, daß
die Ursache z.B. für die Überfüllung des italienischen Marktes
mit englischen Waren in der ungenügenden Produktion jener italie-
nischen Waren zu suchen ist, die gegen englische Waren ausge-
tauscht werden könnten. Diese Betrachtungen werden in der anony-
men Broschüre "An inquiry into those principles...", London 1821,
p. 15 zitiert, die von Marx in sein Exzerptheft XII aufgenommen
wurden (S. 12). Vgl. auch die These Says, daß "die Stockung im
Absatz mancher Produkte von der Seltenheit mancher anderen" her-
rührt, die Marx im vorl. Band, S. 239, kritisiert. 205
78 Marx nimmt die runde Zahl 10, um sich die weiteren Berechnun-
gen nicht zu erschweren. Aus den im Text gegebenen Zahlen (110
Jahre als Gesamtsumme der Umschlagsperioden für 14 verschiedene
Sorten fixen Kapitals) ergäbe die Berechnung der durchschnittli-
chen Umschlagszeit des fixen Kapitals - wenn man annähme, daß
alle seine verschiedenen Sorten gleichen Umfang haben - nicht 10,
sondern nur 7,86 Jahre. Jedoch weist Marx auf der nächsten Seite
darauf hin, daß die Umschlagszeit des Kapitals, "seine Dauer,
meist im Verhältnis mit seiner Größe wachst". 213
79 Zu einigen der in diesem "Intermezzo" berührten Fragen kehrt
Marx im Manuskriptheft X bei der Analyse des Tableau +conomique
von Quesnay zurück (siehe vorl. Band, sechstes Kapitel). Eine
ausführliche und systematische Antwort auf die zuletzt gestellten
beiden Fragen gibt er im zweiten Band des "Kapitals" (besonders
im 20. Kapitel, X. "Kapital und Revenue: Variables Kapital und
Arbeitslohn", und im 21. Kapitel).
#467# Anmerkungen
-----
Im 2. Teil der "Theorien über den Mehrwert" kehrt Marx im Kapitel
über Ricardos Akkumulationstheorie zu den in diesem "Intermezzo"
untersuchten Fragen zurück.
Im 3. Teil der "Theorien über den Mehrwert" kommt Marx ebenfalls
auf diese Frage zurück und zwar im Kapitel Gegensatz gegen die
Ökonomen (auf Basis der Ricardoschen Theorie)" in Verbindung mit
der kritischen Analyse der anonymen Broschüre "The source and re-
medy of the national difficulties" und im Kapitel über Cherbuliez
in Verbindung mit dem Problem der Akkumulation als erweiterte Re-
produktion. 222
80 Es handelt sich um folgende Stelle: la monnaie d'or et
d'argent qui circule dans un pays, et par le moyen de laquelle le
produit des terres et du travail de ce pays est annuellement mis
en circulation est distribué aux consommateurs auxquels il
appartient, est aussi tout comme l'argent comptant de négociant,
un fonds mort en tatalité. C'est une partie très-préciense du
capital du pays, qui n'est point productive." [Das Gold- und
Silbergeld, das in einem Lande zirkuliert und durch dessen
Vermittlung das Produkt des Bodens und der Arbeit dieses Landes
jährlich zirkuliert und an die Konsumenten, denen es gehört,
verteilt wird, stellt, ganz ebenso wie das verfügbare Geld des
Kaufmanns, insgesamt einen toten Fonds dar. Dies ist ein sehr
wertvoller Teil des Kapitals des Landes, der nicht im geringsten
produktiv ist.] (Adam Smith, Recherches sur la nature et les
causes de la richesse des nations." Trad. nouv., ... par Germain
Garnier, t. II, Paris 1802, p. 290.) 237
81 I n s t i t u t d e F r a n c e - die höchste wissen-
schaftliche Körperschaft in Frankreich, die aus mehreren Klassen
oder Akademien besteht. Destutt de Tracy war Mitglied der Akade-
mie für moralische und politische Wissenschaften. 250
82 Im Manuskriptheft XIV (siehe Band 26 unserer Ausgabe, 3.Teil)
verweilt Marx nach einer Analyse der Ansichten von Malthus bei
zwei anonymen Schriften, deren eine vom ricardianischen
Standpunkt gegen Malthus auftritt, während die andere Malthus'
Ansichten gegen die Ricardianer verteidigt. Die erste ist anonym
und heißt An inquiry into those principles, respecting the nature
of demand and the necessity of consumption, lately advocated by
Mr. Malthus...", London 1821. Die zweite Schrift stammt von John
Cazenove und trägt den Titel "Outlines of political economy;
being a plain and short view of the laws relating to the
production, distribution, and consumption of wealth. London 1832.
255
83 Marx führt dieses Zitat von William Paley aus dem Buch "The
principles of moral and political philosophie", London 1785, in
französischer Sprache an, und zwar nach der Schrift von Malthus
"Essai sur le principe de population". Trad. de l'anglais sur la
5e éd. par P. Prévost et G. Prévost. 3e éd. française, t. 4. Pa-
ris. Genève 1836, p. 109. 255
84 Marx meint die Polemik gegen Voltaire in Lessings Hamburgi-
scher Dramaturgie" (1767-1769). 257
85 "Henriade" - ein Epos Voltaires über den französischen König
Heinrich IV.; die erste Ausgabe erschien 1723. 257,
86 In diesem Kapitel betrachtet Smith die allgemeinen theoreti-
schen Vorstellungen des Merkantilismus. 275
87 Marx meint den Abschnitt Schatzbildung im ersten Heft "Zur
Kritik der Politischen Oekonomie. (siehe Band 13 unserer Ausgabe,
S. 107), wo er ein Zitat aus Pettys Political arithmetick" an-
führt. Auf das gleiche Zitat bezog sich Marx oben auf S. 144, wo
er bei Smith die teilweise Rückkehr zu den Vorstellungen der Mer-
kantilisten hervorhob. 275
#468# Anhang und Register
-----
88 Marx meint die letzten sechs Abschnitte des 3. Kapitels des
II. Buches von Smith' Werk "An inquiry into the nature and causes
of the wealth of nations", wo dieser untersucht, welche Art von
Verausgabung der Revenue in größerem Maße zum Wachstum des ge-
sellschaftlichen Reichtums beitrage und welche in geringerem.
Smith nimmt an, daß dies von der verschiedenartigen Natur der Ge-
brauchsgegenstände, von dem Grad ihrer Dauerhaftigkeit abhängt.
Diese Ansicht Smith' erwähnte Marx oben auf S. 252 in dem Ab-
schnitt über Destutt de Tracy. 275
89 Im Manuskriptheft V, Seite 181 (Kapitel 1, dritter Abschnitt
"Der relative Mehrwert") führt Marx folgendes Zitat von Linguet
an: "L'économie sordide qui le suit des yeux avec inquiétude
l'accable de reproches au moindre relâche qu'il paroît ae donner,
et s'il prend un instant de repos, elle prétend qu'il la vole."
[Die schmutzige Ökonomie, die ihn mit unruhigen Augen verfolgt,
überhäuft ihn mit Vorwürfen bei der geringsten Rast, die er sich
gestatten könnte, und wenn er sich einen Augenblick ausruht, be-
hauptet sie, daß er sie bestehle.] ([Linguet] "Théorie des loix
civiles...", t. II., Londres 1767, p. 466.) Dieselbe Stelle führt
Marx im Manuskriptheft X, Seite 439, im Kapitel über Linguet an
(siehe vorl. Band, S. 324). Im ersten Band des "Kapitals" gibt er
das Zitat verkürzt (siehe Band 23 unserer Ausgabe, S. 247, Note
39). 278
90 Marx bringt das Kapitel über Linguet erst nach dem Kapitel
über Necker ungeachtet dessen, daß Linguets Schrift "Théorie des
loix civiles..." (1767) dem Erscheinungsjahr nach den beiden hier
betrachteten Schriften Neckers voraufging, nämlich "Sur la légis-
lation et le commerce des grains" (1775) und "De l'administration
des finances de la France" (1784). Diese Anordnung ist dadurch
begründet, daß hinsichtlich des Verständnisses für den Charakter
der kapitalistischen Produktion Linguets Schrift auf höherer
Stufe steht als die beiden Bücher Neckers. 278
91 Marx benutzt hier die Darstellung des Tableau Économique aus
Schmalz' Buch "Économie politique." Ouvrage traduit de l'allemand
par Henri Jouffroy, t. I, Paris 1826, p. 329.
Eine Kritik an Schmalz' Ansichten gibt Marx im Manuskriptheft VI
auf Seite 241/242 (siehe vorl. Band, S. 38). Ergänzende Bemerkun-
gen über Schmalz mit Zitaten aus seinem Buch finden sich am Ende
von Manuskriptheft IX auf Seite 421 (siehe vorl. Band, S. 173 und
174). Auf der folgenden Manuskriptseite (Heft X, S. 422) geht
Marx dann zu der "Abschweifung" über, die dem Tableau Économique
von Quesnay gewidmet ist. Es ist bemerkenswert, daß Marx in der
ganzen "Abschweifung" (Manuskriptseiten 422-437) (siehe vorl.
Band, S. 282-319) fast keine Zitate aus den Schriften der
erwähnten Autoren anführt. Nur auf der letzten Seite gibt er
Zitate von Smith und einen Auszug aus Proudhon, mit dem Hinweis,
sie gehörten an jene Stelle im Manuskript (Seite 428), wo von
Proudhon die Rede ist (nach diesem Marxschen Hinweis ist daher
der Auszug aus Proudhon in unserer Ausgabe auf Seite 301
untergebracht worden). Alles das führt zu der Schlußfolgerung,
daß Marx bei der Niederschrift der "Abschweifung" die Schriften
Quesnays und der anderen erwähnten Autoren nicht zur Hand hatte.
Es ist sehr wahrscheinlich, daß er fast die ganze "Abschweifung"
im April 1862 während seines Aufenthalts in Manchester
geschrieben hat.
In den ergänzenden Bemerkungen über die Physiokraten im Manu-
skriptheft XXIII, Seiten 1433/1434, führt Marx das Tableau Écono-
mique in der Form an, in der Quesnay es in seiner "Analyse du Ta-
bleau Economique" (siehe vorl. Band, S. 354) gibt. In derselben
Form findet sich das Tableau Économique auch in seinem Brief an
Engels vom 6. Juli 1863. 282
#469# Anmerkungen
-----
92 Die hier von Marx benutzten Buchstaben (mit den dazugehörigen
Zeichen) geben dem Tableau eine Anschaulichkeit, die ihm sowohl
bei Schmalz wie auch bei Quesnay fehlt.
Die Kennzeichnung jeder Linie durch zwei Buchstaben (a-b, a-c,
c-d usw.) bezeichnet ihre Richtung von der einen zur anderen
Klasse (die Richtung ist bestimmt durch die alphabetische Folge
der Buchstaben: a-b, a-c, c-d usw.). So weist die Linie a-b dar-
auf hin, daß die Zirkulation zwischen der Klasse der Grundeigen-
tümer und der "produktiven Klasse" (Pächter) zum Ausgangspunkt
die Klasse der Eigentümer hat (die letzteren kaufen Nahrungsmit-
tel bei den Pächtern).
Die Bezeichnung jeder Linie durch zwei Buchstaben drückt zugleich
die Bewegung des Geldes und die der Waren aus. So stellt die Li-
nie a-b die Bewegung des Geldes dar (die Klasse der Grundeigentü-
mer zahlt eine Milliarde Geld an die produktive Klasse); aber
dieselbe Linie, in umgekehrter Richtung (b-a) betrachtet, zeigt
die Bewegung der Waren (die produktive Klasse übergibt der Klasse
der Grundeigentümer für eine Milliarde Lebensmittel).
Die gebrochene Linie a-b-c-d setzt sich aus folgenden Gliedern
zusammen: 1. dem Abschnitt a-b, der die Zirkulation zwischen den
Grundeigentümern und der produktiven Klasse darstellt (die Eigen-
tümer kaufen für eine Milliarde Nahrungsmittel bei den Pächtern);
2. dem Abschnitt a-c, der die Zirkulation zwischen den Eigentü-
mern und der sterilen Klasse (den Manufakturisten) darstellt (die
Eigentümer kaufen bei den Manufakturisten für eine Milliarde Ma-
nufakturwaren); 3. dem Abschnitt c-d, der die Zirkulation zwi-
schen der sterilen Klasse und der produktiven Klasse darstellt
(die Manufakturisten kaufen bei den Pächtern für eine Milliarde
Nahrungsmittel).
Die Linie a'-b' stellt die Zirkulation zwischen der produktiven
Klasse und der sterilen Klasse dar (die Pächter kaufen bei den
Manufakturisten für eine Milliarde Manufakturwaren).
Die Linie a''-b'' stellt die abschließende Zirkulation zwischen
der sterilen Klasse und der produktiven Klasse dar (die Manufak-
turisten kaufen bei den Pächtern für eine Milliarde die für die
Manufakturproduktion notwendigen Rohstoffe). 282 304 307
93 Marx stellt hier den Arbeiter, dessen einzige Ware sein Ar-
beitsvermögen ist, dem "Warenbesitzer in der ersten Form" gegen-
über, d.h. einem Warenbesitzer, der "von dem Arbeitsvermögen
selbst unterschiedne Waren" für den Verkauf besitzt (vgl. vorl.
Band, S. 137 und 141). 291
94 Man meint die ersten beiden Absätze des Abschnitts "Geld" im
ersten Heft "Zur Kritik der Politischen Oekonomie" (siehe Band 13
unserer Ausgabe, S. 101/102). 298
95 Marx meint folgende Stelle aus dem ersten Heft "Zur Kritik der
Politischen Oekonomie": "Das Geld, das sie als Käufer ausgegeben,
kehrt in ihre Hand zurück, sobald sie von neuem als Verkäufer von
Waren erscheinen. Die beständige Erneuerung der Warenzirkulation
spiegelt sich so darin ab, daß das Geld nicht nur beständig rou-
liert aus einer Hand in die andere, über die ganze Oberfläche der
bürgerlichen Gesellschaft, sondern zugleich eine Summe verschie-
dener kleiner Kreisläufe beschreibt, ausgehend von unendlich ver-
schiedenen Punkten und zurückkehrend zu denselben Punkten, um von
neuem dieselbe Bewegung zu wiederholen". (Siehe Band 13 unserer
Ausgabe, S. 80/81). 298
96 Der Abschnitt über Bray findet sich im Manuskriptheft X auf
den Seiten 441-444 (siehe Band 26 unserer Ausgabe, 3. Teil). Er
ist unvollendet: Brays Ansichten über die Geldzirkulation zwi-
schen Arbeitern und Kapitalisten werden darin nicht berührt.
#470# Anhang und Register
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Über Brays Ansichten von Wesen und Rolle des Geldes vgl. das
Marxsche Manuskript von 1847 "Arbeitslohn" (siehe Band 6 unserer
Ausgabe, S. 540); Marx, "Grundrisse der Kritik der politischen
Ökonomie", Berlin 1953, S. 55, 690, 754; Marx, Brief an Engels
vom 2. April 1858; Marx, "Zur Kritik der Politischen Oekonomie.
Erstes Heft" (siehe Band 13 unserer Ausgabe, S. 68). 299
97 Die eingeklammerten Worte weisen auf Gedanken hin, die Marx
später zu entwickeln beabsichtigte. Aller Wahrscheinlichkeit nach
hatte er Quesnays apologetische Auffassung vom Privateigentum am
Grund und Boden im Sinn. Hiernach wäre das Recht der Bodeneigen-
tümer an ihrem Grund und Boden darauf gegründet, daß ihre Vorfah-
ren den jungfräulichen Boden urbar gemacht haben. In dem von Man
verfaßten X. Kapitel des zweiten Abschnitts des "Anti-Dühring"
charakerisiert er diese Ansicht der Physiokraten folgendermaßen:
"Aber nach dem 'natürlichen Recht' besteht ihre" (der Grundeigen-
tümer) "eigentliche Funktion gerade in 'der Sorge für die gute
Verwaltung und für die Ausgaben zur Erhaltung ihres Erbteils',
oder wie das später entwickelt, in den avances foncières, das
heißt in Ausgaben, um den Boden vorzubereiten und die Pachtung
mit allem Zubehör zu versehen, die dem Pächter erlauben, sein
ganzes Kapital ausschließlich dem Geschäft der wirklichen Kultur
zu widmen." (Siehe Band 20 unserer Ausgabe, S. 234.) 300
98 Im Manuskriptheft XV, Seiten 935-937 (siehe Band 26 unserer
Ausgabe, 3. Teil) kritisiert Marx Proudhons vulgäre Ansicht über
die Rolle des Geldkapitals und über das Wesen des Zinses, wie sie
Proudhon in dem Buch "Cratuité du crédit entwickelt hat. (Siehe
auch Band 25 unserer Ausgabe, S. 357-359.) 301
99 Diesem Problem widmet Marx im zweiten Band des "Kapitals" eine
umfassende Betrachtung, und zwar im 17., 20. und 21. Kapitel.
(Siehe Band 24 unserer Ausgabe. S. 321-350, 410-420, 423-427,
488-491). 303 304 318
100 Marx gebraucht hier für die drei Klassen, die bei Quesnay
auftreten, folgende Bezeichnungen: P = classe des propriétaires
(Klasse der Grundeigentümer, die Landlords), S = classe stérile
(sterile Klasse, die Manufakturisten), F = fermiers, classe pro-
ductive (Pächter, die produktive Klasse). 304
101 Man nimmt hier und im folgenden mit Quesnay an, daß n u r
e i n F ü n f t e l des landwirtschaftlichen Bruttoprodukts
nicht in die Zirkulation eingeht, vielmehr von der produktiven
Klasse in Naturalform verwendet wird.
Marx kommt im Manuskriptheft XXIII, Seiten 1433/1434 auf diesen
Punkt zurück (siehe vorl. Band, S. 354/355), und ebenfalls in dem
von ihm verfaßten X. Kapitel des zweiten Abschnitts des "Anti-
Dühring". Hier präzisiert er seine Charakteristik über Quesnays
Ansichten vom Ersatz des zirkulierenden Kapitals in der Landwirt-
schaft: "Das ganze Bruttoprodukt, zum Wert von fünf Milliarden,
befindet sich also in der Hand der produktiven Klasse, das heißt
zunächst der Pächter, die es produziert haben durch Verausgabung
eines jährlichen Betriebskapitals von zwei Milliarden, entspre-
chend einem Anlagekapital von zehn Milliarden. Die landwirt-
schaftlichen Produkte, Lebensmittel, Rohstoffe etc., die zum Er-
satz des Betriebskapitals, also auch zum Unterhalt aller im
Ackerbau direkt tätigen Personen erheischt sind, werden in natura
von der Gesamternte weggenommen und zur neuen landwirtschaftli-
chen Produktion verausgabt. Da, wie gesagt, konstante Preise und
einfache Reproduktion auf dem einmal gültigen Maßstab unterstellt
sind, ist der Geldwert dieses vorweggenommenen Teils des Brutto-
produkts gleich zwei Milliarden Livres. Dieser Teil geht also
nicht in die allgemeine Zirkulation ein. Denn, wie schon bemerkt,
ist die Zirkulation, soweit sie nur i n n e r h a l b des Krei-
ses jeder besondern Klasse, aber nicht
#471# Anmerkungen
-----
zwischen den verschiedenen Klassen stattfindet, vom Tableau aus-
geschlossen." (Siehe Band 20 unserer Ausgabe, S. 231). 307 355
102 Marx meint Baudeaus Kommentar "Explication du Tableau Écono-
mique". In: "Physiocrates..." par Eugène Daire. 2e partie. Paris
1846, p. 822-867). 309
103 An Stelle der im Tableau Économique von Quesnay figurierenden
T a u s e n d e M i l l i o n e n Livres von Tours spricht Marx
hier einfach von T a u s e n d e n Geldeinheiten, was am Wesen
der Sache nichts ändert. 316
104 In den Manuskriptheften XIV und XV, Seiten 852-890 findet
sich das Kapitel "Gegensatz gegen die Ökonomen (auf Basis der Ri-
cardoschen Theorie)". In dieses Kapitel gehören auch der unvoll-
endete Abschnitt über Bray im Manuskriptheft X (Seite 441-444)
und der Schluß des Abschnitts über Hodgskin im Heft XVIII (Seite
1084-1086) (siehe Band 26 unserer Ausgabe, 3. Teil). 320
105 [Linguet,] "Théorie des loix civiles, ou principes fondamen-
taux de la société", t. I, Londres 1767, p. 236. Bei Linguet
heißt es wörtlich: "Leur esprit est de consacrer la propriété"
[Ihr Geist ist, das Eigentum zu heiligen]. 320
106 Über einige Ansichten Pettys sprach Marx bereits im Kapitel
"Theorien über produktive und unproduktive Arbeit" im Zusammen-
hang mit den frühen Versuchen, zwischen produktiver und unproduk-
tiver Arbeit zu unterscheiden, (Siehe vorl. Band, S. 150-152).
330
107 Vgl. das Planschema für den I. Teil des "Kapitals", vorl.
Band, S. 389. 330
108 Gemeint ist Pettys Schrift "A treatise of taxes, and contri-
butions...", die 1662 erstmalig veröffentlicht wurde. 338
109 Es handelt sich um North' Buch "Discourses upon trade..." und
Lockes Schrift "Some considerations of the consequences of the
lowering of interest, and raising the value of money". Beide Ar-
beiten wurden 1691 geschrieben. 340
110 Locke, "Some considerations of the consequences of the lo-
wering of interest, and raising the value of money." 343
111 Marx zitiert Locke hier nach Massies Buch "An essay on the
governing causes of the natural rate of interest...", London
1750, p. 10/11. In der Ausgabe der Schriften Lockes von 1768 fin-
det sich diese Stelle vol. II, p. 24. 343
112 Marx meint hier eines seiner "Beihefte" zu dem Manuskript von
1861-1863. in das er im Frühjahr 1863, wie er an Engels am 29.
Mai 1863 schrieb, allerlei Literaturhistorisches in bezug auf den
von mir bearbeiteten Teil der politischen Ökonomie" exzerpierte.
Erhalten geblieben sind die Beihefte A, B, C, D, E, F, G, H. Im
Beiheft C nehmen die Auszüge aus North' Schriften die Seiten 12-
14 ein. 344
113 Im Manuskript stand hier ursprünglich "seit 1688", dann aber
strich Marx die Zahl 1688 und setzte ein Fragezeichen. Im Heft XI
des Manuskripts von 1861-1863, Seite 507/508, gibt Marx Daten
über die Bewegung der Weizenpreise. Wenn zwischen 1641 und 1649
der Durchschnittspreis des Weizens 60 sh. 5 2/3 d. je Quarter be-
trug, so fiel er in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts auf
44 sh. 2 1/5 d. und in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts auf
35 sh. 9 29/59 d. 344
114 Marx meint wahrscheinlich die Stelle aus dem IV. Kapitel von
Pettys Abhandlung "Political arithmetick" (1676), die er im Ab-
schnitt über Rodbertus (Manuskriptheft XI, Seite 494; siehe Band
26 unserer Ausgabe, 2.Teil) anführt. Vgl. auch Band 25 unserer
#472# Anhang und Register
-----
Ausgabe. S. 673: "Zu Pettys und Davenants Zeit, Klagen der Land-
leute und Grundbesitzer über die Verbesserungen und Urbarmachun-
gen; Fallen der Rente auf den bessern Ländereien...". 345
115 Dieses Zitat, beginnend mit den Worten "I will begin with the
beggar..." [Ich will mit dem Bettler beginnen...] wird gemäß dem
Hinweis von Marx nach dem Beiheft C. Seite 12/13, gebracht. 346
116 Im Beiheft C, Seite 14, gibt Marx Auszüge aus Schriften von
North, in denen dieser von "Ebben und Fluten" in der Geldzirkula-
tion eines Landes spricht. Eines dieser Zitate führt Marx im er-
sten Band des "Kapitals. an (siehe Band 23 unserer Ausgabe, S.
148 Note 95). 347
117 Vor dieser Stelle bringt Massie Zitate aus Pettys "Political
arithmetick" und aus Lockes "Some considerations of the conse-
quences of the lowering of interest, and raising the value of mo-
ney". 351
118 Marx führt hier mit einigen Kürzungen das Tableau Économique
in der Form an, wie Quesnay es in der "Analyse du Tableau Écono-
mique" gibt (vgl. "Physiocrates...", par M. Eugène Daire. 1e par-
tie, Paris 1846, p. 65). 354
119 Diesen Standpunkt hat der Physiokrat Baudeau in seiner
"Explication du Tableau Économique" entwickelt (vgl. "Physio-
crates ...", par Eugène Daire. 2e partie, Paris 1846, p. 852 bis
854). 355
120 Unter dieser Überschrift sind in dem von Daire herausgegebe-
nen Werk Physiocrates..." 1e partie, Paris 1846, zwei Dialoge
vereint, die von Quesnay stammen: "Du commerce, Premier dialogue
entre M.H. et M.N." und "Sur les travaux des artisans. Second
dialogue". Das von Marx angeführte Zitat ist dem ersten Dialog
entnommen. 356
121 Dieses Quesnay-Zitat steht nicht in dem eigentlichen Text von
Dupont de Nemours' Buch "De l'origine et des progrès d'une
science nauvelle", sondern in seinen inhaltlich dazugehörenden
"Maximes du docteur Quesnay, ou résumé de ses principes
d'économie sociale"; beide finden sich in: "Physiocrates...", par
Eugène Daire. 1e partie, Paris 1846. Die von Marx angegebene Sei-
tenzahl bezieht sich auf diese Ausgabe. 356
122 Das Zitat ist Quesnays "Du commerce. Premier dialogue entre
M.H. et M.N." entnommen. 356
123 Aus dem Dialog "Sur les travaux des artisans..." von Quesnay.
356
124 Aus den "Maximes du docteur Quesnay" von Dupont de Nemours.
356
125 Marx meint Kapitel 26 ("On gross and net revenue") in Ri-
cardos "Principles of political economy, and taxation". 357 381
126 Marx meint seine Auszüge aus Buats Schrift im Beiheft A auf
den Seiten 27-32. Im Folgenden sind die Marxschen Verweisungen
auf die Seiten des Beihefts beibehalten und durch Verweisungen
auf die Seiten von Buats Werk in eckigen Klammern ergänzt worden.
357
127 Über Arthur Young als den "Fanatiker des Mehrprodukts" siehe
Band 23 unserer Ausgabe, S. 243/244, Note 34). 357
128 Es ist festgestellt worden, daß der Autor dieser von Marx
hier analysierten anonymen Schrift ein gewisser John Gray war,
dessen Lebensdaten jedoch nicht ermittelt worden sind. Im Jahre
1802 gab derselbe in London noch ein Buch über die Einkommen-
steuer heraus. Er ist nicht identisch mit dem von Marx im ersten
Heft "Zur Kritik der Politischen
#473# Anmerkungen
-----
Oekonomie" und im ersten Band des Kapitals" erwähnten utopischen
Sozialisten John Gray, der von 1798 bis 1850 lebte. 358
129 Marx meint sein Beiheft H. Fast alle Auszüge von Seite 6 der
anonymen Schrift, die auf den Seiten 32/33 des Beiheftes H ste-
hen, bringt Marx im übernächsten Absatz. 358
130 Auf Seite 36/37 des Beihefts H stehen Auszüge von Seite 31-33
der anonymen Schrift. 360
131 Auf Seite 38/39 des Beihefts H stehen Auszüge von Seite 51-54
der anonymen Schrift. Im Folgenden sind die Marxschen Verweisun-
gen auf die Seiten des Beihefts H durch Verweisungen in eckigen
Klammern auf die Seiten der anonymen Schrift ergänzt worden. 361
132 Auf der Seite 1446 des Manuskriptheftes XXIII erwähnt Marx
das gegen die Physiokraten gerichtete Buch von Béardé de l'Abbaye
"Recherches sur les moyens de supprimer les impôts", Amsterdam
1770. Auszüge aus diesem Buch stehen auf Seite 10/11 des Beihefts
H. 361
133 Über das "Irish right of tenantry" vgl. Marx' Artikel in der
"New-York Daily Tribune" vom 11. Juli 1853 (siehe Band 9 unserer
Ausgabe, S. 157-163). 362
134 Die Überschrift für die Beilage ist dem Planentwurf von Marx
zum I. Teil des "Kapitals" entnommen (siehe vorl. Band, S. 389).
365
135 Marx meint den Abschnitt "Formelle und reelle Subsumtion der
Arbeit unter das Kapital. Übergangsformen. (Manuskriptheft XXI,
Seiten 1306-1316), der dem Abschnitt "Produktivität des Kapitals.
Produktive und unproduktive Arbeit" unmittelbar vorangeht. Über
die formelle und reelle Subsumtion der Arbeit unter das Kapital
siehe Band 23 unserer Ausgabe. S. 532/533 und 765-767. 365
136 Bereits im ersten Heft "Zur Kritik der Politischen Oekonomie"
(1859) zeigte Marx, daß in der bürgerlichen Gesellschaft die My-
stifikation der gesellschaftlichen Beziehungen besonders frappant
im Geld hervortritt, daß der bürgerlichen Produktion die Kristal-
lisation des Reichtums als Fetisch in der Form von Edelmetallen
eigen ist (siehe Band 13 unserer Ausgabe, S. 35 und 130/131). Den
Prozeß der Fetischisierung der bürgerlichen gesellschaftlichen
Beziehungen analysiert Marx im Manuskriptheft XV auf den Seiten
891 bis 899 und 910-919 (siehe Band 26 unserer Ausgabe, 3. Teil).
365
137 Als Note 108 im IV. Abschnitt des ersten Bandes des
"Kapitals" schreibt Marx: "Die Wissenschaft kostet dem Kapitali-
sten überhaupt 'nichts', was ihn durchaus nicht hindert, sie zu
exploitieren. Die 'fremde' Wissenschaft wird dem Kapital einver-
leibt, wie fremde Arbeit. 'Kapitalistische' Aneignung und
'persönliche' Aneignung, sei es von Wissenschaft, sei es von ma-
teriellem Reichtum, sind aber ganz und gar disparate Dinge. Dr.
Ure selbst bejammert die grobe Unbekanntschaft seiner lieben, Ma-
schinen exploitierenden Fabrikanten mit der Mechanik, und Liebig
weiß von der haarsträubenden Unwissenheit der englischen chemi-
schen Fabrikanten in der Chemie zu erzählen." (Siehe Band 23 un-
serer Ausgabe, S. 407/408.) 367
138 Marx schnitt die Seite 1318 des Manuskripts von 1861-1863 mit
Ausnahme der letzten neun Zeilen aus dem Heft XXI heraus und
klebte sie auf die Seite 490 des Manuskripts der vorletzten Vari-
ante des ersten Bandes des "Kapitals" (das erhalten gebliebene
sechste Kapitel dieser vorletzten Variante wurde im Marx-Engels-
Archiv, Bd. II (VII). Moskau 1933, veröffentlicht). Den weiteren
Text (Seite 1318, 1319 und die erste Hälfte der Seite 1320) beab-
sichtigte Marx für den Abschnitt über den Profit zu verwenden.
wie aus seiner
#474# Anhang und Register
-----
zweimaligen Notiz "Profit" auf dem Manuskriptrand (am Ende der
Seite 1318 und am Anfang der Seite 1320) hervorgeht. 368
139 Den griechischen Buchstaben (Delta), der in der Mathematik
zur Bezeichnung eines Zuwachses verwandt wird, benutzt Marx hier
zur Bezeichnung des Mehrwerts. Im weiteren Text gebraucht er im
gleichen Sinn den Buchstaben h. 369
140 Hier und auch im Folgenden benutzt Mars den Buchstaben x zur
Bezeichnung des Mehrwerts. 371
141 Marx meint den Abschnitt "Austausch mit Arbeit. Arbeitspro-
zeß. Verwertungsprozeß" (Manuskriptheft I. Seiten 15-33), in der
es den Unterabschnitt gibt "Einheit von Arbeitsprozeß und Verwer-
tungsprozeß (kapitalistischer Produktionsprozeß)" (Manuskriptsei-
ten 49-53). 373
142 Es handelt sich hier um die Unterabschnitte "Wert des Ar-
beitsvermögens. Minimum des Salairs oder Durchschnittsarbeits-
lohn" (Manuskriptheft 1, Seiten 21-25) und "Austausch zwischen
Geld und Arbeitsvermögen" (ebendort, S. 25-34). Den "Preis der
Arbeit" behandelt Marx im Manuskriptheft XXI auf den Seiten 1312-
1314. 373
143 Die vier Formeln der Vertragsbeziehungen nach dem römischen
Recht: ich gebe, damit du tust; ich tue, damit du tust, ich tue,
damit du gibst, ich gebe, damit du gibst. (Vgl. Band 23 unserer
Ausgabe. S. 563.) 379
144 Hier verschrieb sich Marx bei der Numerierung der Manuskript-
seiten; statt 1327 setzte er "1328". Eine Manuskriptseite 1327
existiert nicht. 380
145 Über die Arbeit der Handlanger in einer Fabrik schrieb Marx
in demselben Manuskriptheft XXI auf der Seite 1308. 386
146 Diese Planentwürfe schrieb Marx im Januar 1863. Sie stehen im
Heft XVIII des Manuskripts von 1861-1863 innerhalb der Kapitel
über Cherbuliez und Richard Jones. Vom Text dieser Kapitel sind
sie im Manuskript durch dicke eckige Klemmern abgeteilt. 389
147 Die drei theoretischen Teile des "Kapitals" nannte Marx zu-
erst "Kapitel". dann "Abschnitte" und zuletzt "Bücher". Vgl. An-
merkung 12. 389
148 Zur Zeit der Niederschrift dieses Plans war das erste Kapitel
des III. Teils des "Kapitals" bereits im Heft XVI des Manuskripts
von 1861-1863 im Entwurf geschrieben: seine Überschrift lautet
dort "Mehrwert und Profit". 390
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