Quelle: MEW 26.1 Theorien über den Mehrwert - Erster Teil


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       #202# Viertes Kapitel
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       [9.] Austausch von Revenue und Kapital
       
       {Zu unterscheiden:  1. Der Teil der Revenue,  d e r  s i c h  i n
       n e u e s  K a p i t a l  v e r w a n d e l t,  also der Teil des
       Profits, der  selbst wieder  kapitalisiert wird.  Dies lassen wir
       hier ganz  außer acht. Es gehört in den Abschnitt von der Akkumu-
       lation. 2.  Die Revenue,  die sich austauscht mit dem in der Pro-
       duktion konsumierten  Kapital; so daß also durch diesen Austausch
       nicht neues Kapital gebildet, sondern altes Kapital ersetzt wird,
       mit einem  Wort, das  alte Kapital konserviert wird. Den Teil der
       Revenue, der  sich in  neues Kapital  verwandeln wird, können wir
       also für  diese Untersuchung = 0 setzen und die Sache so betrach-
       ten, als ob alle Revenue entweder Revenue oder konsumiertes Kapi-
       tal deckt.
       Die ganze Masse des jährlichen Produkts wird also in 2 Teile ver-
       teilt: Der  eine Teil wird als Revenue konsumiert, der andre Teil
       ersetzt in natura das konsumierte capital constant.
       
       [a) Austausch von Revenue gegen Revenue]
       
       Revenue wird  gegen Revenue ausgetauscht, wenn z.B. die Leinwand-
       Produzenten einen Teil von dem Teil ihres Produkts, der Leinwand,
       der ihre  Profite und  Salaire, ihre Revenue vorstellt, gegen Ge-
       treide austauschen, das einen Teil der Profite und ¦¦380¦ Salaire
       des Ackerbauers  vorstellt. Hier ist also der Austausch von Lein-
       wand gegen  Getreide, diesen beiden Waren, die beide in die indi-
       viduelle Konsumtion  eingehn, Austausch  von Revenue  in der Form
       von Leinwand  gegen Revenue in der Form von Getreide. Es ist hier
       gar keine Schwierigkeit. Sind die konsumablen Produkte in den Be-
       dürfnissen entsprechenden  Proportionen produziert, also auch die
       proportionellen Massen  der gesellschaftlichen Arbeit, die zu ih-
       rer Produktion erheischt sind, proportionell verteilt (was natür-
       lich nie exakt der Fall, sondern beständig Abirrungen, Dispropor-
       tionen, die  sich als solche ausgleichen; so daß aber die bestän-
       dige Bewegung der Ausgleichung selbst die beständige
       
       #203# Theorien über produktive und unproduktive Arbeit
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       Disproportion voraussetzt},  so existiert die Revenue z.B. in der
       Form Leinwand  exakt in der Quantität, worin sie als Konsumtions-
       artikel gebraucht,  also durch die Konsumtionsartikel andrer Pro-
       duzenten ersetzt  wird. Was  der Leinwandproduzent  von  Getreide
       etc. konsumiert,  konsumiert der Bauer usw. in Leinwand. Der Teil
       seines Revenue  vorstellenden Produkts,  den er  austauscht gegen
       andere Waren  (Konsumtionsartikel), wird also von den Produzenten
       dieser andren  Waren als  Konsumtionsartikel eingetauscht. Was er
       in andrem Produkt verzehrt, verzehren andre in seinem Produkt.
       Nebenbei bemerkt:  Daß nicht  mehr notwendige Arbeitszeit auf ein
       Produkt verwandt ist, als gesellschaftlich erheischt - d.h. nicht
       mehr  Zeit,  als  durchschnittlich  zur  Produktion  dieser  Ware
       erheischt -,  ist Resultat  der kapitalistischen  Produktion, die
       sogar fortwährend  das Minimum der notwendigen Arbeitszeit herab-
       setzt. Aber  um das  zu tun,  muß sie  fortwährend auf steigender
       Stufenleiter produzieren.
       Wenn 1  Elle Leinwand nur 1 Stunde kostet und dies die notwendige
       Arbeitszeit ist,  die die  Gesellschaft zu  verwenden braucht, um
       ihr Bedürfnis  nach einer  Elle Leinwand zu befriedigen, so folgt
       daraus noch keineswegs, daß, wenn 12 Mill. Ellen produziert, also
       12 Millionen  Arbeitsstunden oder,  was dasselbe,  1 Million  Ar-
       beitstage, 1 Million Arbeiter als Leinweber angewandt werden, die
       Gesellschaft solchen  Teil ihrer Arbeitszeit "notwendig" auf Lei-
       nenweberei zu  verwenden [hat].  Die notwendige Arbeitszeit gege-
       ben, also  gegeben, daß  ein bestimmtes Quantum Leinwand in einem
       Tag produzierbar,  fragt sich,  wie viele  solcher Tage auf Lein-
       wandproduktion zu  verwenden. Die  Arbeitszeit, die auf die Summe
       bestimmter Produkte in 1 Jahr z.B. verwandt ist, ist gleich einem
       bestimmten Quantum  dieses Gebrauchswerts,  z.B. einer Elle Lein-
       wand (sei  = 1 Arbeitstag) multipliziert mit der Anzahl der über-
       haupt angewandten Arbeitstage. Das Gesamtquantum der in einem be-
       stimmten Produktionszweig  verwandten Arbeitszeit  mag unter oder
       über der richtigen Proportion zu der gesamten disponiblen gesell-
       schaftlichen Arbeit  stehn, obgleich jeder aliquote Teil des Pro-
       dukts nur  die zu  seiner Herstellung notwendige Arbeitszeit ent-
       hält oder  obgleich jeder  aliquote Teil der angewandten Arbeits-
       zeit notwendig  war, um den ihm entsprechenden aliquoten Teil des
       Gesamtprodukts zu schaffen.
       Von diesem Standpunkt aus erhält die notwendige Arbeitszeit einen
       andren Sinn. Es fragt sich, in welchen Quantitäten die notwendige
       Arbeitszeit selbst  in den  verschiednen Produktionssphären  ver-
       teilt wird.  Die Konkurrenz reguliert beständig diese Verteilung,
       wie sie  ebenso beständig  sie aufhebt. Ist zu großes Quantum ge-
       sellschaftlicher Arbeitszeit in einem Zweig verwandt, so kann das
       Äquivalent ausgezahlt werden, als ob das entsprechende
       
       #204# Viertes Kapitel
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       Quantum verwandt  wäre. Das Gesamtprodukt - d.h. der Wert des Ge-
       samtprodukts - ist also dann nicht gleich der Arbeitszeit, die in
       ihm enthalten  ist, sondern  = der Arbeitszeit, die proportionell
       verwandt worden  wäre, wäre  das Gesamtprodukt proportioniert der
       Produktion in  den andren  Sphären. Soviel aber der Preis des Ge-
       samtprodukts unter  seinen Wert fällt, fällt der Preis jedes ali-
       quoten Teils  desselben. Sind 6000 Ellen Leinwand statt 4000 pro-
       duziert und ist 12 000 sh. der Wert der 6000 Ellen, so werden sie
       verkauft zu  8000. Der  Preis jeder  Elle ist 1 1/3 sh. statt 2 -
       1/3 unter  seinem Wert.  Es ist  also dasselbe, als ob 1/3 zuviel
       Arbeitszeit zur  Produktion von  1 Elle verwandt worden wäre. Den
       Gebrauchswert der  Ware unterstellt,  zeigt also das Fallen ihres
       Preises unter  ihren Wert,  daß, obgleich jeder Teil des Produkts
       nur die  gesellschaftlich  notwendige  Arbeitszeit  gekostet  hat
       {hier unterstellt, daß die Produktionsbedingungen gleichbleiben},
       eine überflüssige,  mehr als  die notwendige  Gesamtmasse gesell-
       schaftlicher Arbeit auf diesen einen Zweig verwandt worden ist.
       Etwas ganz andres ist das Sinken des relativen Werts der Ware in-
       folge veränderter  ¦381¦ Produktionsbedingungen; dies Stück Lein-
       wand, das  sich auf  dem Markt  befindet, hat 2 sh. gekostet, = 1
       Arbeitstag z.B. Aber es kann zu 1 sh. jeden Tag reproduziert wer-
       den. Da nun der Wert bestimmt ist durch die gesellschaftlich not-
       wendige Arbeitszeit,  nicht durch  die Arbeitszeit,  die der ein-
       zelne Produzent  braucht, so  ist der  Tag, den der Produzent zur
       Produktion der 1 Elle gebraucht hat, nur noch = 1/2 gesellschaft-
       lich bestimmten Tag. Das Fallen des Preises seiner Elle von 2 sh.
       auf 1  sh., also  ihres Preises unter den Wert, den sie ihm geko-
       stet hat,  zeigt bloße Veränderung in den Produktionsbedingungen,
       d. h.  eine Änderung  in der  notwendigen Arbeitszeit selbst, an.
       Blieben andrerseits  die Produktionskosten der Leinwand dieselben
       und stiegen die aller andren Artikel mit Ausnahme des Golds, kurz
       des Materials  des Gelds - oder auch nur bestimmter Artikel, z.B.
       Weizen, Kupfer  etc., kurz Artikel, die nicht in die Bestandteile
       der Leinwand  eingehn, so  wäre 1  Elle Leinwand nach wie vor = 2
       sh. Ihr Preis würde nicht fallen, aber ihr relativer Wert, ausge-
       druckt in Weizen, Kupfer usw., wäre gefallen.
       Von dem  Teil der  Revenue in  einem Produktionszweig  (der  kon-
       sumable Waren produziert), der verzehrt wird in der Revenue eines
       andren Produktionszweigs, gilt es, daß die Nachfrage gleich ihrer
       eignen Zufuhr  (soweit    p r o p o r t i o n e l l    produziert
       ist). Es  ist dasselbe,  als ob  jeder diesen Teil seiner Revenue
       selbst verzehre.  Es ist  hier bloß die formelle Metamorphose der
       Ware: W-G-W'. Leinwand-Geld-Weizen.
       
       #205# Theorien über produktive und unproduktive Arbeit
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       Beide Waren,  die sich  austauschen, stellen  hier nur einen Teil
       der im  Jahre zugesetzten  neuen Arbeit  dar. Aber es ist erstens
       klar, daß dieser Austausch - worin zwei Produzenten wechselseitig
       einen Teil ihres Produkts, der Revenue vorstellt, in ihren gegen-
       seitigem Waren  verzehren -  nur  in  solchen  Produktionszweigen
       stattfindet, die  konsumable Artikel herstellen, Artikel. die di-
       rekt in  die individuelle Konsumtion eingehn, worin daher Revenue
       als Revenue verausgabt werden kann. Zweitens ist ebenso klar: Nur
       für   d i e s e n   T e i l  des Produktenaustauschs ist es rich-
       tig, daß  die Zufuhr  des Produzenten  = Nachfrage für andre Pro-
       dukte, die  er konsumieren  will. Hier handelt es sich in der Tat
       nur um  einfachen Warenaustausch. Statt seine Lebensmittel selbst
       zu produzieren,  produziert er  die Lebensmittel  des andren, der
       seine produziert.  Kein Verhältnis  von Revenue  zu Kapital tritt
       herein. Revenue  in der  einen Form  konsumabler Artikel  tauscht
       sich aus  gegen Revenue in einer andren Form konsumabler Artikel,
       also in  der Tat konsumable Artikel gegen konsumable Artikel. Daß
       beide Revenue sind, bestimmt nicht ihren Austauschprozeß, sondern
       daß beide  konsumable Artikel sind. Ihre Formbestimmtheit als Re-
       venue tritt  hier gar  nicht herein. Sie zeigt sich allerdings im
       Gebrauchswert der wechselseitigen Waren, daß beide in die indivi-
       duelle Konsumtion  eingehn, was aber wieder nichts heißt, als daß
       ein Teil  konsumabler Produkte  sich gegen einen andern Teil kon-
       sumabler Produkte  austauscht. Die Form der Revenue kann nur ein-
       greifen oder  hervortreten, wo  die Form  des Kapitals ihr gegen-
       übertritt. Aber  selbst in  diesem Falle falsch, was Say [77] und
       andre Vulgärökonomen  behaupten, daß, wenn A seine Leinwand nicht
       verkaufen oder  nur unter  ihrem Preise verkaufen kann - i.e. den
       Teil seiner  Leinwand, den er selbst als Revenue aufessen will -,
       dies geschieht,  weil B, C etc. zuwenig Weizen, Fleisch usw. pro-
       duziert haben.  Es kann  sein, weil  sie nicht genug davon produ-
       ziert haben.  Aber es kann auch sein, weil A zuviel Leinwand pro-
       duziert hat.  Denn gesetzt, B, C etc. haben genug Weizen etc., um
       alle Leinwand  von A  zu kaufen, so kaufen sie sie dennoch nicht,
       weil nur  ein bestimmtes  Quantum Leinwand  von ihnen  k o n s u-
       m i e r t   wird. Oder  es kann  auch sein,  weil A mehr Leinwand
       produziert hat,  als der Teil ihrer Revenue ist, der überhaupt in
       Kleidungsstoffen ausgelegt  werden kann, also absolut, weil jeder
       nur ein  bestimmtes Quantum  seines Produkts  in Revenue auslegen
       kann und die Leinwandproduktion von A größre Revenue voraussetzt,
       als überhaupt  vorhanden ist.  Lächerlich ist  es aber  da, wo es
       sich  nur  von  Austausch  von  Revenue  gegen  Revenue  handelt,
       vorauszusetzen, daß nicht der Gebrauchswert des Produkts, sondern
       die Quantität  dieses  Gebrauchswerts  das  Verlangte  ist,  also
       wieder zu vergessen, daß
       
       #206# Viertes Kapitel
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       es in   d i e s e m   Austausch  sich nur um Befriedigung von Be-
       dürfnissen handelt, nicht, wie bei dem Tauschwert, um Quantität.
       Aber jeder  will lieber viel Quantum von einem Artikel wie wenig.
       Wenn dies  die Schwierigkeit  lösen soll,  so ist  ¦¦382¦ absolut
       nicht einzusehn,  warum der  Leinwandproduzent, statt seine Lein-
       wand gegen  andre Konsumtionsartikel  auszutauschen und  diese en
       masse aufzutürmen,  er nicht  den einfachern  Prozeß macht, einen
       Teil seiner  Revenue in überflüssiger Leinwand zu genießen. Warum
       verwandelt er  überhaupt seine  Revenue aus  der Form Leinwand in
       andre Formen?  Weil er andre Bedürfnisse als nur nach Leinwand zu
       befriedigen hat.  Warum verzehrt  er selbst  nur einen bestimmten
       Teil Leinwand?  Weil nur ein quantitativ bestimmter Teil Leinwand
       Gebrauchswert für  ihn hat. Aber dasselbe gilt für B, C etc. Wenn
       B Wein  und C  Bücher und  D Spiegel  verkauft, so zieht er viel-
       leicht vor,  das Surplus seiner Revenue in seinem eignen Produkt,
       Wein, Buch,  Spiegel, zu  verzehren als in Leinwand. Es kann also
       nicht gesagt  werden, daß es absolut nötig ist, daß zuwenig Wein,
       Buch, Spiegel produziert ist, weil A seine in Leinwand bestehende
       Revenue gar  nicht (oder  nicht ihrem Wert entsprechend) in Wein,
       Buch, Spiegel  verwandeln kann. Noch lächerlicher aber, wenn die-
       ser Austausch  von Revenue  gegen Revenue  - dieser eine Teil des
       Warenaustauschs - dem ganzen Warenaustausch untergeschoben wird.
       Also einen  Teil des  Produkts haben wir disponiert. Ein Teil der
       konsumablen Produkte  wechselt die Hände zwischen den Produzenten
       dieser konsumablen  Produkte  selbst.  Jeder  derselben  verzehrt
       einen Teil  seiner Revenue  (Profit und  Salair) statt  in seinem
       konsumablen Produkt  in dem  konsumablen Produkt  des andren, und
       zwar kann  er das  nur, sofern  der andre wechselseitig statt des
       eignen das  fremde konsumable  Produkt verzehrt. Es ist dasselbe,
       als hätte  jeder den  Teil seines  konsumablen Produkts verzehrt,
       der seine eigne Revenue darstellt.
       Für den  ganzen Rest der Produkte aber treten kompliziertere Ver-
       hältnisse ein, und erst hier treten sich die ausgetauschten Waren
       als Revenue und Kapital, also nicht nur als Revenue, gegenüber.
       
       [b) Austausch von Revenue gegen Kapital]
       
       Zunächst ist zu unterscheiden. In allen Produktionszweigen stellt
       ein  Teil  des  Gesamtprodukts  Revenue  vor,  zugesetzte  Arbeit
       (während des  Jahrs), Profit  und Salair. {Rente, Zins etc. Teile
       des Profits;  die Einnahme  der Staatsscheißkerls Teil von Profit
       und Salair;  die Einnahme  der andren  unproduktiven Arbeiter ist
       der Teil des Profits und Salairs, den sie mit ihren
       
       #207# Theorien über produktive und unproduktive Arbeit
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       unproduktiven Arbeiten kaufen, vermehrt also nicht das als Profit
       und Salair  existierende Produkt,  sondern bestimmt  nur, wieviel
       sie von  demselben verzehren,  wieviel Arbeiter  und Kapitalisten
       selbst.} Aber  nur in  einem Teil der Produktionssphären kann der
       Revenue vorstellende  Teil des  Produkts unmittelbar in natura in
       die Revenue  eingehn oder  seinem Gebrauchswert  nach als Revenue
       verzehrt werden.  Alle Produkte,  die nur  Produktionsmittel dar-
       stellen, können  nicht in natura, in ihrer unmittelbaren Form als
       Revenue, verzehrt  werden, sondern  nur ihr Wert. Dieser aber muß
       verzehrt werden  in den  Produktionszweigen, die unmittelbar kon-
       sumable Artikel produzieren. Ein Teil der Produktionsmittel mögen
       unmittelbare Konsumtionsmittel  sein, das eine oder das andre, je
       nach der  Anwendung, wie  ein Pferd,  ein Wagen usw. Ein Teil der
       unmittelbaren Konsumtionsmittel mögen Produktionsmittel sein, wie
       Korn für  Kornbranntwein, Weizen als Samen usw. Fast alle Konsum-
       tionsmittel selbst können als Exkremente der Konsumtion wieder in
       den Produktionsprozeß  eingehn, z.B. abgenutzte und halbverfaulte
       Leinwandlumpen in  die Papierfabrikation. Aber niemand produziert
       Leinwand, damit sie als Lumpen zum Rohmaterial des Papiers werde.
       Diese Form  bekommt sie erst, nachdem das Produkt der Leinweberei
       als solches  in die  Konsumtion eingegangen.  Erst als  Exkrement
       dieser Konsumtion,  als Residuum  und Produkt des Konsumtionspro-
       zesses kann  es dann  wieder als  Produktionsmittel in  eine neue
       Produktionssphäre eingehn.  Dieser case  1*)  gehört  also  nicht
       hierher.
       Die Produkte also - von denen der aliquote Teil, der Revenue dar-
       stellt, zwar dem Wert, aber nicht dem Gebrauchswert nach, von ih-
       ren eignen  Produzenten verzehrt werden kann (so daß sie also den
       Teil z.B.  ihrer Maschinen, der Salair und Profit darstellt, ver-
       kaufen müssen,  um ihn zu verzehren, da sie nicht mit ihm als Ma-
       schine irgendein  individuelles Bedürfnis unmittelbar befriedigen
       können) -  können ebensowenig von den Produzenten andrer Produkte
       verzehrt werden,  können nicht  in ihre  individuelle  Konsumtion
       eingehn, können  also keinen  Teil der Produkte bilden, worin sie
       ihre Revenue  verausgaben, da dies dem Gebrauchswert dieser Waren
       widerspricht, ihr  Gebrauchswert der Natur der Sache nach indivi-
       duelle Konsumtion  a u s s c h l i e ß t.  Die Produzenten dieser
       inkonsumablen Produkte können also nur ihren  T a u s c h w e r t
       verzehren, d.h.,  sie müssen  sie vorher  in Geld  verwandeln, um
       dies Geld  rückzuverwandeln in konsumable Waren. Aber an wen sol-
       len sie ¦¦383¦ dieselben verkaufen? An Produzenten andrer indivi-
       duell inkonsumabler Produkte? Dann hätten sie bloß ein
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       1*) Fall
       
       #208# Viertes Kapitel
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       inkonsumables Produkt  an der  Stelle des andren. Es ist aber un-
       terstellt, daß  dieser Teil der Produkte ihre Revenue bildet; daß
       sie dieselben  verkaufen, um  ihren Wert in konsumablen Produkten
       aufzuzehren. Sie  können dieselben also nur verkaufen an die Pro-
       duzenten individuell konsumabler Produkte.
       Dieser Teil  des Warenaustauschs stellt Austausch von Kapital des
       einen gegen  Revenue des  andren und  von Revenue des einen gegen
       Kapital des  andren dar. Nur ein Teil des Gesamtprodukts des Pro-
       duzenten von  konsumablen Produkten stellt Revenue dar; der andre
       stellt konstantes  Kapital dar.  Weder kann er ihn selbst verzeh-
       ren, noch  kann er  ihn gegen  konsumable Produkte andrer austau-
       schen. Er  kann weder den Gebrauchswert dieses Teils des Produkts
       in natura  verzehren noch seinen Wert verzehren, indem er ihn ge-
       gen andre  konsumable Produkte  austauscht. Er  muß ihn  vielmehr
       rückverwandeln in die Naturalelemente seines capital constant. Er
       muß  diesen   Teil   seines   Produkts      i n d u s t r i e l l
       k o n s u m i e r e n,   d.h., als Produktionsmittel verbrauchen.
       Sein Produkt ist aber seinem Gebrauchswert nach nur fähig, in die
       individuelle Konsumtion  einzugehn; er  kann es also nicht in na-
       tura wieder  in seine  eignen Produktionselemente rückverwandeln.
       Sein  Gebrauchswert   schließt   die      i n d u s t r i e l l e
       K o n s u m t i o n   aus. Er kann also nur seinen Wert industri-
       ell  konsumieren   [durch  Verkauf]   an  die  Produzenten  jener
       Produktionselemente seines  Produkts. Diesen Teil seines Produkts
       kann er  weder in  natura verzehren,  noch kann  er  seinen  Wert
       verzehren, indem  er es  verkauft gegen  andre  individuell  kon-
       sumable Produkte.  Sowenig dieser  Teil seines  Produkts in seine
       eigne Revenue  eingehn kann,  sowenig kann er aus der Revenue der
       Produzenten  andrer   individuell  konsumabler  Produkte  ersetzt
       werden, denn  dies wäre  nur möglich,  wenn er sein Produkt gegen
       ihr Produkt austauschte, also den Wert seines Produkts verzehrte,
       was nicht  geschehn kann. Da aber dieser Teil seines Produkts, so
       gut wie  der andre  Teil desselben,  den er als Revenue verzehrt,
       seinem Gebrauchswert  nach nur  als Revenue verzehrt werden kann,
       in die  individuelle Konsumtion  eingehn muß,  konstantes Kapital
       nicht ersetzen  kann, so  muß  er  eingehn  in  die  Revenue  der
       Produzenten von inkonsumablen Produkten, muß gegen den Teil ihrer
       Produkte sich  austauschen, deren  Wert sie verzehren können oder
       der ihre Revenue darstellt.
       Betrachten wir diesen Austausch von seiten jedes der Austauschen-
       den, so  stellt er  für A,  den Produzenten  des konsumablen Pro-
       dukts, Verwandlung  von Kapital in Kapital vor. Er verwandelt den
       Teil seines  Gesamtprodukts, der gleich dem Wert des in demselben
       enthaltnen konstanten Kapitals, wieder in die Naturalform zurück,
       worin er  als konstantes  Kapital wirken  kann. Vor  wie nach dem
       Austausch stellt es dem Wert nach nur konstantes
       
       #209# Theorien über produktive und unproduktive Arbeit
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       Kapital vor.  Für B, umgekehrt, den Produzenten des inkonsumablen
       Produkts, stellt  der Austausch bloße Verwandlung der Revenue aus
       einer Form  in die  andre vor.  Er verwandelt den Teil seines Ge-
       samtprodukts, der  seine Revenue  bildet, gleich dem Teil des Ge-
       samtprodukts, der  neuzugesetzte Arbeit  darstellt,  seine  eigne
       (Kapital und Arbeiter) Arbeit darstellt, erst in die Naturalform,
       worin er  es als  Revenue verzehren  kann. Vor  wie nach dem Aus-
       tausch stellt es dem Wert nach nur seine Revenue vor.
       Betrachten wir  das Verhältnis  von beiden  Seiten, so  tauscht A
       sein konstantes  Kapital aus  gegen die Revenue von B und B seine
       Revenue gegen  das konstante Kapital A. Die Revenue von B ersetzt
       das konstante  Kapital von A, und das konstante Kapital von A er-
       setzt die Revenue von B.
       In dem  Austausch selbst  {abgesehn von  den Zwecken  der Austau-
       schenden} treten  sich nur Waren gegenüber - und findet einfacher
       Warenaustausch statt  -, die  sich bloß als Waren aufeinander be-
       ziehen  und  denen  die  Bestimmungen  von  Revenue  und  Kapital
       gleichgültig sind.  Bloß der verschiedne Gebrauchswert dieser Wa-
       ren zeigt,  daß die einen nur für die industrielle Konsumtion und
       die andren  nur für  die individuelle  Konsumtion dienen,  in sie
       eingehn können.  Die verschiedne  Nutzanwendung der  verschiednen
       Gebrauchswerte der  verschiednen Waren  fällt aber in die Konsum-
       tion und geht ihren Austauschprozeß als Waren nichts an. Ganz an-
       ders, wenn  das Kapital des Kapitalisten sich in Arbeitslohn ver-
       wandelt und  die Arbeit  in Kapital.  Hier treten  sich die Waren
       nicht als einfache Waren gegenüber, sondern das Kapital als Kapi-
       tal. In dem eben betrachteten Austausch treten sich Verkäufer und
       Käufer nur als solche, nur als einfache Warenbesitzer, gegenüber.
       Es ist  ferner klar:  Alles bloß  für die individuelle Konsumtion
       bestimmte Produkt  oder alles in die individuelle Konsumtion ein-
       gehnde Produkt, sofern es in dieselbe eingeht, kann nur gegen Re-
       venue ausgetauscht  werden. Daß  es nicht  industriell konsumiert
       werden kann, heißt eben, daß es nur als Revenue, i.e. nur indivi-
       duell, konsumiert  werden kann.  {Wie oben  bemerkt, hier abstra-
       hiert von der Verwandlung von Profit in Kapital.}
       Ist A  Produzent von  nur individuell konsumablem Produkt, so sei
       seine Revenue  = 1/3 seines Gesamtprodukts, sein konstantes Kapi-
       tal   = 2/3.  Das erste  1/3 verzehrt  er nach  der Voraussetzung
       selbst, ob  er ¦¦384¦  es nun ganz selbst in natura verzehrt oder
       nur teilweise  oder gar  nicht, oder  ob er seinen Wert in andren
       Konsumtionsartikeln verzehrt; die Verkäufer dieser Konsumtionsar-
       tikel verzehren ihre eigne Revenue dann in dem Produkt von A. Der
       Teil des konsumablen Produkts also, der die Revenue der Produzen-
       ten der konsumablen Produkte vorstellt, wird also entweder unmit-
       telbar von
       
       #210# Viertes Kapitel
       -----
       ihnen verzehrt  oder mittelbar,  indem sie  untereinander die von
       ihnen zu  verzehrenden Produkte austauschen; dieser Teil also, wo
       sich     R e v e n u e     g e g e n     R e v e n u e     a u s-
       t a u s c h t  - hier ist es dasselbe, als wenn A die Produzenten
       aller konsumablen  Produkte vorstellte.  1/3 dieser  Gesamtmasse,
       den aliquoten  Teil, der  seine Revenue  darstellt,  verzehrt  er
       selbst. Dieser Teil stellt aber exakt das Quantum der Arbeit dar,
       die Kategorie  A  während  des  Jahrs  ihrem  konstanten  Kapital
       zugefügt hat,  und dieses  Quantum ist  gleich der Totalsumme von
       Salairen und  Profiten, die-  von der  Kategorie  A  während  des
       Jahres produziert wurden.
       
       Die andren 2/3 des Gesamtprodukts der Kategorie A sind gleich dem
       Wert des  konstanten Kapitals,  müssen also  ersetzt werden durch
       das Produkt  der jährlichen  Arbeit der  Kategorie B,  die inkon-
       sumable und  nur in  die industrielle Konsumtion als Produktions-
       mittel in  den Produktionsprozeß  eingehnde Produkte  liefert. Da
       aber diese 2/3 des Gesamtprodukts A ganz so gut wie das erste 1/3
       in die individuelle Konsumtion eingehn müssen, so werden sie ein-
       getauscht von  den Produzenten der Kategorie B mit dem Teil ihres
       Produkts, der  ihre Revenue  darstellt. Die  Kategorie A hat also
       den konstanten Teil ihres Gesamtprodukts ausgetauscht gegen seine
       ursprüngliche Naturalform,  rückverwandelt gegen die neugeliefer-
       ten Produkte  der Kategorie  B, aber  die Kategorie B hat nur ge-
       zahlt mit  dem Teil  ihres Produkts,  der ihre Revenue vorstellt,
       aber von  ihr selbst nur in den Produkten von A konsumiert werden
       kann. Sie hat also in der Tat mit ihrer neuzugesetzten Arbeit be-
       zahlt, die  sich ganz  in dem  Teil des Produkts B darstellt, der
       gegen die  letzten 2/3  des Produkts A ausgetauscht wird. Das Ge-
       samtprodukt A  tauscht sich also gegen Revenue aus oder geht ganz
       in die  individuelle Konsumtion  ein. Andrerseits legt sich (nach
       der Voraussetzung,  da die Verwandlung von Revenue in Kapital au-
       ßer Frage hier bleibt, = 0 vorausgesetzt ist) auch die  g a n z e
       R e v e n u e   der Gesellschaft  aus in  dem Produkt A; denn die
       Produzenten von  A verzehren  ihre Revenue  in A,  und so tun die
       Produzenten der  Kategorie B.  Und außer  diesen Kategorien  exi-
       stiert keine.
       Das Gesamtprodukt  A wird verzehrt, obgleich 2/3 capital constant
       in ihm  enthalten sind,  die von den Produzenten von A nicht ver-
       zehrt werden  dürfen, sondern  in die Naturalform ihrer Produkti-
       onselemente rückverwandelt werden müssen. Das Gesamtprodukt A ist
       gleich der  Gesamtrevenue der Gesellschaft. Die Gesamtrevenue der
       Gesellschaft stellt  aber die  Summe der Arbeitszeit dar, die sie
       während des  Jahrs dem vorhandnen capital constant zugesetzt hat.
       Obgleich nun  das Gesamtprodukt  A nur  zu 1/3 aus neuzugesetzter
       Arbeit und  zu 2/3  aus vergangner  und zu ersetzender Arbeit be-
       steht,
       
       #211# Theorien über produktive und unproduktive Arbeit
       -----
       so kann  es ganz  von der  neuzugesetzten Arbeit  gekauft werden,
       weil 2/3  dieser gesamten jährlichen Arbeit nicht in ihren eignen
       Produkten, sondern in den Produkten von A verzehrt werden müssen.
       A wird von 2/3 mehr neuzugesetzter Arbeit, als es selbst enthält,
       ersetzt, weil  diese 2/3  die in  B zugesetzte  Arbeit sind und B
       diese 2/3 nur individuell in A, wie A dieselben 2/3 nur industri-
       ell in  B konsumieren kann. Also das Gesamtprodukt A kann erstens
       ganz konsumiert  werden als  Revenue, und zugleich kann sein kon-
       stantes Kapital  ersetzt werden.  Oder vielmehr  wird es nur ganz
       als Revenue konsumiert, weil 2/3 desselben ersetzt werden von den
       Produzenten des konstanten Kapitals, die den Teil ihres Produkts,
       der ihre  Revenue vorstellt,  nicht in  natura verzehren  können,
       sondern in A, also durch Austausch gegen die 2/3 von A, verzehren
       müssen.
       Damit hätten wir über die letzten 2/3 von A verfügt.
       Es ist  klar, daß es nichts zur Sache tut, wenn eine dritte Kate-
       gorie C  existiert, deren Produkte sowohl industriell als indivi-
       duell konsumabel sind; z.B. Korn vom Menschen oder vom Vieh, oder
       als Samen  oder als  Brot; Wagen,  Pferde, Vieh etc. Soweit diese
       Produkte in  die individuelle  Konsumtion eingehn, müssen sie als
       Revenue von  ihren eignen  Produzenten direkt  oder indirekt ver-
       zehrt werden  oder von den Produzenten (direkt oder indirekt) des
       Teils des  konstanten Kapitals,  der in  ihnen enthalten ist. Sie
       fallen also  dann unter  A. Soweit  sie nicht in die individuelle
       Konsumtion eingehn, fallen sie in B.
       Der Prozeß dieser zweiten Sorte Austausch, wo nicht Revenue gegen
       Revenue ausgetauscht  wird, sondern Kapital gegen Revenue, wo das
       ganze capital  constant sich schließlich in Revenue, also in neu-
       zugesetzte Arbeit auflösen muß - kann doppelt vorgestellt werden.
       Das Produkt  von A sei z.B. Leinwand. Die 2/3 Leinwand, die = dem
       capital constant von A, (oder ihr Wert) zahlen Garn, Maschinerie,
       matires instrumentales.  Aber der  Garnfabrikant  und  Maschinen-
       fahrikant ¦¦385¦  können von diesem Produkt nur soviel verzehren,
       als ihre  eigene Revenue  vorstellt. Der  Leinwandfabrikant zahlt
       den ganzen Preis von Garn und Maschinerie mit den 2/3 dieses Pro-
       dukts. Damit hat er also dem Spinner und Maschinisten sein ganzes
       Produkt  ersetzt,  das  als  capital  constant  in  die  Leinwand
       einging. Aber  dies Gesamtprodukt  ist selbst gleich capital con-
       stant und  Revenue, gleich einem Teil der vom Spinner und Maschi-
       nisten zugesetzten  Arbeit und  gleich einem andren Teil, der den
       Wert ihrer eignen Produktionsmittel, also für den Spinner Flachs,
       Öl, Maschine,  Kohle etc., für den Maschinisten Kohle, Eisen, Ma-
       schine etc. vorstellt. Das = 2/3 konstante Kapital von A hat also
       das Gesamtprodukt  von Spinner  und Maschinist  ersetzt, ihr kon-
       stantes
       
       #212# Vierzehntes Kapitel
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       Kapital plus  der von  ihnen zugesetzten Arbeit, ihr Kapital plus
       ihrer Revenue.  Aber sie  können nur ihre Revenue in A verzehren.
       Nach Abzug  des Teils  von den  2/3 A,  der gleich ihrer Revenue,
       zahlen sie  mit dem  Rest ihr  Rohmaterial und Maschinerie. Diese
       aber haben nach der Voraussetzung kein capital constant zu erset-
       zen. Es  kann nur soviel von ihrem Produkt in das Produkt A, also
       auch in  die Produkte, die Mittel zur Produktion von A sind, ein-
       gehn, als  A zahlen kann. A kann aber mit den 2/3 nur soviel zah-
       len, als  B mit  seiner Revenue  kaufen kann, d.h.. als das von B
       eingetauschte Produkt  Revenue, neuzugesetzte  Arbeit  darstellt.
       Hätten die  Produzenten der letzten Produktionselemente von A dem
       Spinner ein  Quantum ihres  Produkts zu verkaufen, das einen Teil
       ihres eignen capital constant vorstellte, mehr vorstellte als die
       Arbeit, die sie ihrem capital constant zugefügt haben, so könnten
       sie die  Zahlung nicht  in A annehmen, weil sie einen Teil dieses
       Produkts nicht  verzehren  könnten.  Also  findet  das  Gegenteil
       statt.
       Gehn wir  die umgekehrte Stufenleiter. Nehmen wir an, die Gesamt-
       leinwand = 12 Tagen. Das Produkt des Flachsbauers, Eisenfabrikan-
       ten etc.  = 4  Tagen; dieses  Produkt verkauft an Spinner und Ma-
       schinist 1*),  die ihm wieder 4 Tage zusetzen, diese verkaufen an
       den Weber,  der wieder  4 Tage  zusetzt. 1/3 seines Produkts kann
       der Leinweber  nun selbst  konsumieren, 8  Tage ersetzen ihm sein
       capital constant  und zahlen  das Produkt von Spinner und Maschi-
       nist; diese  können von  den 8 Tagen 4 verzehren, und mit den an-
       dern 4 zahlen sie Flachsbauer etc. und ersetzen damit ihr capital
       constant; die  letztren haben  sich mit  den letzten  4 Tagen  in
       Leinwand nur ihre Arbeit zu ersetzen.
       Die Revenue,  obgleich sie in allen 3 Fällen gleich groß, = 4 Ta-
       gen, unterstellt  ist, nimmt  aber verschiednes Verhältnis in den
       Produkten der  3 Klassen  Produzenten ein, die zum Produkt A kon-
       kurrieren. Bei  dem Leinweber  ist sie 1/3 seines Produkts, = 1/3
       [von] 12,  bei dem  Spinner und  M[aschinisten] gleich 1/2 seines
       Produkts, =  1/2 [von] 8, bei dem Flachsbauer = seinem Produkt, =
       4. In  bezug auf  das Gesamtprodukt ist sie aber ganz dasselbe, =
       1/3 [von] 12, = 4. Aber bei dem Weber erscheint die neuzugesetzte
       Arbeit von  Spinner, Maschinist  und Flachsbauer  als  konstantes
       Kapital.  Bei   dem  Spinner   und   Maschinist   erscheint   die
       neuzugesetzte Arbeit  von ihnen  selbst und  dem Flachsbauer  als
       Gesamtprodukt und die Arbeitszeit des Flachsbauers als konstantes
       Kapital. Bei  dem Flachsbauer  hört dieser  Schein des konstanten
       Kapitals  auf.  Deswegen  kann  z.B.  der  Spinner  in  demselben
       Verhältnis Maschinerie, konstantes Kapital überhaupt anwenden als
       der
       -----
       1*) In der Handschrift: Weber
       
       #213# Theorien über produktive und unproduktive Arbeit
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       Weber. Z.B.  1/3 [: 2/3]. Aber erstens muß die Summe (die Gesamt-
       summe) des in der Spinnerei angewandten Kapitals kleiner sein als
       das in  der Weberei angewandte, da ihr Gesamtprodukt als konstan-
       tes Kapital  eingeht in die Weberei. Zweitens, wenn bei ihm eben-
       falls das  Verhältnis von 1/3 : 2/3, so würde sein konstantes Ka-
       pital = 16/3 sein, seine zugesetzte Arbeit = 8/3; die eine gleich
       5 1/3  Arbeitstage, die andre = 2 2/3. Es wurden dann verhältnis-
       mäßig mehr  Arbeitstage enthalten  sein in  dem  Zweig,  der  ihm
       Flachs etc.  liefert. Statt 4 Tage hätte er hier deshalb 5 1/3 zu
       zahlen für neuzugesetzte Arbeitszeit.
       Es versteht sich ganz von selbst, daß nur der Teil des konstanten
       Teils der  Kategorie A  durch neue Arbeit zu ersetzen ist, der in
       den Verwertungsprozeß  von A  eingeht, d. h. während dem Arbeits-
       prozeß von  A konsumiert  wird. Ganz gehn ein das Rohmaterial die
       matires instrumenteles  und das  déchet des capital fixe. Der üb-
       rige Teil des capital fixe geht nicht ein, ist also auch nicht zu
       ersetzen.
       Ein großer Teil des vorhandnen capital constant, groß im Verhält-
       nis, worin  sich das  capital  fixe  zum  Gesamtkapital  verhält,
       braucht also  jährlich nicht durch neue Arbeit ersetzt zu werden.
       Deswegen kann  doch die  Masse (absolut)  groß sein, aber sie ist
       nicht groß  im Verhältnis  zum Gesamtprodukt (jährlichen). Dieser
       g a n z e   T e i l   d e s  c a p i t a l  c o n s t a n t  in A
       und B,  der bestimmend in die Profitrate eintritt (wenn der Mehr-
       wert gegeben  ist), tritt nicht bestimmend in die aktuelle Repro-
       duktion des capital fixe ein. Je größer dieser Teil im Verhältnis
       zum Gesamtkapital  - auf  je größrer Stufenleiter von vorhandnem,
       vorausgesetztem capital fixe produziert wird -, um so größer wird
       die   a k t u e l l e   M a s s e  d e r  R e p r o d u k t i o n
       sein, die auf Ersatz des verschlißnen capital fixe verwandt wird,
       aber um  so  relativ  kleiner  die    p r o p o r t i o n e l l e
       Masse im Verhältnis zum Gesamtkapital.
       Gesetzt,  die  Reproduktionszeit    (d u r c h s c h n i t t l i-
       c h e)   aller Art  von capital  fixe sei 10 Jahre. ¦¦386¦ Nehmen
       wir an,  die verschiednen  Sorten capital fixe schlagen um in 20,
       17, 15,  12, 11,  10, 8,  6, 4,  3, 2,  1, 4/6 und 2/6 Jahren (14
       Sorten), so würde das capital fixe durchschnittlich umschlagen in
       10 Jahren  [78]. Durchschnittlich  wäre also  das Kapital  in  10
       Jahren zu  ersetzen. Betrüge  das gesamte  capital fixe  1/10 des
       Gesamtkapitals, so  wäre von  diesem 1/10  des Gesamtkapitals nur
       1/100 jährlich  zu ersetzen.  Besteht es aus 1/3, so ist 1/30 des
       Gesamtkapitals jährlich  zu ersetzen.  Aber vergleichen  wir  nun
       fixe Kapitalien von verschiednen Reproduktionszeiten, das, was 20
       Jahre braucht, z.B., im Gegensatz zu dem, was 1/3 Jahr braucht.
       
       #214# Viertes Kapitel
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       Von dem  fixen Kapital,  was sich  in 20 Jahren reproduziert, ist
       nur 1/20 jährlich zu ersetzen. Beträgt es daher 1/2 des Gesamtka-
       pitals, so  ist nur 1/40 des Gesamtkapitals jährlich zu ersetzen,
       und beträgt  es selbst 4/5 des Gesamtkapitals, so ist nur 4/100 =
       1/25 des Gesamtkapitals jährlich zu ersetzen. Beträgt dagegen das
       Kapital, was 2/6 des Jahrs zu seiner Reproduktion braucht, d.h. 3
       x im  Jahr umschlägt,  nur 1/10  des Kapitals, so ist das capital
       fixe 3  x im  Jahr zu ersetzen, also 3/10 des Kapitals im Jahr zu
       ersetzen =  beinahe 1/3  des Gesamtkapitals.  Im Durchschnitt, je
       größer das  capital fixe  im Verhältnis  zum Gesamtkapital, desto
       größer seine   v e r h ä l t n i s m ä ß i g e   (nicht absolute)
       Reproduktionszeit, und  je kleiner,  desto kleiner  seine  v e r-
       h ä l t n i s m ä ß i g e   Reproduktionszeit. Handwerkszeug bil-
       det einen  viel kleinren  Teil des  handwerksmäßigen Kapitals als
       Maschinerie von dem maschinenmäßigen Kapital. Aber das Handwerks-
       zeug ist viel vergänglicher als die Maschine.
       Obgleich mit  der absoluten  Größe des  capital fixe die absolute
       Größe seiner Reproduktion - oder sein déchet - wächst, fällt mei-
       stens die  proportionelle, in  so far as 1*) seine Umschlagszeit,
       seine Dauer,  meist im Verhältnis mit seiner Größe wächst. Es be-
       weist dies  u.a., daß  die Masse  der Maschinen oder capital fixe
       reproduzierenden Arbeit  in  gar  keinem  Verhältnis  zur  Arbeit
       steht, die  diese Maschine  originell produziert hat (bei gleich-
       bleibenden Produktionsbedingungen),  indem das  jährliche  déchet
       nur zu ersetzen ist. Wächst die Produktivität der Arbeit, wie sie
       in diesem  Zweig beständig  tut, so verringert sich noch mehr das
       Quantum der  zur Reproduktion  dieses Teils  des capital constant
       erforderlichen Arbeit. Es sind allerdings einzurechnen die tägli-
       chen Konsumtionsmittel  der Maschine  (die aber direkt mit der im
       Maschinenbau selbst verwendeten Arbeit nichts zu tun haben). Aber
       die Maschine, die bloß Kohle und etwas Öl oder Talg braucht, lebt
       unendlich diätetischer  wie der Arbeiter, nicht nur der Arbeiter,
       den sie ersetzt, sondern der Arbeiter, der sie selbst baut.
       
       [c) Austausch von Kapital gegen Kapital]
       
       Wir haben  nun disponiert über das Produkt der ganzen Kategorie A
       und über  einen Teil  des Produkts  der Kategorie  B. A wird ganz
       verzehrt: 1/3 von seinen eignen Produzenten, 2/3 A von den Produ-
       zenten von  B, die  ihre eigne Revenue nicht in ihrem eignen Pro-
       dukt aufessen  können. Die  2/3 A,  worin sie  den Wertteil ihres
       Produkts B aufessen, der Revenue vorstellt, ersetzen
       -----
       1*) insofern als
       
       #215# Theorien über produktive und unproduktive Arbeit
       -----
       zugleich den  Produzenten A  in natura  ihr capital constant oder
       liefern  ihnen   die  Waren,   die  sie     i n d u s t r i e l l
       k o n s u m i e r e n. Aber  damit, mit dem ganz aufgegeßnen Pro-
       dukt A und den 2/3 A, die von B als capital constant ersetzt wer-
       den, ist  auch über  den  g a n z e n  Teil des Produkts verfügt,
       der die jährlich neuzugesetzte Arbeit repräsentiert. Diese Arbeit
       kann also  keinen andren  Teil des  Gesamtprodukts kaufen. In der
       Tat ist  die ganze  jährlich zugesetzte Arbeit (von der Kapitali-
       sierung des  Profits abgesehn) gleich der  i n  A  e n t h a l t-
       n e n   A r b e i t.   Denn 1/3  A, das  von seinen  eignen  Pro-
       duzenten konsumiert wird, stellt die von ihnen den 2/3 A, die das
       konstante Kapital  von A  bilden, während des Jahrs neuzugesetzte
       Arbeit vor.  Außer dieser Arbeit, die sie in ihrem eignen Produkt
       aufessen, haben  sie keine  verrichtet. Und die andren 2/3 A, die
       von den  Produkten von  B ersetzt  und von  den Produzenten von B
       konsumiert  werden,   stellen  alle   Arbeitszeit  vor,  die  die
       Produzenten von  B ihrem  eignen capital constant zugefügt haben.
       Mehr haben sie nicht in Arbeit zugefügt, und mehr haben sie nicht
       zu ¦¦387¦ konsumieren.
       Produkt A  stellt seinem   G e b r a u c h s w e r t nach den Ge-
       samtteil des  jährlichen Gesamtprodukts,  der in die individuelle
       Konsumtion jährlich  eingeht.  Es  stellt  seinem    T a u s c h-
       w e r t   nach das  Gesamtquantum der  während des  Jahrs von den
       Produzenten neuzugesetzten Arbeit vor.
       Aber so behalten wir als  R e s i d u u m  einen dritten Teil des
       Gesamtprodukts, dessen konstituierende Bestandteile in ihrem Aus-
       tausch weder Austausch von Revenue gegen Revenue noch von Kapital
       gegen Revenue  und umgekehrt  darstellen können.  Es ist dies der
       Teil der  Produkte B,  der das konstante Kapital von B vorstellt.
       Dieser Teil  geht nicht in die Revenue von B ein, kann also nicht
       ersetzt werden  durch oder  ausgetauscht werden  gegen Produkt A,
       kann also  auch nicht  als konstituierender  Teil in  das capital
       constant von  A eingehn.  Dieser Teil  wird ebenfalls konsumiert,
       industriell konsumiert, soweit er nicht nur in den Arbeitsprozeß,
       sondern auch  in den Verwertungsprozeß von B eingeht. Dieser Teil
       muß also  ebensowohl wie  alle andren  Teile des  Gesamtprodukts,
       i n   d e m  V e r h ä l t n i s,  w o r i n  e r  B e s t a n d-
       t e i l   d e s   G e s a m t p r o d u k t s   b i l d e t,  er-
       setzt werden,  und zwar  in  natura  ersetzt  werden  durch  neue
       Produkte derselben  Art. Andrerseits  wird er  durch  keine  neue
       Arbeit ersetzt.  Denn das Gesamtquantum der neuzugesetzten Arbeit
       = der  in A  enthaltnen Arbeitszeit,  die nur total ersetzt wird,
       weil B  seine Revenue  in 2/3  A verzehrt  und im Austausch A die
       Produktionsmittel liefert, die überhaupt in A konsumiert sind und
       ersetzt werden  müssen. Denn  das erste  1/3 A,  das  von  seinen
       eignen Produzenten konsumiert wird, besteht bloß - dem Tauschwert
       nach -  aus der  von ihnen  selbst neuzugesetzten Arbeit, enthält
       kein capital constant.
       
       #216# Viertes Kapitel
       -----
       Sehn wir uns nun dies Residuum an.
       Es besteht  aus dem  capital constant,  das in die Rohstoffe ein-
       geht, zweitens  aus dem  capital constant, das in die Bildung des
       fixen Kapitals  eingeht, und  drittens aus  dem capital constant,
       das in die matières instrumentales eingeht.
       Erstens die  Rohstoffe. Ihr  konstantes Kapital löst sich erstens
       auf in  fixes Kapital,  Maschinerie, Arbeitswerkzeuge  und Gebäu-
       lichkeiten, und  etwa die  matières instrumentales, die Konsumti-
       onsmittel der  angewandten Maschinerie  sind. Für den unmittelbar
       konsumablen Teil  der Rohstoffe,  wie Vieh,  Korn, Trauben  usw.,
       findet diese  Schwierigkeit nicht statt. Sie gehören zur Klasse A
       nach dieser  Seite hin.  Dieser in  ihnen enthaltne Teil von kon-
       stantem Kapital  geht in  die 2/3 des konstanten Teils von A ein,
       der sich  als Kapital  gegen die  unkonsumierbaren Produkte von B
       austauscht oder  worin B  seine Revenue  verzehrt. Es  gilt  dies
       Oberhaupt auch von den nicht unmittelbaren Rohstoffen, soweit sie
       in natura  in das  konsumable Produkt  selbst eingehn,  wie viele
       Zwischenstufen von  Produktionsprozessen sie  durchmachen  mögen.
       Der Teil des Flachses, der in Garn und später in Leinwand verwan-
       delt wird, geht ganz in das konsumable Produkt ein.
       Aber ein  Teil dieser   v e g e t a t i v e n  R o h s t o f f e,
       wie Holz,  Flachs, Hanf, Leder USW., geht teils direkt in die Be-
       standteile des capital fixe selbst ein, teils in die matières in-
       strumentales desselben. So nur in der Form von Öl, Talg etc.
       Zweitens aber  Samen. Die  vegetativen Stoffe  und die tierischen
       reproduzieren sich selbst. Vegetation und Generation. Unter Samen
       zu verstehn  den eigentlichen  Samen, ferner  das Viehfutter, das
       als Mist  wieder dem  Boden zufällt,  das Zuchtvieh  etc.  Dieser
       große Teil  des jährlichen Produkts oder des konstanten Teils des
       jährlichen Produkts - dient sich selbst unmittelbar als Stoff der
       Regeneration, reproduziert sich selbst.
       Die nicht  vegetativen Rohstoffe.  Metalle, Steine  etc. Ihr Wert
       besteht nur  aus 2  Teilen, da  hier der  Samen wegfällt, der den
       Rohstoff in der Agrikultur vertritt. Ihr Wert besteht nur aus zu-
       gesetzter Arbeit  und der  konsumierten Maschinerie (worin einge-
       schlossen die Konsumtionsmittel der Maschinerie). Es ist also au-
       ßer dem  Teil des Produkts, der neuzugesetzte Arbeit vertritt und
       daher eingeht  in den  Austausch von B gegen die 2/3 A, nichts zu
       ersetzen als  das déchet des capital fixe und seiner Konsumtions-
       mittel (wie  Kohle, Öl  etc.). Aber  diese Rohstoffe  bilden  den
       Hauptbestandteil  des   capital  constant,   des   capital   fixe
       (Maschinerie, Arbeitsinstrumente,  Gebäulichkeiten etc.). Sie er-
       setzen also  ihr capital  constant in natura durch Austausch [von
       Kapital gegen Kapital].
       
       #217# Theorien über produktive und unproduktive Arbeit
       -----
       ¦¦388¦ Zweitem  das capital  fixe (Maschinerie,  Gebäulichkeiten,
       Arbeitsinstrumente, Gefäße aller Art).
       Ihr capital  constant besteht  1. aus ihren Rohstoffen, Metallen,
       Steinen, vegetativen  Rohstoffen, wie  Holz, Riemen,  Seile  etc.
       Aber wenn  diese ihre  Rohstoffe ihr Rohmaterial bilden, gehn sie
       selbst als  Arbeitsmittel in die Bildung dieses Rohmaterials ein.
       Sie ersetzen  sich daher in natura. Der Eisenmann hat Maschine zu
       ersetzen, der Maschinenbauer Eisen. In den Steinbruch geht déchet
       der Maschinerie  ein, aber  in das  Fabrikgebäude geht déchet für
       Bausteine ein, etc. 2. Das déchet der maschinenbauenden Maschine-
       rie, die  also selbst durch neues Produkt ihrer Art innerhalb be-
       stimmter Periode  ersetzt werden  muß. Aber das Produkt derselben
       Art kann natürlich sich selbst ersetzen. 3. Die Konsumtionsmittel
       der Maschine  (matières instrumentales). Die Maschinerie verzehrt
       Kohle, aber  die Kohle  verzehrt Maschinerie usw. In der Form von
       Gefäßen, Röhren,  Schläuchen etc.  geht Maschinerie  aller Art in
       die Produktion  der Konsumtionsmittel der Maschinerie ein, wie in
       Talg, Seife, Gas (zum Leuchten). Also gehn auch hier die Produkte
       dieser Sphären  wechselseitig in ihr capital constant ein, erset-
       zen sich daher in natura.
       Rechnet man die Lasttiere zu den Maschinen, so ist das, was ihnen
       zu ersetzen  ist, Futter  und unter gewissen Bedingungen Stallung
       (Gebäulichkeit). Wenn  aber das  Futter  in  die  Produktion  des
       Viehs, geht das Vieh in die Produktion des Futters ein.
       Drittens matières  instrumentales. Ein Teil davon bedarf der Roh-
       stoffe, wie Öl, Seife, Talg, Gas etc. Andrerseits gehn sie in der
       Form von  Dünger etc.  zum Teil wieder in die Bildung dieser Roh-
       stoffe ein.  Kohle zur  Gasbildung erheischt, aber Gasbeleuchtung
       verbraucht bei  der Kohlenproduktion  usw. Andre matières instru-
       mentales bestehn  nur aus  zugesetzter Arbeit  und  capital  fixe
       (Maschinerie, Gefäße etc.). Die Kohle muß das déchet der zu ihrer
       Produktion verwandten  Dampfmaschine ersetzen.  Aber die Dampfma-
       schine konsumiert Kohle. Kohle selbst geht in die Produktionsmit-
       tel der  Kohle ein.  Sie ersetzt sich hier also selbst in natura.
       Ihre Eisenbahntransporte  gehn in die Produktionskosten der Kohle
       ein, aber  Kohle geht wieder in die Produktionskosten der Lokomo-
       tive ein.
       E s   i s t   s p ä t e r   n o c h   e t w a s   s p e z i e l l
       z u z u f ü g e n   ü b e r   d i e   c h e m i s c h e n    F a-
       b r i k e n,   die alle  plus ou moins matires instrumentales 1*)
       bereiten, wie  Rohstoff von  Gefäßen (z.B.  Glas, Porzellan), wie
       endlich direkt in die Konsumtion eingehnde Artikel.
       -----
       1*) mehr oder weniger Hilfsstoffe
       
       #218# Viertes Kapitel
       -----
       Alle Farbstoffe  sind matières  instrumentales. Sie  gehn aber in
       das Produkt  ein, nicht  nur ihrem  Wert nach,  wie etwa die ver-
       brannte Kohle  in das  cotton 1*); sondern sie reproduzieren sich
       in der Form des Produkts (seiner Farben).
       Die       matières       instrumentales       sind       entweder
       K o n s u m t i o n s m i t t e l   d e r   M a s c h i n e r i e
       - und hier entweder Brennmittel der bewegenden Maschine, oder sie
       sind Mittel, angewandt, um die Friktion der arbeitenden Maschinen
       etc. zu  mindern, also  Talg, Seife,  Öl etc. - oder sie sind ma-
       tières instrumentales  für die  Baulichkeiten, wie Kitt usw. Oder
       sie sind  matières instrumentales  überhaupt zur  Betreibung  des
       Produktionsprozesses, wie  Beleuchtung, Heizung  etc. (dann  sind
       sie von  den Arbeitern selbst erheischte matières instrumentales,
       um arbeiten zu können).
       Oder sie  sind matières  instrumentales, die  in die  Bildung des
       Rohstoffs eingehn, wie Dünger aller Art und alle von den Rohstof-
       fen konsumierten chemischen Produkte.
       Oder sie sind matières instrumentales, die in das fertige Produkt
       eingehn. Farbstoffe, Glättungsstoffe usw.
       Resultat also:  A ersetzt  sein eignes 2/3 konstantes Kapital 2*)
       durch Austausch  mit dem  Teil der  inkonsumablen Produkte B, der
       die Revenue  von B darstellt, d.h. die in der Kategorie B während
       des Jahrs  zugesetzte Arbeit.  Aber A ersetzt nicht das konstante
       Kapital von  B. B  seinerseits muß  dies konstante  Kapital durch
       neue Produkte derselben Art in natura ersetzen. Aber es hat keine
       Arbeitszeit übrig,  um sie  zu ersetzen.  Denn alle von ihm zuge-
       fügte neue  Arbeitszeit bildet  seine Revenue und ist also reprä-
       sentiert durch  den Teil des Produkts B, der als konstantes Kapi-
       tal in A eingeht. Wie also ersetzt sich das konstante Kapital von
       B?
       Teils durch  e i g n e  (vegetative oder animalische)  R e p r o-
       d u k t i o n,  wie in der ganzen Agrikultur und Viehzucht. Teils
       durch   A u s t a u s c h   i n  n a t u r a  der Teile des einen
       capital constant  durch die  Teile des  andren capital  constant,
       indem das  Produkt der  einen Sphäre  als Rohstoff  oder  Produk-
       tionsmittel in  die andre  eingeht und vice versa 3*). Indem also
       die  Produkte   der  verschiednen  Produktionssphären,  die  ver-
       ¦¦389¦schiednen Sorten  von capital  constant,  in  natura  wech-
       selseitig ineinander als Produktionsbedingungen eingehn.
       Die Produzenten  der inkonsumablen  Produkte sind die Produzenten
       des
       -----
       1*) die  Baumwolle -  2*) d.h.,  A ersetzt sein eignes konstantes
       Kapital, das 2/3 des Produkts bildet - 3*) umgekehrt
       
       #219# Theorien über produktive und unproduktive Arbeit
       -----
       capital constant  für die  Produzenten der consommablen Produkte.
       Aber zugleich  dienen ihre  Produkte ihnen wechselseitig als Ele-
       mente oder Faktoren ihres eignen capital constant. D.h., sie ver-
       zehren wechselseitig ihre Produkte  i n d u s t r i e l l.
       Das ganze  Produkt A wird aufgegessen. Also auch das ganze in ihm
       enthaltne capital  constant. 1/3  A essen  die Produzenten  von A
       auf, 2/3 A die Produzenten der inkonsumablen Produkte B. Das kon-
       stante Kapital  von A  wird ersetzt durch die Produkte von B, die
       die Revenue von B bilden. Es ist dies in der Tat der einzige Teil
       des konstanten  Kapitals, der  durch    n e u z u g e s e t z t e
       A r b e i t   ersetzt wird,  und er  wird durch sie ersetzt, weil
       das Quantum  der Produkte B, das neuzugesetzte Arbeit in B [ist],
       von B  nicht konsumiert  wird, vielmehr  von A industriell konsu-
       miert wird, während B die 2/3 A individuell konsumiert.
       Setze A  = 3  Arbeitstagen; so sein capital constant nach der An-
       nahme 2  Arbeitstagen. B ersetzt das Produkt von 2/3 A, also lie-
       fert inkonsumable Produkte = 2 Arbeitstagen. Jetzt sind aufgeges-
       sen 3  Arbeitstage, bleiben  2. Oder die 2 vergangnen Arbeitstage
       in A  sind durch  2 neuzugesetzte  Arbeitstage in B ersetzt, aber
       nur weil  die 2  neuzugesetzten Arbeitstage  in B ihren Wert in A
       konsumieren und nicht im Produkt B selbst.
       Das konstante  Kapital von  B, soweit  es in  das Gesamtprodukt B
       eingegangen ist, muß ebenfalls  i n  n a t u r a  durch neue Pro-
       dukte gleicher  Art ersetzt  werden, also durch Produkte, die für
       die   i n d u s t r i e l l e   Konsumtion von  B erheischt sind.
       Aber es wird nicht durch neue Arbeitszeit ersetzt, obgleich durch
       die   P r o d u k t e   der während  des Jahrs neuangewandten Ar-
       beitszeit.
       <Setze in  dem Gesamtprodukt von B das ganze konstante Kapital zu
       2/3 ein.  So, wenn  die neuzugesetzte Arbeit (= der Summe von Sa-
       lair und  Profit) =  1, ist  die> vergangne, die ihr als Arbeits-
       stoff und  Arbeitsmittel diente,  = 2. Wie werden nun diese 2 er-
       setzt? Das  Verhältnis von  konstantem und  variablem Kapital mag
       sehr verschieden sein innerhalb der verschiednen Produktionssphä-
       ren von B. Aber der Durchschnitt ist nach der Voraussetzung = 1/3
       : 2/3  oder = 1:2. Jeder der Produzenten von B hat nun 2/3 seines
       Produkts, wie Kohle, Eisen, Flachs, Maschinerie, Vieh, Weizen vor
       sich (nämlich den Teil von Vieh und Weizen, der nicht in die Kon-
       sumtion eingeht)  etc., dessen  Produktionselemente ersetzt  oder
       die in  die Naturalform  ihrer Produktionselemente rückverwandelt
       werden müssen. Aber alle diese Produkte gehn selbst wieder in die
       industrielle Konsumtion  ein. Der Weizen (als Samen) ist zugleich
       wieder sein  eigner Rohstoff, ein Teil des produzierten Viehs er-
       setzt das verzehrte, d.h. sich selbst. In diesen Produktionssphä-
       ren von B wird also (Ackerbau und Viehzucht) nun dieser Teil
       
       #220# Viertes Kapitel
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       seines Produkts  in seiner eignen Naturalform sein eignes capital
       constant ersetzen.  Ein Teil  dieses Produkts  geht also nicht in
       Zirlculation ein  <(braucht wenigstens nicht in sie einzugehn und
       kann nur  formell in  sie eingehn).  Andre dieser  Produkte,  wie
       Flachs, Hanf  etc., Kohle,  Eisen, Holz, Maschine, gehn> zum Teil
       als Produktionsmittel in ihre eigne Produktion ein - ganz wie der
       Same in der Agrikultur - so Kohle in die Produktion von Kohle und
       und Maschine in die Produktion von Maschine. Ein Teil des aus Ma-
       schine und  Kohle bestehenden Produkts, und zwar ein Teil von dem
       Teil dieses  Produkts, der  sein capital  constant vorstellt, er-
       setzt sich also selbst und wechselt bloß seine Stellung. Aus Pro-
       dukt wird es sein eignes Produktionsmittel.
       Ein andrer Teil dieser und der andren Produkte gehn wechselseitig
       als Produktionselemente  ineinander ein,  Maschine in  Eisen  und
       Holz, Holz und Eisen in Maschine, Öl in die Maschine und Maschine
       in Öl,  Kohle in  das Eisen, Eisen (in Schienenwegen etc.) in die
       Kohle usw.  Soweit die  2/3 dieser  Produkte B  sich  also  nicht
       selbst ersetzen,  d.h., in ihrer Naturalform wieder in ihre eigne
       Produktion eingehn  - so daß als ein Teil von B von seinen eignen
       Produzenten unmittelbar industriell konsumiert wird, wie ein Teil
       von A  unmittelbar individuell  von seinen  eignen Produzenten -,
       ersetzen sich  die Produkte  der Produzenten  von B wechselseitig
       als Produktionsmittel. Das Produkt von a geht in die industrielle
       Konsumtion von  b und  das Produkt von b in die industrielle Kon-
       sumtion von a ein; oder auf einem Umweg, das Produkt von a in die
       industrielle Konsumtion von b, das Produkt von b in die von c und
       das von  c in  die von a. Was also in der einen Produktionssphäre
       von B  als capital constant konsumiert ist, ist in der andren neu
       produziert, aber  was in  der letztren konsumiert ist, ist in der
       erstren produziert.  Was in  der einen  aus der Form Maschine und
       Kohle in die Form Eisen, ist in der andren aus der Form Eisen und
       Kohle in Maschine usw. übergegangen.
       ¦¦390¦ Was  nötig ist, ist, das konstante Kapital von B in seiner
       Naturalform zu  ersetzen. Das  Gesamtprodukt  von  B  betrachtet,
       stellt es  eben das  ganze capital constant in allen seinen Natu-
       ralformen dar.  Und wo  das Produkt seiner besondren Sphäre von B
       nicht in natura sein eignes capital constant ersetzen kann, setzt
       Kauf und  Verkauf, Händewechsel,  hier  alles  wieder  an  seinen
       Platz.
       Hier findet  also Ersatz  des capital  constant durch das capital
       constant statt;  soweit dieses  nicht unmittelbar, ohne Austausch
       geschieht,  ist   hier     a l s o     A u s t a u s c h    v o n
       K a p i t a l   g e g e n  K a p i t a l,  d.h. dem Gebrauchswert
       nach von Produkten gegen Produkte, die wechselseitig in ihren re-
       spektiven Produktionsprozeß
       
       #221# Theorien über produktive und unproduktive Arbeit
       -----
       eingehn, so  daß jedes derselben vom Produzenten des andern indu-
       striell konsumiert wird.
       Dieser Teil  des Kapitals  löst sich  weder in Profit noch in Ar-
       beitslohn auf.  Er enthält keine neuzugesetzte Arbeit. Er tauscht
       sich nicht  gegen Revenue aus. Er wird weder direkt noch indirekt
       von den  Konsumenten bezahlt. Ob dieser Ersatz der Kapitalien un-
       tereinander durch  Kaufleute 1*) (also durch Kaufmannskapitalien)
       vermittelt ist  oder nicht,  ändert nichts an der Sache. 1*) Aber
       da diese  Produkte (Maschine,  Eisen, Kohle,  Holz etc., die sich
       wechselseitig ersetzen) neu sind, da sie Produkte der letztjähri-
       gen Arbeit  sind -  so der Weizen, der als Samen dient, ebensogut
       Produkt der  neuen Arbeit  ist als der Weizen, der in die Konsum-
       tion eingeht,  etc. -,  wie kann gerne werden, daß keine neuzuge-
       setzte Arbeit  in diesen Produkten enthalten ist? Und zeigt nicht
       außerdem ihre  Form sehr schlagend das Gegenteil? Wenn auch nicht
       am Weizen oder Vieh, so ist doch an der Maschine bemerkbar in ih-
       rer Form  die Arbeit,  die sie aus Eisen etc. in Maschine verwan-
       delt hat, usw.
       Dies Problem  früher gelöst.  2*) Nicht nötig, hier darauf wieder
       einzugehn.
       {Der Satz  von A.  Smith, daß  der trade zwischen dealers 3*) und
       dealers gleich  sein muß dem trade zwischen dealers und consumers
       (worunter unmittelbare  Konsumenten zu  verstehn, nicht industri-
       elle, die  er selbst zu den dealers rechnet), also falsch. Er be-
       ruht auf  seinem falschen Satz, daß sich das ganze Produkt in Re-
       venue auflöst,  und heißt in der Tat nur, daß der Teil des Waren-
       austauschs, der  gleich exchange between capital and revenue 4*),
       gleich ist  dem total exchange of commodities 5*). Falsch wie der
       Satz sind daher auch die Nutzanwendungen, die Tooke für die Geld-
       zirkulation darauf  baut (namentlich  das Verhältnis der zwischen
       den dealers zirkulierenden Geldmasse und der zwischen den dealers
       und consumers zirkulierenden Geldmasse).
       Nehmen wir als den letzten dem consumer gegenübertretenden dealer
       den Kaufmann,  der die Produkte A kauft; so wird ihm dies Produkt
       abgekauft von der Revenue von A = 1/3 A, und der Revenue von B, =
       2/3 A.  Sein Kaufmannskapital  wird ihm  ersetzt durch diese. Die
       Summe ihrer Revenue muß sein Kapital decken. (Der Profit, den die
       Kanaille macht,  muß so gerechnet werden, daß er einen Teil von A
       für sich  selbst behält  und einen  geringren Teil von A zum Wert
       von A  verkauft. Ob man sich die Kanaille als notwendigen Produk-
       tionsagenten denkt oder Sybaritenzwischung, ändert
       -----
       1*) In der Handschrift findet sich die durch die Ziffern 1*) ein-
       geschlossene Textstelle am Ende dieses Absatzes - 2*) siehe vorl.
       Band, S.  78-121 und 158-168 - 3*) Geschäftsleuten - 4*) dem Aus-
       tausch zwischen Kapital und Revenue - 5*) gesamten Warenaustausch
       
       #222# Viertes Kapitel
       -----
       nichts an  der Sache.) Dieser exchange zwischen dealer und consu-
       mer von A ist dem Wert nach deckend den exchange von dealer von A
       mit sämtlichen  Produzenten von A, also die dealings 1*) zwischen
       diesen Produzenten unter sich.
       Der Kaufmann  kauft die Leinwand. Letztes dealing zwischen dealer
       und dealers.  Der Leinweber  kauft Garn,  Maschinerie, Kohle etc.
       Vorletztes dealing zwischen dealer und dealers. Der Spinner kauft
       Flachs, Maschinerie,  Kohle etc. Zweitvorletztes dealing zwischen
       dealer and dealers. Der Flachsbauer und Maschinist kaufen Maschi-
       nen, Eisen  etc. usw.  Aber die dealings zwischen den Produzenten
       von Flachs,  Maschine, Eisen,  Kohle zum  Ersatz ihres konstanten
       Kapitals, und der Wert dieser dealings gehn nicht ein in die dea-
       lings, die das Produkt von A durchläuft, sei es zum Austausch von
       Revenue gegen  Revenue, sei  es zum  Austausch von  Revenue gegen
       konstantes Kapital. Diese dealings - nicht zwischen den Produzen-
       ten von  B und den Produzenten von A, sondern zwischen den Produ-
       zenten von  B -  sind ebensowenig zu ersetzen dem Verkäufer von A
       von dem Käufer von A, wie der Wert dieses Teils von B in den Wert
       von A  eingeht. Diese  dealings erheischen  auch Geld,  sind auch
       durch Kaufleute vermittelt. Aber der ausschließlich dieser Sphäre
       angehörige Teil  der Geldzirkulation  ganz getrennt  von dem zwi-
       schen dealers und consumers.}
       ¦¦391¦ Bleiben noch zu lösen zwei Fragen:
       1. Der Arbeitslohn in der bisherigen Betrachtung als Revenue, un-
       unterschieden vom  Profit, behandelt.  Wieweit kommt  hier in Be-
       tracht, daß  er zugleich als Teil des capital circulant des Kapi-
       talisten erscheint?
       2. Bisher  angenommen, daß  die ganze Revenue als Revenue veraus-
       gabt wird.  Zu betrachten, also die alteration 2*), die eintritt,
       wenn ein  Teil der Revenue, des Profits, kapitalisiert wird. Dies
       fällt in  der Tat zusammen mit der Betrachtung des Akkumulations-
       prozesses. Aber  nicht seiner  formellen Seite nach. Daß ein Teil
       des Produkts,  der surplus  value darstellt, rückverwandelt wird,
       teils in  Arbeitslohn, teils in konstantes Kapital, einfach. Hier
       zu untersuchen, wie dies den Warenaustausch affiziert in den bis-
       her betrachteten  Rubriken, unter  denen er  mit Bezug  auf seine
       Träger betrachtet  werden kann, nämlich als Austausch von Revenue
       gegen Revenue,  als  Austausch  von  Revenue  gegen  Kapital  und
       schließlich als Austausch von Kapital gegen Kapital.}
       {Dies Intermezzo  also zwischendurch  in diesem historisch-kriti-
       schen Teil zu Ende zu führen. [79]}
       -----
       1*) Geschäfte - 2*) Veränderung

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