Quelle: MEW 26.3 Theorien über den Mehrwert - Dritter Teil


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       #593# Anmerkungen
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       1 In diesem  Kapitel untersucht  Marx die  Arbeiten, die  Malthus
       nach dem  Erscheinen des  Hauptwerkes von  David Ricardo  "On the
       principles of  political economy, and taxation" im Jahre 1817 ge-
       schrieben hatte.  Ricardo hatte in seiner Arbeit die Arbeitswert-
       theorie entwickelt  und war  für eine "möglichst ungezügelte Ent-
       faltung der  sozialen Produktivkräfte, unbekümmert um das Schick-
       sal der Träger der Produktion, seien sie Kapitalisten oder Arbei-
       ter", eingetreten (S. 46 des vorl. Bandes). Dem versuchte Malthus
       eine Theorie  gegenüberzustellen, die  darauf gerichtet  war, die
       Ausbeutung zu  rechtfertigen wie überhaupt die Interessen der re-
       aktionärsten Schichten der herrschenden Klassen zu verteidigen.
       Von Malthus  als dem Autor der "Bevölkerungstheorie" wird in die-
       sem Kapitel nur beiläufig gesprochen. Eine allgemeine Charakteri-
       stik der  Schrift von Malthus "An essay on the principle of popu-
       lation gibt  Marx im Kapitel "Bemerkungen über die Geschichte der
       Entdeckung des  sogenannten Ricardoschen Gesetzes" (siehe 2. Teil
       dieses Bandes, S. 108-114). 7
       2 Der Verfasser dieser anonymen Schrift war, wie sich später her-
       ausstellte, John Cazenove. 7
       3 Eine Kritik der von Adam Smith vertretenen Ansicht vom Wert der
       Arbeit als dem Maßstab des Wertes und den Beweis dafür, daß diese
       Ansicht anderen,  tieferen Anschauungen  von Smith  über den Wert
       widerspricht, gibt Marx in den vorhergehenden Kapiteln seiner Ar-
       beit. Siehe  1. Teil  dieses Bandes,  S. 47/48  und 2.  Teil,  S.
       404-406. 8
       4 Ricardo, "On  the principles  of political  economy, and  taxa-
       tion." London, 1817. 8
       5 Das Fehlen  einer Analyse  der Entstehung des Mehrwerts bei Ri-
       cardo und das für ihn unlösbare Problem des Austauschs der Arbeit
       gegen Kapital behandelt Marx im 2. Teil dieses Bandes, S. 397-402
       und 406-409. 8
       6 Den Terminus "Kostenpreis" (oder "Kostpreis", "cost price") ge-
       braucht Marx in verschiedenem Sinne: 1. Im Sinne der Produktions-
       kosten für  den Kapitalisten  (c+v); 2.  im Sinne der "immanenten
       Produktionskosten" der  Ware (c+v+m),  die mit  dem Wert der Ware
       zusammenfallen   und   3.   im   Sinne   des   Produktionspreises
       (c+v+Durchschnittsprofit). Im  vorliegenden Falle ist dieser Ter-
       minus im  dritten Sinne zu verstehen, d.h. im Sinne des Produkti-
       onspreises. Im  2. Teil der Theorien über den Mehrwert" gebraucht
       Marx den  Terminus "Kostenpreis"  im dritten Sinne, d.h. im Sinne
       des Produktionspreises  oder "Durchschnittspreises". Marx identi-
       fiziert dort geradezu diese Termini.
       
       #594# Anhang und Register
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       Im 3.Teil  der "Theorien  über den  Mehrwert" gebraucht  Marx den
       Terminus "Kostenpreis" sowohl im Sinne des Produktionspreises wie
       auch im  Sinne der  Produktionskosten für den Kapitalisten (siehe
       z.B. vorl. Band, S. 36-38. 363 und 457).
       Dieser unterschiedliche  Gebrauch des  Terminus "Kostenpreis" er-
       klärt sich  dadurch, daß das Wort "Kosten in der Ökonomie in drei
       verschiedenen Bedeutungen  gebraucht wurde,  wie dies Marx beson-
       ders im  vorliegenden Teil  der "Theorien über den Mehrwert" her-
       vorhebt (siehe  S. 74-79  und 502/503); 1. im Sinne von Vorschuß,
       gezahlt vom Kapitalisten; 2. im Sinne des Preises des vorgeschos-
       senen Kapitals  plus Durchschnittsprofit  und 3. im Sinne der re-
       alen (immanenten) Produktionskosten für die Ware selbst.
       Außer diesen drei Bedeutungen, die man bei den bürgerlichen Klas-
       sikern der politischen Ökonomie findet, gibt es noch eine vierte,
       vulgäre Bedeutung  des Terminus Kostenpreis . So sagt Jean-Bapti-
       ste Say  in seiner Schrift Traité d'economie politique (2e ed. T.
       III, Paris  1814, p.  453), Kostenpreis sei das, was für die pro-
       duktiven Dienste  der Arbeit, des Kapitals und des Bodens bezahlt
       wird. Diese  vulgäre Auffassung  vom "Kostenpreis  hat Marx  ent-
       schieden zurückgewiesen  (siehe, z.B.,  2.Teil dieses  Bandes, S.
       142, 231 und 497). 8 36
       7 Profit upon  extropriation oder  "Profit upon  alienation" sind
       Formulierungen von James Steuart, die Marx im 1. Teil dieses Ban-
       des, S. 7-11, anführt und analysiert. 10
       8 Malthus' Schrift  "An essay  on the  principle of population...
       war zuerst 1798 in London anonym erschienen. Er behauptete darin,
       das Elend  der werktätigen  Massen habe  seine Ursache darin, daß
       die Potenz  der Bevölkerung  unendlich größer  sei als die Potenz
       der Erde,  den Lebensunterhalt  für die  Menschheit zu  erzeugen.
       Wenn sie  nicht gehemmt  würde, vermehre  sich die Bevölkerung in
       geometrischer Progression,  der Lebensunterhalt  jedoch  steigere
       sich nur in arithmetischer Progression. 16
       9 Über die  Begriffe "Wert  der Arbeit und "Quantum Arbeit in der
       Auffassung Ricardos siehe 2. Teil dieses Bandes, S. 397. 18
       10 Cazenove formuliert  diese Bestimmung  des Werts auf Grund von
       Äußerungen  von  Malthus  und  Adam  Smith:  letzterem  entlehnte
       Malthus die Bestimmung des Werts der Ware durch die Quantität le-
       bendiger Arbeit, die im Austausch für diese Ware gekauft wird. 25
       Dieses Zitat  von Malthus gibt fast wörtlich Smith' Betrachtungen
       wieder, die  Marx im  I. Teil  dieses Bandes,  S.  125,  anführt:
       "...die Arbeit  eines Manufakturarbeiters (fügt) in der Regel dem
       Wert des von ihm verarbeiteten Materials noch den Wert seines ei-
       genen Unterhalts  und den Profit seines Herrn hinzu. Dagegen fügt
       die Arbeit  eines Dienstboten  keinen Wert hinzu... Ein Mann wird
       reich durch die Beschäftigung einer Vielzahl von Manufakturisten;
       er wird  arm durch  den Unterhalt einer Vielzahl von Dienstboten.
       Marx, der diesem Abschnitt die Überschrift mit den für Smith cha-
       rakteristischen Termini  "Theorien über  produktive und unproduk-
       tive Arbeit" gab, spielt hierbei darauf an, daß Malthus diese An-
       sicht Smith entlehnte. 29
       12 Marx, "Zur  Kritik  der  Politischen  Oekonomie.  Erstes  Heft
       (siehe Band 13 unserer Ausgabe, S. 51/52). 34
       13 Der Verfasser  der anonymen  Schrift "Observations  on certain
       verbal disputes in political economy..." zitiert die 1820 in Lon-
       don erschienene  erste Ausgabe des Buches von Malthus "Principles
       of political economy...", S. 121. 34
       14 In seinen  utopischen Sozialreformplänen suchte Owen zu bewei-
       sen, daß es sowohl vom Standpunkt der Wirtschaftlichkeit als auch
       der Häuslichkeit  am zweckmäßigsten  sei, wenn  eine Siedlung  in
       Form eines Parallelogramms oder eines Quadrats angelegt wird. 49
       
       #595# Anmerkungen
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       15 Der Abschnitt "Die apologetische Darstellung des Verhältnisses
       von Kapital und Lohnarbeit" blieb ungeschrieben. 54
       16 Malthus, "An inquiry into the nature and progress of rent, and
       the principles by which it is regulated", London 1815. 55
       17 Als Spencerscher  Plan wird  der seit  1775 von  Thomas Spence
       propagierte Plan  zur Nationalisierung  von Grund  und Boden  be-
       zeichnet. Das  Privateigentum an Grund und Boden sollte beseitigt
       und die  Grundrente nach  Abzug aller Steuern und gesellschaftli-
       chen Ausgaben  der Gemeinden,  unter ihren  Bewohnern gleichmäßig
       verteilt werden. 56
       18 Auf die  Betrachtung von James Mill über die "identy of demand
       and supply"  geht Marx  ein im  2.Teil dieses  Bandes, S. 493 und
       504/505 sowie vorl. Band, S. 53 und 96-100. 59
       19 Marx, "Zur  Kritik  der  Politischen  Oekonomie.  Erstes  Heft
       (siehe Band 13 unserer Ausgabe, S. 44/45). 69
       20 Marx zitiert  James Mill  hier wahrscheinlich nach Samuel Bai-
       leys Buch  "A critical  dissertation on the nature, measures, and
       causes of value...", London 1825, S. 202. 71
       21 Marx zitiert  James Mill  nach Samuel Baileys Buch "A critical
       dissertation on  the nature,  measures, and  causes of value...",
       London 1825, S. 217. 82
       22 "Verbal disputes"  (Streitigkeiten um  Worte) - Anspielung auf
       die Streitschrik  "Observations on certain verbal disputes in po-
       litical economy...",  London 1821. Eine ausführliche Einschätzung
       dieser Schrift  gibt Marx  im 3. Abschnitt des vorl. Kapitels (S.
       106-113). 84
       23 Marx, "Zur  Kritik der  Politischen  Oekonomie.  Erstes  Heft"
       (siehe Band 13 unserer Ausgabe, S. 77-79). 84
       24 Marx, "Zur  Kritik der  Politischen  Oekonomie.  Erstes  Heft"
       (siehe Band 13 unserer Ausgabe, S. 153-155). 84
       25 James  Mill,   "Élémens  d'économie   politique.  Tradiut   de
       l'anglais par J.T. Parisot, Paris 1823, S. 7. 13, 85, 237, 84
       26 Malthus, "The  Measure of  value stated  and  illustrated...",
       London 1823, S. 17/18. 89
       27 Nach der  dem Buch  von McCulloch "Discours sur l'origine, les
       progres, les  objets particuliers,  et l'importance de l'economie
       politique..." (übersetzt  von Gme Prévost) beigegebenen Liste der
       Druckfehlerberichtigungen soll  diese Stelle  so  lauten:  "...le
       fermier de  ce dernier  acre ne  pourroit point  éluder son  fer-
       mage... (...der Pächter dieses letzten Acres könnte der Bezahlung
       der Rente nicht ausweichen...) 100
       28 Marx meint  jene Anmerkung von Say zum VII. Kapitel ("Über den
       auswärtigen Handel")  des von  F.S. Constancio  ins  Französische
       übertragenen Buches von David Ricardo "On the principles of poli-
       tical economy,  and taxation",  in der  Say das Beispiel anführt,
       daß der  von den  Antillen eingeführte Zucker Frankreich billiger
       zu stehen kommt als der in Frankreich produzierte Zucker. 101
       29 John Stuart Mill, "Essays on some unsettled questions of poli-
       tical economy", London 1844, S. 2/3. 101
       30 Marx, "Zur  Kritik der  Politischen  Oekonomie.  Erstes  Heft"
       (siehe Band 13 unserer Ausgabe, S. 118-120). 110
       31 Das Kapitel  XIX des  Buches von David Ricardo "On the princi-
       ples of  the political  economy, and  taxation" trägt  die  Über-
       schrift "On sudden changes in the channels of trade"
       
       #596# Anhang und Register
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       (Über plötzliche Veränderungen der Handelswege), wobei hier unter
       Handel nicht  nur der Handel als solcher verstanden wird, sondern
       auch die produktive Tätigkeit in diesem oder jenem Land. (Vgl. 2.
       Teil dieses Bandes, S. 497/498). 119
       32 Marx meint  eines seiner Hefte mit Auszügen aus Werken der po-
       litischen Ökonomie. Die ersten 63 Seiten des Heftes VII enthalten
       den Schluß des ökonomischen Manuskripts von 1857-1858 (siehe Karl
       Marx, "Grundrisse  der Kritik  der politischen  Ökonomie", Berlin
       1953, S.  586-764). Ab Seite 63a (die Marx mit der Bemerkung ver-
       sah: "begonnen  am 28.  Februar 1859") enthält es Auszüge aus Ar-
       beiten von  Luther, Linguet,  Galiani, Verri,  Paoletti, Malthus,
       Richard Jones  und anderer Autoren. Auf der Seite 134 finden sich
       eine Reihe  Zitate aus der Schrift "An inquiry into those princi-
       ples..., in denen der anonyme Autor kritisiert und Say lächerlich
       gemacht wird. 119
       33 Marx verweist  hier auf  sein Exzerptheft  XII, auf dessen Um-
       schlag er  geschrieben hatte' "London, 1851, Juli". Auf der Seite
       13 dieses  Heftes finden  sich Auszüge  von den  Seiten  97,  99,
       103/104, 106-108  und 111  der anonymen  Schrift An  inquiry into
       those principles..." 120
       34 Auf der  Seite 12  seines Exzerpthefts  XII zitiert  Marx eine
       kritische Bemerkung  des Verfassers  der anonymen Schrift "An in-
       quiry into  those principles..."  (p. 15)  gegen die  Darstellung
       Says, wonach  die Überproduktion  in England  ihre Ursache in der
       Unterproduktion in  Italien habe. (Vgl. 2. Teil dieses Bandes, S.
       532/533.) 120
       35 Zuvor zitiert  der Verfasser  (S. 110) folgendes aus Says Buch
       "Lettres à  M. Malthus...", Paris 1820, S. 46: "...qu'on n'achète
       des produits  qu'avec des  produits" (daß man nur Waren mit Waren
       kauft). Auf eine ähnliche Formulierung von Say verweist er an ei-
       ner anderen  Stelle, S.  13: "...that  produktion always  opens a
       market for  production... (daß  Produktion sich stets einen Markt
       für die Produktion öffnet). 120
       36 Marx, "Zur  Kritik der  Politischen  Oekonomie.  Erstes  Heft"
       (siehe Band 13 unserer Ausgabe, S. 21/22 und 34-45). 127
       37 Marx, "Zur  Kritik der  Politischen  Oekonomie.  Erstes  Heft"
       (siehe Band 13 unserer Ausgabe, S. 50-53). 131
       38 Bailey, "A  critical dissertation on the nature, measures, and
       causes of  value", London  1825, S.  71 -93. Siehe 2. Teil dieses
       Bandes, S. 495 und vorl. Band, S. 153 und 161/162. 149
       39 Wenn an  Stelle der  willkürlich genommenen  Ziffern "50  qrs.
       oder 60  oder 70  pro Mann"  die Ziffern genommen werden, die dem
       oben angeführten  Beispiel von  Baily (Manuskriptseite 830, resp.
       die Seiten  150/151 des  vorl. Bandes) entsprechen, dann erhalten
       wir "12 1/2 oder 25 oder 37 1/2 qrs. pro Mann". 155
       40 Ricardo, "On  the principles  of political  economy, and taxa-
       tion", 3. Ausg. London 1821, S. 13-15. 165
       41 Bei der  Numerierung der Manuskriptseiten ließ Marx die Ziffer
       838 aus. 166
       42 McCulloch, "The  principles of  political  economy,  Edinburgh
       1825, p. 181/182. Marx zitiert hier nach der anonymen Schrift von
       Cazenove "Outlines  of political  economy...",  London  1832,  S.
       119/120. (Vgl. auch vorl. Band, S. 62/63.) 168
       43 Ricardo, "On  the principles  of political  economy, and taxa-
       tion", 3. Ausg., London 1821, S. 1-12. 170
       44 Anspielung auf  die Worte  eines Soldaten  in Schillers  Drama
       "Wallenstein" (Erster  Teil, Sechster Auftritt): "Wie er räuspert
       und wie er spuckt, / Das habt ihr ihm glücklich abgeguckt /
       
       #597# Anmerkungen
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       Aber sein  Genie, ich  meine, sein  Geist /  Sich nicht  auf  der
       Wachtparade weist." 171
       45 Ricardo zitiert  hier aus  Says "Traité d'économie politique",
       2. Ausg., Bd. 1, Paris 1814. S. LI/LII. 181
       46 Roscher, "Die  Grundlagen  der  Nationalökonomie",  3.  Aufl.,
       Stuttgart, Augsburg 1858. S. 82 und 191. 182
       47 Mordecai Mullion  - eines der Pseudonyme des englischen Publi-
       zisten John Wilson. 186
       48 "The Edinburgh Revue, or Critical Journal" - eine literarische
       und politische  Zeitung, die  von 1802  bis 1929 erschien. In den
       zwanziger und  dreißiger Jahren  des 19.Jahrhunderts  war sie ein
       Organ der  Whigs, das  dreimal im  Monat herausgegeben wurde. Die
       meisten in  dieser Periode veröffentlichten Artikel über ökonomi-
       sche Fragen waren von McCulloch verfaßt worden. 186
       49 "The Scotsman; or, Edinburgh Political and Litetary Jorunal" -
       liberale Zeitung,  die seit  1817 erscheint. In der ersten Hälfte
       des 19.  Jahrhunderts war  sie ein Organ der Whigs. Von der Grün-
       dung der  Zeitung an bis zum Jahre 1827 wurden in ihr Artikel von
       McCulloch über  ökonomische Fragen  veröffentlicht. Von  1818 bis
       1820 war McCulloch Redakteur dieser Zeitung. 186
       50 Eine umfangreiche  Abschweifung über  John Stuart  Mill ist in
       den Heften  VII und  VIII (Seite 319-345) enthalten. Entsprechend
       dem Inhaltsverzeichnis von Heft XIV (siehe 1. Teil dieses Bandes,
       S. 5)  und eines Hinweises von Marx auf Manuskriptseite 319 wurde
       dieser Abschnitt in den dritten Teil der "Theorien über den Mehr-
       wert" übernommen. (Siehe vorl. Band, S. 190-232.) 187
       51 Marx beabsichtigte  ursprünglich, die "Theorien über den Mehr-
       wert" als  fünften, abschließenden Teil des Abschnittes "Der Pro-
       duktionsprozeß des  Kapitals" zu  schreiben, der  unmittelbar den
       Teilen "Der  absolute Mehrwert". "Der relative Mehrwert" und "Die
       Kombination der  beiden" folgen sollte (siehe 1. Teil dieses Ban-
       des, S. VI). Im Verlauf seiner Arbeit hielt er es jedoch für not-
       wendig, zwischen  diesen Teilen  und den "Theorien über den Mehr-
       wert" noch  die Teile  "Rückverwandlung von  Mehrwert in Kapital"
       und "Resultat  des Produktionsprozesses"  einzuschieben (siehe 1.
       Teil dieses  Bandes, S.  389). Dies erklärt Marx' Hinweis auf den
       Abschnitt "Verwandlung  des Mehrwerts in Kapital". der noch nicht
       geschrieben war.  Im 22. Kapitel des ersten Bandes des "Kapitals"
       "Verwandlung von Mehrwert in Kapital" zitiert Marx auch Wakefield
       (siehe Band 23 unserer Ausgabe, S. 608, Note 22). 187
       52 Unter Mehrprodukt  versteht Wakefield  den Teil  des Produkts,
       der über  das hinausgeht,  was das  Kapital mit  dem gewöhnlichen
       Profit ersetzt.  (Siehe Wakefield in seinen Kommentaren zum zwei-
       ten Band  des von  ihm 1835 herausgegebenen Werkes von Adam Smith
       "An inquiry into the nature and causes of the wealth of nations",
       S. 215 und 217.) 188
       53 Dieser Abschnitt  über John Stuart Mill wurde entsprechend dem
       Inhaltsverzeichnis von  Heft XIV (siehe 1. Teil dieses Bandes, S.
       5) und  eines Hinweises  von Marx  auf Manuskriptseite 319 in das
       Kapitel "Auflösung  der  Ricardoschen  Schule"  aufgenommen.  Auf
       Seite 319  seines Manuskripts  schreibt Marx: "Bevor wir auf Gar-
       nier eingehn,  einiges, hier  episodisch eingelegt, über den oben
       zitierten Mill junior. Das hier zu Sagende gehört eigentlich spä-
       ter in  diesen Abschnitt,  wo von  der Ricardoschen  Theorie  vom
       Mehrwert zu  sprechen; also  nicht hierhin,  wo wir  noch bei  A.
       Smith." 190
       
       #598# Anhang und Register
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       54 John Stuart Mill, "Essays on some unsettled questions of poli-
       tical economy, London 1844. 190
       55 John Stuart  Mill, "Principles  of political economy with some
       of their  applications to social philosophy". In 2 Bänden, London
       1848. 190
       56 Diese Unterscheidung formulierte Marx im Manuskript 1861-1863,
       im Abschnitt  "Verwandlung von  Geld in Kapital (Heft 11, S. 88):
       "Dies liegt darin: daß Produktionskosten für den Kapitalisten nur
       die Summe der von ihm vorgeschoßnen Werte; also der Wert des Pro-
       dukts gleich  dem Wert des vorgeschoßnen Kapitals. Anderseits die
       wirklichen Produktionskosten des Produkts gleich der Summe der in
       ihm enthaltnen  Arbeitszeit aber größer als die Summe der vom Ka-
       pitalisten vorgeschoßnen  oder bezahlten  Arbeitszeit, und dieser
       Mehrwert des  Produkts über  den vom  Kapitalisten bezahlten oder
       vorgeschoßnen Wert desselben bildet eben den Mehrwert..."
       Auf diese  Frage kommt Marx in Heft XIV, S. 787-790 zurück (siehe
       vorl. Band, S. 73-80 und S. 502/503). 193
       57 John Stuart Mill. "A system of logic, ratiocinative and induc-
       tive, being  a connected  view of the principles of evidence, and
       the methods  of scientific  investignation". In  2 Bänden, London
       1843. 195
       58 Die Frage  der scheinbaren Variation in der Profitrate bei der
       Verbindung der  Produktion des konstanten Kapitals mit der Verar-
       beitung desselben  in der  Hand eines Kapitalisten behandelt Marx
       auch im  gleichen Heft VIII, Seite 368 (siehe 1. Teil dieses Ban-
       des, S. 191) sowie im Heft X, Seiten 461-464 (siehe 2.Teil dieses
       Bandes, S. 43-49). 214
       59 Marx versteht  hier unter "III. Kapitel" den dritten Teil sei-
       ner Untersuchung  über "Das  Kapital im  allgemeinen", der später
       den dritten  Band des "Kapitals" bildete. Vgl. hierzu auch Anmer-
       kung 12 im 1. Teil dieses Bandes, S. 457. 224
       60 Marx formuliert  hier die  Grundgedanken seiner  Lehre von der
       Bildung der allgemeinen Profitrate und der Verwandlung der Waren-
       werte in  Produktionspreise. Den  Terminus Durchschnittspreis  in
       der Bedeutung von Produktionspreis verwendet Marx erstmalig im 1.
       Teil dieses Bandes, S. 67. Ausführlichere Untersuchungen über den
       Durchschnittsprofit und die Produktionspreise befinden sich im 8.
       und 10.  Kapitel (siehe 2.Teil dieses Bandes, S. 17-24, 58-65 und
       170-214). 230
       61 Es handelt  sich um  die letzten  13 Seiten des Heftes VII und
       die ersten  14 Seiten  des Heftes  VIII von  Marx durchgehend mit
       319-345 numeriert (siehe vorl. Band, S. 190-232). 232
       62 "This incredible cobbler" ("dieser unglaubliche Schuhflicker")
       - so  wurde McCulloch genannt von John Wilson in seiner unter dem
       Pseudonym Mordecai Mullion erschienenen Schrift "Some illustrati-
       ons of  Mr. McCulloch's  principles of  political economy" (Edin-
       burgh 1826). Siehe auch vorl. Band, S. 185/186. 234 263
       63 Den Abschnitt  "Revenue and  its sources"  hatte Marx, wie aus
       seinem Planentwurf  vom Januar  1863 hervorgeht,  für den dritten
       Teil des  "Kapitals" vorgesehen  (siehe 1. Teil dieses Bandes, S.
       378). Auf  dem Umschlag  des im  Oktober 1862 geschriebenen Manu-
       skriptheftes XIV  figuriert dieser  Abschnitt als  "Episode", die
       sich an  das letzte  Kapitel der  "Theorien" anschließt (siehe 1.
       Teil dieses  Bandes, S.  5). In  dem im Oktober und November 1862
       geschriebenen Heft  XV ist  ein großer Abschnitt über das Problem
       der Revenue  und ihrer Quellen im Zusammenhang mit der Kritik der
       Vulgärökonomie enthalten, aber
       
       #599# Anmerkungen
       -----
       über die "Pricesche Phantasie" wird dort nichts gesagt. Eine kri-
       tische Analyse  dieser Phantasie  gibt Marx im vierundzwanzigsten
       Kapitel des dritten Bandes des "Kapitals". 236
       64 Cairnes, "The  slave power: its charakter, career and probable
       designs: being  an attempt  to eplain  the real issues involed in
       the American contest", London 1862. 239
       65 Marx spielt  auf die  von Say  in seiner Schrift "Lettres à M.
       Malthus", Paris  1820, S.  15 angestellten  Betrachtungen an, daß
       die Ursache  z.B. für  die Überfüllung  des italienischen Marktes
       mit englischen Waren in der ungenügenden Produktion jener italie-
       nischen Waren  zu suchen  ist, die  gegen englische  Waren ausge-
       tauscht werden  könnten. Diese Betrachtungen werden in der anony-
       men Broschüre "An inquiry into those principles...", London 1821,
       p. 15  zitiert und wurden von Marx in sein Exzerptheft XII aufge-
       nommen (S.  12). Vgl.  hierzu 1.  Teil dieses  Bandes, S. 205, 2.
       Teil dieses Bandes, S. 532/533 und vorl. Band, S. 120. 248
       66 Unter industry  of consumption versteht Ravenstone die Produk-
       tion von  Luxusgegenständen und  die Ausübung  jeglicher Art  von
       Diensten für die Besitzer von Kapital oder Eigentum. 257
       67 Hopkins, "On  rent of  land, and  its influence on subsistence
       and population" London 1828, S. 126. 260
       68 Von dieser  Stelle des Manuskriptes an bis zur Manuskriptseite
       870b unterbricht  Marx die  laufende Numerierung:  nach der Seite
       864 geht  der Text über auf die Seite 867, dann folgen die Seiten
       868, 869,  870, 870a,  weiter die  Seiten 865 und 866 und endlich
       die Seiten  870b, 871,  872 usw.  Auf die Übergänge von der einen
       zur anderen  anschließenden Seite  wird von Marx selbst hingewie-
       sen. 262
       69 Marx verweist auf den zu dieser Zeit (Oktober 1862) noch nicht
       geschriebenen Abschnitt  über die ursprüngliche Akkumulation, der
       nach seinem  Plan (siehe  1. Teil  dieses  Bandes,  S.  389)  den
       "Theorien über  den Mehrwert"  vorangehen sollte. Vgl. auch: Karl
       Marx, "Grundrisse  der Kritik  der politischen  Ökonomie", Berlin
       1953, S. 363-374. 267
       70 Corbet, "An inquiry into the causes and modes of the wealth of
       individuals; or  the principles  of trade and speculation explai-
       ned", London 1841, S. 115-117. 281
       71 Lalor, "Money  and morals: a book for the times." London 1852,
       S. 43/44. (Siehe auch Band 24 unserer Ausgabe, S. 141.) 283
       72 "The Economist"  - Wochenblatt für Wirtschaftsfragen und Poli-
       tik; Blatt  der industriellen  Großbourgeoisie, das  seit 1843 in
       London erscheint. 283
       73 Sismondi, "Études  sur l'économie  politique, Bd.  1,  Brüssel
       1837, S. 49 ff. 283
       74 Laing, "National  distress; its  causes and  remedies." London
       1844, S.  149-154. (Siehe  auch Band  23 unserer Aussabe, S. 687,
       Note 115.) 287
       75 Marx, "Zur  Kritik der  Politischen Oekonomie"  (siehe Band 13
       unserer Ausgabe, S. 21 bis 24, 34/35 und 130/131). 290
       76 Diese Zusammenstellung  von Worten der verschiedenen indoeuro-
       päischen Sprachen entnahm Marx "einem belgischen Etymologen", wie
       er Engels  im Brief  vom 16.  Juni 1864 mitteilte. (Siehe Band 30
       unserer Ausgabe,  S. 414.) Dieser belgische Etymologe war Honoré-
       Joseph Chavée,  der Verfasser des Buches "Essay d'étymologie phi-
       losophique..." (Bruxelles 1844). Die Verweisung auf das französi-
       sche Wort "valeur" und auf das englische Wort "value-, die in das
       zweite Zitat  aus dem  Buch von  Chavée eingefügt sind, wurde von
       Marx hinzugefügt. 291
       
       #600# Anhang und Register
       -----
       77 Diese Überschrift  wurde dem  Marxschen Inhaltsverzeichnis des
       Manuskripts "Theorien  über den Mehrwert entnommen. (Vgl. 1. Teil
       dieses Bandes, S. 5.)
       Auf der  Seite  879  des  Manuskripts  von  1861-1863  (Heft  XV)
       schreibt Marx vor dem nachfolgenden Zitat: Compound interest. 292
       78 Der unmittelbar  nach dieser  Stelle folgende Satz in der Bro-
       schüre Hodgskins  erläutert, was  dieser unter "A sort of balance
       is struck (Eine Art Ausgleichung wird vorgenommen) versteht: "The
       capitalists permit  the labourers  to have  the means  of  subsi-
       stence, because  they cannot  do without labour, contenting them-
       selves very  generously with taking every particle of produce not
       necessary to  this purpose  (Die Kapitalisten gestehen den Arbei-
       tern die  notwendigen Unterhaltsmittel  zu, weil sie ohne die Ar-
       beit derselben  nicht auskommen  können; und sie begnügen sich in
       sehr edelmütiger  Weise damit, jedes Partikelchen des Produkts an
       sich zu  reißen, das  nicht notwendig  ist für diesen Zweck), das
       heißt für  die Sicherung  des physischen Minimums des Arbeitsloh-
       nes. 293
       79 Chalmers, "On  political economy  in connexion  with the moral
       state and moral prospects of society", 2. Ausg., Glasgow 1832, S.
       88/89. (Siehe auch Band 25 unserer Ausgabe, S. 256.) 305
       80 In der  Handschrift von  Marx hat  dieser Satz folgenden Wort-
       laut: Das  Steigen und  Fallen der  Profitrate, soweit es bedingt
       durch Steigen  oder Fallen des Arbeitslohns, infolge des Verhält-
       nisses von Nachfrage und Zufuhr, oder infolge des temporären, in-
       folge dieses Wechsels der Nachfrage und Zufuhr, und des davon be-
       dingten Steigen  oder Fallen des Arbeitslohns, temporären Steigen
       oder Fallens  im Preis  der necessaries, verglichen mit den luxu-
       ries, hat  mit dem  allgemeinen Gesetz  des Steigens oder Fallens
       der Profitrate  so wenig  zu tun  als das Steigen oder Fallen der
       Marktpreise der  Waren überhaupt  mit ihrer Bestimmung des Werts.
       306
       81 Marx meint  sein 1851  geschriebenes Exzerptheft  IX. Auf  der
       Seite 47 dieses Heftes werden aus Hodgskins Buch "Popular politi-
       cal economy" von den Seiten 252-256 Auszüge wiedergegeben. 312
       82 Diese Überschrift  wurde dem  Marxschen Inhaltsverzeichnis des
       Manuskripts von  1861 bis  1863 entnommen.  (Vgl. 1.  Teil dieses
       Bandes, S.  5.) Auf  Grund dieses  Inhaltsverzeichnisses erfolgte
       auch die  Einordnung des  Abschnitts über  Bray, der  unvollendet
       blieb. Marx  beschränkte sich  darauf, die wichtigsten Aussprüche
       Brays als  "Gegensatz gegen die Ökonomen" zusammenzustellen. Eine
       kritische Analyse der utopischen Lehre Brays über die "Gleichheit
       im Austausch" als Mittel zur Beseitigung der sozialen und politi-
       schen Ungerechtigkeit,  deren Opfer  die Arbeiterklasse  ist, gab
       Marx bereits  1847 im "Elend der Philosophie" (siehe Band 4 unse-
       rer Ausgabe,  S. 98-105).  Über Brays Ansichten zum Wesen und zur
       Rolle des  Geldes siehe das von Marx 1847 geschriebene Manuskript
       "Arbeitslohn (Band  6 unserer Ausgabe, S. 540) und das Manuskript
       von 1857/1858  (Karl Marx, "Grundrisse der Kritik der politischen
       Ökonomie, Berlin 1953, S. 55, 690 und 754). 313
       83 Marx meint  die von  einem der  ersten englischen Statistiker,
       Gregory King, in seinem 1696 erschienenen Buch "Natural and poli-
       tical observations  and conclusions upon the state and the condi-
       tion of  England" aufgestellte Liste, betitelt "Schema of the in-
       come and  expense of  the several families of England, calculated
       for the  year 1688",  die Charles D'Avenant seinem Buch "An essay
       upon the  probable methods  of making a people gainers in the ba-
       lance of trade" (London 1699) beigefügt hat, (Vgl. hierzu 1. Teil
       dieses Bandes, S. 148.) 319
       
       #601# Anmerkungen
       -----
       84 Marx  versteht   hier  unter   dem  Terminus   "Average  price
       ("Durchschnittspreis") das  gleiche, was  er unter  dem  Terminus
       "Produktionspreis" versteht,  d.h.  die  Produktionskosten  (c+v)
       nebst Durchschnittsprofit.  Das Verhältnis zwischen dem Preis der
       Waren und ihrem "Durchschnittspreis untersucht Marx im 2.Teil der
       "Theorien über  den Mehrwert  im achten  und zehnten Kapitel. Der
       Terminus "Durchschnittspreis  selbst weist  darauf hin,  daß hier
       gemeint ist  "der Durchschnittsmarktpreis  während einer längeren
       Periode oder  ... das  Zentrum, um  welches der Marktpreis gravi-
       tiert (siehe 2.Teil dieses Bandes, S. 315/316). 325
       85 Entsprechend ausdrücklichen Hinweisen von Marx in seinem Manu-
       skript (Manuskriptseite 1089: "Sieh folgende Seiten unten . Manu-
       skriptseite 1090:  "Zu Seite  1089") wurden die nachfolgenden Um-
       stellungen innerhalb  der Manuskriptseiten  1089, 1090  und  1091
       vorgenommen. 325
       86 Marx meint  den Abschnitt "Kapital und Profit", den er im Heft
       XVI des  Manuskripts von 1861-1863 begonnen hat. Die "Verwandlung
       der Werte  in Produktionspreise"  wollte Marx  im zweiten Kapitel
       des Abschnitts  "Kapital und  Profit" behandeln, wie ein Planent-
       wurf zeigt  (vgl. 1.  Teil dieses  Bandes, S.  390/391). Der  Ab-
       schnitt "Kapital  und Profit"  wuchs später  zum  Manuskript  des
       dritten Bandes  des "Kapitals"  an. - Über die von Ricardo formu-
       lierten "Ausnahmen"  von der  Bestimmung des Wertes durch die Ar-
       beitszeit siehe 2. Teil dieses Bandes, S. 170-200. 326
       87 Wenn in der ursprünglichen Berechnung angenommen wurde, daß im
       zweiten Fall die Produktionskosten für die Arbeitsinstrumente und
       für die Arbeitskraft bereits nach dem zweimal geringeren Wert des
       einen Quarters  Getreide, der  sich durch  die  Verdoppelung  der
       Ernte herausgebildet  hatte, berechnet  werden,  so  wendet  Marx
       jetzt seine  Aufmerksamkeit dem Umstand zu, daß diese Senkung des
       Wertes eines  Quarters Getreide  nur im Herbst des zweiten Jahres
       erfolgt und  der Wert  des Quarters  bis zum Herbst zweimal höher
       war. Wenn  also in der ursprünglichen Berechnung die Produktions-
       kosten im  zweiten Fall  durch die  Summe 20c+40c+40v  = 100 qrs.
       ausgedrückt wurde,  so zeigt  sich jetzt, daß sie sich durch die-
       selbe Summe  ausdrücken wie  im ersten  Fall, das heißt durch die
       Summe 20c+20c+20v  = 60  qrs. Da die Ernte im zweiten Fall gleich
       200 qrs. war, bleiben für den Profit 140 qrs. 334
       88 Die Textumstellung erfolgt aus Gründen des inhaltlichen Zusam-
       menhanges. -  Marx verweist  hier auf  die von  Roscher in seinem
       Buch "Die  Grundlagen  der  Nationalökonomie...",  Stuttgart  und
       Augsburg 1858,  S. 385  vertretene Ansicht  über die  Teilung des
       Profits in Unternehmergewinn und Zins; Roscher bezieht sich dabei
       auf die  Schrift von  Nassau William  Senior "An  outline of  the
       science of political economy", London 1836. Marx meint mit seinem
       Hinweis, daß  die Spaltung  des Profits  in "Unternehmungsprofit"
       und in  "Nettoprofit vom  Kapital" bereits  1821 und 1822 bekannt
       war; er hat dabei wahrscheinlich zwei Schriften aus diesen Jahren
       im Auge,  nämlich die  anonyme Broschüre  "An inquiry  into those
       principles...", London  1821, S.  52/53 und  das Buch von Hopkins
       "Economical enquiries  relative to  the laws which regulate rent,
       profit, wages,  and the  value of  money", London 1822, S. 43/44.
       345
       89 Storch, "Cours d'économie politique, ou éxposition des princi-
       pes qui  determinent la  prospérité des  nations." T.  1, 1. III,
       chap. XII, Paris 1823. 347
       90 Über die  kooperativen Fabriken in England siehe Band 25 unse-
       rer Ausgabe,  S. 95/96  400 ff.  und 455/456  sowie  vorl.  Band,
       S.487/488. 348
       
       #602# Anhang und Register
       -----
       91 Corbet, "An inquiry into the causes and modes of the wealth of
       individuals." London 1841, S. 100-102. 349
       92 "The Morning Star" - englische Tageszeitung, die als Organ der
       Freihandelsbewegung von 1856 bis 1869 in London erschien. 352
       93 Marx denkt  hier an  seinen Planentwurf für die "Theorien über
       den Mehrwert". Der von Marx auf dem Umschlag des Manuskriptheftes
       XIV geschriebene Plan der letzten Kapitel der Theorien beinhaltet
       den Punkt:  "n) Cherbuliez"  (siehe 1. Teil dieses Bandes, S. 5),
       gemäß dem das vorliegende Kapitel geschrieben wurde. Was Sismondi
       anbetrifft, so  beabsichtigte Marx nicht, dessen Ansichten in den
       Theorien über den Mehrwert" zu untersuchen, sondern in einem wei-
       teren Teil seiner Untersuchung, der "die reale Bewegung des Kapi-
       tals (Konkurrenz  und Kredit)"  behandeln sollte (siehe die Manu-
       skriptseite 774 auf Seite 48 des vorl. Bandes). 354
       94 Dieser Satz, der mit den vorhergehenden und nachfolgenden Pas-
       sagen auf  der Manuskriptseite 1105 in keinem Zusammenhang steht,
       wurde der  Textstelle, zu  der er  inhaltlich gehört, als Fußnote
       beigegeben. 360
       95 Der profit  mercantile (Handelsprofit) ist nach Cherbuliez der
       Profit des  einzelnen Kapitalisten  im Unterschied zum Profit der
       gesamten Gesellschaft. 361
       96 Unter "exrtraktiven  Industrien" versteht Cherbuliez nicht nur
       die Gewinnung  der Bodenschätze,  die Holzbeschaffung, den Fisch-
       fang, die  Jagd, sondern  auch alle Arten der Landwirtschaft, die
       landwirtschaftliche Rohstoffe produzieren. 361
       97 Aus Gründen  des inhaltlichen  Zusammenhangs wurde der vorste-
       hende Satz  der Manuskriptseite  1110 entnommen (vgl. vorl. Band,
       S. 371),  wo er  mit dem  Kontext kaum zusammenhängt und hier als
       Fußnote einer passenderen Stelle zugeordnet. 363
       98 Weiter folgt  hier im Manuskript vom Text durch eine dicke ec-
       kige Klammer  getrennt der Plan zum zweiten Kapitel des III. Tei-
       les des  "Kapitals" nach  dem Marx  beabsichtigte die Bildung der
       allgemeinen Profitrate zu untersuchen. (Siehe 1. Teil dieses Ban-
       des, S. 390/391.) 368
       99 Die hier  beginnende Textumstellung  innerhalb der Manuskript-
       seiten 1110, 1111 und 1112 wurde aus Gründen des inhaltlichen Zu-
       sammenhangs vorgenommen. 370
       100 Marx hat  seine Untersuchung des Handelskapitals im Auge, die
       in den  Heften XV  und XVII des Manuskripts von 1861-1863, beson-
       ders auf  den Seiten 964 (Heft XV) und 1030 (Heft XVII) enthalten
       ist. 386
       101 James Mill  bewies in seinem Buch "Elements of political eco-
       nomy  (erste  Ausgabe,  London  1821,  Kapitel  4,  Abschnitt  5:
       "Steuern auf die Grundrente") die Zweckmäßigkeit, alle Staatsaus-
       gaben auf  Kosten der  gesamten Grundrente  in den  Fällen zu be-
       streiten, in  denen der  Grund und Boden noch kein Privateigentum
       ist und  auf Kosten  des Zuwachses  der Grundrente dann, wenn der
       Grund und Boden bereits Privateigentum geworden und ein Anwachsen
       der Grundrente  im Vergleich zu ihrem früheren Stand zu verzeich-
       nen ist. 388
       102 Als die  erste  Folge  "der  gegenwärtigen  Distribution  der
       Reichtümer" bezeichnet  Cherbuliez die  Ungleichheit zwischen den
       Armen und Reichen. 389
       103 Marx meint die im Band LIV dieser Zeitschrift (August-Septem-
       ber 1831)  enthaltene Rezension  zu dem  kurz vorher erschienenen
       Buch "An  essay on the distritution of wealth..." von Richard Jo-
       nes. 390
       
       #603# Anmerkungen
       -----
       104 Ryot -  indischer Bauer.  Jones benutzt  diesen Terminus  für
       solche Bauern  in Indien  und in anderen asiatischen Ländern, die
       dem Souverän,  der als Eigentümer allen Landes an, gesehen wurde,
       Produktenrente zahlten.  Siehe Richard  Jones, "An  essay on  the
       distribution of wealth...", London 1831, p. 109 ff. 391
       105 Unter "cottier" versteht Richard Jones die landlosen irischen
       Bauern, die  vom Landlord  einen Fetzen  Ackerboden für  eine be-
       stimmte Geldzahlung pachten. 392
       106 Smith, "An  inquiry into  the nature and causes of the wealth
       of nations", lib. II, chap. III. 402
       107 Weiter folgt  hier eine  kurze Einschaltung,  die zum Kapitel
       über Ramsay  gehört und  in dem  vorl. Band als Fußnote auf Seite
       345 gebracht wird. 405
       108 Was Richard  Jones als  Labor Fund (Arbeitsfonds) bezeichnet,
       figuriert bei  Malthus als  "funds for the maintenance of labour"
       (Fonds zur  Unterhaltung der  Arbeit). Der Terminus kommt bereits
       in der  ersten Ausgabe  des "Essay  on the  of principle  popula-
       tion...", London  1798, vor  (S. 303.  305, 306,  307,  312,  313
       usw.). In  der fünften  Ausgabe (London  1817) findet er sich vor
       allem im  5. und  6. Kapitel  des  dritten  Buchs.  Auch  in  den
       "Principles of  political economy..."  von Malthus  begegnen  wir
       diesem Begriff. 405
       109 Im "Text-book  of lectures  on the political economy of nati-
       ons...", Hertford  1852, S.  71, erwähnt Jones, daß der Graf War-
       wick in  seinen verschiedenen  Schlössern täglich 40 000 Mann er-
       nährte. 408
       110 Das gleiche  Zitat bringt Marx auf der letzten Seite des Hef-
       tes XVIII  (Seite 1157), wo es mit den hier folgenden Bemerkungen
       versehen ist. 410
       111 Von den  beiden hier genannten Ökonomen war nur Richard Jones
       ein Geistlicher. 420
       112 Weiter folgt im Manuskript, vom Text durch dicke eckige Klam-
       mern  abgeteilt,   der  Planentwurf   zum  III.   Abschnitt   des
       "Kapitals": "Kapital und Profit" (siehe I. Teil dieses Bandes, S.
       389-390). 422
       113 Im Manuskript  folgen (auf den Seiten 1140-1144) der Planent-
       wurf zum Abschnitt "Produktionsprozeß des Kapitals (siehe 1. Teil
       dieses Bandes, S. 389) sowie Auszüge aus Zeitungen, Zeitschriften
       und Büchern  über die Höhe des Zinsfußes, über die Ausbeutung der
       Arbeiterklasse und  über die Wechselbeziehungen zwischen konstan-
       tem und variablem Kapital. Einige dieser Zitate verwandte Marx im
       ersten und  dritten Band  des "Kapitals".  Die Beilagen zum vorl.
       Band (S.  488/489) enthalten einen Auszug von der Manuskriptseite
       1142. 422
       114 Richard  Jones   zitiert  die  physiokratische  Monatsschrift
       "Ephemerides du Citoyen..." von 1767, Teil III, S. 56. 425
       115 Bernier, "Voyages...  contenant la  description des  etats du
       Grand Mogol,  de l'Indoustan,  du Royaume  de Cachemire, etc." In
       dem Brief  an Engels  vom 2.  Juni 1853 bringt Marx lange Auszüge
       aus dieser  Arbeit Berniers, darunter auch die Stelle, wo Bernier
       die indischen Städte mit Feldlagern vergleicht (siehe Band 28 un-
       serer Ausgabe, S. 252-254). 428
       116 "Society of Arts and Trades" (Gesellschaft der Künste und Ge-
       werke) -  eine 1754 gegründete philanthropische Gesellschaft, die
       der bürgerlichen  Aufklärung nahestand.  Der Bericht  von John C.
       Morton wurde in der Wochenschrift dieser Gesellschaft "Journal of
       Society of  Arts" vom 9. Dezember 1859, S. 53-61, veröffentlicht.
       437
       117 Marx zitiert  Adam Smith  hier nach Richard Jones' "Text-book
       of lectures  on the  political economy  of nations", ... Hertford
       1852, S. 21. 439
       
       #604# Anhang und Register
       -----
       118 In  dem auf  dem Umschlag des Heftes XIV dargelegten Plan der
       Schlußkapitel der  "Theorien über den Mehrwert folgt nach dem Ab-
       schnitt "Richard  Jones. (Schluß  dieses Teils  5)" die "Episode:
       Revenue and  its sources" (siehe 1. Teil dieses Bandes, S. 5). Im
       Plan  des  Heftes  XV  gibt  es  den  Punkt  "Die  Vulgärökonomie
       (ebenda). Mit  diesen beiden  Themen "Revenue and its sources und
       "Die Vulgärökonomie ist ein bedeutender Teil des Manuskriptheftes
       XV angefüllt,  wobei beide in engster Veflechtung miteinander be-
       handelt werden. In diesem Heft, das im Oktober-November 1862 nie-
       dergeschrieben wurde,  unterbrach Marx auf der Seite 890 die Ana-
       lyse der  Ansichten Hodgskins, um die "Episode" über die "Revenue
       and its  sources" zu schreiben sowie über die Vulgärökonomie, die
       sich an dem oberflächlichen Schein der fetischisierten Formen der
       Revenue und  ihrer Quellen klammert und darauf ihre apologetische
       Theorie aufbaut.  Im weiteren  Verlauf der  Arbeit an dieser Epi-
       sode" ging  Marx über  zur Analyse des Leihkapitels, die eng ver-
       bunden ist  mit der  Kritik der Vulgärökonomie, und dann zur Ana-
       lyse des  Handelskapitals als eine jener Sphären der kapitalisti-
       schen Wirtschaft,  in der  der Mehrwert nicht geschaffen, sondern
       nur verteilt wird. Damit ging Marx allmählich über den Rahmen der
       "Theorien über  den Mehrwert  als den  historisch-kritischen Teil
       seiner Arbeit hinaus.
       Die Untersuchung des Handelskapitals setzte Marx bis ans Ende des
       Heftes XV  fort. Aber  das nächste  Heft, das  Manuskriptheft XVI
       (Dezember 1862),  eröffnete er mit der Überschrift "Drittes Kapi-
       tel. Kapital  und Profit  . Der Hauptinhalt dieses Heftes ist die
       Untersuchung, die  Marx 1865 bei der Niederschrift des ersten und
       zweiten Abschnitts  des dritten  Bandes des  "Kapitals breit aus-
       nutzte und  der Verwandlung  des Mehrwerts in Profit und der Rate
       des Mehrwerts in die Profitrate sowie der Verwandlung des Profits
       in den  Durchschnittsprofit gewidmet  ist. Am Ende des Heftes XVI
       ging Marx,  wie er  sagte, zur  wichtigsten Frage  in diesem  Ab-
       schnitt über,  zur Analyse  der Ursachen,  die den  Fall der Pro-
       fitrate entsprechend der Entwicklung der kapitalistischen Produk-
       tionsweise hervorrufen.  Diese Darlegung, die Marx später für den
       dritten Abschnitt  des dritten  Bandes des "Kapitals ("Gesetz des
       tendenziellen Falls der Profitrate") umgearbeitet hat, wurde erst
       am Anfang des Heftes XVII abgeschlossen.
       Im Heft XVII kehrte Marx, beginnend mit der Manuskriptseite 1029,
       erneut zur Analyse des Handelskapitals zurück und setzte den Text
       des Heftes  XV fort. Aber auch hier unterbrach Marx die Darlegung
       der  Frage   des  Handelskapitals,   diesmal  jedoch   wegen  der
       "Episode": "Refluxbewegung  des Geldes  in  der  kapitalistischen
       Produktion". Diese ziemlich umfangreiche "Episode" schloß Marx im
       Heft XVIII  (im Januar 1863) mit den Worten ab: "The further con-
       sideration of  this point  to be postponed" [Die weitere Betrach-
       tung dieser  Frage ist  aufzuschieben]; danach kehrte Marx erneut
       (auf der  Manuskriptseite 1075) zur Untersuchung des Handelskapi-
       tals zurück,  wobei er  diesmal die  Ansichten der  verschiedenen
       Ökonomen zu  dieser Frage  betrachtet. Alle  diese Untersuchungen
       des Handelskapitals, die in den Heften XV, XVII und XVIII des Ma-
       nuskripts enthalten  sind, wurden  von Marx  im bedeutenden  Maße
       1865 bei  der Niederschrift  des vierten  Abschnitts des  dritten
       Bandes des  "Kapitals ausgenutzt. Nach dem Abschluß seiner Unter-
       suchung über  das Handelskapital kehrte Marx (auf der Seite 1084)
       erneut zu  den "Theorien über den Mehrwert, zu dem im Heft XV un-
       terbrochenen Abschnitt  über Hodgskin  zurück. Von  all dem  hier
       aufgezählten umfangreichen Material der Hefte XV-XVI 11 des Manu-
       skripts von  1861-1863  sind  in  der  vorliegenden  Ausgabe  der
       "Theorien über  den Mehrwert  entsprechend dem  Plan von Marx als
       Beilage nur  die im  Heft XV  enthaltenen Abschnitte (Manuskript-
       seiten 891-950):  "Revenue and  its sources.  Die Vulgärökonomie"
       aufgenommen worden.  Damit schließt der historisch-kritische Teil
       der Arbeit von Marx ab. 445
       
       #605# Anmerkungen
       -----
       119 Diese Überschrift  ist dem  Inhaltsverzeichnis zu  Manuskrip-
       theft XV entnommen (siehe 1. Teil dieses Bandes, S. 5). 445 460
       120 Unter "dieser  allgemeine Abschnitt"  versteht Marx  den  Ab-
       schnitt "Das  Kapital im allgemeinen", der nach dem Plan, wie ihn
       Marx 1858-1862  vorgesehen hatte, aus drei Teilen bestehen sollte
       ("Der Produktionsprozeß  des Kapitals",  "Der  Zirkulationsprozeß
       des Kapitals  und "Die  Einheit von  beiden oder Kapital und Pro-
       fit"), denen  sich drei  Abschnitte von  einem mehr  spezielleren
       Charakter anschließen sollten: "Die Konkurrenz", "Der Kredit" und
       "Das Aktienkapital" (siehe 1. Teil dieses Bandes, S. VI). Im Ver-
       lauf der  weiteren Arbeit am Kapital schloß Marx nach und nach in
       die Teile  "Der Produktionsprozeß  des Kapitals", "Der Zirkulati-
       onsprozeß des  Kapitals" und "Die Einheit von beiden oder Kapital
       und Profit"  auch vieles  ein, was  nach dem  ursprünglichen Plan
       nicht in  den Fragenkreis  eingehen sollte, der für den Abschnitt
       "Das Kapital  im allgemeinen" vorgesehen war. Insbesondere fanden
       viele Probleme,  die den Kredit und das Kredit, system betreffen,
       Aufnahme im  dritten Band des "Kapitals", der über den Rahmen des
       Abschnittes "Das Kapital im allgemeinen" hinausgeht. 454
       121 Marx meint  die Seiten  1-6 im  Heft I seines Manuskripts von
       1861-1863 (Abschnitt  "Verwandlung von  Geld in Kapital, Unterab-
       schnitt "G-W-G.  Allgemeinste Form des Kapitals ). Vgl. auch Band
       23 unserer Ausgabe, S. 161-170. 458
       122 Die Theorie  des  crédit  gratuit  (zinslosen  Kredits)  ent-
       wickelte Proudhon in der Schrift
       Gratuité du  crédit. Discussion entre M. Fr. Bastiat et M. Proud-
       hon", Paris 1850. Marx unterzieht diese Ansicht Proudhons im Heft
       XV seines  Manuskripts von  1861-1863 einer  Kritik (siehe  vorl.
       Band, S. 512-516). Vgl. auch Band 25 unserer Ausgabe, S. 621, 459
       123 Crédit mobilier  (Société générale de crédit mobilier) - eine
       französische Aktienbank,  die von  den Brüdern  Péreire gegründet
       und durch  Dekret vom  18.  November  1852  gesetzlich  anerkannt
       wurde. Hauptziel  des Crédit  mobilier war  die Kreditvermittlung
       und die  Gründung von  industriellen und anderen Unternehmen. Die
       Bank  beteiligte   sich  in   breitem  Maße  am  Eisenbahnbau  in
       Frankreich, Österreich, Ungarn, der Schweiz, Spanien und Rußland.
       Ihre größte  Einnahmequelle war die Börsenspekulation mit Wertpa-
       pieren der  von ihr  gegründeten  Aktiengesellschaften.  Aus  der
       Emission ihrer  Aktien, die nur durch die in ihrem Besitz befind-
       lichen Wertpapiere anderer Unternehmen garantiert wurden, erhielt
       die Bank  Mittel, die  sie wieder zum Ankauf von Aktien verschie-
       denster Gesellschaften  verwandte. Auf  diese Weise wurde ein und
       derselbe Besitz  zur Quelle eines fiktiven Kapitals von doppeltem
       Umfang: in Form von Aktien des Crédit mobilier, der dieses Unter-
       nehmen finanzierte  und seine  Aktien aufkaufte. Die Bank war eng
       liiert mit  der Regierung  Napoleons III. und genoß deren Schutz.
       1867 erfolgte  der Bankrott  der Bank, 1871 ihre Liquidation. Das
       Wesen des  Crédit mobilier enthüllte Marx in einer Reihe Artikel,
       die in  der "New-York Daily TriLune" veröffentlicht wurden (siehe
       Band 12 unserer Ausgabe, S. 20-36, 202-209 und 289-292). 459
       124 Turgot, "Réflexions  sur la  formation et la distribution des
       richesses (1766,) §§ 73, 85. 469
       126 Auf diese  Frage geht  Adam Smith  im sechsten Kapitel des 1.
       Buches seines  Werkes "An  inquiry into  the nature and causes of
       the wealth of nations ein. 486
       126 Der Hinweis  Roschers auf Thukydides ist im Vorwort zu seinem
       Buch "Die Grundlagen der Nationalökonomie..." enthalten. 493
       127 In dem  im Januar  1863 aufgestellten  Plan des  3. Teils des
       "Kapitals trägt  das vorletzte,  das II. Kapitel, die Überschrift
       "Die Vulgärökonomie (siehe 1. Teil dieses Bandes,
       
       #606# Anhang und Register
       -----
       S. 390).  Dieser Plan  wurde eineinhalb  bis zwei Monate nach der
       Niederschrift des  Abschnittes "Revenue and its sources. Die Vul-
       gärökonomie" im  Heft XV  des Manuskripts  von  1861-1863  aufge-
       stellt. Ein  besonderes Kapital  über die Vulgärökonomie hat Marx
       jedoch nicht mehr geschrieben. 512
       128 Marx meint  Benthams Werk  "Defence of usury...", das 1787 in
       London erschienen  war (die  zweite und  dritte Auflage  erschien
       1790 resp. 1816). 516 526
       129 Gemeint ist  eine Anleihe  von 100  Gulden mit der Bedingung,
       die Zinsen  in drei  Raten auf  der Leipziger Messe zu zahlen. In
       Leipzig fanden  früher drei Handelsmessen jährlich statt: zu Neu-
       jahr, zu Ostern und zu Michaelis. 517
       130 Dieses Zitat  ist nicht  der Schrift  "Von Kauffshandlung und
       Wucher" entnommen,  sondern der  späteren Arbeit Luthers, "An die
       Pfarrherrn wider  den Wucher zu predigen" (1540), die Marx weiter
       hinten, unter  Punkt III  anführt. Marx  zitiert hier  aus dem 6.
       Teil von Luthers Werken. 518
       131 Aristoteles' Ansicht  vom Zins  als etwas Naturwidriges, wor-
       über er  in seiner  Schrift "De  Republica", Buch  I, Kapitel 10,
       spricht, führt  Marx im  vierten Kapitel  des ersten  Bandes  des
       "Kapitals" an. (Siehe Band 23 unserer Ausgabe, S. 179.) 522
       132 Culpepers "Traité contre l'usure wurde 1621 in London zum er-
       stenmal herausgegeben;  von 1668  an erschien  diese Schrift  als
       Beilage zu  Childs Buch "Traités sur le commerce et sur les avan-
       tages qui  résultent de  la réduction de l'interest de l'argent".
       528
       133 Es läßt  sich nicht nachweisen, daß Thomas Manley der Verfas-
       ser der  anonymen Schrift  "Interest of  money mistaken" ist, die
       1668 in London erschien. 528
       

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