Quelle: MEW 26.3 Theorien über den Mehrwert - Dritter Teil
zurück
#35# T.R. Malthus
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[11.] Überproduktion. "Unproductive consumers" etc.
Aus M[althus]' Werttheorie geht die ganze Lehre von der Notwen-
digkeit stets wachsender unproduktiver Konsumtion hervor, die
dieser Lehrer der Überpopulation (aus Mangel an Lebensmitteln) so
eindringlich gepredigt hat. Der Wert einer Ware [ist] = dem
W e r t des vorgeschoßnen Materials, Maschinerie etc. + der
Quantität der in ihr enthaltnen unmittelbaren Arbeit, was bei
Malthus= [ist] dem Wert der in ihr enthaltnen wages + einem Pro-
fitaufschlag auf diese Vorschüsse nach dem Stand der general rate
of profits 1*). Dieser nominelle Preisaufschlag bildet den Profit
und ist eine Bedingung der supply 2*), i.e. der Reproduktion der
Ware. Diese Elemente bilden den price for the purchaser 3*) im
Unterschied zu dem price for the producer 4*), und der price of
the purchaser ist der reale Wert der Ware. Nun fragt sich, wie
soll dieser Preis realisiert werden? Wer soll ihn zahlen? Und aus
welchem Fonds soll er gezahlt werden?
Bei M[althus] müssen wir (was er vernachlässigt hat) unterschei-
den. Ein Teil der Kapitalisten produziert Waren, die direkt in
die Konsumtion des Arbeiters eingehn; ein andrer Teil produziert
Waren, die entweder n u r i n d i r e k t in diese Konsumtion
eingehn, sofern sie nämlich in das zur Produktion für necessaries
5*) nötige Kapital als Rohmaterial und Maschinerie etc. eingehn,
oder Waren, die g a r n i c h t i n d e n K o n s u m des
Arbeiters eingehn, indem sie nur eingehn in die Revenue der
Nichtarbeiter.
Zunächst also betrachten wir die Kapitalisten, die in den Konsum
der Arbeiter eingehende Artikel produzieren 6*). Sie sind nicht
nur Käufer von Arbeit, sondern Verkäufer ihres eignen Produkts an
die Arbeiter. Ist die Quantität Arbeit, die der Arbeiter zusetzt,
wert 100 Taler, so zahlt der Kapitalist ihm 100 Taler. Und das
ist [nach Malthus] der einzige Wert, den die von ihm gekaufte Ar-
beit dem Rohmaterial etc. zusetzt. Der Arbeiter erhält also den
Wert seiner Arbeit und gibt dem Kapitalisten in return 7*) nur
ein Äquivalent für diesen Wert. Aber obgleich die Arbeit nominell
den Wert enthält, erhält er in der Tat eine geringre Masse Waren,
als er produziert
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1*) allgemeinen Profitrate - 2*) Zufuhr - 3*) Preis für den Käu-
fer - 4*) Preis für den Produzenten - 5*) zum Leben notwendige
Dinge - 6*) in der Handschrift: konsumieren - 7*) zurück
#36# Neunzehntes Kapitel
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hat. Erhält in der Tat nur einen Teil seiner im Produkt vergegen-
ständlichten Arbeit zurück. Unterstellen wir nämlich der Verein-
fachung wegen, wie M[althus] selbst es häufig tut, das Kapital
bestehe nur aus in Arbeitslohn ausgelegtem Kapital. Wenn 100 Ta-
ler vorgeschossen werden an den Arbeiter, um die Ware zu produ-
zieren - und diese 100 Taler sind der Wert der gekauften Arbeit
und der einzige Wert, den sie dem Produkt zusetzt -, so verkauft
aber der Kapitalist diese Ware zu 110 Talern, und der Arbeiter
kann mit den 100 Talern nur 10/11 des Produkts zurückkaufen; 1/11
bleibt dem Kapitalist, 10 Taler Wert, oder die Masse surplus pro-
duce, worin sich diese surplus value von 10 Talern darstellt.
Verkauft der Kapitalist zu 120, so erhält der Arbeiter nur 10/12
und der Kapitalist 2/12 des Produkts und seines Wertes. Verkauft
er zu 130 (30 p.c.), so [erhält] der Arbeiter nur 10/13 und der
Kapitalist 3/13 des Produkts. Verkauft er zu 50 p.c., also zu
150, so erhält der Arbeiter 2/3, der ¦¦768¦ Kapitalist 1/3 des
Produkts. Zu je höherem Preis er verkauft, um so kleiner der An-
teil des Arbeiters, um so größer sein eigner Anteil am Wert des
Produkts, also auch an der Quantität des Produkts. Um so weniger
kann der Arbeiter mit dem Wert seiner Arbeit von dem Wert oder
dem Produkt selbst zurückkaufen. Es ändert an der Sache nichts,
wenn außer variablem Kapital auch noch konstantes vorgeschossen
ist, z.B. außer den 100 Talern in Arbeitslohn auch noch 100 in
Rohmaterial etc. In diesem Fall, wenn die Profitrate 10, verkauft
der Kapitalist die Ware zu 220 statt zu 210 (nämlich 100 Kapital
constant und 120 das Produkt der Arbeit).
{Sismondi's "Nouveaux Principes etc.", erschienen 1819 zuerst.}
Hier bei K a p i t a l i s t e n k l a s s e A, die direkt in
den Konsum der Arbeiter eingehende Artikel - necessaries - produ-
ziert, haben wir also einen case 1*), wo durch die nominelle
surcharge - den Normalaufschlag des Profits auf den Preis der
avances 2*) - in der Tat ein surplus funds 3*) für den Kapitali-
sten geschaffen wird; indem er auf diesem Umweg nur einen Teil
des Produkts des Arbeiters ihm wiedergibt, einen Teil aber sich
aneignet. Dies Resultat kommt aber heraus, nicht dadurch, daß er
das ganze Produkt zu dem erhöhten Wert an den Arbeiter verkauft,
sondern dadurch, daß eben die Werterhöhung des Produkts den Ar-
beiter außerstand setzt, das ganze Produkt mit seinen wages zu-
rückzukaufen, ihn nur befähigt, einen Teil desselben zurückzukau-
fen. Es versteht sich daher, daß die demand 4*) des Arbeiters nie
hinreichen kann, um den Überschuß des purchase price 5*) über den
cost-price [6] - also den Profit und den "Wert" der Ware zu re-
alisieren.
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1*) Fall - 2*) Vorschüsse - 3*) Mehrfonds - 4*) Nachfrage -
6*) Kaufpreises
#37# T.R. Malthus
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Vielmehr ist nur ein Profitfonds da, weil er nicht fähig ist, mit
seinen wages sein ganzes Produkt zurückzukaufen, seine demand
also nicht dem supply 1*) entspricht. Kapitalist A hat also ein
bestimmtes Quantum Ware von einem bestimmten Wert, im angegebnen
Fall 20 Taler, in der Hand, die er nicht braucht zur Ersetzung
des Kapitals, die er zum Teil als Revenue spenden, zum Teil zur
Akkumulation verwenden kann. Notabene: Wieweit er einen solchen
funds 2*) in der Hand hat, hängt von dem Wertaufschlag ab, den er
über den cost-price gemacht und der das Verhältnis bestimmt,
worin er und der Arbeiter sich in das Gesamtprodukt teilen.
Kommen wir nun zur K a p i t a l i s t e n k l a s s e B, die
den Rohstoff und Maschinerie etc., kurz das capital constant der
Klasse A liefert. Klasse B kann n u r an Klasse A verkaufen,
denn weder kann sie ihre eignen Waren wieder an die Arbeiter ver-
kaufen, who have nothing to do with capital (raw material, machi-
nery etc.) 3*), noch an die Kapitalisten, die Luxusartikel
(alles, was nicht necessaries, in the common use of the labouring
class 4*) eingeht) produzieren, oder an solche Kapitalisten, die
das zur Produktion der Luxusartikel erheischte capital constant
produzieren.
Nun haben wir gesehn, in dem vorgeschoßnen Kapital von A finden
sich 100 für capital constant. Der Fabrikant dieses capital con-
stant, wenn die Profitrate gleich 10 p.c., hat dieses fabriziert
mit Kostenpreis zu 90 10/11 verkauft es aber zu 100 (90 10/11 :
9 1/11 = 100 : 10). Er macht also seinen Profit durch surcharge
5*) der Klasse A. Und bekommt daher von deren Produkt 220 6*)
seine 100, statt nur 90 10/11 zu bekommen, mit denen er, wir wol-
len voraussetzen, immediate labour 7*) kauft. B macht seinen Pro-
fit durchaus nicht durch seine Arbeiter, deren Produkt zum Wert
von 90 10/11 er ihnen nicht zu 100 wiederverkaufen kann, da sie
überhaupt nicht von ihm kaufen. Dennoch geht es ihnen wie den Ar-
beitern von A. Für 90 10/11 bekommen sie ein Quantum Ware, das
nur nominell den Wert von 90 10/11 hat, denn jeder Teil des Pro-
dukts von A ist gleichmäßig verteuert, oder jeder Teil seines
Wertes stellt im Verhältnis zu dem Profitaufschlag einen kleine-
ren Teil Produkt vor.
(Diese Aufschlägerei kann jedoch nur bis zu einem gewissen Punkt
gehen, denn der Arbeiter muß Ware genug erhalten, um leben und
sein Arbeitsvermögen reproduzieren zu können. Schlüge Kapitalist
A 100 Prozent auf und verkaufte die Ware, die 200 kostet, zu 400,
so könnte der Arbeiter nur ein Viertel des Produkts zurückkaufen
(wenn er 100 bekommt).
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1*) der Zufuhr - 2*) Fonds - 3*) die nichts mit dem Kapital zu
tun haben (Rohmaterial, Maschinerie etc.) - 4*) zum Leben notwen-
dige Dinge [sind, nicht] in den gewöhnlichen Verbrauch der Arbei-
terklasse - 5*) Überforderung - 6*) in der Handschrift: 210 -
7*) unmittelbare Arbeit
#38# Neunzehntes Kapitel
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Und brauchte er zum Leben die Hälfte des Produkts, so müßte der
Kapitalist ihm 200 zahlen. Er behielte also nur 100 (100 capital
constant und 200 Arbeitslohn). Es wäre also dasselbe, als hätte
er zu 300 verkauft etc.)
Seinen Profitfonds macht B nicht (direkt) durch seine Arbeiter,
sondern durch den Verkauf an A. Es ist das Produkt von A, das
nicht nur zur Realisation seines Profits dient, sondern seinen
eignen Profitfonds bildet. Es ist nun klar, daß A den an den Ar-
beitern gemachten Profit nicht durch Verkauf an B realisieren
kann und daß B ebensowenig sufficient demand 1*) für sein Produkt
ist (um es zu seinem Wert an den Mann zu bringen), als seine eig-
nen Arbeiter. Vielmehr tritt hier schon Rückwirkung ¦¦769¦ ein.
Je höher er den Profitzusatz macht, um so größer ist seinen Ar-
beitern gegenüber der Teil des Gesamtprodukts, den er sich an-
eignet und B entzieht.
- In demselben Grad, wie A aufschlägt, schlägt B auf. B zahlt an
seine Arbeiter nach wie vor 90 10/11 Taler, obgleich diese weni-
ger Ware dafür bekommen. Aber wenn A 20 p.c. statt 10 nimmt,
nimmt er ebenfalls 20 p.c. statt 10 und verkauft zu 109 1/11
statt zu 100. Damit vergrößert sich dieser Teil der Auslage für
A.
A und B können sogar füglich als eine Klasse betrachtet werden.
(B gehört zu den Kosten von A und je mehr er an B von dem Gesamt-
produkt zahlen muß, desto weniger bleibt ihm übrig.) Von dem Ka-
pital von 290 10/11 besitzt B 90 10/11 und A 200. Sie legen zu-
sammen aus 290 10/11 und machen einen Profit von 29 1/11. B kann
nie mehr von A zurückkaufen als für 100, und darin ist sein Pro-
fit von 9 1/11 eingeschlossen. Beide zusammen haben nun wie ge-
sagt Revenue von 29 1/11.
Was n u n d i e K l a s s e n C u n d D betrifft, C dieje-
nigen Kapitalisten, die das zur Produktion der luxuries 2*) nö-
tige capital constant produzieren, und D diejenigen, die direkt
die luxuries produzieren, so ist zunächst klar, daß the immediate
demand 3*) für C ist only formed by 4*) D. D ist der purchaser
5*) von C. Und C kann nur Profit realisieren, indem er seine Wa-
ren zu teuer, durch Nominalaufschlag über ihren Kostpreis an D
verkauft. D muß dem C mehr zahlen als nötig ist, damit C all the
ingredients of its commodities replaces 6*). D seinerseits
schlägt Profit auf, teils auf die von C gemachten avances, teils
auf das direkt von D in Arbeitslohn vorgeschoßne Kapital. Von dem
Profit, den C an D macht, kann er einen Teil der Waren von D kau-
fen; obgleich er seinen Profit nicht ganz in dieser Weise ausle-
gen kann, denn er braucht auch necessaries für sich selbst, nicht
nur für Arbeiter, für
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1*) ausreichende Nachfrage - 2*) Luxusartikel - 3*) die unmittel-
bare Nachfrage - 4*) nur gebildet wird durch - 5*) Käufer -
6*) alle die Bestandteile [des Kostenpreises] seiner Waren er-
setzt
#39# T.R. Malthus
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die er das mit D realisierte Kapital austauscht. Erstens hängt
die Realisation der Ware von C direkt von dem sale 1*) derselben
an D ab; zweitens, that sale effected 2*), kann die aus dem Pro-
fit von C hervorgehende demand ebensowenig den Wert der von D
verkauften Ware realisieren, wie die demand von B für A. Der von
C gemachte Profit ist ja auf D gemacht, und wenn er denselben
wieder in Ware von D auslegt, statt in andre, so kann doch seine
Nachfrage nie größer sein als der auf D gemachte Profit. Er muß
immer viel kleiner sein als das Kapital von C, als seine Gesamt-
demand, und er konstituiert nie eine source 3*) von Profit für D
(höchstens, daß er den C etwas bescheißt durch den Zuschlag auf
die Waren, die er ihm rückverkauft), da der von C gemachte Profit
aus der Tasche von D direkt fließt.
Es ist ferner klar, daß, soweit die Kapitalisten, sei es die
Klasse C, sei es die Klasse D - innerhalb jeder Klasse -, sich
ihre Waren wechselseitig verkaufen, keiner dadurch irgend etwas
gewinnt oder einen Profit realisiert. Der eine M verkauft Ware an
N für 110, die nur 100 kostet, aber dasselbe tut N gegen M. Jeder
besitzt nach dem Tausch wie vor dem Tausch ein Quantum Ware von
dem Kostenpreis von 100. Jeder bekommt für 110 nur Ware, die 100
kostet. Der Aufschlag gibt ihm kein größres Kommando über die
Ware des andren, als er dem andren über seine Ware gibt. Und was
den Wert betrifft, so wäre es dasselbe, als wenn jeder M und N,
ohne seine Ware auszutauschen, sich das Vergnügen gemacht, sie
110 statt 100 zu taufen.
Es ist ferner klar, daß die nominelle surplus value in D (denn C
ist darin einbegriffen) kein real surplus produce 4*) darstellt.
Daß der Arbeiter für 100O Taler, infolge des Aufschlags von A,
weniger necessaries bekommt, kann zunächst dem D gleichgültig
sein. Er muß nach wie vor 100 auslegen, um eine bestimmte Anzahl
Arbeiter zu beschäftigen. Er zahlt den Arbeitern den Wert ihrer
Arbeit; und weiter setzen sie im Produkt nichts zu, sie geben ihm
nur ein Äquivalent. Den Überschuß über dieses Äquivalent kann er
nur durch Verkauf an dritte erhalten, indem er ihnen seine Ware
über dem cost-price verkauft.
In der Wirklichkeit hat der Spiegelfabrikant in seinem Produkt
ebensowohl surplus value und surplus produce wie der Farmer. Denn
das Produkt enthält unbezahlte Arbeit (surplus value), und diese
unbezahlte Arbeit stellt sich grad so gut in Produkt dar wie die
bezahlte. Sie stellt sich in surplus produce dar. Ein Teil der
Spiegel kostet ihm nichts, obgleich er Wert hat, weil Arbeit
darin enthalten ist, so gut wie in dem Teil der Spiegel, der
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1*) Verkauf - 2*) dieser Verkauf vollzogen - 3*) Quelle -
4*) reales Mehrprodukt
#40# Neunzehntes Kapitel
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das avancierte Kapital ersetzt. Dies surplus value in surplus
produce existiert vor dem Verkauf der Spiegel und wird nicht erst
durch diesen Verkauf [geschaffen]. Hätte dagegen der Arbeiter in
immediate 1*) Arbeit nur ein Äquivalent gegeben für die accumula-
ted labour 2*), die er in der Form der wages 3*) erhielt, so exi-
stierte weder ¦¦770¦ das surplus produce noch die ihm entspre-
chende surplusvalue. Bei M[althus] aber, wo der Arbeiter nur ein
Äquivalent zurückgibt, [passieren] 4*) die Dinge anders.
Es ist klar, daß Klasse D (C eingeschlossen) sich nicht in der-
selben Weise einen surplus fonds künstlich bilden kann wie Klasse
A, nämlich [dadurch, da]ß sie ihre Ware teurer an die Arbeiter
wieder verkauft, als sie solche von denselben gekauft hat, und so
nach Ersatz des ausgelegten Kapitals [einen] Teil vom Gesamtpro-
dukt sich aneignet. Denn die Arbeiter sind nicht Käufer für die
Ware von D. Ebensowenig kann ihr surplus fonds [entstehen] durch
ihren Verkauf oder Warenaustausch untereinander. Es ist dies also
nur zu bewerkstelligen durch Verkauf ihres Produkts an Klasse A
und B. [Indem] sie Ware von Wert von 100 zu 110 verkaufen, kann
mit 100 nur 10/11 ihres Produkts von A gekauft werden, und sie
behalten 1/11, das sie selbst von ihren eignen Waren verzehren
oder gegen Waren ihrer eignen Klasse D austauschen können.
Mit allen Kapitalisten, die nicht unmittelbar necessaries produ-
zieren, die also [nicht] den bedeutendsten oder einen bedeutenden
Teil ihrer Waren wieder an die Arbeiter verkaufen, verhält sich
die Sache so:
Ihr capital constant sei = 100. Zahlt der Kapitalist ferner 100
in Arbeitslohn, so zahlt er den Arbeitern den Wert ihrer Arbeit.
Die Arbeiter bringen dem Wert von 100 100 zu, und so ist der Ge-
samtwert (cost-price) des Produkts 200. Woher nun der Profit? Der
Kapitalist verkauft Ware, die 200 wert ist, zu 220, wenn die
average rate of profit 5*) = 10 p.c. Verkauft er die Ware wirk-
lich zu 220, so klar, daß 200 hinreichen, um sie zu reproduzie-
ren, 100 für Auslagen in Rohmaterial etc., 100 in Arbeitslohn und
20 steckt er in die Tasche, die er als Revenue verausgaben oder
aus denen er Kapital akkumulieren kann.
Aber an wen verkauft er die Ware 10 p.c. über ihren "Produktions-
wert", der nach M[althus] vom "Verkaufswert" oder dem wirklichen
Wert verschieden ist, so daß in der Tat der Profit = der Diffe-
renz zwischen Produktionswert und Verkaufswert, = Verkaufswert-
Produktionswert? Durch Austausche oder Verkäufe dieser Kapitali-
sten unter sich können sie keinen
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1*) unmittelbarer - 2*) aufgehäufte Arbeit - 3*) Lohnes - 4*) Die
Seite 770 des Manuskripts ist beschädigt. Die fehlenden Worte ei-
niger Textzeilen wurden sinngemäß wiederhergestellt und in eckige
Klammern gesetzt. - 5*) Durchschnittsprofitrate
#41# T.R. Malthus
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Profit realisieren. Verkauft A dem B Ware von dem Wert von 200 zu
220, so tut B dem A denselben Schabernack an. Dadurch, daß diese
Waren die Hände wechseln, ändert sich weder ihr Wert noch ihre
Quantität. Das Quantum Ware, das sich früher in der Hand von A
befand, befindet sich jetzt in der Hand von B und vice versa 1*).
Daß jetzt 110 heißt, was früher 100, ändert nichts an der Sache.
Die purchasing power, either of A, or of B 2*), hat sich in kei-
ner Weise verändert.
An die Arbeiter aber können diese Kapitalisten der Voraussetzung
nach nicht ihre Waren verkaufen.
Sie müssen sie also verkaufen an die capitalists, die necessaries
3*) produzieren. Diese haben in der Tat durch ihren Austausch mit
den Arbeitern einen wirklichen surplus fonds in der Hand. Ihnen
hat die Bildung einer nominellen surplus value in der Tat ein
surplus produce in die Hand gespielt. Und es ist dies der einzige
surplus fonds, der bis jetzt existiert. Der für die andren Kapi-
talisten soll erst dadurch entstehn, daß sie ihre Waren über ih-
rem Produktionswert an jene Besitzer eines surplus fonds verkau-
fen.
Was die Kapitalisten angeht, die das für die Produktion der ne-
cessaries nötige konstante Kapital produzieren, so haben wir be-
reits gesehn, daß der Produzent der necessaries notwendig von ih-
nen kaufen muß. Diese purchases 4*) gehn ein in seine Produkti-
onskosten. Je höher sein Profit, um so teurer die avances 5*),
auf die derselbe Profitsatz geschlagen wird. Verkauft er zu 20
p.c. statt zu 10, so schlägt der Produzent seines capital con-
stant ebenfalls 20 p.c. statt 10 auf. Und verlangt statt 100 für
90 10/11 vielmehr 109 1/11, oder in grader Summe = 110, so daß
der Wert des Produkts jetzt 210, worauf 20 p.c., = 42, so daß der
Wert des ganzen Produkts jetzt = 252. Davon erhält der Arbeiter
100. Der Kapitalist erhält jetzt mehr als 1/11 des Gesamtprodukts
als Profit; früher, als er zu 220 verkaufte, nur 1/l1. Die Masse
des Produkts ist dieselbe geblieben, aber der Teil, der für den
Kapitalisten disponibel, [ist] vermehrt, dem Wert und der Quanti-
tät nach.
Was nun die andren Kapitalisten betrifft, die weder necessaries
produzieren, noch in die Produktion dieser necessaries eingehen-
des Kapital, [so können] sie nur Profit machen durch Verkauf an
die beiden ersten Klassen von Kapitalisten. Nehmen letztere 20
p.c., so nehmen jene es [ebenfalls].
[Der Austausch der] ersten Klasse der Kapitalisten und der Aus-
tausch zwischen den beiden Klassen der Kapitalisten ist aber sehr
verschieden. Die erste, [durch den Austausch] mit den Arbeitern,
hat einen wirklichen
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1*) umgekehrt - 2*) Kaufkraft weder von A, noch von B - 3*) zum
Leben notwendigen Dinge 4*) Käufe - 5*) Vorschüsse
#42# Neunzehntes Kapitel
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surplus fonds gebildet von necessaries, (ein surplus produce),
[das als Differenz] des Kapitals in ihrer Hand zur Disposition
ist, so daß sie teils daraus akkumulieren können, teils es [als
Revenue verausgaben], sei es in ihren eignen necessaries, sei es
in luxuries. Die surplus value [repräsentiert] ¦¦XIV-771¦ hier in
der Tat Surplusarbeit und surplus produce, obgleich dies [nach
Malthus] auf dem clumsy 1*) Umweg eines surcharge 2*) der Preise
erreicht. Gesetzt, der Wert des Produkts der Arbeiter, die neces-
saries produzieren, sei in der Tat nur = 100. Da aber 10/11 davon
hinreichen, um die salaries 3*) zu zahlen, so genügt es, daß der
Kapitalist 90 10/11 auslegt, worauf er einen Profit von 9 1/11
macht. Zahlt er aber in dem Wahn, daß Wert der Arbeit und Quanti-
tät der Arbeit identisch, 100 l. an die Arbeiter und verkauft ih-
nen zu 110, so erhält er nach wie vor 1/11 des Produkts. Daß dies
jetzt 10 l. wert statt 9 1/11, ist kein Gewinn für ihn, denn er
hat jetzt statt 90 10/11 Kapital 100 Kapital vorgeschossen.
Was aber die andren Klassen der Kapitalisten betrifft, so exi-
stiert kein reales surplus produce auf ihrer Seite, nichts, worin
sich Surplusarbeitszeit darstellt. Das Produkt einer Arbeit von
100 verkaufen sie für 110, und bloß durch Übercharge des Preises
soll dies Kapital in Kapital + Revenue verwandelt werden.
But how stands the case now, as Lord Dundreary would say, between
these two classes of capitalists? 4*)
Die Produzenten von necessaries verkaufen Surplusprodukt von 100
Wert zu 110 (weil sie Arbeitslohn von 100 statt 90 10/11 zahl-
ten). Aber sie sind die einzigen, die in ihrer Hand ein surplus
produce haben. Verkaufen die andren ihnen Produkt vom Wert von
100 ebenfalls zu 110, so ersetzen sie in der Tat ihr Kapital mit
Profit. Warum? Weil necessaries vom Wert von 100 ihnen hinreicht,
ihre Arbeiter zu zahlen, sie also 10 für sich behalten. Oder
vielmehr, weil sie in der Tat necessaries vom Wert von 100 erhal-
ten, aber 10/11 davon hinreichten, ihre Arbeiter zu zahlen, denn
sie befinden sich dann in demselben Fall wie Kapitalisten A und
B. Diese dagegen erhalten in return 5*) nur eine Masse Produkt,
worin sich Wert von 100 darstellt. Daß es nominell 110 kostet,
nützt ihnen keinen Deut, da es weder quantitativ, als Gebrauchs-
wert, größre Masse darstellt, als von der in 100 l. enthaltnen
Arbeitszeit geliefert wird, noch sie damit außer einem Kapital
von 100 noch eins von 10 ersetzen können. Dies wäre nur möglich
beim Wiederverkauf.
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1*) plumpen - 2*) Aufschlages - 3*) Löhne - 4*) Aber wie steht
der Fall jetzt, wie Lord Dundreary sagen würde, zwischen diesen
beiden Klassen von Kapitalisten? - 5*) zurück
#43# T.R. Malthus
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Obgleich sie sich beide wechselseitig zu 110 verkaufen, was 100
wert ist, so hat doch nur in der Hand der zweiten Klasse 100 die
Wirkung von 110. Die andre Klasse hat in der Tat für einen Wert
von 110 nur einen Wert von 100 erhalten. Und sie verkauft ihr
surplus produce nur deswegen zu einem höhern Preis, weil sie die
in ihre Revenue eingehenden Artikel ü b e r deren Wert bezahlt.
In der Tat aber beschränkt sich auch die surplus value, die die
zweite Klasse realisiert, nur in ihrer Teilnahme an dem von der
ersten Klasse realisierten surplus produce, da sie selbst kein
surplus produce schafft.
Bei dieser Verteurung der luxuries fällt Malthus rechtzeitig ein,
daß Akkumulation und nicht expenditure 1*) der nächste Zweck der
kapitalistischen Produktion. Kapitalistenklasse A wird also in-
folge dieses unvorteilhaften Handels - bei dem sie einen Teil der
den Arbeitern abgepreßten Früchte wieder verliert - ihre Nach-
frage nach luxuries mäßigen. Tut sie das aber und akkumuliert
mehr, so fällt die zahlungsfähige Nachfrage - der Markt für ihre
necessaries, ein Markt, der nicht gebildet werden kann zum vollen
Umfang durch die Nachfrage der Arbeiter und der Produzenten des
capital constant. Damit fiele der Preis der necessaries, aber es
ist nur die Erhöhung dieses Preises, der nominelle Aufschlag des-
selben, wodurch die Kapitalistenklasse A ihr surplus produce -
und zwar im Verhältnis dieses Aufschlags - den Arbeitern abgat-
tert. Fiele der Preis von 120 auf 110, so fiele ihr surplus pro-
duce (und ihre surplus value) von 2/12 auf 1/12. Und damit fiele
auch der Markt, die Nachfrage für die Produzenten der luxuries in
noch viel größrer Proportion.
Die erste Klasse verkauft in dem Austausch mit der zweiten wirk-
liches surplus produce, nachdem ihr Kapital bereits ersetzt. Die
zweite dagegen verkauft bloß ihr Kapital, um durch diesen Handel
es aus Kapital in Kapital + Revenue zu verwandeln. Die ganze Pro-
duktion so nur im Gang gehalten (und namentlich ihr Zuwachs)
durch V e r t e u e r u n g d e r n e c e s s a r i e s, der
aber wieder entspräche ein Preis der luxuries, der mit der wirk-
lichen Produktenmasse derselben in umgekehrtem Verhältnis stünde.
Klasse 11 gewinnt bei diesem Austausch auch nicht, weil sie für
110 verkauft, was 100 wert ist. Denn sie erhält in der Tat 110
zurück, die auch nur 100 wert sind. Aber diese 100 (in necessa-
ries) ersetzen Kapital + Profit, während jene 100 nur 110 heißen.
Also [würde es] darauf hinauskommen, daß Klasse I luxuries von
100 Wert erhält. Sie kauft mit 110 luxuries von 100 Wert. Der an-
dren sind die 110 aber 110 wert, weil sie mit 100 die Arbeit
zahlt (ihr Kapital ersetzt) und 100 so als Überschuß behält.
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1*) Verausgabung
44
#44# Neunzehntes Kapitel
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¦¦772¦ Wie überhaupt dadurch ein Profit herauskommen soll, daß
die Austauschenden sich wechselseitig zu derselben Rate ihre Ware
zu teuer verkaufen, sich wechselseitig in demselben Verhältnis
übervorteilen, ist schwer zu begreifen.
Diesem Mißstand wäre abgeholfen, wenn außer dem Austausch der
einen Klasse Kapitalisten mit ihren Arbeitern und dem Austausch
der verschiednen Klassen Kapitalisten untereinander noch eine
d r i t t e K l a s s e v o n K ä u f e r n - ein deus ex ma-
china 1*) - hinzukäme; eine Klasse, die die Waren zu ihrem nomi-
nellen Wert zahlte, ohne ihrerseits wieder Waren zu verkaufen
ohne den Spaß ihrerseits zu erwidern; also eine Klasse, die G-W
durchmachte, nicht G-W-G; die kauft 2*), nicht um ihr Kapital mit
Profit zu ersetzen, sondern um die Waren zu konsumieren; eine
Klasse, die kaufte ohne zu verkaufen. In diesem Fall würden die
Kapitalisten durch den Austausch ihrer Waren unter sich keinen
Profit realisieren, sondern [würden ihn realisieren] 1. durch den
Austausch mit den Arbeitern, dadurch, daß sie ihnen für dasselbe
Geld einen Teil des Gesamtprodukts zurückverkaufen, wofür sie das
Gesamtprodukt von ihnen (nach Abzug des capital constant) gekauft
haben; 2. durch den Teil sowohl der necessaries als luxuries, der
an die dritte Sorte Käufer verkauft wird. Da diese 110 für 100
zahlen, ohne wieder 100 für 110 zu verkaufen, würde so in der
Tat, nicht nur nominell, ein Profit von 10 p.c. realisiert wer-
den. Der Profit würde in der doppelten Weise gemacht, daß von dem
Gesamtprodukt möglichst wenig an die Arbeiter rückverkauft und
möglichst viel an die dritte Klasse, die mit barem Geld zahlt,
ohne selbst zu verkaufen, kauft, um zu konsumieren, verkauft
würde.
Aber Käufer, die nicht zugleich Verkäufer sind, müssen Konsumen-
ten sein, die nicht zugleich Produzenten sind - u n p r o d u k-
t i v e K o n s u m e n t e n, und diese Klasse der unproduk-
tiven Konsumenten ist es, die bei Malthus die Kollision löst.
Aber diese unproduktiven Konsumenten müssen zugleich zahlungs-
fähige Konsumenten sein, real demand 3*) bilden, und zwar müssen
die von ihnen beseßnen und jährlich verausgabten Wertsummen
hinreichen, nicht nur den Produktionswert der Waren, die sie
kaufen und konsumieren, zu zahlen, sondern außerdem den nominel-
len Profitaufschlag, Surpluswert, die Differenz zwischen dem Ver-
kaufswert und Produktionswert zu zahlen. Diese Klasse wird die
Konsumtion der Konsumtion halber in der Gesellschaft
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1*) (eigentlich: der Gott aus dem Maschinenwerk des Theaters, der
plötzlich auf der Bühne erscheint; hier) unerwartete Lösung einer
verwickelten Sache - 2*) in der Handschrift: verkauft- 3*) reale
Nachfrage
#45# T.R. Malthus
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darstellen, wie die Kapitalistenklasse die Produktion um der Pro-
duktion halber; die eine die "passion for expenditure" 1*) und
die andre die "passion for accumulation" 2*). ("Princ. of P.E.",
p. 326.) Der Akkumulationstrieb wird dadurch in der Kapitalisten-
klasse wachgehalten, daß ihr ihre returns 3*) beständig größer
als ihre Auslagen, und der Profit ist ja der Stachel der Akkumu-
lation. Trotz dieses ihres Akkumulationseifers werden sie nicht
zur Überproduktion getrieben oder doch sehr schwer, da die unpro-
ductive consumers nicht allein einen ungeheuren Abzugskanal für
die auf den Markt geworfenen Produkte bilden, sondern ihrerseits
keine Produkte auf den Markt werfen, so viele ihrer also sind,
keine Konkurrenz den Kapitalisten bilden, vielmehr alle nur Nach-
frage ohne Zufuhr bilden, und daher das Übergewicht der Zufuhr
über die Nachfrage auf seiten der Kapitalisten ausgleichen.
Aber woher die jährlichen Zahlungsmittel dieser Klasse? Da sind
erst die G r u n d e i g e n t ü m e r, die einen großen Teil
des Werts des jährlichen Produkts unter dem Titel der Rente an
sich ziehn und das so den Kapitalisten entzogne Geld wieder ver-
ausgaben in dem Konsum der von den Kapitalisten produzierten Wa-
ren, bei deren Ankauf sie übervorteilt werden. Diese Grundeigen-
tümer selbst müssen nicht produzieren und produzieren, on an
average 4, nicht. Es ist wesentlich, soweit sie Geld in Ankauf
von Arbeit verausgaben, daß sie keine produktiven Arbeiter hal-
ten, sondern bloße Mitesser ihres fortune, menial servants 5*),
die den Preis der necessaries auf dem Strumpf halten, indem sie
selbe kaufen, ohne selbst deren supply 6*) oder den irgendeiner
andren Ware vermehren zu helfen. Aber diese Grundrentner genügen
nicht, um "an adequate demand" 7*) zu schaffen. Es muß zu künst-
lichen Mitteln gegriffen werden. Diese bestehn in starken
S t e u e r n, einer Masse Staats- und Kirchensinekuristen,
großen Armeen, Pensionen, Zehnten für die Pfaden, bedeutender Na-
tionalschuld und von Zeit zu Zeit kostspieligen Kriegen. Dies
sind die "Heilmittel". ("Princ. Pol. Ec.", p. 408 sqq.)
Die dritte von Malthus als "Heilmittel" herangezogne Klasse, die
kauft, ohne zu verkaufen und konsumiert, ohne zu produzieren, er-
hält also erst einen bedeutenden Teil des Werts des jährlichen
Produkts, ohne ihn zu zahlen, und bereichert die Produzenten da-
durch, daß diese ihnen erst Geld zum Kaufen ihrer Waren gratis
ablassen müssen, um dann ¦¦773¦ dies Geld
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1*) "Leidenschaft für das Verausgaben" - 2*) "Leidenschaft für
Akkumulation" - 3*) Einnahmen - 4*) im Durchschnitt -
6*) Reichtums, Dienstboten - 6*) Zufuhr - 7*) "eine entsprechende
Nachfrage"
#46# Neunzehntes Kapitel
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wieder an sich zu ziehn, indem sie ihnen ihre Waren über deren
Wert verkaufen, oder von ihnen mehr Wert in Geld zurückerhalten
als sie ihnen in Ware liefern. Und dieser Handel wiederholt sich
jährlich.
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