Quelle: MEW 26.3 Theorien über den Mehrwert - Dritter Teil
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#313# Gegensatz gegen die Ökonomen
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[4.] Bray als Gegensatz gegen die Ökonomen [82]
¦¦X-441¦ Bray, (J.F.) "Labour's Wrongs and Labour's Remedy etc.
Leeds 1839.
Da die menschliche Existenz durch Arbeit bedingt ist, die Arbeit
aber Arbeitsmittel voraussetzt, "muß das große Feld für alle Tä-
tigkeit und das R o h m a t e r i a l allen Reichtums - die
Erde - das gemeinschaftliche Eigentum aller ihrer Bewohner sein".
(p. 28.) "Leben hängt von Nahrung ab, Nahrung von Arbeit. Diese
Abhängigkeit ist absolut. Ist daher die Arbeit von einem Indivi-
duum umgangen, so kann dies nur unter der Bedingung stattfinden,
die Arbeit der Masse zu vergrößern. (p. 31.) "Alles Unrecht und
alles Leiden, welches Menschen begangen oder ertragen haben, ist
zurückführbar auf Usurpation des Rechts auf Grund und Boden durch
einige Individuen und Klassen mit Ausschluß andrer Individuen und
Klassen ... Nachdem Menschen einmal Grundeigentum sich vindi-
ziert, war die nächste Stufe, sich Eigentum auf Menschen selbst
zu vindizieren." (p. 34.)
Er gibt als seinen Zweck an,
die Ökonomen "auf ihrem eignen Grund und Boden und mit ihren eig-
nen Waffen zu bekämpfen" (zum Beweis, daß nicht unter jedem so-
zialen System Elend der Anteil des Arbeiters sein muß). "Bevor
die durch solche Verfahrungsweise erzielten Konklusionen umge-
stürzt werden können, müssen die Ökonomen widerrufen oder wider-
legen die etablierten Wahrheiten und Prinzipien, worauf ihre eig-
nen Argumente begründet sind. (p. 41.)
"Nach den Ökonomen selbst sind zur Produktion des Reichtums nötig
1. Arbeit, 2. Akkumulation frührer Arbeit oder Kapital und 3.
exchanges 1*) ..." Dies sind nach ihnen selbst allgemeine Produk-
tionsbedingungen. "Sie sind auf die Gesellschaft im ganzen ange-
wandt und können ihrer Natur nach weder Individuen noch Klassen
ihrer Operation entzogen werden." (p. 42.)
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1*) Austausche
#314# Einundzwanzigstes Kapitel
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"Das Gebot: Du sollst arbeiten! bleibt gleich für alle geschaffe-
nen Wesen ... Der Mensch allein kann dies Gesetz umgehn; und sei-
ner Natur nach kann es von einem Mann nur auf Kosten eines andren
umgangen werden." (p. 43.)
"Nach der wahren Natur der Arbeit und des Austauschs verlangt
strikte Justiz nicht allein" (er bezieht sich dabei auf die öko-
nomischen Bestimmungen über den Tauschwert der Waren}, "daß alle
Austauschenden wechselseitig, sondern daß sie gleichmäßig Vorteil
haben sollen ... Wäre ein gerechtes Austauschsystem verwirklicht,
so würde der Wert aller Waren durch ihre vollständigen Produkti-
onskosten bestimmt sein: und gleiche Werte würden sich stets ge-
gen gleiche Werte austauschen ... Die Arbeiter haben bisher dem
Kapitalisten die Arbeit eines ganzen Jahres im Austausch für den
Wert von einem halben Jahr Arbeit gegeben - und daher entsprang
die Ungleichheit der Macht und des Reichtums, die jetzt rings um
uns existieren. Es ist eine unvermeidliche Konsequenz der Un-
gleichheit des Austauschs - des Kaufens zu einem Preis und des
Verkaufens zu einem andren -, daß Kapitalisten fortfahren Kapita-
listen und Arbeiter Arbeiter zu sein, die einen eine Klasse von
Tyrannen, die andren von Sklaven. (p. 48, 49.)
"Durch das gegenwärtige System sind Austausche nicht allein nicht
gegenseitig vorteilhaft für alle Parteien, wie die politischen
Ökonomen versichert haben, sondern es ist gewiß, daß in den mei-
sten Transaktionen zwischen Kapitalist und Produzent gar kein
Austausch stattfindet ... Was geben Fabrikant oder Grundeigentü-
mer für die Arbeit der workingmen 1*)? Arbeit? Nein, denn der Ka-
pitalist arbeitet nicht. Kapital? Nein, denn sein Proviant von
Reichtum wird beständig vermehrt ... Der Kapitalist kann daher
nichts austauschen, was ihm selbst gehört. Die ganze Transaktion
zeigt daher klar, daß die Kapitalisten und Grundeigentümer nichts
anders tun als dem Arbeiter für seine Arbeit von einer Woche
einen Teil des Reichtums zu geben, welchen sie von ihm, dem Ar-
beiter, die Woche zuvor erhalten haben, welches exakt darauf hin-
ausläuft, ihm nichts für etwas zu geben ... Der Reichtum, welchen
der Kapitalist in Austausch für des Arbeiters Arbeit zu geben
scheint, war weder durch die Arbeit noch den Reichtum des Kapita-
listen erzeugt, sondern ursprünglich erhalten durch die Arbeit
von Arbeitern, und er wird noch täglich von ihm genommen durch
ein fraudulentes System ungleichen Austauschs. "Die ganze Trans-
aktion zwischen Produzent und Kapitalist ist ein handgreiflicher
Betrug, eine reine Farce." (p. 49, 50.)
"Das Gesetz, welches sagt: 'there shall be accumulation' 2*), ist
nur halb erfüllt und der Vorteil einer besondren Klasse zum Scha-
den des ganzen Rests der community 3*) gemacht worden." (p. 50.)
"Unter dem gegenwärtigen sozialen System hängt die Gesamtheit der
Arbeiterklasse von den Kapitalisten oder employers of the means
of labour 4*) ab; und wo eine Klasse durch ihre gesellschaftliche
Position so abhängig ist von einer andern Klasse für die means of
labour, ist sie gleicherweise von ihr abhängig für die means of
live 5*); und dies ist eine Lage, so entgegengesetzt der wahren
Intention der Gesellschaft, so revoltierend für die Vernunft ...,
daß sie keinen Augenblick beschönigt
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1*) Arbeiter - 2*) 'es soll Akkumulation geben' -
3*) Gemeinschaft - 4*) Anwendern der Arbeitsmittel - 5 *) Mittel
zum Leben
#315# Gegensatz gegen die Ökonomen...
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oder verteidigt werden kann. Dies überträgt einem Menschen eine
Gewalt, womit kein Sterblicher bekleidet werden sollte." (p. 52.)
"Unsre tägliche Erfahrung lehrt uns, daß, wenn wir eine Scheibe
von einem Laib Brot nehmen, die Scheibe nicht wiederum anwächst.
Der Laib ist nur eine Akkumulation von Scheiben, und je mehr wir
davon essen, desto weniger bleibt zu essen übrig. Solches ist der
¦¦442¦ Fall mit dem Laib des Arbeiters; aber der des Kapitalisten
folgt nicht dieser Regel. Statt abzunehmen, wächst sein Laib be-
ständig; er schneidet beständig ab, und er kommt beständig wieder
... Wären die exchanges gleich, so würde der Reichtum der gegen-
wärtigen Kapitalisten stufenweise von ihnen zu den Arbeiterklas-
sen übergehn; jeder Schilling, welchen der Reiche ausgäbe, würde
ihn einen Schilling weniger reich zurücklassen." (p. 54, 55.)
Bray zeigt ibidem nach, daß
"es durchaus unmöglich ist, daß ein Kapitalist selbst nur 1000 l.
St. von der wirklich ersparten Arbeit seiner working-class proge-
nitors 1*) abgeleitet haben kann". (p. 55.)
Aus den Lehren der Ökonomen selbst folgt,
"daß keine exchanges ohne accumulations, keine accumulations ohne
Arbeit stattfinden können. (l.c.) "Unter dem gegenwärtigen Sy-
stem, wo jeder Arbeiter einem employer mindestens 6 Tage Arbeit
für ein Äquivalent, wert nur 4 oder 5 Tage Arbeit, gibt, sind die
Gewinne des letzten Manns notwendig die Verluste des ersten
Manns." (p. 56.)
"So, in welchem Lichte auch immer betrachtet, als Geschenk, indi-
viduelle Akkumulation, Austausch, Erbschaft, da ist Probe über
Probe, daß ein Riß in des reichen Mannes Titel ist, welcher auf
einmal seinen Schein von Gerechtigkeit und seinen Wert wegnimmt
... Aller dieser Reichtum ist vielmehr abgeleitet aus den Knochen
und Sehnen der Arbeiterklassen während sukzessiver Zeitalter und
ist von ihnen genommen worden durch das trügerische und Sklaverei
schaffende System der ungleichen exchanges." (p. 56, 57.) "Soll
der Arbeiter unter dem jetzigen System reich werden, so muß er,
statt seine eigne Arbeit auszutauschen, ein Kapitalist werden
oder Austauscher der Arbeit anderer Leute; und so, andre in der-
selben Weise plündernd, worin er selbst geplündert worden war,
durch das Medium ungleicher Austausche, wird er befähigt, von den
kleinen Verlusten der anderen Leute große Gewinne zu erwerben.
(p. 57.)
"Die politischen Ökonomen und Kapitalisten haben viele Bücher ge-
schrieben und drucken lassen, um dem Arbeiter das Betrügerische
einzuprägen, daß 'der Gewinn des Kapitalisten nicht der Verlust
des Produzenten ist'. Man sagt uns, daß die Arbeit sich keinen
Schritt ohne Kapital bewegen kann, daß das Kapital die Schaufel
ist für den Mann, der gräbt, daß Kapital ebenso notwendig zur
Produktion als die Arbeit selbst... Diese wechselseitige Abhän-
gigkeit zwischen Kapital und Arbeit hat nichts mit der relativen
Stellung des Kapitalisten und [der] Arbeiter zu tun; noch zeigt
sie, daß der erstere durch die letzteren erhalten werden soll...
Es ist das Kapital und nicht der
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1*) Vorfahren, die der arbeitenden Klasse angehörten
#316# Einundzwanzigstes Kapitel
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Kapitalist, das für die Operationen der Produzenten wesentlich
ist: und es existiert ein so großer Unterschied zwischen diesen
zwei als zwischen der Schiffsladung und dem Ladungsschein." (p.
59.)
"Aus der Beziehung, welche Kapital und Arbeit zueinander haben,
ist es evident, daß, je mehr Kapital oder akkumuliertes Produkt
in einem Land ist, um so größer die Leichtigkeiten für die Pro-
duktion sein werden und so weniger Arbeit zur Erreichung eines
gegebenen" (bestimmten) "Resultats erheischt sein wird. So kann
das britische Volk mit Hülfe seiner gegenwärtigen vasten 1*) Ka-
pitalakkumulation, seinen Gebäuden, Maschinen, Schiffen, Kanälen
und Eisenbahnen, in einer Woche mehr Manufakturreichtum produzie-
ren, als seine Vorfahren vor 1000 Jahren in einem halben Jahrhun-
dert hatten schaffen können. Es sind nicht unsre höhern physi-
schen forces 2*), sondern unser Kapital, das uns hierzu befähigt.
Denn wo immer ein Mangel an Kapital ist, schreitet die Produktion
nur langsam und mühevoll vor und umgekehrt. Aus diesen Beziehun-
gen nun ist es klar, daß, was immer für das Kapital gewonnen ist,
gleichmäßig für die Arbeit gewonnen ist, daß jede Zunahme des er-
stern dahin strebt, die Last der letztern zu erleichtern, und daß
daher jeder Verlust für das Kapital auch ein Verlust für die Ar-
beit sein muß. Diese Wahrheit. obgleich lange von den Ökonomen
beobachtet, ist jedoch nicht fairly 3*) von ihnen stated 4*).
[l.c.p. 59, 60.]
{In der Tat räsonieren die Kerls so:
Akkumulierte Produkte - i.e. unkonsumierte Produkte - der Arbeit
erleichtern und fructify labour 5*). Darum muß nicht der Arbeit
selbst, sondern der Akkumulation die Frucht dieser Erleichterung
etc. zugut kommen. Darum muß nicht die Akkumulation Eigentum der
Arbeit, sondern die Arbeit Eigentum der Akkumulation - ihrer eig-
nen Produkte sein. Darum muß der Arbeiter nicht für sich, sondern
für einen andren akkumulieren und die Akkumulation ihm als Kapi-
tal gegenübertreten.
Bei ihnen ist das stoffliche Element des Kapitals so verwachsen
mit seiner sozialen Formbestimmung als Kapital - mit seinem ant-
agonistischen Charakter, als die Arbeit beherrschendes Produkt
der Arbeit -, daß sie keinen Satz aussprechen können, ohne sich
selbst zu widersprechen.}
"Sie h a b e n i m m e r d a s K a p i t a l m i t e i-
n e r u n d d i e A r b e i t m i t e i n e r a n d r e n
K l a s s e d e r c o m m u n i t y i d e n t i f i z i e r t,
obgleich diese beiden Mächte eine solche Verbindung von Natur
nicht haben und künstlich nicht haben sollten. Die Ökonomen
versuchen stets die Wohlfahrt, ja selbst die Existenz des
Arbeiters von der Erhaltung des Kapitalisten in Luxus und
Nichtstuerei abhängig zu machen. Sie wollen nicht haben, daß der
Arbeiter ein Mahl ißt, bis er nicht zwei produziert hat, eins für
sich selbst und das andre für seinen master, indem der letztre
seine Portion indirekt empfängt durch ungleichen Austausch. (p.
59, 60.)
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1*) mächtigen - 2*) Kräfte - 3*) ehrlich - 4*) dargelegt -
5*) befruchten Arbeit
#317# Gegensatz gegen die Ökonomen...
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"Wenn der Arbeiter ein Ding produziert hat, ist es nicht mehr
sein, es gehört dem Kapitalisten, es ist von dem einen zu dem an-
dern übergegangen durch die unsichtbare Magie der ungleichen Aus-
tausche." (p. 61.)
"Unter dem gegenwärtigen System sind Kapital und Arbeit, die
Schaufel und der Gräber, zwei getrennte und antagonistische
Mächte." (p. 60.)
¦¦443¦ "Aber selbst wenn alles Land und Häuser und Maschinen den
Kapitalisten gehörte und die Arbeiterklasse nicht existierte,
könnten die ersten nicht länger die große Bedingung umgehn, 'that
there shall be labour' 1*). Ihr Reichtum würde ihnen einzig die
Wahl lassen zu sterben oder zu arbeiten. Sie können nicht das
Land und die Häuser aufessen; und das Land wird nicht Subsistenz
liefern, noch die Maschinen Kleider machen ohne die Anwendung der
menschlichen Arbeit. Wenn daher die Kapitalisten oder Eigentümer
sagen, daß die Arbeiterklasse sie muß support 2*), sagen sie in
Wirklichkeit, daß die Produzenten ihnen ebensowohl wie Land und
Wasser gehören, daß die Arbeiter nur geschaffen sind für den Nut-
zen der Reichen." (p. 68.)
"Der Produzent empfängt im Austausch für das, was er dem Kapita-
listen gibt, nicht die Arbeit noch das Produkt der Arbeit des Ka-
pitalisten, sondern - Arbeit. Vermittelst des Geldes sind die Ar-
beiterklassen nicht nur getrieben, die Arbeit zu verrichten, wel-
che die Erhaltung der natürlichen Existenz ihnen auferlegt, son-
dern sie sind gleicherweise belastet mit der Arbeit für die and-
ren Klassen. Es tut nichts, ob die Produzenten Gold oder Silber
oder andre Waren von einer nicht produzierenden Klasse empfangen.
Dies alles läuft darauf hinaus, daß die Arbeiterklasse ihre eigne
Arbeit verrichtet und sich selbst erhält und gleicherweise die
Arbeit des Kapitalisten verrichtet und ihn erhält into the bar-
gain 3*). Welches immer die nominellen receipts 4*) sein mögen,
welche die Produzenten von den Kapitalisten empfangen, ihr wirk-
liches receipt ist bloß der transfer des Teils ihrer Arbeit, wel-
cher ihnen vom Kapitalisten wiedergegeben werden muß." (l.c.p.
153, 154.)
"Wir unterstellen die Population des United Kingdom auf
25 000 000 Menschen. Unterstellen ihren Unterhalt im Durchschnitt
auf mindestens 15 Pfd. St. per Kopf jährlich. Dies gibt 375 Mil-
lionen Pfd. St. jährlichen Wert für die Erhaltung des ganzen
Volks des United Kingdom. Wir produzieren indes nicht nur Artikel
der Subsistenz, denn unsre Arbeit schafft gleichmäßig viele un-
konsumierbare Artikel. Jährlich fügen wir zu unsrem stock of ac-
cumulations or capital 5*), durch Vermehrung der Zahl unsrer Häu-
ser, Schiffe, implements 6*), Maschinen, Straßen und andre Assi-
stenzen zu weiterer Produktion, außerdem alles Verschlechterte
ausbessernd. So, obgleich unsre Subsistenz nur 375 Millionen Pfd.
St. jährlich wert sein mag, wird der jährliche Totalwert des
durch das Volk geschaffnen Reichtums nicht weniger als 500 Mil-
lionen Pfd. St. sein. (p. 81.)
"Wir können nur 1/4 der Bevölkerung, oder ungefähr 6 Millionen
Männer zwischen 14 und 50 Jahren, als effektive Produzenten rech-
nen. Es kann gesagt werden, von dieser Zahl können kaum 5 Millio-
nen unter den gegenwärtigen Verhältnissen in der
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1*) 'daß da Arbeit sein wird' - 2*) unterstützen 3*) noch oben-
drein - 4*) Entlohnungen - 5*) Akkumulationsfonds oder Kapital -
6*) Werkzeuge
#318# Einundzwanzigstes Kapitel
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Produktion assistieren" (nur 4 Millionen, sagt er später, direkt
in der materiellen Produktion), "denn Tausende fähiger Arbeiter
müssen müßig sein, während das Werk, das sie vollbringen müßten,
von Weibern und Kindern geschieht; und Hunderttausende von Män-
nern in Irland können durchaus keine Beschäftigung erhalten. So
haben 5 Millionen Männer, von wenig tausend Kindern und Weibern
assistiert, für 25 Millionen zu produzieren." (p. 81, 82.)
"Die gegenwärtige Zahl von Arbeitern, wenn unassistiert durch Ma-
schinen, konnte nicht sich selbst und die gegenwärtige Zahl von
Nichtstuern und unproduktiven Arbeitern erhalten. Die Agrikultur
und Manufakturmaschinerie jeder Art, die nun in Anwendung ge-
bracht ist, ist geschätzt zu bilden die Arbeit von ungefähr 100
Millionen tätiger Männer ... Diese Maschinerie und ihre Anwendung
unter dem gegenwärtigen System hat die Tausende von Müßiggängern
und Profitlebern erzeugt, welche jetzt die Arbeiter zu Boden
drücken. (p. 82.)
"Die gegenwärtige Konstitution der Gesellschaft wurde befruchtet
durch die Maschinerie, und durch Maschinerie wird sie zerstört
werden ... Die Maschinerie selbst ist gut, ist unentbehrlich;
aber ihre Anwendung, der Umstand, daß sie besessen ist von Indi-
viduen statt von der Nation, ist schlecht. (p. 82, 83.)
"Von den 5 Millionen Männern, die nun in der Produktion assistie-
ren, arbeiten einige nur 5 Stunden täglich, andre 15 Stunden;
rechnet man hinzu den Zeitverlust durch den gezwungenen Müßiggang
einer großen Masse in Zeiten of depression of trade 1*), so fin-
den wir, daß unsre jährliche Produktion geschaffen ist und ver-
teilt durch weniger als 1/6 der community, im Durchschnitt 10
Stunden des Tags arbeitend." (p. 83.)
"Unterstellen wir, daß die reichen Nichtproduzenten jeder Art,
mit ihren Familien und Anhang, sich nur auf 2 Millionen Personen
belaufen, so wird doch diese Anzahl allein der Arbeiterklasse
jährlich 30 Millionen Pfd. St. kosten, wäre ihr Unterhalt, wie
der der letztren, nur 15 Pfd. St. per Kopf geschätzt ... Aber
nach der mäßigsten Schätzung kostet ihr Unterhalt nicht weniger
als 50 Pfd. St. per Kopf. Dies gibt eine Totalsumme von 100 Mil-
lionen Pfd. St. als die jährliche Kost der reinen Drohnen der Ge-
sellschaft, der durchaus unproduktiven." (p. 83, 84.)
"Kommt hinzu die doppelte und vierfache allowance 2*), empfangen
von den verschiednen Klassen kleiner Eigentümer, Fabrikanten und
Handelsleuten, in der Form von ¦¦444¦ Profit und Zinsen. Nach der
mäßigsten Schätzung beläuft sich der von dieser extensiven Por-
tion der community genossene Teil des Reichtums auf nicht weniger
als 140 Millionen Pfd. St. jährlich über den Durchschnittsgenuß
dessen, was von einer gleichen Anzahl der bestbezahlten Arbeiter-
klasse empfangen wird. So, mit ihrem Government, absorbieren die
2 Klassen von Nichtstuern und von Lebern von Profit, vielleicht
1/4 der ganzen Bevölkerung einbegreifend, an 300 000 000 Pfd. St.
jährlich und über die Hälfte des ganzen produzierten Reichtums.
Ein durchschnittlicher Verlust von über 50 Pfd. St. per Kopf für
jeden Arbeiter im Reich ... Bleibt nicht mehr als durchschnitt-
lich ungefähr 11 Pfd. St. per Kopf per Jahr übrig, auszuteilen
zwischen den übrigbleibenden 3/4 der Nation. Aus Berechnungen,
gemacht 1815, geht hervor, daß das
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1*) der Depression der Geschäfte - 2*) Summe
#319# Gegensatz gegen die Ökonomen...
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jährliche Einkommen des ganzen Volkes des United Kingdom ungefähr
430 Millionen Pfd. St., wovon die Arbeiterklasse empfing
99 742 547 Pfd. St. und die Rente-Pension-Profitklasse
330 778 825 Pfd. St. Das ganze Eigentum im Lande war zur selben
Zeit kalkuliert, wert zu sein nahe an 3000 Millionen Pfd. St."
(p. 84, 85.)
Cf. Die Liste von King [83] etc.
1844: England. Population: Nobility and gentry 1*) = 1 181 000.
Tradesmen, farmers 2*) etc. = 4 221 000 (zusammen 5 402 000). La-
bourers, paupers 3*) etc. = 9 567 000. Banfield, (T.C.) "The Or-
ganisation of Industry", 2. ed., London 1848. ¦X-444¦¦
-----
1*) Hoher und niederer Adel - 2*) Handelsleute, Pächter -
3*) Arbeiter, Arme
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