Quelle: MEW 26.3 Theorien über den Mehrwert - Dritter Teil
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#322# Zweiundzwanzigstes Kapitel
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[2. Ramsay über Mehrwert und Wert. Reduzierung des Mehrwerts auf
den Profit. Über den Einfluß von Wertveränderungen bei konstantem
und variablem Kapital auf Rate und Masse des Profits]
Er streift zwar an die richtige Fassung des Mehrwerts an.
"Ein zirkulierendes Kapital wird immer mehr Arbeit anwenden, als
auf es selbst früher verwandt wurde. Denn könnte es nicht mehr
anwenden, als auf es selbst verwandt worden war, welcher Vorteil
könnte dem Eigentümer aus seiner Anwendung als solches erwach-
sen?" (p. 49.) "Oder will man versichern, daß die M e n g e
A r b e i t, die irgendein zirkulierendes Kapital anzuwenden
vermag, nicht mehr als gleich sei der A r b e i t, d i e zu
s e i n e r H e r s t e l l u n g a u f g e w a n d t wurde;
Das hieße, daß der Wert des aufgewandten Kapitals gleich sei dem
Wert des Produkts." (p. 52.)
#323# Ramsay
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Das heißt also, der Kapitalist tauscht weniger vergegenständ-
lichte Arbeit gegen mehr lebendige Arbeit aus, und dieser Über-
schuß nicht bezahlter lebendiger Arbeit konstituiert den Über-
schuß des Werts des Produkts über den Wert des in seiner Produk-
tion konsumierten Kapitals, in andren Worten, die surplus value
(Profit etc.). Wäre das Quantum Arbeit, das der Kapitalist in the
wages zahlt, = dem, das er im Produkt vom Arbeiter zurückerhält,
so wäre der Wert des Produkts nicht größer als der des Kapitals,
und es existierte kein Profit. So nahe Ramsay hier dem wirklichen
Ursprung des Mehrwerts ist, ist er doch zu sehr von der ökonomi-
schen Tradition beherrscht, um sich nicht sofort wieder auf Irr-
wege zu verwickeln. Zunächst ist die Art, wie er diesen Austausch
zwischen variablem Kapital ¦¦1088¦ und Arbeit erklärt, zweideu-
tig. Wäre er ganz klar, so war kein weiteres Mißverständnis mög-
lich. Er sagt:
"Zirkulierendes Kapital" z.B., "hergestellt durch die Arbeit von
100 Mann, wird 150 Mann in Bewegung setzen. Das Produkt am Ende
des Jahres daher wird in diesem Falle sein das Resultat der Ar-
beit von 150." (p. 50.)
Unter welchen Umständen kann das Produkt von 100 Mann 150 Mann
kaufen?
Wäre der Lohn, den ein Arbeiter für 12 Arbeitsstunden erhält, =
dem Wert von 12 Arbeitsstunden, so könnte mit dem Produkt seiner
Arbeit nur ein Arbeitstag wiedergekauft werden und mit dem Pro-
dukt von 100 Arbeitstagen nur 100. Ist aber der Wert des tägli-
chen Produkts, das er gibt, = 12 Arbeitsstunden, und der Wert des
täglichen Arbeitslohns, den er erhält, = 8 Arbeitsstunden, so
kann mit dem Wert seines täglichen Produkts bezahlt werden, wie-
dergekauft werden 1 1/2 Arbeitstage oder 1 1/2 Mann. Und mit dem
Produkt von 100 Arbeitstagen kann gekauft werden 100 (1+1/2 Mann
oder Arbeitstag) = 100+50 = 150 Mann. Die Bedingung also, damit
das Produkt von 100 Mann 150 in Bewegung setzen kann, ist, daß
jeder der 100 Mann und überhaupt jeder Arbeiter halb soviel Zeit
für den Kapitalist umsonst arbeitet als er für sich arbeitet,
oder daß er 1/3 des Arbeitstags umsonst gearbeitet hat. Bei Ram-
say tritt dies nicht klar hervor. Die Zweideutigkeit erscheint in
dem Nachsatz:
"Das Produkt am Ende des Jahres wird daher in diesem Falle das
Resultat der Arbeit von 150 Mann sein [p. 50.]
Allerdings wird es das result of the labour of 1*) 150 Mann, ganz
wie das Produkt von 100 Mann the result of the labour of 100 Mann
war. Die Zweideutigkeit (und sicher die Unklarheit, plus ou moins
2*) anlehnend an
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1*) Resultat der Arbeit von - 2*) mehr oder weniger
#324# Zweiundzwanzigstes Kapitel
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Malthus) ist die: Es scheint, als käme der Profit bloß dadurch
heraus, daß statt 100 Mann jetzt 150 angewandt werden. Ganz als
wenn der Profit von den 150 herauskäme dadurch, daß nun mit dem
Produkt der 150 225 Mann in Bewegung gesetzt werden (100:150 =
150:225; 20:30 = 30:45; 4:6 = 6:9). Aber das ist nicht der Witz.
Die Arbeit, die die 100 Mann lieferten, = x, wenn x ihr Gesamtar-
beitstag. Und der Lohn, den sie erhalten 2/3 x.
Daher der Wert ihres Produkts = x, der Wert ihres Lohns = x - 1/3
[x] und der auf sie gemachte Mehrwert = x/3. Wird das ganze Pro-
dukt der Arbeit der 100 Mann wieder in Arbeitslohn ausgelegt, so
können 150 Mann damit gekauft werden, deren Produkt = dem Ar-
beitslohn von 225 Mann. Die Arbeitszeit der 100 Mann ist die Ar-
beitszeit von 100 Mann. Aber ihre b e z a h l t e Arbeit ist
das Produkt der Arbeit von 66 2/3 Mann oder nur 2/3 des in ihrem
Produkt enthaltnen Werts. Die Zweideutigkeit daher, daß es
scheint, als lieferten die 100 Mann oder 100 Arbeitstage (Tage
von der Länge eines Jahres oder einzelne Tage gerechnet, ändert
nichts an der Sache) 150 Arbeitstage - ein Produkt, worin der
Wert von 150 Arbeitstagen enthalten; während umgekehrt der Wert
von 100 Arbeitstagen genügt, um 150 Arbeitstage zu zahlen. Wenn
der Kapitalist nach wie vor fortführe, 100 Mann anzuwenden,
bliebe sein Profit derselbe. Er würde nach wie vor fortfahren,
den 100 Mann ein Produkt = der Arbeitszeit von 66 2/3 Mann zu
zahlen, und den Rest in die Tasche stecken. Legt er dagegen das
ganze Produkt der 100 Mann wieder in Salair aus, so
a k k u m u l i e r t er und appropriiert eine neue surplus la-
bour 1*) von 50 Arbeitstagen statt früher nur von 33 1/3.
Daß Ramsay sich nicht klar war, zeigt sich sofort, indem er gegen
die Bestimmung des Werts durch die Arbeitszeit wieder das sonst
"unerklärliche" Phänomen vorbringt, daß die P r o f i t r a t e
gleich für Kapitalien, die verschiedne Masse Arbeit exploitieren.
"Die Anwendung fixen Kapitals modifiziert erheblich das Prinzip,
daß der Wert von der Arbeitsmenge abhängt. Denn manche Waren, auf
die alle die gleiche Arbeitsmenge verausgabt wurde, erheischen
sehr verschiedene Zeiträume, ehe sie für den Konsum fertig wer-
den. Aber da während dieser Zeit das Kapital keine Einnahmen
bringt, muß, damit die betreffende Anwendung nicht weniger
gewinnbringend sei als andere, in denen das Produkt früher zum
Gebrauch fertig ist, die Ware, wenn sie schließlich auf den Markt
kommt, an Wert soviel gesteigert werden, als der vorenthaltene
Profit ausmacht. Dies zeigt, wie das Kapital den Wert unabhängig
von der Arbeit zu bestimmen vermag. (p. 43.)
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1*) Mehrarbeit
#325# Ramsay
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Es zeigt vielmehr, wie capital regulates average prices [84] in-
dependently o f t h e v a l u e of the peculiar product 1*);
wie es die Waren austauscht nicht nach ihrem Wert, sondern so,
daß one 2*)
"Anwendung von Kapital nicht weniger ¦¦1089¦ gewinnbringend sei
als andere". [p. 43.]
Ramsay verfehlt auch nicht, denn in der politischen Ökonomie ist
die gedankenlose Tradition mächtiger als in jeder andren Wissen-
schaft, den seit [James] Mill berüchtigten "Wein im Keller" 3*)
zu reproduzieren. Und schließt also:
"Kapital ist eine Quelle von Wert unabhängig von Arbeit" (p. 55),
während er doch höchstens schließen dürfte: the surplus value re-
alized by capital in a particular employment does not depend upon
the quantity of labour, employed by that particular capital 4*).
¦1089¦¦ [85]
¦¦1090¦ Die falsche Auffassung R[amsay]s hier um so befremdli-
cher, als er einerseits sozusagen die N a t u r b a s i s der
surplus value begreift, andrerseits an einem Fall konstatiert,
daß die d i s t r i b u t i o n d e r s u r p l u s v a l u e
- ihre Ausgleichung zur allgemeinen Profitrate - nicht die sur-
plus value selbst vermehrt.
[E r s t e n s sagt Ramsay:]
"Die Quelle des Profits ist das Gesetz der materiellen Welt, wo-
nach die Güte der Natur, wenn sie durch die Arbeit und Geschick-
lichkeit der Menschen unterstützt und geleitet wird, die Arbeit
der Nation so reich belohnt, daß sie einen Ü b e r s c h u ß an
Produkten über das Maß dessen hinaus liefert, was absolut notwen-
dig ist, das fixe Kapital in natura zu ersetzen und d a s G e-
s c h l e c h t d e r a n g e w a n d t e n A r b e i t e r
f o r t z u p f l a n z e n." [p. 205.]
(Dies auch ¦¦1091¦ ein schönes Resultat der kapitalistischen Pro-
duktion, "das Geschlecht der Arbeiter f o r t z u p f l a n-
z e n". Natürlich, wenn die Arbeit nur hinreichte, die Arbeits-
bedingungen zu reproduzieren und den Arbeiter am Leben zu
erhalten, wäre kein s u r p l u s möglich; hence no profit and
no capital 5*). Daß die Natur aber nichts damit zu tun hat, daß
trotz dieses surplus die race of labourers sich perpetuates 6*)
und das surplus die Gestalt des Profits annimmt und sich auf
dieser Basis die race of capitalists "perpetuates", das hat
Ramsay selbst zugegeben, indem er erklärt, das "circulating
capital", i.e. bei ihm der Arbeitslohn, die Lohnarbeit sei keine
essential 7*)
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1*) Kapital Durchschnittspreise unabhängig von dem Wert des be-
sonderen Produkts bestimmt 2*) eine - 3*) siehe vorl. Band, S.
81-83 - 4*) der Mehrwert, den das Kapital in einem besonderen Ge-
werbszweig realisiert, hängt nicht ab von der Menge Arbeit, die
jenes besondere Kapital anwendet - 5*) also kein Profit und kein
Kapital - 6*) das Geschlecht der Arbeiter sich fortpflanzt -
7*) wesentliche
#326# Zweiundzwanzigstes Kapitel
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Bedingung der Produktion, sondern nur der "bedauernswerten Armut
der Masse des Volks" geschuldet. Er hat nicht den Schluß gezogen,
daß die kapitalistische Produktion diese "deplorable poverty"
"perpetuates" 1*), obgleich er dies wieder zugibt, wenn er sagt,
daß sie "das Geschlecht der Arbeiter fortpflanzt and leaves them
only as much as is necessary for that perpetuation 2*). Im oben
gedachten Sinn kann gesagt werden, daß die surplus value etc. auf
einem Naturgesetz beruht, the productivity of human labour 3*) in
ihrem Austausch mit der Natur. Aber R[amsay] führt selbst an die
absolute Verlängerung der Arbeitszeit als Quelle der surplus va-
lue (p. 102), aber auch die durch die Industrie gesteigerte Pro-
duktivität der Arbeit.)
Mag das Bruttoprodukt auch noch so wenig das übersteigen, was un-
bedingt für die obigen Zwecke notwendig ist, so wird es doch mög-
lich, aus der Gesamtmasse eine besondere Revenue unter dem Namen
Profit abzusondern, die einer anderen Menschenklasse gehört." (p.
205.) "D a s b l o ß e V o r h a n d e n s e i n k a p i t a-
l i s t i s c h e r U n t e r n e h m e r a l s e i n e r
b e s o n d e r e n K l a s s e h ä n g t v o n d e r
P r o d u k t i v i t ä t d e r I n d u s t r i e a b." (p.
206.)
Z w e i t e n s bei der Ausgleichung der Profitrate durch Stei-
gen der Preise in some branches 4*) infolge des Steigens der Sa-
laire bemerkt R[amsay]:
Das Steigen der Preise in einigen Industriezweigen, beim Steigen
der Salaire, "schützte auf keinen Fall die kapitalistischen Un-
ternehmer davor, daß ihr Profit verkürzt wurde, ja es v e r-
m i n d e r t e nicht einmal i h r e n G e s a m t v e r-
l u s t, sondern diente nur dazu, i h n g l e i c h m ä ß i-
g e r u n t e r d i e v e r s c h i e d e n e n S c h i c h-
t e n z u v e r t e i l e n, d i e j e n e K l a s s e
b i l d e n". (p. 163.)
Und wenn der Kapitalist, dessen Wein das Produkt von 100 Mann
(Beispiel von R[amsay]), ihn ebenso teuer verkauft als ein
andrer, dessen Ware das Produkt von 150 Mann, damit "die betref-
fende Anwendung" [von Kapital] "nicht weniger gewinnbringend sei
als andere", so klar, daß damit die in dem Wein und der andren
Ware enthaltne surplus value nicht vermehrt ist, sondern nur
equally distributed 5*) ist zwischen different orders of capita-
lists 6*). ¦1091¦¦
¦¦1089¦ Er kommt auch wieder mit Ric[ardo]s exceptions 7*) [von
der Bestimmung des Wertes durch die Arbeitszeit]. Diese letztren
haben wir auf zunehmen in unsrem Text da, wo wir von der Verwand-
lung von value in p r i c e o f p r o d u c t i o n 8*) spre-
chen. [86] Und zwar ganz kurz so. Eine Variation in der Rate des
Mehrwerts nur dann möglich - die Länge des Arbeitstags
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1*) "bedauernswerte Armut" "fortpflanzt" - 2*) und ihnen nur so-
viel läßt, wie für jene Fortpflanzung notwendig ist - 3*) der
Produktivität der menschlichen Arbeit - 4*) in einigen Industrie-
zweigen - 5*) gleichmäßig verteilt - 6*) verschiedenen Schichten
von Kapitalisten - 7*) Ausnahmen - 8*) Wert in Produktionspreis
#327# Ramsay
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in den verschiednen trades (soweit sich dies nicht kompensiert
durch intensity of labour, Unannehmlichkeit der Arbeit etc.) als
gleich vorausgesetzt - oder vielmehr die surplus labour als
gleich vorausgesetzt [sowie] die Rate der Exploitation -, kann
nur stattfinden, wenn der Arbeitslohn steigt oder fällt. Solche
Variation in der Rate des Mehrwerts, = Steigen oder Fallen des
Arbeitslohns, würde die Produktionspreise der Waren verschieden
affizieren, je nach der organischen Komposition des Kapitals. Das
Kapital, worin der variable Teil groß im Verhältnis zum konstan-
ten, würde infolge eines Fallens des Arbeitslohns mehr Surplusar-
beit gewinnen infolge eines Steigens des Arbeitslohns geringre
Surplusarbeit aneignen als die Kapitalien, worin der konstante
Teil größer im Verhältnis zum variablen. Steigen oder Fallen des
Arbeitslohns würde also umgekehrt auf die Profitrate in beiden
Branchen wirken oder the general rate of profit 1*) disturbieren.
Um diese zu erhalten, wird daher der Preis der ersten Sorte von
Waren steigen, der der zweiten fallen, wenn der Arbeitslohn
steigt. (Jede Sorte von Kapital wird natürlich nur in der Propor-
tion direkt von Schwankungen des Arbeitslohns berührt, als es
viel oder wenig lebendige Arbeit anwendet im Verhältnis zum Gan-
zen des ausgelegten Kapitals.) Umgekehrt wird der der ersten fal-
len und der der zweiten steigen, wenn der Arbeitslohn fällt.
Eigentlich gehört dies kaum in die Betrachtung der ursprünglichen
Verwandlung von values in Produktionspreise und der ursprüngli-
chen Herstellung der allgemeinen Profitrate, da es vielmehr eine
Frage ist, wie ein a l l g e m e i n e s S t e i g e n o d e r
F a l l e n d e s A r b e i t s l o h n s auf die durch die
allgemeine Profitrate regulierten Produktionspreise wirken würde.
Noch weniger hat dieser Fall anything to do with the difference
of fixed and circulating capital 2*). Ein Bankier, Kaufmann wen-
den fast nur zirkulierendes Kapital an, aber sehr wenig va-
riables, d.h., sie legen wenig Kapital in lebendiger Arbeit aus,
verhältnismäßig. Umgekehrt. Ein Minenbesitzer wendet unendlich
mehr fixes Kapital an als ein Schneider-Kapitalist. Es ist aber
sehr die Frage, ob er ebensoviel lebendige Arbeit verhältnismäßig
anwendet. Es ist nur, weil Ric[ardo] diesen speziellen, relativ
unbedeutenden Fall als den einzigen Unterschied zwischen Produk-
tionspreis und value aufgestellt hat (oder wie er falsch sagt:
Ausnahme von der Bestimmung der value durch die Arbeitszeit) und
ihn in der Form von Unterschied von fixem und zirkulierendem Ka-
pital aufgestellt hat, daß dieser blunder 3*) als wichtiges Dogma
und zwar in der falschen Form - in alle spätere politische Ökono-
mie übergegangen.
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1*) die allgemeine Profitrate - 2*) irgend etwas mit dem Unter-
schied zwischen fixem und zirkulierendem Kapital zu tun -
3*) Irrtum
#328# Zweiundzwanzigstes Kapitel
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(Der Minenbesitzer muß nicht dem Schneider, sondern dem Bankier
und Kaufmann gegenübergestellt werden.)
"Das Steigen der Löhne ist durch die Produktivität der Industrie
begrenzt. Mit anderen Worten ... ein Mann kann niemals mehr für
die Arbeit eines Tages oder Jahres erhalten, als er mit Hilfe all
der anderen Quellen des Reichtums in der gleichen Zeit zu produ-
zieren vermag ... Seine Bezahlung muß niedriger sein, denn ein
Teil des B r u t t o p r o d u k t s 1*) geht immer ab, um das
fixe Kapital (i.e. nach R[amsay] k o n s t a n t e s K a p i-
t a l, Rohmaterial und Maschinerie etc.) "mit einem Profit zu
ersetzen." (p. 119.)
Hier ist zweierlei durcheinandergeworfen. Das im täglichen Pro-
dukt enthaltne Quantum "fixes Kapital" ist nicht das Produkt der
Tagesarbeit des Arbeiters, oder dieser Teil des W e r t s des
Produkts, repräsentiert durch einen Teil in natura des Produkts,
ist nicht das Produkt der Tagesarbeit. Dagegen wohl ist der Pro-
fit ein Abzug von diesem täglichen Produkt des Arbeiters oder dem
Wert dieses täglichen Produkts.
Wenn Ramsay die Natur des Mehrwerts nicht rein herausgearbeitet,
speziell ganz in der alten Befangenheit steckenbleibt über das
Verhältnis von value und Produktionspreis und die Verwandlung des
Mehrwerts in den average profit 2*), hat er dagegen andre rich-
tige ¦¦1090¦ Konsequenz aus seiner Auffassung von fixem und zir-
kulierendem Kapital gezogen.
Vorher noch:
"Der Wert muß im Verhältnis nicht bloß zu dem wirklich konsumier-
ten Kapital stehen, sondern auch zu dem, das unverändert bleibt,
mit einem Wort, zu dem angewandten Gesamtkapital." (p. 74.)
Dies soll heißen, der Profit muß in Proportion sein und daher der
Produktionspreis, während die value offenbar nicht alteriert wer-
den kann durch den Teil des Kapitals, der nicht in den Wert des
Produkts eingeht.
[Aus seiner Auffassung vom fixen und zirkulierenden Kapital zog
Ramsay folgende Schlußfolgerung:] Im Fortschritt der Gesellschaft
(i.e. der kapitalistischen Produktion) vermehrt sich der fixe
Teil des Kapitals auf Kosten des zirkulierenden, i.e. des in Ar-
beit ausgelegten. Die Nachfrage nach Arbeit nimmt daher verhält-
nismäßig ab mit der Zunahme des Reichtums oder der Akkumulation
von Kapital. In der Manufaktur sind die "Übel, die die Entwick-
lung der Produktivkraft hervorbringt für den Arbeiter, temporär,
erneuern sich aber beständig. In der Agrikultur, speziell bei der
Verwandlung von Ackerland in Viehweiden, sind sie konstant. All-
gemeines Resultat: Im Fortschritt der Gesellschaft, i.e. mit der
Entwicklung
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1*) In der Handschrift ist die hier kursiv gegebene Textstelle
mit Bleistift unterstrichen - 2*) Durchschnittsprofit
#329# Ramsay
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des Kapitale, hier des nationalen Reichtums, übt diese Entwick-
lung weniger und weniger Einfluß auf die Lage des Arbeiters aus,
alias, letztre v e r s c h l e c h t e r t sich relativ in dem-
selben Verhältnis wie der allgemeine Reichtum wächst, i.e. Kapi-
tal sich akkumuliert oder, was dasselbe, die Stufenleiter der Re-
produktion wächst. Man sieht, es ist weit von diesen Resultaten
zu der naiven Auffassung A. Smiths oder der apologetischen der
Vulgärökonomie. Bei A. Smith Akkumulation von Kapital identisch
mit steigender Nachfrage nach Arbeit, continual rise of wages
1*), und d a h e r fall of profits. Zu seiner Zeit wuchs in der
Tat die Nachfrage nach Arbeit wenigstens im selben Verhältnis wie
das Kapital akkumulierte, weil damals die Manufaktur noch vor-
herrschte und die große Industrie noch in den Windeln lag.
"Die Nachfrage nach Arbeit hängt nur ab" (directly, immediately
2*)) "von der Masse des zirkulierenden Kapitals." (p. 87.)
(Dies Tautologie bei R[amsay], da circulating capital bei ihm =
in Arbeitslohn ausgelegtem Kapital.)
"Im Fortschritt der Zivilisation wächst das fixe Kapital des Lan-
des auf Kosten des zirkulierenden." (p. 89.) "Die Nachfrage nach
Arbeit wächst daher nicht allgemein, wie das Kapital zunimmt, we-
nigstens nicht in demselben Verhältnis." (p. 88.) "Es ist erst,
wenn infolge der neuen Erfindungen das zirkulierende Kapital ver-
mehrt ist über seinen frühren Betrag"
{hier läuft wieder das Falsche unter, als ob ein increase 3*) von
Lebensmitteln überhaupt und increase des für die Arbeiter be-
stimmten Teils der Lebensmittel identisch},
"daß eine größere Nachfrage nach Arbeit sich auftut. Die Nach-
frage wird dann steigen, aber nicht im Verhältnis zur Akkumula-
tion des allgemeinen Kapitals. In Ländern, deren Industrie sehr
fortgeschritten ist, nimmt das fixe Kapital im Verhältnis zum
zirkulierenden immer mehr zu. J e d e V e r m e h r u n g
d e s z u r R e p r o d u k t i o n b e s t i m m t e n n a-
t i o n a l e n K a p i t a l s w i r d d e s h a l b i m
L a u f e d e s g e s e l l s c h a f t l i c h e n F o r t-
s c h r i t t s e i n e n s t e t s g e r i n g e r e n
E i n f l u ß a u f d i e L a g e d e s A r b e it e r s
h a b e n." (p. 90, 91.) "Jede Vermehrung des fixen Kapitals
geschieht auf Kosten des zirkulierenden", d.h. auf Kosten der
Nachfrage nach Arbeit. (p. 91.) "Das Übel, das für die in der
Manufaktur beschäftigte Arbeiterbevölkerung aus der Erfindung von
Maschinen entspringt, wird wahrscheinlich nur vorübergehender
Natur sein, a b e r e s d r o h t, s i c h i m m e r w i e-
d e r z u e r n e u e r n, da neue Verbesserungen ständig dazu
führen, daß Arbeit gespart wird." [p. 91.]
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1*) ständigem Steigen der Arbeitslöhne - 2*) direkt, unmittelbar
3*) eine Vermehrung
#330# Zweiundzwanzigstes Kapitel
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Und zwar aus folgenden Gründen: Die capitalists, die use the new
machinery introduced, genießen extraordinary profits 1*); also
wächst ihre Fähigkeit, zu sparen und ihr Kapital zu vergrößern.
Teil davon auch in circulating capital verwandt. Zweitens: Der
Preis der fabrizierten Ware fällt im Verhältnis zu der diminished
cost of production 2*); so sparen die consumers, so wächst die
Leichtigkeit of accumulating capital, wovon ein Teil finden mag
its way to the manufacturing industry in question 3*). Drittens:
Der Fall im Preis dieser Produkte vermehrt die Nachfrage nach ih-
nen. (p. 91, 92.)
"Also, obgleich die Maschine eine erhebliche Menge Leute arbeits-
los machen kann, dennoch folgt wahrscheinlich nach einer längeren
oder kürzeren Zeit die Wiedereinstellung derselben oder sogar ei-
ner noch größeren Anzahl von Arbeitern." (p. 92, 93.) "In der
Agrikultur der Kasus ganz verschieden. Die Nachfrage nach dem
Rohprodukt wächst nicht so rasch wie die für fabrizierte Güter
... Am fatalsten für das Landvolk ist die Umwandlung von Acker-
land in Weide ... Fast alle die Fonds, die früher Menschen er-
hielten, werden jetzt in Rindvieh, Schafen und anderen Elementen
des fixen Kapitals angelegt. (p. 93.) ¦1090¦¦
¦¦1091¦ R[amsay] bemerkt richtig:
"L ö h n e wie auch P r o f i t e sind beide als ein T e i l
d e s f e r t i g e n P r o d u k t s zu betrachten, vom na-
tionalen Standpunkt aus völlig verschieden von dessen Pro-
duktionskosten." (p. 142.) "Fixes Kapital ... unabhängig von
seinen Resultaten ... ist reiner Verlust ... Nur die Arbeit,
abgesehn von den Löhnen, von dem was dafür bezahlt wird, daneben
ein Element der Produktionskosten. Die Arbeit ist ein Opfer. Je
mehr von ihr in einem Zweig verausgabt wird, desto weniger in
einem anderen. Wird sie in unprofitablen Unternehmen angewandt,
so leidet die Nation also unter der Verschwendung der wichtigsten
Quelle des Reichtums... Die B e z a h l u n g d e r A r-
b e i t konstituiert nicht ein Element der Kosten. (p. 142,
143.)
(Dies sehr richtig, die Arbeit, nicht die b e z a h l t e Ar-
beit oder den Arbeitslohn, als Wertelement darzustellen.)
Den r e a l e n Reproduktionsprozeß beschreibt R[amsay] rich-
tig.
"Wie vergleichen das Produkt und das darauf verausgabte Kapital?
... Mit Bezug auf eine ganze Nation... ist es klar, daß a l l e
d i e v e r s c h i e d e n e n E l e m e n t e d e s
v e r a u s g a b t e n K a p i t a l s in dem einen oder dem
anderen Produktionszweig r e p r o d u z i e r t werden müssen,
da sonst die Produktion des Landes nicht wie zuvor betrieben wer-
den könnte. Das Rohmaterial der Manufakturen, die in ihnen und in
der Agrikultur verwendeten Geräte,
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1*) Kapitalisten, die die neu eingeführte Maschinerie anwenden,
genießen außerordentliche Profite - 2*) den verminderten Produk-
tionskosten - 3*) seinen Weg in die betreffende Manufakturindu-
strie
#331# Ramsay
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die umfangreiche Maschinerie der ersteren, die zur Produktion
oder zur Lagerung der Produkte notwendigen Gebäude müssen sämt-
lich Teile des Gesamtprodukts eines Landes sein, ebenso wie alle
Vorschüsse seiner kapitalistischen Unternehmer. Daher kann die
Menge des ersteren mit der der letzteren verglichen werden, indem
man sich vorstellt, jeder Artikel trete gleichsam neben einen
solchen von ähnlicher Art." (p. 137-139.)
"Was nun den individuellen Kapitalist angeht"
{dies falsche Abstraktion. Die Nation existiert nicht, oder nur
als Kapitalistenklasse, und die ganze Klasse operiert ganz wie
der individuelle Kapitalist. Die beiden Betrachtungsweisen sind
nur dadurch unterschieden, daß die eine den Gebrauchswert, die
andre den Tauschwert festhält und isoliert},
"da er nicht r e p l a c i e r t in natura seine Ausgaben, da
er den großen Teil erhalten muß durch Austausch, wozu ein gewis-
ser Teil des Produkts für diesen Zweck erforderlich ist, so kommt
jeder einzelne kapitalistische Unternehmer dahin, mehr auf den
Tauschwert des Produkts zu schauen als auf dessen Menge." (p.
145, 146.)
¦¦1092¦ "J e m e h r d e r W e r t s e i n e s P r o-
d u k t s d e n W e r t d e s v o r g e s c h o s s e n e n
K a p i t a l s ü b e r s t e i g t, d e s t o g r ö ß e r
w i r d d e r P r o f i t s e i n. Daher wird er ihn be-
rechnen, indem er Wert mit Wert, nicht Menge mit Menge ver-
gleicht. Dies die erste Dirfferenz, die zwischen Nationen und
Individuen in der Art der Berechnung der Profite zu bemerken
ist."
{Auch die Nation, supposed it to be something else than the sum
of capitalists 1*), kann Wert mit Wert so far 2*) vergleichen:
Sie kann berechnen die Gesamtarbeitszeit, die es ihr kostet, um
to replace the used up part of its constant capital and all the
part of the product consumed individually, and the time of labour
spent in producing a surplus destined to enlarge the scale of re-
production 3*).}
"Das zweite ist, daß, da der kapitalistische Unternehmer dem Ar-
beiter stets den L o h n v o r s c h i e ß t, a n s t a t t
i h n a u s d e r f e r t i g g e s t e l l t e n W a r e
z u z a h l e n, er diesen Vorschuß ebensogut wie das ver-
brauchte fixe Kapital als einen Teil seiner Ausgaben ansieht, ob-
wohl er, vom Standpunkt der Nation betrachtet, nicht ein Element
der Kosten ist."
{In der Tat fällt auch dieser Unterschied im Gesamtprozeß der Re-
produktion fort. The capitalist always pays o u t o f t h e
f i n i s h e d c o m m o d i t y, that is to say, he pays out
of the commodity finished by the labourer yesterday his wages
to-morrow, or he gives him, in the form of wages, in point of
fact, only an assignation of product t o b e f i n i s h e d
i n f u t u r e o r a l m o s t p r o d u c e d,
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1*) angenommen, sie ist etwas anderes als die Gesamtheit der Ka-
pitalisten - 2*) so weit - 3*) den verbrauchten Teil ihres kon-
stanten Kapitals und alle die Teile des Produkts, die individuell
konsumiert werden, zu ersetzen; sowie die Arbeitszeit, die ver-
ausgabt wird, einen Überschuß zu schaffen, der bestimmt ist, die
Stufenleiter der Reproduktion zu erweitern
#332# Zweiundzwanzigstes Kapitel
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(i.e. finally produced) in the moment it is bought. 1*) Der ad-
vance 2*) verschwindet als bloßer Schein in der Reproduktion,
i.e. der continuity of the process of production 3*).}
"Seine Rate des Profits wird daher abhängen von dem Überschuß des
Wertes seines Produkts über den Wert des Kapitals, sowohl des fi-
xen als des zirkulierenden." (p. 146.)
{Dies ditto in a "national point of view" 4*). Sein Profit hängt
immer davon ab, was er selbst für das Produkt zahlt, whether fi-
nished or not, when he pays wages 5*).}
R[amsay] hat das Verdienst erstens, daß er contradicts 6*) der
falschen seit A. Smith current notion of the value of the whole
produce dissolving into revenue under different names 7*); zwei-
tens, daß er die Profitrate doppelt bestimmt, durch die Rate des
Arbeitslohns, i.e. die Rate des Mehrwerts, und zweitens durch den
Wert des konstanten Kapitals. Aber er sündigt umgekehrt wie Ri-
cardo. Ric[ardo] will gewaltsam die Rate des Mehrwerts der Pro-
fitrate equalisieren. Ramsay dagegen stellt die doppelte Bestim-
mung der Profitrate: 1. durch die Rate des Mehrwerts (hence the
rate of wages 8*)) und 2. das Verhältnis dieses Mehrwerts zum
vorgeschoßnen Gesamtkapital, also in fact bestimmt durch das Ver-
hältnis, das das konstante Kapital zum Gesamtkapital bildet, be-
griffslos hin als zwei parallele Umstände, die die Profitrate be-
stimmen. Er sieht nicht die Verwandlung, die mit dem Mehrwert
vorgeht, bevor er Profit wird. Sucht daher Ric[ardo], um die
Werttheorie durchzuführen, gewaltsam Profitrate auf Rate des
Mehrwerts zu reduzieren, so Ramsay den Mehrwert auf Profit. Wir
werden ferner sehn, daß die Art und Weise, wie er den Einfluß der
value des konstanten Kapitals auf die Profitrate schildert, sehr
ungenügend, respektive falsch ist.
"Der Profit muß genauso steigen oder fallen, wie der Anteil des
Bruttoprodukts oder seines Wertes, der zum Ersatz der notwendigen
Vorschüsse erforderlich ist, fällt oder steigt ... Also von zwei
Umständen hängt die Profitrate ab 1. von dem Anteil des Gesamt-
produkts, der den Arbeitern zufällt; 2. von dem Teil, der zurück-
gelegt werden muß, um das fixe Kapital e n t w e d e r i n
n a t u r a o d e r d u r c h A u s t a u s c h zu ersetzen."
(p. 147, 148.)
-----
1*) Der Kapitalist zahlt stets a u s d e r f e r t i g g e-
s t e l l t e n W a r e, will sagen, aus der vom Arbeiter
gestern hergestellten Ware zahlt er morgen seinen Arbeitslohn,
oder er gibt ihm in der Form von Arbeitslohn tatsächlich nur eine
Anweisung auf Produkte, d i e i n Z u k u n f t f e r t i g-
g e s t e l l t w e r d e n s o l l e n o d e r f a s t
f e r t i g s i n d, (d.h. endgültig fertig sind) in dem Mo-
ment, wo sie gekauft werden. - 2*) Vorschuß - 3*) Kontinuität des
Produktionsprozesses - 4*) vom "nationalen Standpunkt" 5*) ob es
fertiggestellt ist oder nicht, wenn er den Lohn zahlt -
6*) widerspricht - 7*) landläufigen Ansicht, daß sich der Wert
des Gesamtprodukts in Revenue auflöst unter verschiedenen Namen
8*) also die Rate des Arbeitslohns
#333# Ramsay
-----
Also in andren Worten, von dem Überschuß der value des Produkts
über the sum of circulating and fixed capital; hence von der Pro-
portion which firstly, the circulating capital, and, secondly,
the fixed capital, bear to the value of the whole produce 1*).
Wissen wir, woher dies s u r p l u s kommt, so die Sache ein-
fach. Wissen wir aber nur, daß der Profit vom V e r h ä l t-
n i s des surplus zu diesen Auslagen abhängt, so können wir die
falschesten notions 2*) über den origin 3*) dieses Surplus haben,
z.B. uns wie R[amsay] einbilden, daß es zum Teil aus dem capital
fixe (constant) entspringt.
¦¦1093¦ "Es ist sicher, daß eine vermehrte Leichtigkeit, die ver-
schiedenen Dinge zu schaffen, die in die Zusammensetzung des fi-
xen Kapitals eingehen, die Tendenz hat, durch Verminderung dieses
Teils 4*) die Profitrate zu erhöhen, geradeso wie dies im frühe-
ren Fall durch eine Vermehrung des Betrags an Elementen des zir-
kulierenden Kapitals, das der Erhaltung der Arbeit dient, bewirkt
wurde." (p. 164.)
Z.B. beim Pächter:
"Ob der Ertrag klein oder groß ist, die Menge, die für den Ersatz
des Verbrauchs in diesen verschiedenen Formen erforderlich ist,
kann nicht der geringsten Veränderung unterliegen. Diese Menge
muß als k o n s t a n t betrachtet werden, s o l a n g e
d i e P r o d u k t i o n a u f g l e i c h e r S t u f e n-
l e i t e r f o r t g e s e t z t w i r d. J e g r ö ß e r
a l s o d e r G e s a m t e r t r a g, desto geringer muß der
Teil des Ganzen sein, den der Pächter für die erwähnten Zwecke
beiseite legen muß. (p. 166.) "Je leichter der Pächter, der
Nahrungsmittel und der Rohmaterialien, wie Flachs, Hanf, Holz
etc. produziert, diese reproduzieren kann, wird der Profit
steigen. Des Pächters Profit [steigt] durch das W a c h s t u m
d e r M e n g e seines Produkts, d e r e n G e s a m t w e r t
d e r g l e i c h e b l e i b t; aber er braucht einen kleine-
ren Teil von dieser Gesamtsumme und daher ihres Wertes, um die
verschiedenen Elemente des fixen Kapitals zu ersetzen, mit denen
der Pächter sich selbst versorgen kann, während der Manufakturist
durch die größere Kaufkraft, die es besitzt, gewinnen würde." (p.
166, 167.)
Gesetzt, die Ernte sei = 100 qrs. und die Aussaat = 20 qrs., also
= 1/5 der Ernte. Gesetzt, im folgenden Jahr verdoppelte sich die
Ernte (dieselbe Arbeit ausgelegt); nun = 200 qrs. Bleibt die
Stufe der Produktion die alte, so die Aussaat nach wie vor = 20
qrs., was jetzt aber nur 1/10 der Ernte. Indes zu erwägen, daß
der Wert der 100 qrs. = dem der 200; also 1 qr. der ersten Ernte
= 2 [qrs.] der letzten. Im ersten Fall blieb übrig 80 qrs., im
zweiten 180. Da es hier nicht auf den Arbeitslohn ankommt (in
dieser Frage über den Einfluß, den ein Wertwechsel des konstanten
Kapitals übt
-----
1*) die Summe des zirkulierenden und fixen Kapitals; also von der
Proportion, in der erstens das zirkulierende Kapital und zweitens
das fixe Kapital zum Wert des Gesamtprodukts stehen -
2*) Ansichten - 3*) Ursprung - 4*) (d.h. des Teils des Gesamtpro-
dukts, der für den Ersatz des "fixen Kapitals" erheischt ist)
#334# Zweiundzwanzigstes Kapitel
-----
auf die Profitrate), nimm an, der Arbeitslohn bleibe dem Wert
nach derselbe. Also, wenn 20 qrs. im ersten Fall, 40 qrs. im
zweiten. Nimm endlich an, die andren Ingredienzien des capital
constant, die der Farmer nicht in natura reproduziert, = dem Wert
von 20 qrs. im ersten Fall, so = 40 qrs. im letzten. Wir haben
dann die Rechnung:
1. Produkt = 100 qrs., Aussaat = 20 qrs. Andres konstantes Kapi-
tal = 20 qrs., Arbeitslohn = 20 qrs., Profit 40 qrs.
2. Produkt = 200 qrs. Aussaat = 20 qrs. Andres konstantes Kapital
= 40 qrs., Arbeitslohn = 40 qrs., Profit 100 qrs., = 50 qrs. von
1. Es wären dies also 10 qrs. surplus profit. Hier hätte also in-
folge eines Wertwechsels im konstanten Kapital nicht [nur] die
Profitrate, sondern der Profit selbst zugenommen. Obgleich der
Arbeitslohn in 1. und 2. derselbe geblieben, wäre das Verhältnis
des Profits zum Arbeitslohn gestiegen, d.h. die Rate des Mehr-
werts. Dies jedoch nur Schein. Der Profit bestünde erstens aus 80
qrs., = 40 qrs. von 1. und das Verhältnis zum Arbeitslohn das-
selbe; zweitens [bei] 2. aus 20 qrs., = nur 10 qrs. von 1., die
aus konstantem Kapital in Einnahme verwandelt worden wären.
Ist aber die Rechnung richtig? Wir müssen annehmen, daß das Re-
sultat [bei] 2. einem Herbst angehört, der erfolgt, obgleich mit
den Bedingungen von 1. gearbeitet worden ist. Zur Verdeutlichung
wollen wir annehmen, daß das Quarter = 2 l. in 1. D.h. der Päch-
ter hat ausgelegt für den Herbst, der ihm 200 qrs. geliefert hat:
20 qrs. Aussaat (= 40 l.), 20 qrs. andres konstantes Kapital (=
40 l.), 20 qrs. Arbeitslohn (= 40 l.). Z u s a m m e n 120 l.,
und das Produkt = 200 qrs. Nun im ersten Fall legte er ebenfalls
nur 120 l. (60 qrs.) [aus], und das Produkt, = 100 qrs., ist =
200 l. Bleiben Profit 80 l. oder 40 qrs. Da die 200 qrs. [bei 2.]
das Produkt derselben Arbeit [wie die der 100 qrs. im Fall 1], so
ebenfalls nur = 200 l. Es bleiben also ebenfalls nur 80 l. Pro-
fit, die jetzt aber = 140 qrs. [87] Also der qr. [kostet den Far-
mer] nur 4/7 l. und nicht 1 l. Oder der Wert des qr. wäre von 2
auf 4/7, also um 13/7 gesunken, aber nicht von 2 auf 1 oder nur
um die Hälfte, wie oben in 2. im Gegensatz zu 1. angenommen.
Sein ganzes Produkt = 200 qrs., = 200 l. Aber davon ersetzen 120
l. die 60 qrs., die er verausgabt hat und von denen ihm jedes 2
l. kostet. Bleiben also 80 l. Profit = den 140 qrs restierenden
qrs. Wie das? Der qr. jetzt = 1 l., aber die in der Produktion
verausgabten 60 qrs. kosteten 2 l. Sie kosteten ihm soviel, als
hätte er von den neuen qrs. 120 verausgabt. Die restierenden 140
qrs. also = 80 l. oder haben nicht mehr Wert wie früher die re-
stierenden 40 hatten. Er verkauft zwar jedes der 200 qrs. zu ei-
nem l.
#335# Ramsay
-----
(wenn er sein ganzes Produkt verkauft). Und nimmt so 200 L ein.
Aber von den 200 qrs. haben ihm 60 qrs. jedes 21. gekostet; die
restierenden bringen ihm daher nur 4/7 l.
Wenn er nun wieder 20 qrs. [für Samen] auslegt (= 10 l.), 40 qrs.
Arbeitslohn (= 201.) und 40 qrs. andres konstantes Kapital (= 20
l.), also im ganzen 100 qrs. statt früher 60, und er macht 180
1*) qrs., so haben diese 180 1*) nicht denselben Wert, den frü-
her die 100 hatten [wenn man 1 1. pro Quarter rechnet]. Er hat
zwar ebensoviel lebendige Arbeit angewandt wie früher, und der
¦¦1094¦ Wert des variablen Kapitals ist daher derselbe wie
vor[her], ditto des surplus produce. Aber er hat weniger verge-
genständlichte Arbeit ausgelegt, da dieselben 20 qrs., die früher
= 20 l., jetzt nur noch gleich 10.
Die Rechnung macht sich also so:
Konstantes Kapital Variables Kapital Mehrwert
1. 20 qrs. = 20 l. Aussaat 20 qrs. (20 l.) 40 qrs. (40 l.)
20 qrs. = 20 l. Arbeitsinstrumente
etc.
2. 20 qrs. = 10 l. [Aussaat] 40 qrs. (20 l.) 80 qrs. (40 l.)
40 qrs. = 20 l. [Arbeitsinstrumente]
Produkt im ersten Fall 100 qrs. = 100 l.
Produkt im zweiten Fall 180 qrs. = 90 l.
Dennoch wäre [ungeachtet des Sinkens des Werts des Produkts] die
Rate des Profits gestiegen; denn im ersten Fall 40 l. auf Auslage
von 60 und im zweiten 40 auf Auslage von 50. Das erste 66 2/3
p.c., das zweite 80 p.c.
Das Steigen der P r o f i t r a t e kommt jedenfalls nicht da-
her, daß der W e r t derselbe bleibt, wie R[amsay] unterstellt.
Da ein Teil der ausgelegten Arbeit sich vermindert hat, nämlich
der im capital constant (hier im Samen) enthaltne, fällt der Wert
des Produkts, wenn d i e s e l b e S t u f e d e r P r o-
d u k t i o n fortdauert, wie der Wert von 100 lbs. Twist fällt,
wenn die in ihnen enthaltne Baumwolle verwohlfeilert. Aber das
Verhältnis des variablen Kapitals zum konstanten steigt (ohne daß
der Wert des variablen Kapitals steigt). Oder das Verhältnis der
Gesamtsumme des ausgelegten Kapitals vermindert sich im Ver-
hältnis zum surplus. Hence 2*) Steigen der Profitrate.
-----
1*) In der Handschrift: 200 - 2*) Daher
#336# Zweiundzwanzigstes Kapitel
-----
Wäre das, was R[amsay] sagt, richtig, bliebe der Wert derselbe,
so stiege der Profit, die Summe des Profits und darum die Pro-
fitrate. Von einem bloßen Steigen der Rate könnte nicht die Rede
sein.
Die Frage [des Einflusses der Veränderung des Werts des konstan-
ten Kapitals auf die Profitrate] ist aber noch nicht erledigt für
den speziellen Kasus [, wenn der Teil des konstanten Kapitals in
natura ersetzt wird]. Dieser spezielle Kasus drückt sich in der
Agrikultur so aus:
Ein bestimmtes Quantum Aussaat zum a l t e n P r e i s d e s
P r o d u k t s figuriert in der Ernte, und dieser Teil ist in
natura in die Ernte eingegangen. Die übrigen Ausgaben durch den
Verkauf des Korns zu seinem alten Preis bestritten. Mit diesen
alten Ausgaben verdoppelt sich das Produkt. Also z.B. im obigen
Fall bei 20 qrs. Aussaat (= 40 l.) (und die übrigen Auslagen = 40
qrs., = 80 l.) werden statt wie in der vorigen Ernte 100 qrs.
(also = 200 l.) (wovon 40 qrs., = 80 l., Profit auf Gesamtauslage
von 60 qrs., = 120 l.) nun 200 qrs. geerntet. Die Auslage ist bei
dieser Ernte absolut dieselbe wie bei der alten, = 60 qrs., deren
Wert 120 l. war, aber statt 40 qrs. surplus ist ein surplus von
140 qrs. da. In natura ist hier das surplus bedeutend gestiegen.
Aber da die ausgelegte Arbeit dieselbe in beiden cases 1*), die
200 qrs. nicht mehr wert als die 100. Also 200 l. Oder der qr.
ist gefallen von 2 l. auf 1 l. Doch schien es aber, da das sur-
plus = 140 qrs., als müsse es 140 l. betragen, da das eine der
qrs. gradesoviel wert wie das andre. Am einfachsten wird die Sa-
che, wenn wir sie d'abord 2*) abgesehn vom Reproduktionsprozeß
betrachten und die Sache so ansehn, als ob der Pächter sich aus
dem Geschäft zurückziehe und sein ganzes Produkt verkaufe. Dann
hat er in der Tat, um seine Auslagen von 120 l. zu decken (sich
zu remboursieren), 120 qrs. zu verkaufen. Damit ist das vorge-
schoßne Kapital gedeckt. Bleiben also 80 qrs. surplus und nicht
140, und da diese 80 qrs. = 80 l., sind sie absolut soviel wert
wie das surplus im ersten Fall.
Durch die R e p r o d u k t i o n wird die Sache jedoch eini-
germaßen alteriert. Er ersetzt nämlich aus seinem eignen Produkt
in natura die 20 qrs. Aussaat. Sie sind ihm [dem Wert nach] im
Produkt ersetzt mit 40 qrs. Er hat sie aber in der Reproduktion
nach wie vor nur mit 20 qrs. in natura zu zahlen. Seine übrigen
Ausgaben wachsen im Verhältnis wie der qr. entwertet ist (falls
Arbeitslohn nicht sinkt). Um den übrigen Teil des konstanten Ka-
pitals zu ersetzen, braucht er jetzt 40 qrs., statt früher 20,
und um den Arbeitslohn zu ersetzen, ditto 40 statt 3*) 20. Er muß
im ganzen 100 qrs. auslegen, wo er früher 60 auslegte; aber er
muß nicht 120 auslegen, was die Depreziation des
-----
1*) Fällen - 2*) zunächst - 3*) in der Handschrift: =
#337# Ramsay
-----
Korns erforderte, da er die 20 qrs. [für Samen], die 401. wert
waren, nun mit 20 [qrs.] ersetzt (da es nur auf ihren Gebrauchs-
wert ankommt), die 20 [l.] wert sind. Also hat er offenbar
¦¦1095¦ diese 20 qrs., jetzt = 20 l., gewonnen. Und sein surplus
nicht = 80 l., sondern = 100 l., nicht = 80 qrs., sondern = 100.
(In den qrs. vom alten Wert ausgedrückt, nicht = 40, sondern =
50.) Dies ist ein nicht zu bezweifelndes fact, und wenn der
Marktpreis nicht sinkt infolge der abundance 1*), hat er 20 qrs.
mehr zu verkaufen zum neuen Wert und gewinnt 20 l. Und zwar hat
er in Verbindung mit der R e p r o d u k t i o n diese 20 l.
surplus gewonnen auf dieselbe Auslage, weil die Arbeit produkti-
ver geworden, ohne daß die Rate des Mehrwerts gestiegen oder der
Arbeiter mehr Surplusarbeit wie früher geliefert oder einen ge-
ringren Teil des r e p r o d u z i e r t e n T e i l s des
Produkts (der die lebendige Arbeit darstellt) erhalten hätte. Es
ist vielmehr unterstellt, daß bei der Reproduktion der Arbeiter
40 qrs. erhält, wenn er früher nur 20 erhielt. Dies ist also ein
eigentümliches Phänomen. Es findet nicht statt ohne die Reproduk-
tion, aber es findet mit Bezug auf sie statt, und findet statt,
weil der Pächter part of his avances 2*) in natura replaciert.
Hier wüchse nicht nur die Profitrate, sondern der Profit. (Was
den Reproduktionsprozeß selbst angeht, so kann er nun entweder
ihn auf der alten Stufenleiter fortführen und dann, wenn die
Ernte wieder gleich günstig, sinkt das Produkt im Preis, weil ein
Teil des konstanten Kapitals weniger kostete; aber die Profitrate
steigt; oder er kann seine Produktionsstufe erhöhn, mehr aussäen
mit denselben Auslagen, und dann steigt Profit und Profitrate.)
Nehmen wir den Fabrikanten. Gesetzt, er habe 100 l. in Twist aus-
gelegt; Profit 20 [l.]. Also das Produkt = 120. Die Baumwolle in
diesen 100 l. Auslage sei = 80 gewesen. Fällt die Baumwolle nun
um die Hälfte so braucht er bloß 40 für Baumwolle auszulegen und
20 l. für den Rest, also 60l. (statt 100 3*)), und Profit nach
wie vor = 20, Gesamtprodukt = 80 l. (wenn er die Stufenleiter
seiner Produktion nicht erweitert). 40 l. bleiben also in seiner
Tasche; er kann sie verausgaben oder als Zusatzkapital anlegen.
Er würde dann nach dem neuen Maßstabe [zusätzlich] 26 2/3 [l.] in
Baumwolle und 13 1/3 [l.] in Arbeit etc. auslegen. Und der Profit
13 1/3 l. Das Gesamtprodukt jetzt = 60 + 40 + 33 1/3 = 133 1/3 l.
Es liegt also nicht darin, daß der Pächter seine Aussaat in na-
tura ersetzt, denn der Fabrikant kauft seine Baumwolle und er-
setzt sie nicht aus seinem eignen Produkt. Das Phänomen läuft
also auf das hinaus: Freiwerden eines Teils des früher als kon-
stantes Kapital gebundnen Teils des Kapitals oder
-----
1*) des Überflusses - 2*) Teil seiner Vorschüsse - 3*) in der
Handschrift = 100
#338# Zweiundzwanzigstes Kapitel
-----
Verwandlung eines Teils des Kapitals in Revenue. Wird gradsoviel
Kapital in dem Reproduktionsprozeß ausgelegt wie vorher, so das-
selbe, als wenn additional capital 1*) - auf der alten Produkti-
onsstufe - had been employed 2*). Dies also eine Art der Akkumu-
lation, die aus der vergrößerten Produktivität der Industrie-
zweige hervorgeht, die die produktiven Ingredienzien des Kapitals
liefern. Solcher Fall in den Rohstoffen jedoch, if due to the
seasons, is counteracted by unfavourable seasons, in which the
raw materials become appreciated 3*). Das so freiwerdende Kapital
in one season oder some seasons 4*) ist daher gewissermaßen Re-
servekapital für die andren. Der manufacturer f.i., dessen [fixes
Kapital einen] Turnus = 12 Jahren, muß sich so arrangieren, daß
er während der 12 Jahre wenigstens auf derselben Stufenleiter
fortproduzieren kann. Es ist also zu berechnen, daß die replacing
prices 5*) fluktuieren und sich more or less 6*) in längerer
Reihe von Jahren ausgleichen.
Umgekehrt, wie die Verwohlfeilerung der Ingredienzien (das va-
riable Kapital lassen wir hier außer Spiel, obgleich, wenn der
Arbeitslohn fällt, weniger variables Kapital auszulegen, dem Wert
nach; wenn er steigt, mehr), wirkt das Steigen ihrer Preise. Soll
auf der alten Produktionsstufe fortgearbeitet werden, so nötig
größre Kapitalauslage. Also abgesehn vom Fall der Profitrate,
spare capital must be employed or a part of revenue must be con-
verted into capital 7*), ohne als additional capital zu wirken.
In dem einen Fall accumulation, obgleich der Wert des vorgeschoß-
nen Kapitals derselbe geblieben (aber seine stofflichen Bestand-
teile vermehrt). Die Rate der Verwertung wächst, und der absolute
Profit wächst, weil dasselbe, as if additional capital 8*) zuge-
schossen auf der alten Stufenleiter. Im andren Fall
A k k u m u l a t i o n, so far as 9*) der Wert des vorgeschoß-
nen Kapitals, der als Kapital funktionierende Teil des Werts der
Gesamtproduktion gewachsen. Aber die stofflichen Bestandteile
n i c h t vermehrt. Die Profitrate fällt. (Die Masse des Profits
nur, wenn entweder nicht dieselbe Masse Arbeiter beschäftigt oder
ihr Arbeitslohn auch gestiegen.)
Jenes Phänomen der Verwandlung von Kapital in Revenue zu bemer-
ken, weil es den Schein eines von der Masse des Mehrwerts unab-
hängigen Wachstums (oder auch im umgekehrten Fall Abnahme) der
Profitmasse
-----
1*) zusätzliches Kapital - 2*) angewandt worden wäre - 3*) falls
er einer günstigen Erntezeit zuzuschreiben ist, wird durch ungün-
stige Erntezeiten, in denen das Rohmaterial im Preise steigt,
wettgemacht - 4*) einer oder mehreren Erntezeiten 5*) Wieder-
beschaffungspreise - 6*) mehr oder weniger - 7*) muß Reserve-
kapital angewandt oder ein Teil der Revenue in Kapital verwandelt
werden - 8*) als wenn zusätzliches Kapital - 9*) insofern als
#339# Ramsay
-----
hervorbringt. Wir haben gesehn, wie unter ¦¦1096¦ gewissen Um-
ständen part of rent 1*) aus diesem Phänomen zu erklären. 2*)
In der erwähnten Weise (wenn nicht die 20 überschüssigen qrs., =
20 l., sofort wieder zur Erweiterung der Produktionsleiter ver-
wandt, i.e. wenn nicht akkumuliert) wird ein Geldkapital, = 20
l., freigesetzt. Und hier ist ein Beispiel, wie, obgleich die
Summe des Warenwerts dieselbe geblieben, ü b e r s c h ü s s i-
g e s G e l d k a p i t a l sich aus der Reproduktion nieder-
schlagen kann. Durch Verwandlung eines Teils des Kapitals, das
früher in fixer Form existierte (konstanter), in Geldkapital.
Wie wenig das obige Phänomen zu tun hat mit der Bestimmung der
P r o f i t r a t e, wird klar, wenn man sich a farmer denkt
(oder manufacturer), who enters business under the new conditions
of production. Formerly he wanted a capital of 120 l. to enter
the business, 40 l. buy 20 qrs. seeds, 40 l. for other ingredi-
ents of constant capital, and 40 l. to pay wages. And his profit
was 3*) 80 l. 80 auf 120, = 8 auf 12, = 2 auf 3, = 66 2/3 p.c.
Jetzt he has to advance 20 l., to buy 20 qrs. of seed, 40 l. as
above, 401. for wages, so that his outlay of capital = 100. And
profit 80, gives 80 p.c. The amount of profit has remained the
same, but its rate has increased um 20 p.c. 4*) Man sieht also,
daß das Fallen im Wert des seed (oder des returning price 5*)) an
und für sich nichts zu tun hat mit der Vermehrung des Profits,
sondern nur includes the increase of the rate of profit 6*).
Übrigens wird farmer in dem einen Fall, manufacturer in dem and-
ren, die Sache auch so betrachten, nicht daß sein Profit sich
vermehrt hat, sondern daß ein Teil seines früher in der Produk-
tion gebundnen Kapitals freigeworden. Und zwar wegen folgender
einfachen Rechnung. Früher das in der Produktion vorgeschoßne Ka-
pital = 120, jetzt = 100, während 20 als freies Kapital, anyhow
7*) anlegbares Geld sich in der Tasche des farmer befinden. Aber
sein Kapital in beiden cases only 8*) = 120, hat also seine Größe
nicht vermehrt. Die Loslösung des sechsten Teils des Kapitals aus
seiner in den Produktionsprozeß eingebauten Form w i r k t al-
lerdings wie additional capital.
-----
1*) Teil der Rente - 2*) siehe 2. Teil dieses Bandes, S. 455-459
- 3*) der sein Geschäft unter den neuen Produktionsbedingungen
beginnt. Früher benötigte er ein Kapital von 120 l., um das Ge-
schäft anzufangen, 40 l., um 20 qrs. Samen zu kaufen, 40 l. für
andere Ingredienzien des konstanten Kapitals und 40 l., um Löhne
zu zahlen. Und sein Profit war - 4*) Jetzt hat er 20 l. vorzu-
schießen, um 20 qrs. Samen zu kaufen, 40 l. wie oben erwähnt, 40
l. für Löhne, so daß seine Auslage an Kapital = 100. Und der Pro-
fit 80, gibt 80 p.c. Die Masse des Profits ist dieselbe geblie-
ben, aber seine Rate ist um 20 p.c. gestiegen. - 5*) Preises des
zu ersetzenden [Samens] - 6*) die Vermehrung der Profitrate ein-
schließt - 7*) irgend, wie - 8*) Fällen nur
#340# Zweiundzwanzigstes Kapitel
-----
R[amsay] hat diese Sache nicht approfundiert, weil überhaupt das
Verhältnis von Wert, Mehrwert und Profit nicht klar herausgear-
beitet.
Richtig entwickelt R[amsay], inwieweit Maschinerie etc., as far
as it affects variable capital 1*), auf den Profit und die Pro-
fitrate wirkt. Nämlich durch Depreziation des Arbeitsvermögens;
durch Vermehrung der relativen Surplusarbeit oder auch, den Ge-
samtreproduktionsprozeß betrachtet, durch den smaller part of the
gross return which goes to replace wages 2*).
"Eine erhöhte oder verminderte Produktivität der Industrie, die
zur Produktion von Waren dient, welche nicht in die Zusammenset-
zung des fixen Kapitals eingehen, kann keinen Einfluß auf die
Rate des Profits haben, außer dadurch, daß sie den Teil des Brut-
tovertrags ändert, der zur Erhaltung der Arbeit dient." (p. 168.)
"Wenn der Fabrikant durch Verbesserung in der Maschinerie seine
Produkte verdoppelt, muß schließlich der Wert seiner Güter in
derselben Proportion fallen, worin ihre Quantität zugenommen
hat."
{Vorausgesetzt, daß in der Tat, das déchet 3*) der Maschinerie
eingerechnet, das verdoppelte Quantum nicht mehr kostet als frü-
her das halbe. Sonst fällt die value, but not in p r o p o r-
t i o n to its quantity. It may be doubled in quantity, while
its value, the value of the single commodity, like that of the
aggregate product, may sink only, instead of from 2:1, from
2:1 1/4 etc. 4*)}
"...der Manufakturist gewinnt bloß, sofern er fähig ist, den Ar-
beiter wohlfeiler zu kleiden und so ein kleinerer Teil des Ge-
samtreturn auf den Arbeiter fällt ... Der Pächter" {infolge der
vermehrten Produktivität der Industrie des manufacturer} "gewinnt
ebenfalls nur, sofern ein Teil seiner Ausgaben in Kleidung der
Arbeiter besteht und er dies jetzt wohlfeiler haben kann, also in
derselben Weise wie der Manufakturist." (p. 168, 169.)
Sinken im Wert der ingredients des konstanten Kapitals wirkt auf
die Profitrate, indem es das V e r h ä l t n i s d e s
M e h r w e r t s zur Totalität des ausgelegten Kapitals affi-
ziert. Dagegen Sinken (oder umgekehrt) im Arbeitslohn, indem es
die R a t e d e s M e h r w e r t s direkt affiziert.
Z.B. im obigen Fall, suppose 5*), der Preis für die Aussaat (z.B.
der farmer sei flax farmer 6*)), = 40 l. (20 qrs.), bleibe der-
selbe, ditto 40 l. (20 qrs. für
-----
1*) soweit sie das variable Kapital beeinflußt - 2*) kleineren
Teil des Bruttoertrages, der den Arbeitslohn zu ersetzen hat -
3*) den Verschleiß - 4*) der Wert, aber nicht im
V e r h ä l t n i s zu ihrer Menge. Sie kann mengenmäßig verdop-
pelt werden, während ihr Wert, der Wert der einzelnen Ware, wie
der Wert des Gesamtprodukts, gestiegen ist, nur, statt von 2:1,
von 2:1 1/4 etc. sinken mag - 5*) angenommen - 6*) Flachsbauer
#341# Ramsay
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den Rest des konstanten Kapitals), aber der Arbeitslohn - d.h.
der Lohn für d i e s e l b e Anzahl Arbeiter - sinke von 40 l.
auf 20 (von 20 qrs. auf 10). In diesem Fall bleibt die Summe des
Werts, der = dem Arbeitslohn + dem Mehrwert, dieselbe. Da die An-
zahl Arbeiter dieselbe, realisiert sich ihre Arbeit nach wie vor
in einem Wert von 40 + 80 = 120 l. Aber von diesen 120 l. jetzt
auf die Arbeiter 20 und auf Mehrwert 100. {Es ist hier nämlich
vorausgesetzt, daß keine Verbesserung vorangegangen, die in die-
ser branch the number of the labourers employed 1*) affizierte.}
Das vorgeschoßne Kapital jetzt 100 statt 120, wie in dem Fall, wo
der Wert der Aussaat um die Hälfte gefallen. Aber der Profit
jetzt = 100, also = 100 p.c., während es in dem andren Fall, wo
das ausgelegte Kapital auch von 120 auf 100 fiel, = 80 p.c. Und
wie in jenem Fall, 20 oder 1/6 des Kapitals ¦¦1097¦ freigesetzt.
Aber in dem einen Fall blieb der Mehrwert derselbe, = 80. (Also,
da 40 für Arbeitslohn, = 200 p.c.) Im andren Fall wächst er auf
100. (Also, da 20 für Arbeitslohn, auf 2*) 500 p.c.) Hier ist
nicht nur die Profitrate gestiegen, sondern der Profit selbst,
weil die Rate des Mehrwerts und daher der Mehrwert selbst. Dies
unterscheidet diesen case, was R[amsay] nicht sieht, vom andern.
Es muß dies immer der Fall sein, falls das Wachsen des Profits
nicht paralysiert ist durch eine entsprechende Abnahme der Pro-
fitrate infolge eines gleichzeitigen change of value 3*) im kon-
stanten Kapital. Z.B im obigen Fall: ausgelegtes Kapital 120,
Profit 80, = 66 2/3 p.c. In unserm Fall ausgelegtes Kapital =
100, Profit 100, = 100 p.c. Wäre aber durch change im Preis des
konstanten Kapitals die Auslage von 100 auf 150 gestiegen, so
würde der von 80 auf 100 gewachsene Profit ditto nur Profitrate
von 66 2/3 p.c. vorstellen.
"Solche Waren, die weder zum fixen noch zum zirkulierenden Kapi-
tal beitragen, können den Profit nicht alterieren durch irgend-
welche Veränderung in ihrer Produktivität. Solche Waren sind Lu-
xusartikel aller Arten." (p. 169, 170.) "Kapitalistische Unter-
nehmer gewinnen durch den Überschuß, weil ihr Profit eine größere
Menge für ihren privaten Konsum kommandieren wird; aber die Rate
dieses Profits wird weder durch ihren Überfluß noch durch ihren
Mangel beeinflußt." (p. 171.)
D'abord 4*) kann ein Teil der luxuries 5*) eingehn als Ingredienz
of constant capital. Wie z.B. Trauben in Wein, Gold in Luxusarti-
kel, Diamant in Glasschleiferei etc. Aber R[amsay] schließt die-
sen case so far 6*) aus, als er sagt: commodities, die nicht
enter in fixed capital 7*). Nur ist dann der Nachsatz
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1*) diesem Zweig die Anzahl der angewandten Arbeiter - 2*) in der
Handschrift: um - 3*) Wertwechsels - 4*) Zunächst - 5*) Luxus-
artikel - 6*) Fall insofern - 7*) Waren, die nicht in fixes
Kapital eingehen
#342# Zweiundzwanzigstes Kapitel
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falsch: "Solche Waren sind Luxusartikel aller Arten." Die Produk-
tivität in der Luxusindustrie kann jedoch nur wachsen wie in al-
len andren Industriezweigen, sei es, daß die Naturbehälter, wie
Minen; Land etc., aus denen die raw materials 1*) der luxuries
gezogen, fruchtbarer werden oder fruchtbarere Behälter der Art
aufgefunden werden, sei es durch Anwendung von Teilung der Ar-
beit, oder aber und namentlich durch Anwendung von Maschinerie
(beßre Werkzeuge ditto) und Naturkräften. {Verbesserung wie Dif-
ferenzierung der Werkzeuge gehört der T e i l u n g d e r
A r b e i t an.} (C h e m i s c h e P r o z e s s e nicht zu
vergessen.)
Gesetzt nun, durch Maschinerie (oder chemische Prozesse) werde
die Produktionszeit der luxuries abgekürzt; es sei weniger Arbeit
nötig, um sie zu produzieren. Auf den Arbeitslohn, den Wert des
Arbeitsvermögens kann dies nicht den geringsten Einfluß haben, da
diese Artikel nicht eingehn in den Konsum der Arbeiter
(wenigstens nie in den Teil ihres Konsums, der den Wert ihres Ar-
beitsvermögens bestimmt) 2*). {Auf den Marktpreis der Arbeiter
kann es Einfluß haben, wenn Arbeiter dadurch auf die Straße ge-
worfen und die Zufuhr auf dem Arbeitsmarkt dadurch vergrößert
wird.} Es hat also keinen Einfluß auf die Rate des Mehrwerts,
also nicht auf die Profitrate, soweit diese bestimmt durch die
Rate des Mehrwerts. Dagegen kann es allerdings auf die Rate des
Profits Einfluß haben, soweit entweder die Masse des Mehrwerts
affiziert wird, oder das Verhältnis des variablen Kapitals zum
konstanten und zum Gesamtkapital. Befähigt die Maschinerie z.B.
10 Arbeiter anzuwenden, wo früher 20, so wird zwar in keiner
Weise die Rate des Mehrwerts modifiziert. Die Verwohlfeilerung
der Luxuswaren befähigt den Arbeiter nicht, wohlfeiler zu leben.
Er braucht nach wie vor dieselbe Arbeitszeit, um sein Arbeitsver-
mögen zu reproduzieren. {In der Praxis daher sucht der Fabrikant
von Luxusartikeln den Lohn der Arbeit unter ihren Wert, ihr Mini-
mum herabzudrücken, was ihm möglich wird durch die relative Sur-
pluspopulation, die die wachsende Produktivität in den andren In-
dustriezweigen erzeugt. Z.B. bei Strickerinnen. Oder, was eben-
falls in diesen Branchen, er sucht die a b s o l u t e
A r b e i t s z e i t zu verlängern, wo er dann in der Tat
a b s o l u t e n M e h r w e r t erzeugt. Das Wahre ist nur,
daß die P r o d u k t i v i t ä t in der Luxusindustrie den
Wert des Arbeitsvermögens nicht herabsetzen, keinen relativen
Surpluswert erzeugen kann, überhaupt nicht d i e F o r m des
Mehrwerts erzeugen kann, die der w a c h s e n d e n P r o-
d u k t i v i t ä t der Industrie a l s s o l c h e r ge-
schuldet ist.}
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1*) Rohmaterialien - 2*) Der Satzteil in runden Klammern ist in
der Handschrift dem folgen den Satz nachgestellt.
#343# Ramsay
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Aber die Masse des Mehrwerts ist doppelt bestimmt: durch die Rate
des Mehrwerts, d.h. die Surplusarbeit (absolute oder relative)
des einzelnen Arbeiters; zweitens durch die Masse der gleichzei-
tig angewandten Arbeiter. Insofern also wachsende Produktivität
in der Luxusindustrie die Masse der Arbeiter vermindert, die eine
bestimmte Portion Kapital beschäftigt, vermindert sie die
M a s s e d e s M e h r w e r t s. Hence, all other circum-
stances remaining the same 1*), die Profitrate. Dasselbe findet
statt, wenn die Masse der Arbeiter abnimmt oder d i e s e l b e
bleibt, aber das in Maschinerie und Rohmaterial ausgelegte Kapi-
tal zunimmt, also bei jeder Diminution im Verhältnis des vari-
ablen Kapitals zum Gesamtkapital, die hier nicht ausgeglichen
oder teilweise paralysiert durch Senkung des Arbeitslohns. Da die
Profitrate dieser Sphäre aber eben- ¦¦1098¦ sowohl in die Aus-
gleichung der allgemeinen Profitrate eingeht, wie die jeder and-
ren, würde vermehrte Produktivität in der Luxusindustrie hier
Fallen der allgemeinen Profitrate nachziehn.
Umgekehrt. Stiege die Produktivität der Luxusindustrie nicht in
ihr selbst, sondern in den Zweigen, die ihr konstantes Kapital
liefern, so wüchse die Profitrate derselben.
{Der M e h r w e r t (d.h. seine Größe, Masse, its total amount
2*)) ist bestimmt durch die Rate des Mehrwerts multipliziert mit
der Anzahl der beschäftigten Arbeiter. Es können Umstände entwe-
der in derselben Richtung gleichzeitig auf beide Faktoren oder in
entgegengesetzter Richtung oder nur auf einen der Faktoren wir-
ken. Von der absoluten Verlängerung des Arbeitstags abgesehn,
wirkt die Luxusindustrie nur auf die Anzahl, wenn ihre Produkti-
vität sich vermehrt. Also notwendige Konsequenz, Abnahme der
Masse des Mehrwerts und daher der Profitrate, selbst wenn das ca-
pital constant nicht wüchse. So aber wird verminderter Mehrwert
auf vergrößertes Gesamtkapital berechnet.}
R[amsay] näher als die andren an der richtigen Auffassung der
Profitrate. Daher treten auch die shortcomings 3*) klarer bei ihm
hervor. Er hebt alle Punkte hervor, aber einseitig und daher
falsch.
R[amsay] faßt seine Ansicht vom Profit in folgendem zusammen:
"Die Profitrate in einzelnen Fällen also bestimmt durch folgende
Ursachen 1. Die Produktivität der Industrie angewandt zur Produk-
tion der Artikel von unbedingter Notwendigkeit, die vom Arbeiter
erheischt sind für Nahrung, Kleidung etc.;
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1*) Also, wenn alle anderen Umstände die gleichen bleiben -
2*) seine Gesamtsumme - 3*) Unzulänglichkeiten
#344# Zweiundzwanzigstes Kapitel
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2. die Produktivität der Industrie angewandt zur Produktion von
Dingen, die in die Zusammensetzung des fixen Kapitals eingehen;
3. d i e R a t e d e s R e a l l o h n s"
{muß hier bedeuten das Quantum der necessaries 1*) etc., das der
Arbeiter erhält, whatever be the Preis of the articles composing
it 2*)}.
"Ein Wechsel in der ersten und dritten dieser Ursachen wirkt auf
den Profit durch Änderung des Anteils am Bruttoprodukt, der auf
den Arbeiter entfällt. Ein Wechsel im zweiten Fall wirkt auf den
Profit durch Änderung des Teils, der erheischt ist,
e n t w e d e r d i r e k t oder d u r c h A u s t a u s c h
das fixe Kapital zu ersetzen, das in der Produktion konsumiert
wurde; denn der Profit ist wesentlich eine Frage des verhältnis-
mäßigen Anteils." (p. 172.)
Er wirk Ricardo mit Recht vor (obgleich seine eigne Darstellung
auch ungenügend):
"Ricardo vergißt, daß das ganze Produkt nicht nur zwischen Ar-
beitslohn und Profit sich teilt, sondern auch ein Teil nötig ist
zum Ersatz des fixen Kapitals." (p. 174, note.)
{Es kann gleich bei der ersten Darstellung der Akkumulation, i.e.
der Konversion of surplus value into capital 3*) bemerkt werden,
daß <von der Form abstrahiert und nur den Inhalt betrachtet> die
sämtliche surplus labour sich darstellt als Kapital (konstantes
und variables) und als surplus labour (Profit, Zins, Rent). Denn
in dieser Konversion zeigt sich, wie die surplus labour selbst
die Gestalt des Kapitals annimmt und die unbezahlte Arbeit des
Arbeiters sich ihm gegenüberstellt als das Ganze der objektiven
Arbeitsbedingungen. In dieser Form tritt es ihm als fremdes Ei-
gentum gegenüber, so daß das seiner Arbeit vorausgesetzte Kapital
als von ihr unabhängig erscheint. [Es tritt auf] als fertige
Wertgröße, deren Wert er nur zu erhöhn hat. Es ist nie das Pro-
dukt seiner vergangnen Arbeit (noch any circumstances 4*), die
u n a b h ä n g i g v o n d e m b e s o n d r e n A r-
b e i t s p r o z e ß, worin diese seine vergangne Arbeit ein-
geht, ihren Wert affizieren, erhöhn), das oder dessen Ersetzung
als Exploitation erscheint, sondern immer nur die Art und Rate,
worin seine gegenwärtige Arbeit exploitiert wird. Solange der
einzelne Kapitalist auf derselben Produktionsleiter (oder
ausdehnender) fortarbeitet, erscheint das Ersetzen des Kapitals
als eine den Arbeiter nicht affizierende Operation, da er selbst,
wenn die Arbeitsbedingungen ihm gehörten, sie ditto aus dem gross
produce 5*) ersetzen müßte, um die Reproduktion auf derselben
Stufenleiter fortzuführen oder auszudehnen (und
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1*) zum Leben notwendigen Dinge 2*) welches immer der Preis der
Artikel sei, die sie bilden - 3*) von Mehrwert in Kapital -
4*) irgendwelche Umstände - 5*) Bruttoprodukt
#345# Ramsay
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auch letztres nötig mit dem natural increase of population 1*)).
Aber dies affiziert ihn in 3facher Hinsicht: 1. Die Verewigung
der Arbeitsbedingungen als ihm fremdes Eigentum, als Kapital,
verewigt seine Position als Lohnarbeiter und daher sein Schick-
sal, beständig einen Teil seiner Arbeitszeit gratis für eine
dritte Person zu arbeiten; 2. die Ausdehnung dieser Produktions-
bedingungen, alias 2*) Akkumulation des Kapitals, vermehrt die
Masse und den Umfang der Klassen who live upon his surplus labour
3*); sie verschlechtert his position r e l a t i v e l y by
augmenting the relative wealth of capitalist and his co-partners
4*), indem sie ferner seine relative Surplusarbeit durch Teilung
der Arbeit etc. vermehrt, den in Arbeitslohn resolvierten Teil
des gross produce vermindert; endlich, indem die Arbeitsbedingun-
gen in immer riesenhafterer Gestalt, immer mehr als soziale
Mächte dem einzelnen Arbeiter sich gegenüber auftürmen, hinc 5*)
der Zufall, sich derselben selbst zu bemächtigen, wie in der
kleinen Industrie, wegfällt.}
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1*) natürlichen Wachsen der Bevölkerung - 2*) eigentlich -
3*) die von seiner Mehrarbeit leben - 4*) seine Lage relativ
durch die Vermehrung des relativen Reichtums des Kapitalisten und
seiner Teilhaber - 5*) daher
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