Quelle: Sozialistische Politik Jahrgang 1972
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Diskussion, Besprechung
INFORMATIONEN ÜBER DIE KAPITALISMUSTHEORIE IN DER DDR? 1)
Hierzulande ist die Information über in der DDR veröffentlichte
Arbeiten zum staatsmonopolistischen Kapitalismus durchaus ungenü-
gend. Diesem Mangel soll eine jüngst erschienene Studie abhelfen:
"Kapitalismustheorie in der DDR". In diesem Buch will Margaret
Wirth die wissenschaftlichen Interpretationen der Wirtschaftsent-
wicklung in der BRD, wie sie seit 1956 von Ökonomen der DDR ent-
wickelt worden sind, sowohl darstellen als auch vom Standpunkt
marxistischer Gesellschaftstheorie aus kritisieren.
Die Untersuchung gliedert sich in vier Teile: 1. Elemente einer
Theorie des staatsmonopolistischen Kapitalismus; 2. Wirtschaft
und Politik im staatsmonopolistischen Kapitalismus; 3. Theorie
des staatsmonopolistischen Kapitalismus und Strategie der Arbei-
terklasse; 4. Die Theorie des staatsmonopolistischen Kapitalismus
als gesamtgesellschaftliche Analyse.
In dem "Elemente einer Theorie des staatsmonopolistischen Kapita-
lismus" /27/ überschriebenen Abschnitt ihrer Arbeit versucht die
Verfasserin zu zeigen, wie Ökonomen der DDR ab 1956 neue Erschei-
nungen im Verhältnis von Staat und Wirtschaft in der kapitalisti-
schen Gesellschaft - vor allem in der BRD - zu reflektieren such-
ten, wobei sich die Forderung nach einer eingehenden Analyse des
staatsmonopolistischen Kapitalismus durchsetzte. Die Autorin be-
merkt, "daß die ersten Anstrengungen dazu von der Untersuchung
des Zyklus über die Beschreibung veränderter Realisierungsformen
zu der Frage führten, welche Strukturveränderungen im Produkti-
onsprozeß selber diese Wandlung der Realisierungsformen ermög-
licht haben. Als wichtigste Strukturveränderung wurde die neue
Rolle des Staatsapparates im Reproduktionsprozeß erkannt." /62/
Von dieser Frage ausgehend verfolgt Margaret Wirth in der weite-
ren Diskussion hauptsächlich zwei Aspekte: "Einerseits wird die
Analyse des staatsmonopolistischen Funktionsmechanismus fortge-
setzt, andererseits wird versucht, die Darstellung struktureller
Veränderungen im Staatsapparat zur Grundlage einer Bestimmung des
theoretischen Inhalts des staatsmonopolistischen Kapitalismus zu
machen." /83/ Als Ergebnis dieser Anstrengungen nennt sie zum
einen "Zur Theorie des staatsmonopolistischen Kapitalismus" 2),
zum anderen besonders "Imperialismus heute" 3).
Vorzugsweise anhand dieser "umfassenden Analysen" /84/ diskutiert
Frau Wirth nun das Verhältnis von "Wirtschaft und Politik im
staatsmonopolistischen Kapitalismus" /85/. In der Kritik des in
"Imperialismus heute" konstatierten "Primats der Politik" 4) und
des Verhältnisses von Einzelkapitalen und Gesamtkapitalen, wie es
in "Imperialismus heute" und "Die Macht der Hundert" 5) gesehen
wird, entwickelt die Autorin ihre Auffassung, daß "die Trennung
von Wirtschaft und Politik ... zentraler Mangel der Theorie" /21/
sei. Sie meint, "daß die Analyse des staatsmonopolistischen Kapi-
talismus als Ausdruck des 'kollektiven Herrschaftsinteresses der
Finanzoligarchie' einerseits zur Simplifizierung des Verhältnis-
ses zwischen Wirtschaft und Politik, andererseits zur Über-
schätzung der Entwicklungsmöglichkeiten des Kapitalismus führen
muß." /135/ Solch unrichtige Einschätzung des Verhältnisses von
Wirtschaft und Politik führt - nach Wirth - dann auch zu einer
falschen Strategie; der Kampf der Arbeiterklasse würde von den
Kapitalismustheoretikern der DDR begriffen "als Kampf um Refor-
men, die den Aktionsradius und den Einfluß der Arbeiterklasse
stetig vergrößern sollen. Weil jedoch die Bedingungen nicht auf-
gehellt werden, unter denen die Integration solcher Reformen in
das bestehende System verhindert werden kann, bleiben die Reform-
konzepte politisch beliebig; ihr Bezug zu einer langfristigen
Strategie ist nicht bestimmbar." /150 f./ Weiterhin wird der DDR-
Theorie vorgeworfen, sie klammere internationale Zusammenhänge
aus, indem sie an den nationalen Staat gerichtete antimonopoli-
stische Forderungen als Strategie proklamiere /Vgl. 161/.
Allerdings konzediert die Autorin, daß in auf "Imperialismus
heute" folgenden Arbeiten 6) eine stärkere Bemühung um gesamtge-
sellschaftliche Untersuchungen, vor allem auch um die Analyse des
subjektiven Faktors zu finden sei. Vieldeutig stellt Margaret
Wirth als Ergebnis ihrer Untersuchung fest, daß die Theorie des
staatsmonopolistischen Kapitalismus "nun auf einer theoretischen
Stufe angelangt ist, wo sie zur Theorie der Klassenkämpfe im ka-
pitalistischen System werden könnte." /197/
II
Mir scheint, daß Margaret Wirth bei ihrer herben Kritik an der
Darstellung des Verhältnisses von Wirtschaft und Politik in der
Theorie des staatsmonopolistischen Kapitalismus insofern irrt,
als nicht eine willkürliche Trennung von Ökonomie und Politik
vorliegt, sondern vielmehr von einer Differenzierung der Gesell-
schaft in Basis und Überbau ausgegangen wird, die durch den hi-
storischen Materialismus gegeben ist. Es stellt sich nun das Pro-
blem: Mit welcher Methode ist Margaret Wirth zu ihren Ergebnissen
gekommen? Sie selbst schreibt, daß sie die "Form der Einheit von
Darstellung und Kritik" gewählt habe. "Das heißt aber, daß wir
versuchen wollen, die von Marx im K a p i t a l entfaltete Me-
thode der Einheit von logischer und historischer Analyse auf die
Entwicklung der Theorie des staatsmonopolistischen Kapitalismus
anzuwenden: Es soll aufgezeigt werden, inwiefern der historische
Gang der Theorie die sich aus ihrem Ansatz ergebende logisch not-
wendige Entwicklung dieser Theorie ist." /11 f./ Hier erheben
sich gleich mehrere Fragen: Entfaltete Marx die logisch-histori-
sche Analyse eines "Gangs der Theorie" nicht eher in den
"Theorien über den Mehrwert"? (Wenn das gemeint war, hätte sie es
auch schreiben müssen). Läßt sich die Methode des "Kapital" über-
haupt "anwenden" - wie verhält es sich dann mit der "Einheit von
Gegenstand und Methode"? - Jedenfalls ist die Verfasserin irgend-
wie der Meinung, daß Theorien gesellschaftlich bedingt sind. Nun
wendet sie die "von Marx entfaltete Methode der Einheit von logi-
scher und historischer Analyse" so an, daß sie erklärt: "Es ver-
steht sich von selbst (? - V.Gr.), daß diese historische Entwick-
lung der Theorie nicht nur eigengesetzlich erfolgt, sondern
selbst wieder gesellschaftlich bedingt ist. Die in der Entwick-
lung der sozialistischen Übergangsgesellschaften liegenden Ursa-
chen dafür, daß gerade diese Theorie des Kapitalismus dort ent-
standen ist, sind jedoch bewußt ausgeklammert worden." /12, Fn.
4/ Es läge nämlich eine Theorie dieser Gesellschaften noch nicht
vor und sei auch hier nicht zu leisten. Somit wird das Vorhaben
also doch zur schlichten Ideengeschichte.
Die Autorin verweist hier auch explizit auf den Abschnitt "Die
Methode der politischen Ökonomie" 7) in Marx' Einleitung zu den
"Grundrissen" /Vgl. 11f. Fn. 3/. Gerade hier weist Marx am Bei-
spiel "Arbeit" nach, daß die Kategorien der Analyse selbst als
historische Resultate zu begreifen sind 8); was meiner Meinung
nach heißt, daß eben nicht eine wie auch immer verstandene
"Marxsche Methode" dem Gegenstand zu applizieren ist, sondern daß
man Marx' Ergebnissen durchaus als Voraussetzung der Analyse be-
greifen muß.
Margaret Wirth sieht die geschichtliche Rolle der Arbeiterklasse
darin, daß sie die Parallelität von objektiven Bedingungen und
subjektivem Bewußtsein herstellt. /14/ Die Bezeichnung "Paral-
lelität" für diese Beziehung ist vom Standpunkt der mate-
rialistischen Geschichtsauffassung aus nicht akzeptabel, sie
leugnet die Wechselwirkung von Sein und Bewußtsein 9). Bei sol-
chen methodischen Voraussetzungen nimmt es nicht Wunder, wenn
später dann auch bei der Diskussion von Ökonomie und Politik die
Beziehungen verzerrt werden.
Ebenfalls unter "Methodische und historische Voraussetzungen" be-
hauptet die Autorin: "die Zerstörung des revolutionären Potenti-
als der Arbeiterklasse (in der BRD - V.Gr.) läßt die Existenz von
Herrschaft nur um so deutlicher hervortreten." /17/ Diese gera-
dezu "Krahlschen" Formulierungen lassen sowohl unklar, was das
"revolutionäre Potential der Arbeiterklasse" als auch was
"Herrschaft" ist.
Es läßt sich festhalten, daß bei M. Wirth klare Vorstellungen
über die zu benutzende Methode nicht bestehen; vor allem wird der
gesellschaftliche Kontext der zu untersuchenden Theorienentwick-
lung nicht genügend berücksichtigt (- das hieße z.B. auch marxi-
stische Ökonomie in der BRD unter den Bedingungen des KPD-Verbots
zu diskutieren), die Analyse also gleichsam amputiert 10).
III
Da sich so schon Unklarheiten bei den methodischen und histori-
schen Voraussetzungen ergeben haben, ist es nur folgerichtig,
wenn auch in der Untersuchung selbst bestimmte Mängel auftreten.
Hier sollen jetzt einige Quellen der Wirthschen Studie diskutiert
werden. Zunächst zur Frage des Staates: Margaret Wirth hat an an-
derer Stelle erklärt, daß "sowohl in der Theorie des staatsmono-
polistischen Kapitalismus als auch bei ihren Gegnern ein etwas
unsauberer Staatsbegriff vorherrscht." 11) Sie selbst stützt sich
freilich bei der Darlegung ihres Staatsbegriffes weniger auf
Marx, Engels, Lenin als auf einen Aufsatz zur "Sozialstaats-
illusion" 12) von W. Müller und C. Neusüss. /Vgl. 13, 98, 148 f.,
155/ Ohne hier noch einmal die Diskussion um diesen Aufsatz
ausführlich wiedergeben zu wollen (13), sei noch einmal kurz auf
den Kern der Kritik an Müller/Neusüss eingegangen: Die Polemik
gegen von ihnen als revisionistisch betrachtete Auffassungen ist
moralisierend und oberflächlich, "der Staat im allgemeinen und
die Sozialstaatsillusion im besonderen werden von M/N gleicher-
maßen aus der englischen Fabrikgesetzgebung begründet." 14) In
der Tat bemerken Müller/Neusüss, ihr Aufsatz gebe keine
Realanalyse, und er behandele nur am Rande die historische und
materielle Begründung der Sozialstaatsillusion 15). Mit der
Einschränkung auf Ideologiekritik ist dann der Raum für willkür-
liche Interpretationen und Unterstellungen gegeben 16).
Mit Hinweisen auf diesen Aufsatz von Müller/Neusüss versucht M.
Wirth auch ihre Auffassung von der Theorie des staatsmonopolisti-
schen Kapitalismus als "objektivistischer Theorie" - zumindest in
einer bestimmten Phase - zu stützen, "d.h. eine(r) Theorie, die
weitgehend nur die logisch-objektiven, nicht jedoch auch die hi-
storisch-subjektiven Bedingungen der Entwicklung des Kapitalismus
reflektiert." /15/ Sie benutzt hier ein Zitat von Müller/Neusüss,
die behaupten, den "zeitgenössischen Revisionisten" (diese Be-
zeichnung gebraucht Frau Wirth allerdings nicht) erschienen "die
Geschichte der 'Industriegesellschaft' vor allem als Geschichte
des Kapitals und seines Staates..." 17); /138/. Es gibt meiner
Meinung nach keinen Grund, in dieser Weise die Theorie des
staatsmonopolistischen Kapitalismus als Versuch einer Weiterent-
wicklung des Marxismus-Leninismus mit der Doktrin von der Indu-
striegesellschaft gleichzusetzen. Die Doktrin der Industriege-
sellschaft geht ja bekanntlich von technischen Determinanten des
ökonomischen Prozesses aus 18), die Gleichsetzung ist also fehl
am Platze.
Auch andere Quellen der vorliegenden Arbeit sind allzu unreflek-
tiert aufgenommen. So verweist die Autorin auf eine Schrift "DKP
- eine neue sozialdemokratische Partei?" 19). Diese Schrift sei
ein Versuch, "eine Strategie aus dem Widerspruch zwischen Lohnar-
beit und Kapital abzuleiten." /149, Fn. 304/. Das wird in der
Broschüre kaum versucht. Ihre Aufgabe sehen die Autoren vielmehr
darin, eine "sozialistische Strategie" zu entwickeln, welche an
die "aus der Studentenbewegung entwickelten Formen der Basis- und
Betriebsarbeit" 20) anknüpft. Bei solchem Ansatz für die Entwick-
lung einer Strategie erstaunt es nicht, wenn diese FU-Projekt-
gruppe dann meint, die DKP sei gegründet worden, weil "von den
Herrschenden die antiautoritäre Bewegung als gefährlicherer Geg-
ner eingeschätzt und die Spaltungs- und Disziplinierengsfunktion
einer legalen revisionistischen KPD erkannt" 21) wurde. Dieser
Ansatz ist wohl doch deutlich dem historischen Idealismus zuzu-
ordnen und kann nicht als aus grundlegenden ökonomischen Bestim-
mungen und einer Realanalyse der BRD entwickelt betrachtet wer-
den. Auch scheint es problematisch, Agnolis "Transformation der
Demokratie" 22) bei der Analyse der Staatsfunktionen unter poli-
tisch-ökonomischem Blickwinkel kommentarlos hinzuzuziehen. /153/
Denn dieser brillant geschriebene Essay läßt ja gerade polit-öko-
nomische Ableitungen schmerzlich vermissen.
IV
Während die genannten Arbeiten für eine Diskussion der Theorie
des staatsmonopolistischen Kapitalismus entbehrlich sind, möchte
ich nun auf eine Quelle hinweisen, die wichtiges zur Diskussion
dieses Themas beizutragen hat: Die Materialien der Konferenz "Das
staatsmonopolistische Herrschaftssystem in Westdeutschland", die
am 17. und 18.3.1965 in Berlin stattfand 23). Hier wurde sehr in-
tensiv über den Stellenwert der Theorie des staatsmonopolisti-
schen Kapitalismus und auch über ihren Theoriecharakter an sich
diskutiert. Es wurden auch die "Thesen" 24) behandelt, die das
Autorenkollektiv von "Imperialismus heute" vor der Veröffentli-
chung des Buches vorgelegt hatte und in denen bestimmte Meinungen
dieses Kollektivs - etwa zur Frage der Regulierung - schärfer
formuliert sind als später im Buch. Auch diese "Thesen" hat Mar-
garet Wirth in ihrer Studie nicht berücksichtigt, obwohl sie sich
doch ausführlich mit "Imperialismus heute" befaßt.
Zwar sind diese Quellen nicht benutzt worden, dennoch ist es aber
offensichtlich, daß Margaret Wirth eine Menge Material zur DDR-
Theorie vom staatsmonopolistischen Kapitalismus verarbeitet hat
und sich zahlreiche instruktive Hinweise finden lassen. Die DDR-
Theorie vom staatsmonopolistischen Kapitalismus hat sich in der
Tat im Laufe von fast 20 Jahren von deskriptiven Detailanalysen
entfernt und ist gesamtgesellschaftliche Theorie geworden; diese
Feststellung kann Margaret Wirth nicht bestritten werden (- sie
ist aber auch nicht sehr originell). Frau Wirth konnte ihre Kri-
tik an dieser Theorie nicht entwickeln; dies liegt vermutlich
daran, daß die methodisch-historischen Voraussetzungen ihrer Ar-
beit zu unklar sind.
Die weitere Rezeption der DDR-Diskussion um den staatsmonopoli-
stischen Kapitalismus muß weniger prätentiös und präjudizierend
als die vorliegende Schrift sein, muß wirklich gesellschaftsana-
lytisch und nicht isoliert ideengeschichtlich vorgehen 25). Die
Studie von Margaret Wirth bietet zwar interessante und nötige In-
formationen über einige DDR-Arbeiten zur Kapitalismustheorie;
leider informiert sie aber auch darüber, wie Reste des
"kleinbürgerlichen Revolutionarismus" der Studentenbewegung
desorientierend auf die Analyse wirken können.
Volker Gransow
_____
1) Besprechung von Margaret Wirth: KAPITALISMUSTHEORIE IN DER
DDR. Entstehung und Entwicklung der Theorie des staatsmonopoli-
stischen Kapitalismus, Frankfurt/M. 1972. Zahlenangaben in
Schrägstrichen beziehen sich auf die Seitenzahlen dieses Buches.
2) Rudi Gündel/Horst Heininger/Peter Hess/Kurt Zieschang: ZUR
THEORIE DES STAATSMONOPOLISTISCHEN KAPITALISMUS, Berlin 1967.
3) Institut für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der SED
(Hrsg.): IMPERIALISMUS HEUTE. Der staatsmonopolistische Kapita-
lismus in Westdeutschland, Berlin 1965, 4. erw. Auflage 1967.
4) Vgl. ebenda, S. 146.
5) Deutsches Wirtschafts-Istitut (Hrsg.): DIE MACHT DER HUNDERT,
Berlin 1960.
6) Deutsches Wirtschafts-Istitut (Hrsg.): SPÄTKAPITALISMUS OHNE
PERSPEKTIVE. Tendenzen und Widersprüche des westdeutschen Impe-
rialismus am Ende der 60er Jahre, Berlin 1969; Hellmuth
Kolbe/Karl-Heinz Röder: STAAT UND KLASSENKAMPF. Zur Machtfrage in
Westdeutschland, Berlin 1969.
7) In: Karl Marx: GRUNDRISSE DER KRITIK DER POLITISCHEN ÖKONOMIE
(Rohentwurf), Berlin 1953, S. 21-29, auch abgedruckt in: MEW, Bd.
13, S. 631-639.
8) Ebenda, S. 25.
9) Vgl. Karl Marx: "Vorwort zur Kritik der politischen Ökono-
mie", MEW Bd. 13, S. 8/9 sowie Engels an Joseph Bloch, 21./22.
September 1890, MEW Bd. 37, S. 465.
10) "Und wenn er keinen Hintern hat,
Wie soll der Edle sitzen? "
Dies Zitat aus Goethes Epigramm "Totalität" nutzte bereits Fried-
rich Engels bei der Diskussion des Basis-Begriffs der "wahren So-
zialisten", vgl. MEW Bd. 4, S. 258.
11) ÖKONOMISCHE THEORIE, POLITISCHE STRATEGIE UND GEWERKSCHAFTEN.
Beiträge einer Tagung des Instituts für marxistische Studien und
Forschungen am 17./18. April 1971 in Frankfurt/M., Frankfurt/M.
1971, S. 115.
12) Wolfgang Müller/Christel Neusüss: "Die Sozialstaatsillusion
und der Widerspruch von Lohnarbeit und Kapital", in: SOPO 6/7
(1970), S. 4-67.
13) Vgl. Thomas Müller/Heinz Schäfer: "Bemerkungen zum Artikel
'Die Sozialstaatsillusion und der Widerspruch von Lohnarbeit und
Kapital' ", in: SOPO 12(1971), S. 69-73; Projekt Klassenanalyse:
"Zur Kritik der Sozialstaatsillusion", in: SOPO 14/15 (1971), S.
193-209; Peter Römer: "Klassenkampf, Staat und allgemeines Ge-
setz", SOPO 19 (1972), S. 79-88.
14) Projekt Klassenanalyse, a.a.O., S. 200; vgl. Müller/Neusüss,
a.a.O., S. 52.
15) Vgl. Müller/Neusüss, a.a.O., S. 4.
16) Vgl. Th. Müller/Schäfer, a.a.O., S. 69.
17) Müller/Neusüss, a.a.O., S. 28.
18) Vgl. z.B. W.W. Rostow: STADIEN WIRTSCHAFTLICHEN WACHSTUMS,
Göttingen 1960.
19) FU-Projektgruppe DKP und Bernd Rabehl: DKP - EINE NEUE SOZI-
ALDEMOKRATISCHE PARTEI? Berlin 1969.
20) Ebenda, S. 7.
21) Ebenda, S. 14.
22) Johannes Agnoli/Peter Brückner: DIE TRANSFORMATION DER DEMO-
KRATIE, Frankfurt/M. 1968.
23) MONOPOLE - PROFITE - AGGRESSION - NOTSTAND. Materialien der
Konferenz "Das staatsmonopolistische Herrschaftssystem in West-
deutschland", Berlin 1965.
24) Horst Hemberger/Lutz Maier/Heinz Petrak/Otto Reinhold/Karl
Heinz Schwank: "Imperialismus heute - Der staatsmonopolistische
Kapitalismus in Westdeutschland (Thesen)", in EINHEIT, Heft 1
(1965), S. 101 ff. Vgl. zu beiden Quellen auch Volker Gransow:
"Von 'Imperialismus heute' zum 'Imperialismus der BRD', Zur Dis-
kussion in der DDR um die Entwicklung des staatsmonopolistischen
Kapitalismus in Westdeutschland", in: SOPO 12 (1971), S. 37 ff.
25) Daran wird gearbeitet. Als Teil dieser Arbeit ist der Aufsatz
von Ilan Reisin in dieser Ausgabe der SOPO zu sehen.
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