Quelle: Sozialistische Politik Jahrgang 1976
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AN UNSERE LESER UND ALLE FREUNDE DER SOPO
Anfang 1976 haben wir die Leser der SOPO gebeten, die Arbeit der
Redaktion durch eine Spende zu unterstützen, da es außerordent-
lich schwierig geworden war, unter dem ständigen Druck der wirt-
schaftlichen Krise unsere Arbeit, die wir nach wie vor als wis-
senschaftlich und politisch wichtige Aufgabe betrachten, fortzu-
setzen.
Die breiten Bemühungen der Leser der SOPO, unsere politische Ar-
beit zu unterstützen, haben es uns nicht nur erleichtert, die fi-
nanzielle Klippe zu nehmen, sondern waren uns auch Beweis, daß
nicht allein Redakteure und Autoren der SOPO eine wichtige Funk-
tion im wissenschaftlichen, publizistischen Bereich zuschreiben.
Wir möchten hiermit allen Spendern für ihre Unterstützung danken.
Mit Heft 34/35, 36 und jetzt 37/38 haben wir uns bemüht, dem Ver-
trauen und der Unterstützung unserer Leser gerecht zu werden. Die
Redaktion hatte neben der wissenschaftlichen Arbeit, der gesamten
redaktionellen auch die Vertriebs- und Verlagsarbeiten für die
SOPO ausgeführt, und so konnten wir dank der eingegangenen
Spenden und dank der Konsolidierung der Zeitschrift durch die
redaktionelle Arbeit einen Erfolg verzeichnen, der sich nicht
zuletzt an einer zunehmenden Abonnentenzahl festmachen läßt.
Unser Bestreben, die inhaltliche Arbeit der Redaktion voranzu-
treiben und zu intensivieren, führte uns zwangsläufig zu Überle-
gungen über Rationalisierungs- und Effektivierungsmaßnahmen der
mit der Herstellung und dem Vertrieb verbundenen Arbeit und damit
auch zur Frage der finanziellen Stabilisierung der Zeitschrift.
Wir haben nun einen Buchverlag gefunden, der bereit ist, die SOPO
in sein Programm aufzunehmen, womit sich also die Redaktion völ-
lig auf die inhaltlichen Aufgaben konzentrieren kann. Die SOPO
wird ab Heft 1/77 mit gleichbleibender inhaltlicher Konzeption im
Verlag das europäische buch erscheinen.
Angesichts des Übergangs in einen neuen Verlag konnten wir bei
Erstellung der Schlußbilanz feststellen, daß wir "auch dank der
eingegangenen Spenden - rechnerisch ausgeglichen abschließen wer-
den. Doch da zahlreiche Buchhandlungen und Abonnenten unseren
Zahlungsaufforderungen bisher noch nicht nachgekommen sind - wir
haben ca. 15.000 DM Außenstände -, kommen wir zwangsläufig in Li-
quiditätsschwierigkeiten. Wir bitten daher alle Abonnenten und
Buchhandlungen, die noch nicht bezahlt haben, dies möglichst um-
gehend nachzuholen.
Da die Übernahme durch den neuen Verlag auf der Basis der ausge-
glichenen Bilanz zu erfolgen hat, Erfahrungswerte aber ergeben,
daß trotz Bemühungen ein bestimmter Teil von Außenständen (hier
ca. 3000 DM) uneinbringbar ist, möchten wir an alle Leser und
Freunde appellieren, uns bei Überwindung dieser letzten finan-
ziellen Klippe durch eine Spende zu unterstützen.
Verlag und Vertrieb
SOZIALISTISCHE POLITIK GmbH
Redaktion SOPO
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